Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Basalbedarf halbiert – und 4 weitere Beobachtungen rund um das Abnehmen mit Diabetes

Etwa vier von meinen neun überflüssigen Kilos sind schon runter, seit ich am 20. Januar mit dem konsequenten Kalorienzählen und vor allem Kaloriensparen angefangen habe. Mein neues Essverhalten geht natürlich auch an meinem Diabetes nicht spurlos vorüber.  Hier erzähle ich euch einmal 5 Dinge, die mir seither aufgefallen sind.

Eins vorweg: Meinen Glukosewerten gefällt es enorm, dass ich mich beim Essen zurückhalte. Doch nun auf zu meiner Top-5-Liste der Dinge, die sich in meinem Körper, meinem Diabetesmanagement und in meiner Wahrnehmung seither verändert haben. Weiterlesen


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Jahresrückblick 2017: Von Diabetes über Schilddrüse, Rennradsturz und Kongressen bis zum Buchmanuskript

Meine gestrige Bilanz nach 3 Tagen Demo-Pod ist dieser Tage ein bisschen mau. Zum Jahresende müssen 365-Tages-Bilanzen her, basta. Ich finde es schön, noch einmal zurückzublicken und die Ereignisse eines Jahres in Worten zusammenzufassen. Man vergisst ja so vieles unterwegs… In diesem Sinne: Hier meine Hoch- und Tiefpunkte in meinem (Diabetes-)Jahr 2017!

In Sachen Gesundheit gab es 2017 bei mir leider ein paar unschöne Entwicklungen. So wurde bei mir im April eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt, wie sie typisch für den Start einer Hashimoto-Unterfunktion ist. Es folgten Termine beim Endokrinologen und beim Diadoc zur beinahe monatlichen Blutentnahme, verschiedene Antikörpertests und Ultraschalluntersuchungen sowie zunächst viel Hin und Her zwischen den beiden Verdachtsdiagnosen Morbus Basedow und Hashimoto. Weiterlesen


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Bilanz nach 3 Tagen Demo-Pod: Der aufgeklebte Kasten stört (fast) gar nicht!

Vor ein paar Tagen habe ich mir erstmals einen Demo-Pod auf den Bauch geklebt, um das Tragegefühl der schlauchlosen Insulinpumpe Omnipod zu testen. Ich hätte es vorher wirklich nicht glauben mögen – aber der Pod störte mich wirklich so gut wie gar nicht.

Was hatte ich mir nicht für Gedanken gemacht: Bestimmt bleibe ich beim Anziehen ständig am Pod hängen und reiße ihn mir ab. Bestimmt drückt der Pod, wenn ich draufliege. Bestimmt zeichnet er sich unter der Kleidung ab. Bestimmt nervt er einfach kolossal. Und nun? Pustekuchen! Weiterlesen


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Sonne und Wärme tanken auf Gran Canaria – da muss sich der Diabetes auch mal hinten anstellen!

Normalerweise benimmt sich mein Diabetes im Urlaub mustergültig: Top-Blutzuckerwerte, glatte Glukoseverläufe, kaum Ausreißer. In der vergangenen Woche auf Gran Canaria war es etwas anders. Toll erholt habe ich mich trotzdem – denn ab und zu muss der Diabetes sich auch mal mit der zweiten Geige zufrieden geben.

Der Hauptgrund, warum ich im Urlaub normalerweise supertolle Glukosewerte habe, ist die viele Bewegung. Unterwegs bin ich einfach viel mehr auf den Beinen als im Alltag, wo ich nur kurze Wege zwischen Heimbüro, Küche, Bad und Schlafzimmer zurücklege und nur beim Sport meine Schrittziele erreiche. Da verzeiht der Zucker auch den einen oder anderen Gang zum Desserbuffet. Weiterlesen


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Raus aus der Tabuzone: Wir reden jetzt über Diabetes und weiblichen Zyklus!

