Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Gleich zwei Online-Seminare zum Thema Diabetes Typ F in nächster Zeit!

Ihr kennt mich ja eigentlich als Vertreterin des geschriebenen Worts. Doch in Kürze bin ich gleich zweimal als Referentin zu hören und sehen: Beim T1Day am 31.1.2021 und beim D>>Talk am 20.2.2021.

Beide Workshops rücken näher, ich bastele noch intensiv an den Vortragsfolien und mache mich mit der Technik vertraut. Wollt ihr euch die Termine notieren, damit ihr (wegen Corona natürlich nur als virtuelle Events) dabei sein könnt? Okay, dann zückt eure Bleistifte und Taschenkalender!

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82 Jahre mit Typ-1-Diabetes und keine Folgeerkrankungen – das macht Mut!

Friedrich Eckhard Kuhröber ist 83 Jahre alt. Sein Typ-1-Diabetes begleitet ihn schon beinahe sein ganzes Leben. Ich habe mit ihm über seine Kindheitserinnerungen und Schulzeit, seine berufliche wie private Lebensgeschichte und sein Erfolgsrezept für ein langes und gesundes Leben mit Diabetes gesprochen.

In der Blood Sugar Lounge gab es diesen Monat eine ganze Menge Beiträge zum Thema Älterwerden mit Diabetes. So kam es ja auch zu meinem Podcast zusammen mit Christoph, über den ich euch hier berichtet habe. Daneben aber auch eine Reihe von Interviews, die Autorinnen der Lounge mit älteren Menschen mit Diabetes geführt haben. Ich habe hierzu ein Porträt von Friedrich Eckhard Kuhröber beigetragen, der seit sage und schreibe 82 Jahren mit Typ-1-Diabetes lebt. Wer meinen Beitrag neulich in der Blood Sugar Lounge verpasst hat, kann ihn nun auch hier nachlesen.

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Wie man als Diabetologe zum Influencer und Markenbotschafter wird

Vor einer Weile durfte ich für die Diabetes Zeitung der DDG ein längeres Stück über den Dortmunder Diabetologen Dr. Alexander Risse und die für ein Krankenhaus doch eher ungewöhnliche Social Media-Strategie des dortigen Klinikums schreiben.

Und damit diese Geschichte nicht nur in der Fachwelt kursiert, sondern auch ihr alle sie lesen könnt, poste ich sie jetzt auch hier einmal. Denn schließlich bin ich ein bekennender Risse-Fan und freue mich, wenn seine Videos (noch!) weiter verbreitet werden. Das Interview, das ich für mein Porträt geführt habe, fand als Zoom-Konferenz mit Dr. Risse und dem Leiter der Unternehmenskommunikation am Klinikum Dortmund, Marc Raschke statt. Und es war ebenso aufschlussreich und interessant wie lustig und unterhaltsam.

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Ach du meine Güte, jetzt macht sie auch noch Podcasts!

Vielleicht habt ihr ja schon mitbekommen, dass in der Blood Sugar Lounge in den vergangenen Wochen mittlerweile drei Podcasts von mir erschienen sind. So langsam beginne ich mich an das Format zu gewöhnen… ihr bekommt also in Zukunft weiter was auf die Ohren von mir!

Vor einer Weile kam eine Studie zur Verbreitung von Podcasts raus, wonach insgesamt 10 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Podcasts hören. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind Podcasts besonders beliebt, etwa ein Drittel hört gern anderen Leuten beim Quatschen zu. Bei den 30- bis 49-Jährigen wiederum gibt es besonders viele Intensivnutzer, die pro Woche mindestens 3 Stunden lang Podcasts hören. Ich fand das ganz erstaunliche Zahlen und beschloss: Wenn Podcasts offenbar ein beliebtes Medium sind, sollte ich mich als Journalistin so langsam mal damit beschäftigen.

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Weltdiabetestag 2020: Mein kleiner Beitrag zum Thema „Warum Selbsthilfe?“

Der Entdecker des Insulins, Frederick Banting, wurde am 14. November geboren. An seiem Geburtstag trifft sich jedes Jahr die Community zum Weltdiabetestag. Dieses Jahr findet er wegen Corona ausschließlich digital statt.

Just in diesem Moment läuft die Mittags-Session von #dedoc beim Weltdiabetestag, in der verschiedene Projekte zur Diabetes-Selbsthilfe vorgestellt werden. Wer diesem Blog schon länger folgt, erinnert sich vielleicht an meine Beitragsreihe zur Selbsthilfe (Teil 1: Warum sind Selbsthilfegruppen nicht so cool wie die Community? und Teil 2: Überblick über die verschiedenen Organisationen und Teil 3: Meine Ideen für Neuordnung und mehr Sichtbarkeit). Bastian Hauck fand deshalb, ich sei perfekt geeignet, mit ein paar einleitenden Worten die #dedoc-Session über Diabetes-Selbsthilfe zu eröffnen.

