Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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In den Kopf geschaut: Das Gehirn mag weder Hypo- noch Hyperglykämien

Leichte Unterzuckerungen, wie sie im Alltag kaum vermeidbar sind, schaden unserem Denkorgan nicht. Schwere Hypoglykämien nimmt das Gehirn allerdings ebenso übel wie zu hohe Glukosewerte. All das kann man erkennen, wenn man Menschen in die MRT-Röhre schiebt. Beim ATTD-Kongress präsentierten Forscher ihre neuesten Erkenntnisse auf diesem Gebiet.

Der eine stammelt unverständliches Zeug, der andere wird apathisch, wieder andere neigen zu aggressivem Verhalten. Dass eine akute Hypoglykämie die Funktion des Gehirns stört, dürfte jedem klar sein, der mit Menschen mit Diabetes zu tun hat. Doch was genau während einer Unterzuckerung im Gehirn passiert, ist längst nicht vollständig untersucht. Ähnlich vage sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse, was die Kurz- und Langzeiteffekte von zu hohen Glukosewerten auf das Gehirn angeht. Neulich beim ATTD-Kongress in Berlin präsentierte daher eine Reihe von Forschern den aktuellen Wissensstand auf diesem Gebiet. Weiterlesen


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Gastbeitrag: Weitere Gedanken zum Thema ‚Heilung‘ von Arndt Fiolka

Wie ihr in meinem gestrigen Blogbeitrag lesen konntet, ist das Thema ‚Heilung durch Stammzelltherapie‘ in der Typ-1-Gruppe bei Facebook auf ziemlich großes Interesse gestoßen. Einen Leser hat es nicht losgelassen. Arndt Fiolka, mit dem wir über die IDAA seit vielen Jahren befreundet sind, hat weiterrecherchiert und präsentiert seine Ergebnisse in einem Gastbeitrag.

Ein Hallo in die Runde. Mein Name ist Arndt. Ich bin jetzt  seit fast 50 Jahren Typ-1-Diabetiker und arbeite in der IT-Branche. Beschäftige mich dort mit u. a. mit der Datenanalyse. Zu meinen Aufgaben zählt die Aufbereitung großer Datenmengen aus strukturierten, definierten Daten, wie man sie i.d.R. in Datenbanken findet. Daneben recherchiere ich in meiner Freizeit häufig das, was mich interessiert, im Internet und werde vielfach auch fündig. Anfang Dezember letzten Jahres stellte Antje in einer kleinen fb-Umfrage für einen Artikel im FOCUS Diabetes die Frage, was Heilung für uns Menschen mit Diabetes bedeuten könnte.
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Von der Stammzelle zur nagelneuen Betazelle: Ist das bereits Heilung oder „nur“ eine Therapie?

Vor einigen Wochen ist die aktuelle Ausgabe des ‚Focus Diabetes’ erschienen. Darin könnt ihr u. a. einen vierseitigen Artikel von mir darüber lesen, wie Forscher des Pharmaunternehmens Novo Nordisk aus embryonalen Stammzellen im Labor Betazellen herstellen, die Insulin produzieren. Im nächsten Schritt soll daraus eine Therapie für Menschen mit Typ-1-Diabetes werden. Kann man dabei von einer ‚Heilung’ für unsere Autoimmunerkrankung sprechen?

Was macht eine neugierige Journalistin, Bloggerin und Typ-1-Diabeterin wie ich, wenn sie in die Zentrale des Pharmaunternehmens Novo Nordisk eingeladen wird, um sich dort über die Stammzellforschung für eine neue Therapie des Typ-1-Diabetes zu informieren und sich direkt mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu unterhalten? Na klar, sie sagt zu. Und so verbrachte ich Anfang Dezember 2018 zwei Tage in Kopenhagen – erst beim besagten Termin zum Thema Stammzellen, und dann beim DEEP-Event, über das ich hier in einem anderen Blogbeitrag bereits geschrieben habe.* Weiterlesen


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Insulinpumpen sind modern, Insulinpens sind vorsintflutliche Technologie. Was ist falsch an diesem Satz?

Wenn man sich wie ich viel in der Diabetes-Online-Community und Blog-Szene tummelt, dann gewinnt man schnell den Eindruck, dass Menschen mit Typ-1-Diabetes heute technisch ziemlich hochgerüstete Cyborgs sind. Auf Blogs, in Foren und in den sozialen Medien scheint sich beinahe alles um ein Thema zu drehen: Diabetestechnik. Da komme ich, die ich mit meiner bewährten intensivierten Insulintherapie (ICT) mit zwei mechanischen Insulinpens glücklich und zufrieden bin, manchmal fast ein wenig aus der Zeit gefallen vor.

Zumindest unter den Bloggerinnen und Bloggern ist der Anteil derer enorm hoch, die Insulinpumpen, CGM-Systeme oder sogar selbstgebaute Closed Loop-Systeme nutzen und ihre Glukosekurven auf der Smartwatch stets im Blick haben. Wenn ich mir die Blogs in meiner Blogroll einmal ansehe, dann finde ich darunter nur ganz vereinzelt Typ-Einser, die sich ihr Insulin – ebenso wie ich – mit dem Insulinpen zuführen. Daran gibt es natürlich erst einmal gar nichts auszusetzen. Doch es lässt sich wohl kaum leugnen, dass die Lebenswirklichkeit der Leute in der Blogger-Szene in vielen Punkten von der gelebten Realität der allermeisten Menschen mit Typ-1-Diabetes abweicht. Weiterlesen


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Kinners, wie die Zeit vergeht! Das war mein (Diabetes-) Jahr 2018

Mein Jahr 2018 war in vielerlei Hinsicht ein ziemlich bewegtes und aufregendes. Vielleicht habt ihr ja Lust, es gemeinsam mit mir Revue passieren zu lassen…

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DDG-Medienpreis: Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen!

Gestern hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Rahmen ihrer Herbsttagung die DDG- Medienpreise 2018 verliehen. Und unter den drei Kolleginnen und einem Kollegen, die mit den Preisen in den Kategorien Print, Hörfunk, TV und Online geehrt wurde, tauchten doch glatt ein paar bekannte Gesichter auf!

So prämierte die DDG in der Kategorie Print ein mehr als 30-seitiges Themenspezial von Eileen Stiller in Ausgabe 3.2017 des Focus Diabetes. In dem klasse umgesetzten Beitrag geht es um moderne Diabetesmedikamente: Für wen kommen welche Medikamente infrage? Wie wirken sie? Welche Nebenwirkungen kann es geben? Was muss der Patient bei der Einnahme beachten? Weiterlesen


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Neulich beim EASD-Kongress, Unterhaltung mit einem Taxifahrer: „Na dann gute Besserung!“

Folgende Situation: Dienstagabend nach einem langen Kongresstag, ich bin auf dem Weg zurück von der mySugr-Party ins Hotel. Der Bus, den ich eigentlich nehmen wollte, lässt sich nicht blicken. Und auch der nächste kommt einfach nicht, sodass ich hundemüde kurz vor Mitternacht schon eine halbe Stunde an der Bushaltestelle stehe und mir letztlich ein Taxi heranwinke.

Mit dem Taxifahrer entspinnt sich dann der folgende Dialog, der mir einmal mehr zeigt, wie dringend weiter und mehr und besser über Diabetes und das ganze Drumherum aus Prävention, Ursachen, Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2, Ernährung, Bewegung, Therapie, Forschung etc. aufgeklärt werden muss. Packen’s wir an, da kann jeder ein bisschen mitmachen! 🙂 Weiterlesen