Ich bin sehr dankbar, dass Tine beim Diabetes Barcamp eine Session zum Thema „(Bloody) Hell?! – Diabetes und Zyklus“ angeregt hat. Denn auf diesem Gebiet ergibt sich für mich persönlich dank Hormonspirale, Schilddrüsenerkrankung und möglicherweise anstehenden Wechseljahren aktuell gerade eine ganze Reihe von Fragen.

Es ist noch nicht lange her, da schilderte ich hier unter dem Titel „50 Shades of Sweat“ , mit welchen verschiedenen Sorten von Schweißausbrüchen ich es neuerdings zu tun habe. Meine Situation damals: Meine Schilddrüse verabschiedete sich gerade langsam aus ihrer vorübergehenden Überfunktion, wie sie für eine Hashimoto-Unterfunktion zu Beginn typisch ist. Eine überaktive Schilddrüse kann einem gelegentlich heftige nächtliche Hitze-Flashs und damit verbundene Schweißausbrüche bescheren. Parallel dazu hatte ich mir im Sommer bei meinem letzten Gynäkologen-Termin turnusmäßig meine Hormonspirale ziehen lassen, mit der ich in den vergangenen fünf Jahren verhütet hatte. Weiterlesen


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50 Shades of Sweat: Es gibt weit mehr als nur eine Art zu schwitzen!

Sweat, baby, sweat… Ich schwitze, wenn mir heiß ist, wenn ich Sport treibe, wenn ich eine Hypo habe oder wenn ich nervös bin. So weit, so bekannt. Doch seit meine Schilddrüse verrückt spielt, produziert sie manchmal nächtliche Schweißausbrüche, und außerdem bahnen sich die Wechseljahre mit sanften Hitzewallungen an. Ok, das sind nur 6 Sorten, aber trotzdem ist es an der Zeit, sich mit den verschiedenen Arten zu schwitzen zu beschäftigen!

Nur unbedarfte Zeitgenossen sind so naiv zu glauben, dass Schwitzen ausschließlich der Temperaturregelung des Körpers dient. Klar, so ein Schweißausbruch kann natürlich daran liegen, dass man gerade in der Sauna hockt oder sich versehentlich in der Sahara verlaufen hat. Aber es kann noch viele weitere Gründe haben, warum einem auf einmal der Schweiß aus allen Poren rinnt. Bei mir sind in letzter Zeit zwei neue Gründe dazugekommen – und deshalb möchte ich einmal beschreiben, wie ich die verschiedenen Arten zu schwitzen auseinanderhalte. Weiterlesen


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Mit dem Optomap bis hinter die Linse geschaut – und Halleluja: „Ihre Augen sind komplett gesund!“

Einmal im Jahr sollte jeder Diabetiker zum Augenarzt, um seine Netzhaut auf zuckerbedingte Veränderungen untersuchen zu lassen. Ich gebe zu: Im vergangenen Jahr habe ich in diesem Punkt geschlampt und es versäumt, einen Termin zu vereinbaren. Zum Glück gab es trotzdem beim heutigen Check keine schlechten Nachrichten. Und da ich seit ein paar Jahren für die Netzhautuntersuchung den Optomap für mich entdeckt habe, blieben mir auch die blöden Augentropfen zur Pupillenerweiterung erspart.

Was habe ich diese Termine in der Vergangenheit gehasst! Als Kurzsichtige waren jährliche Netzhautuntersuchungen für mich auch vor der Diagnose Typ-1-Diabetes schon Pflicht. Und das bedeutete jedes Mal: laaaaaannnnngggeeeeeee im Wartezimmer sitzen, sich immer wieder Augentropfen einträufeln lassen, bis sich die Pupillen auf Untertassengröße erweitert haben, und dann ab ins Untersuchungszimmer. Dort leuchtete der Augenarzt mit einer Speziallampe durch die künstlich erweiterten Pupillen, deren erschlaffter Muskel sich nicht mehr gegen die heftigen Lichtreize wehren konnte. Unangenehm. Weiterlesen