Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Therapie und Beratung für Menschen mit Diabetes Typ F: Wer hinter der Berliner Praxis „Zucker im Kopf“ steckt

Vielleicht habt ihr es schon gesehen: Im aktuellen Diabetes Journal ist eine Doppelseite mit einem Interview aus meiner Feder zu lesen. Dafür habe ich mit Sandra Neumann (42) aus Berlin gesprochen, die den Diabetes quasi zu ihrem Beruf gemacht hat. In ihrer Praxis „Zucker im Kopf“ berät und behandelt sie Menschen mit Typ-1-Diabetes und ihre Angehörigen.

Ich kenne Sandra nun schon eine ganze Weile. Sie war eine der Mütter, die sich schon bei einem Workshop zum Thema Diabetes Typ F im Rahmen des T1Day 2016 in meine Liste eingetragen hatte. Damals hatte ich gerade damit begonnen, Familien und Paare zu suchen, die ich für mein Buch In guten wie in schlechten Werten interviewen könnte. Und tatsächlich machte ich mich später im Jahr 2016 auf nach Berlin, um Sandra und ihre beiden Kinder zu besuchen. Weiterlesen


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Wie können Diabetespraxen Angehörige von Menschen unterstützen?

Als Buchautorin gelte ich neuerdings als Expertin – und durfte bei einem Fachkongress einen Workshop zum Thema „Diabetes und Angehörige“ mitmoderieren. Allerdings gab es nach dem Workshop beinahe mehr ungelöste Fragen als zuvor. Denn für die Angehörigen von Menschen mit chronischen Erkrankungen fehlt in unserem Gesundheitssystem ein verlässliches Auffangnetz.

Man hatte mir ja prophezeit, dass so etwas passieren könnte. „Wenn du ein Buch schreibst, dann giltst du als Expertin für ein Thema. Und dann wirst du auf einmal überallhin eingeladen und musst Vorträge halten.“ In meinem Fall dauerte es nach dem Erscheinen meines Buchs „In guten wie in schlechten Werten“ sogar nur wenige Tage, bis das Telefon klingelte. Am anderen Ende der Leitung meldete sich eine Dame, die den Kongress „Team Typ 2“ mitorganisierte. Dieser Kongress wird seit ein paar Jahren einmal im Jahr durch das Pharmaunternehmen Astra Zeneca ausgerichtet und findet in Berlin statt. Astra Zeneca hat viele orale Antidiabetika im Portfolio, die in erster Linie zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt werden. Doch dieses Mal wollte man auch einmal ein ganz anderes Thema abdecken: Die Herausforderungen, mit denen die Angehörigen von Menschen mit Diabetes im Alltag konfrontiert werden. Weiterlesen


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Diabetes Typ F oder: Die Wahrheit hinter dem Satz „Wir schaffen das!“

Eigentlich hält mein Mann Christoph und nicht Angela Merkel das Copyright auf den Satz „Wir schaffen das!“, denn mit diesen Worten reagierte er auf die Nachricht von meiner Diagnose Typ-1-Diabetes. Bei einer eigenen Session zum Thema „Diabetes Typ F“, also Familie und Freunde, beim Diabetes-Barcamp in Frankfurt (ihr wisst schon: die Hundewiese!) ging mir hierzu nochmal so einiges durch den Kopf.

Es gibt dieser Tage ja leider eine ganze Menge Menschen in diesem Land, die sich über den Satz „Wir schaffen das“ von Angela Merkel aus dem Jahr 2015 aufregen. Mein Mann Christoph ist keiner von denen, die unsere Bundeskanzlerin dafür kritisieren, dass sie seinerzeit die Grenzen der Bundesrepublik nicht geschlossen und Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen hat. Er findet allerdings, dass er das Copyright auf diesen Satz hält. Denn seine erste Reaktion, als ich ihm am 30. März 2010 von meiner Diagnose Typ-1-Diabetes erzählte, lautete: „Wir schaffen das, meine Kleine!“ Weiterlesen


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Endlich! Mein Buch ist da! „In guten wie in schlechten Werten“ ab jetzt erhältlich!

