Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Pumpe oder nicht Pumpe? So langsam bekomme ich Lust, ein Cyborg zu sein…

„Lasst mich bloß in Ruhe mit Insulinpumpen!“ Das war meine Haltung, seit ich davon gehört hatte, dass man sich seinen Insulinvorrat auch an den Bauch schnallen und damit per Knopfdruck Insulin zuführen kann. Ein wenig skeptisch bin ich nach wie vor, doch so langsam erscheinen mir die vielen Optionen der modernen Diabetestechnik ziemlich reizvoll.

Über das Für und Wider von Insulinpumpen ist schon viel geschrieben worden. Natürlich ist mir bewusst, dass man seine Insulinversorgung mit einer Pumpe deutlich feiner justieren kann. Dass man beim Sport die Basalzufuhr drosseln und dadurch vielleicht sogar ganz auf Sport-KE verzichten kann. Dass man diskret einen Bolus abgeben kann, ohne sich erst einmal den Bauch auspacken zu müssen. Ich weiß, dass die meisten Pumpis im Brustton der Überzeugung sagen, sie würden ihre Pumpe nie wieder hergeben. Weiterlesen


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Vätternrundan 2017: Alle drei im Ziel – ohne Zuckerchaos oder Stürze (Teil 2)

Geschafft! Tobias, Arndt und Christoph sind nach 300 Kilometern auf dem Rad rund um den schwedischen Vätternsee alle drei heil im Ziel angekommen. Und wie wars? Was sagen die Beine und der Hintern? War der Zucker im Lot? 

In Teil 1 meines Berichts über das Abenteuer von Tobias (50), Arndt (48) und Christoph (47) bei der Vätternrundan  habe ich die drei Rennradfreaks – zwei von ihnen mit Typ-1-Diabetes, einer mit Diabetes Typ F – von ihren Wettkampfvorbereitungen erzählen lassen. Nun kommt der Bericht über das Radrennen und die Zeit in Schweden. Ich habe die drei zwar nicht begleitet, war per WhatsApp aber quasi live dabei: Immer wieder posteten Tobias, Arndt und Christoph in unserem IDAA-Gruppenchat kleine Texthappen wie: „Lübeck, Gepäck muss zum Radcontainer“ oder „Ankunft, gutes Wetter!“ und Bilder, die sie beim Beziehen ihres Zimmers in der Jugendherberge oder bei einem kleinen Erkundungstrip mit den Rennrädern am Tag vor dem Wettkampf zeigten. Weiterlesen


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Vortrag & Diskussion mit Ulrike Thurm zu CGM am 13. Mai 2017 in der Berliner Urania

Ulrike Thurm, Diabetesberaterin und Autorin sowie Vorsitzende der IDAA, hat mich gebeten, meine Leser auf eine Vortragsveranstaltung Mitte Mail in Berlin aufmerksam zu machen. Es geht um CGM-Systeme und ihren Nutzen für die Diabetestherapie.

Ulrike Thurm wird bei ihrem Vortrag unterstützt von einigen Sportlern, einer Schwangeren, die CGM während dieser Zeit genutzt hat, aber auch einer Freestyle Libre-Trägerin, die vorher nie gemessen hat. Weiterlesen


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ATTD-Kongress 2017: Insulinpumpen und CGM-Systeme helfen auch Typ-2-Diabetikern!

 

Wer Typ-2-Diabetes hat, hat heutzutage meist große Schwierigkeiten, überhaupt eine brauchbare Menge Blutzuckerteststreifen verschrieben zu bekommen. An technische Hilfsmittel wie Insulinpumpen und CGM-Systeme ist da gar nicht erst zu denken. Doch das könnte sich in Zukunft ändern, wie ich beim ATTD-Kongress Mitte Februar 2017 in Paris lernen durfte.

