Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Vier Tage mit meiner Pumpe: Das läuft richtig super!

Nachdem im Laufe des Dezember erst meine Insulinpumpe und dann auch die erforderlichen Verbrauchsmaterialien geliefert wurden, war es am Montag dann soweit. Ich hatte einen Einzeltermin bei der Diabetesberaterin, bei dem wir die Pumpe anlegten, die vorläufige Basalrate einrichteten und ich mich mit den Basisfunktionen meiner externen Bauchspeicheldrüse vertraut machte.

Am Tag vor der Pumpenanlage hatte ich nur die Hälfte der gewohnten Dosis Lantus gespritzt, damit zum Start der Pumpentherapie möglichst kein Basalinsulin mehr an Bord ist. Am Montag selbst – mein Termin fand um 11:30 Uhr statt – gab es dann gar kein Lantus mehr. Wider Erwarten hatte das Ausschleichen von Lantus überhaupt keinen Effekt auf meine Glukosewerte. Ich hatte mir vorsorglich schon einmal ausgerechnet, wie stark sie mit weniger bzw. dann sogar gar keinem Lantus ansteigen könnten und wieviel kurzwirksames Liprolog ich dann in welchen Abständen spritzen müsste, um das fehlende Basalinsulin zu kompensieren. Doch Pustekuchen – die Glukosekurve dümpelte derart gerade vor sich hin, dass ich schon fast die Hoffnung hegte, dass allein die Aussicht auf eine Pumpe mich spontan vom Diabetes geheilt hatte.

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Daily Dose Mini-Insulinspritze: Wie gewonnen, so zerronnen…

Kaum hatte ich die Mini-Insulinspritzen „Daily Dose“ von Mylife entdeckt und getestet, waren sie auch schon nicht mehr lieferbar, weil der Hersteller sie mangels Nachfrage vom Markt genommen hat. Schade.

Vor einer Weile hatte ich an dieser Stelle über die Mylife Daily Dose Insulinspritze berichtet die weniger Platz als ein normaler Insulinpen beansprucht und deshalb eigentlich prima zum Mitnehmen beim Sport geeignet ist. Die kleine Einschränkung „eigentlich“ deshalb, weil die genaue Dosierung mit der 0,3 ml Spritze nicht so einfach ist und weil ich gerade beim Sport sehr präzise kleinste Mengen Insulin abgeben möchte, damit ich nur einen erhöhten Wert vorsichtig korrigieren kann und mich nicht versehentlich ins Hypo-Nirvana katapultiere. Nach meinem Bericht erreichten mich einige Kommentare, dass von Mylife Daily Dose ja auch 0,1 ml Spritzen verfügbar sind, mit denen die Dosierung aufgrund der insgesamt geringeren maximalen Füllmenge deutlich einfacher ist. Ebenso erreichten mich allerdings auch Kommentare, wonach man sich fix bevorraten sollte, weil Mylife die Mini-Insulinspritzen vom Markt nimmt. Weiterlesen


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Mylife Daily Dose Insulinspritze: Ein kleiner Schuss Insulin für unterwegs?

Beim Sport ist das Risiko zu unterzuckern deutlich größer als die Gefahr hoher Zuckerwerte. Doch manchmal ist es auch beim Sport ratsam, ein bisschen Insulin dabei zu haben. Ich habe hierfür einmal die Einweg-Insulinspritzen „Mylife Daily Dose“ von Ypsomed getestet.

In den vergangenen Monaten musste ich leider häufiger einmal beobachten, dass sportliche Aktivität den Zuckerwert nicht immer sinken, sondern manchmal auch kräftig ansteigen lässt. So geschehen beim Staffellauf beim Hamburger Marathon und kurz darauf beim Itzehoer Störlauf. Ich habe inzwischen eine plausible Erklärung für die Anstiege gefunden – doch die beste Erklärung hilft nichts, wenn im entscheidenden Moment kein Insulin greifbar ist, weil ich den großen Insulinpen nicht beim Laufen mit mir herumschleppen wollte. Weiterlesen