Wow, was für ein cooles Gefühl, das erste eigene Buch gedruckt in den Händen zu halten. Vor ein paar Tagen ist ein Karton mit Autorenexemplaren bei mir angekommen, mittlerweile kann man das Buch im Kirchheim-Shop und bald auch über alle anderen gängigen Kanäle bestellen.

Was erwartet euch als Leserinnen und Leser? 15 Porträts von Familien und Paaren, die mir erzählt haben, was der Diabetes mit ihrer Beziehung und dem gemeinsamen Alltag macht. Zu jedem Porträt ein Expertenkommentar, der die persönliche Geschichte ein wenig einordnet. Außerdem ein großer Teil mit Diabeteswissen, der den Familien sowie Lebensparterinnen und -partnern von Menschen mit Diabetes bei der Orientierung helfen soll. Weiterlesen


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Ist Diabetes Typ F eigentlich ein eigenständiges Krankheitsbild?

In der Diabetes-Community steht „Diabetes Typ F“ für Freunde und Familie, also die Angehörigen und Lebenspartner bzw. -partnerinnen von Menschen mit Diabetes. Mein Typ-F-ler heißt Christoph – und so langsam mache ich mir Gedanken…

Christoph hat meinen Diabetes mittlerweile sehr verinnerlicht. So hat er zum Beispiel meine Lantus-Zeit, sprich wenn ich um 21:30 Uhr mein Basalinsulin spritzen muss, total verinnerlicht. Wenn ich ihn also gegen 21:15 Uhr nach der Uhrzeit frage, antwortet er mit hoher Wahrscheinlichkeit: „Es ist viertel vor Lantus!“. Weiterlesen


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Wahnsinn! Ich habe mein fertiges Buchmanuskript beim Verlag abgegeben!

Es hat einen Grund, dass ich in den vergangenen Wochen nicht so häufig hier gebloggt habe wie sonst. Ich habe nämlich intensiv an meinem Buch gearbeitet und letztlich exakt heute das Manuskript fertiggestellt und an den Kirchheim-Verlag gemailt. Ein Glas Rotwein habe ich bereits intus, ein weiteres steht gerade neben mir. Und jetzt erzähle ich euch ein bisschen, wie das so war in den letzten Phasen der Buchschreiberei.

Manche von euch haben vielleicht gar nicht mehr geglaubt, dass ich dieses so oft angekündigte Portrait-Buch zum Thema „Diabetes und Angehörige“ tatsächlich einmal fertigstellen würde. Und so langsam waren mir die regelmäßigen Fragen à la „Was macht dein Buch?“ auch ein bisschen peinlich und lästig geworden. Sie fühlten sich ungefähr so an wie die Frage: „Was macht dein Blutzucker?“ Der ist schließlich auch so eine nicht enden wollende Geschichte und ebenfalls gut geeignet, bei Nachfragen spontan ein diffus schlechtes Gewissen (wofür auch immer) auszulösen. Weiterlesen


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Bitte teilen! Mir fehlen zwei Interviewpartner für mein Buch über „Diabetes und Angehörige“!

Liebe Leute, ich brauche eure Hilfe. Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, schreibe ich derzeit an einem Buch über das Thema „Diabetes und Angehörige“. Es wird ein Portraitbuch, für das ich viele verschiedene Familien und Paare interviewe und mit deren Hilfe ich die vielen verschiedenen Facetten des Themas beleuchten möchte. Alle bis auf zwei Interviews sind unter Dach und Fach, die meisten Portraits geschrieben – doch nun sind mir just diese Woche zwei Interviewpartner abgesprungen.

Könnt ihr mir bitte helfen, neue Interviewpartner für diese Themen zu finden, indem ihr diesen Beitrag online und offline in euren Netzwerken teilt? Das wäre mir eine sehr große Hilfe – denn immerhin möchte ich das „Projekt Buch“ demnächst abschließen, damit ihr alle endlich lesen könnt, was ich seit geraumer Zeit immer wieder ankündige. Weiterlesen