Wer ein CGM-System nutzt, outet sich damit eigentlich gleich automatisch als Typ-1-Diabetiker. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben in der Regel wenig Chancen, diese technischen Hilfsmittel ebenfalls von ihrer Krankenkasse finanziert zu bekommen – häufig müssen sie sogar für gewöhnliche Blutzuckerteststreifen in die eigene Tasche greifen. Doch warum eigentlich? Gilt für Typ-2-Diabetiker etwa nicht, dass sie umso bessere Chancen haben, ihre Therapie zu verbessern, je genauer sie über ihre Glukosedaten Bescheid wissen? Weiterlesen


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Team Novo Nordisk: Profis im Radsport und im Diabetesmanagement

Auf Menschen, die mit Typ-1-Diabetes ungewöhnliche Dinge tun, bin ich grundsätzlich neugierig. Und daher freute mich über die Gelegenheit, bei einem Besuch im Trainingslager des Team Novo Nordisk mit drei Radprofis zu sprechen, die sich von ihrem Typ-1-Diabetes nicht den Traum vom Profisport haben vermiesen lassen.

Die 18 Radsportler aus dem Pro-Team des Team Novo Nordisk stammen aus Italien, den Niederlanden, Frankreich, Australien, Spanien, Finnland, Kanada und Irland. Gemeinsam meistern die Radprofis etwa 140 Renntage pro Jahr, untereinander sprechen sie Englisch. Bei meinem Besuch im Trainingslager des Team Novo Nordisk Mitte Januar 2017 im spanischen Alicante hatte ich die Gelegenheit, mit dreien von ihnen persönlich über ihre Motivation, ihren Diabetes und ihr Verhältnis zum Team Novo Nordisk zu sprechen. Weiterlesen


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Hypos vermeiden: Auf die richtige Technik kommt es an!

Wer im Dezember u2016 meine Geschichte über technische Helfer für die Vermeidung niedriger Glukosewerte im Focus Diabetes verpasst hat, kann sie heute hier auf dem Blog nachlesen. Darin geht es um die kontinuierliche Glukosemessung mit FGM und CGM, die niedrige Glukosewerte zeigen, bevor es zu spät ist. Ein Closed Loop-System schaltet sogar beizeiten selbst die Insulinzufuhr ab. Ein Streifzug durch die technischen Möglichkeiten zur Hypovermeidung.

Wenn Verena Kilian heute die Laufschuhe schnürt um eine Runde zu joggen, dann hat sie keine Angst vor plötzlich sinkenden Glukosewerten. An ihrem Oberarm klebt ein FGM-Sensor (Flash Glucose Monitoring), der kontinuierlich den Zuckerwert in ihrem Unterhautfettgewebe misst und mit einem kurzen Scan auf das dazugehörige Lesegerät überträgt. Auf dem Display kann die 35-jährige Typ-1-Diabetikerin dann ihren Glukosewert und auch seine aktuelle Tendenz ablesen: Ein nach oben oder unten zeigender Trendpfeil verrät ihr, ob der Zucker gerade steigt oder den Sinkflug angetreten hat. Weiterlesen


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Hamburg-Triathlon 2016: So lief es bei den anderen Startern aus der IDAA!

Beim ITU-Triathlon in Hamburg vor genau drei Wochen war ich nicht allein am Start, sondern Teil eines kleinen Teams der IDAA, der internationalen Vereinigung von Sportlern mit Diabetes. Hier könnt ihr nachlesen, wie es den anderen IDAA-Triathleten ergangen ist: Da gab es ein paar Viren- und technische Pannen, aber trotzdem tolle Zeiten…

Wie es mir ganz persönlich beim ITU-Triathlon am 16. Juli 2016 in Hamburg ergangen ist, habe ich hier ja schon ausführlich beschrieben. Außer mir waren aber noch weitere Typ-1-Diabetikerinnen und –Diabetiker auf der Strecke, die ebenfalls in der IDAA Mitglied sind und sich bei diversen Wettkämpfen zusammenfinden und sich über ihr Training und ihr Diabetesmanagement beim Sport austauschen. Weiterlesen