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Was genau ist eigentlich ein „schwerer Diabetes“?

Seit gestern wird in den Medien viel über einen jungen Mann berichtet, bei dem nach überstandener Covid-19-Erkrankung ein Typ-1-Diabetes festgestellt wurde. Die Geschichte ist interessant, sicherlich auch ein wenig beängstigend, doch nix Genaues weiß man (noch) nicht. Was ich allerdings genau weiß: Es stört mich, dass im Zusammenhang mit diesem Fall überall vom „schweren Diabetes“ die Rede ist.

Die ursprüngliche Meldung, auf die auch im Grunde alle seit gestern erschienenen Medienberichte zurückgehen, findet man in einer Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel von gestern. Darin heißt es unter anderem:

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Veranstaltungstipp: 6 Online-Events mit Diabetes-Talk

Es ist nun schon echt lange her, dass ich einmal an einem analogen Diabetes-Kongress oder wie auch immer gearteten Event teilgenommen habe. Dank Corona sehen wir uns heutzutage nur noch via Zoom oder ähnlichen Videokonferenz-Plattformen. Doch eigentlich finde ich diese Entwicklung gar nicht so schlecht.

Denn bei Online-Veranstaltungen gibt es keine Teilnehmerbegrenzung, niemand muss von weit her anreisen und sich Gedanken darüber machen, wer möglicherweise die Reisekosten erstattet. Und im besten Fall kann man sich die gespeicherten Vorträge oder Präsentationen hinterher sogar noch einmal ansehen. Und auch wenn ich große Lust hätte, anderen Menschen mit Diabetes auch mal wieder leibhaftig zu begegnen, sind das tatsächlich Pluspunkte der digitalen Corona-Kultur, die uns hoffentlich auch nach der Pandemie erhalten bleiben werden.

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Manchmal sieht das Leben mit Diabetes nach außen ein bisschen zu leicht aus…

„Mit Diabetes kann man heute gut leben.“ Das ist so ein Satz, der ebenso wahr wie blöd ist. Wahr, weil es natürlich stimmt, dass man an Diabetes nicht sterben muss, weil mittlerweile tolle Therapien zur Verfügung stehen. Ein bisschen blöd, weil damit der gewaltige Aufwand unter den Tisch fällt, den man für gute Therapieergebnisse trotz alledem betreiben muss.

Es gibt typische Situationen, in denen mir so ein Satz ein bisschen sauer aufstoßen kann. Ein BeispieL: Ich treffe mich mit anderen Menschen (die keinen Diabetes haben) zum Essen. Eine Weile, bevor die gefüllten Teller auf dem Tisch stehen, packe ich mein Diabetestäschchen aus, messe meinen Glukosewert, spritze Insulin für die bevorstehende Mahlzeit und packe mein Diabetestäschchen dann wieder weg. Für Außenstehende sieht das sicherlich ziemlich easy aus. Und so fällt dann auch schnell mal ein Spruch wie: „Wie schön, dass man heute mit Diabetes so gut leben kann!“ oder „du hast deinen Diabetes ja immer so prima im Griff.“

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Achtung, unbekannter Code… Oder: Diabetisch für Anfänger!

Wie die meisten Menschen, die ihr Leben miteinander teilen, haben auch Christoph und ich eine ganz eigene Sprache entwickelt, die nur wir beide verstehen. Einige unserer Codes haben direkt mit meinem Diabetes zu tun.

Wenn Außenstehende mich und meinen Mann Christoph bei unseren Unterhaltungen belauschen würden, hätten sie sicherlich schnell ziemlich viele Fragezeichen in den Augen. Und zwar nicht nur, weil wir uns im Umgang miteinander im Laufe der vergangenen elf Jahre unseren ganz eigene Paar-Code zugelegt haben. Sondern auch, weil ich Diabetes habe und das ganze Diabetes-Drumherum unseren Sprachgebrauch beeinflusst.

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Advocacy Burnout: Wenn Aufklärung über Diabetes auf die Nerven geht…

Wer sich in der Blogszene engagiert, wird schnell als Patientenvertreterin und Expertin und für alle Fragen rund um den Diabetes wahrgenommen. Doch deshalb muss man längst nicht alle Themen aufgreifen, die gerade in der Community diskutiert werden. Und man muss ebenso wenig zu allen Fragen Rede und Antwort stehen.

Vor kurzem habe ich das aktuelle Buch „Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşay gelesen. Darin geht es um den Einfluss von Denkmustern und –schablonen auf unseren Sprachgebrauch, und wie umgekehrt Sprache unser Denken prägt. Das Buch hat mein Interesse geweckt, weil ich mich bekanntlich seit einer Weile mit dem Thema „Diabetes und Sprache“ auseinandersetze und etliche Begriffe und Redewendungen kritisch hinterfrage, mit denen über Menschen mit Diabetes gesprochen wird. Weiterlesen