Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Sibirien im Februar – ein ganz besonderer Marathon

Es war dieses Jahr nun schon das vierte Mal, dass wir mit einer Staffel der IDAA beim Sibirien-Marathon in Elmshorn angetreten sind. Doch bevor ihr entnervt wegklickt, weil euch die Story bekannt vorkommt: Dieses Jahr gab es zwei Besonderheiten.

Als wir uns 2016 zu unserem ersten Sibirien-Marathon angemeldet hatten und den Lauf bei Facebook angekündigt hatten, sorgte das noch für ungläubige und besorgte Reaktionen im Familienkreis: „Ihr wollt doch nicht wirklich im Februar in Sibirien einen Marathon laufen?“ Inzwischen können wir zumindest unsere Verwandtschaft nicht mehr damit schocken. Denn sie wissen mittlerweile, dass dieser Marathon nicht irgendwo im eisigen Novosibirsk stattfindet, sondern fünf Autominuten von unserem Zuhause entfernt im Elmshorner Forst Sibirien. Weiterlesen


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Auf dem Trampolin zeigt sich das wahre Alter eines Menschen

Die erste große Ungerechtigkeit dieses neuen Jahres begab sich in einer Trampolinhalle. Meine beiden Nichten Antonia und Mathilda waren zu Besuch, und ich wollte ihnen ein erinnerungswürdiges Unterhaltungsprogramm bieten. Also besuchten wir eine dieser Indoor-Trampolinhallen, in denen man auf mehreren tausend Quadratmetern Trampolin springen, Slam Dunks trainieren und sich mit Schwung in ein großes Becken mit Schaumstoffwürfeln katapultieren kann.

Und genau dort bekam meine eigentlich sehr positive Einstellung zu meinem Lebensalter einen Dämpfer versetzt. Eigentlich hadere ich ja überhaupt nicht mit meinem Alter. Weder störe ich mich ernstlich an meinen Lachfältchen, noch am Winkefleisch der Oberarme oder an den Dehnungsstreifen auf meinem Bauch. Diese Dinge sind halt so, wie sie sind. Und graue Haare kann ich färben, wenn sie mich nerven. Dafür mag ich sehr, dass ich deutlich gelassener durch’s Leben gehe als in meinen Zwanzigern. Und dank meiner sportlichen Aktivitäten, die ich erst in den verganenen Jahren ausgebaut habe, bin ich heute mit knapp 49 Jahren körperlich sogar wesentlich fitter als mit 25. Zumindest was Muskelkraft und Ausdauer angeht.

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Kinners, wie die Zeit vergeht! Das war mein (Diabetes-) Jahr 2018

Mein Jahr 2018 war in vielerlei Hinsicht ein ziemlich bewegtes und aufregendes. Vielleicht habt ihr ja Lust, es gemeinsam mit mir Revue passieren zu lassen…

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Endlich echte Freude am Laufen – Bericht von meinem ersten Halbmarathon in Amsterdam

Mein erster Halbmarathon in Amsterdam am 21. Oktober liegt nun zwar schon über zwei Monate zurück, doch ich kann unmöglich das Jahr 2018 verstreichen lassen, ohne hier von diesem sportlichen Highlight berichtet zu haben. Denn erst im Laufe des Frühjahrs habe ich so viel Freude am Laufen gefunden, dass ich Lust auf die Herausforderung hatte, gut 21 Kilometer am Stück zu laufen.

Diese neue Lust am Laufen hat mich selbst einigermaßen überrascht. Denn zum einen habe ich überhaupt erst etwas später im Leben mit meiner Diagnose Diabetes überhaupt ein wenig Leidenschaft für Sport entwickelt. Und trotz meiner neu erwachten Liebe zu Bewegung und Training war ich nicht sonderlich ambitioniert. Läufe jenseits der 10 Kilometer gehörten eigentlich nicht zu den Dingen, die mir wirklich Spaß machen. Und um meine persönlichen Grenzen zu verschieben, reichte mein Ehrgeiz schlicht nicht aus. Oder der Schweinehund machte mir einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte also immer wieder gute Gründe, nicht allzu weit zu laufen, weder im Training, noch im Wettkampf. Weiterlesen


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Radurlaub in Holland: Von Kühen, Schafen, Windmühlen und gaaaanz vielen Gummibärchen

Als beinharte Triathletin bin ich halbwegs trainiert, was das Radeln angeht. Und doch ist so ein Radurlaub, bei dem man auf zwei Rädern von Ort zu Ort strampelt, in vielerlei Hinsicht ganz anders als sportliches Radtraining. Nämlich nicht nur gemütlich, sondern auch überraschend anstrengend. Und damit ein echter Zuckerfresser.

Seit einer Weile steuern Christoph und ich lieber Reiseziele in nicht allzu entfernter Umgebung an anstelle weit, weit weg zu fliegen. Wir sind zwar neugierig auf unendlich viele Länder, Kulturen und Küchen, wollen unseren ökologischen Fußabdruck aber doch nicht überstrapazieren. Darüber hinaus finde ich lange Flüge einfach nur furchtbar: dieser Jetlag, dieser ganze Flughafen-Firlefanz, dieses eingeklemmte Herumsitzen über unendliche Stunden… Außerdem gibt es auch in Deutschland und Europa irre tolle Reiseziele, die wir mit dem Auto oder der Bahn prima erreichen können. Weiterlesen


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ITU Triathlon Hamburg: Alle IDAA-Starter mit Bestzeiten im Ziel!

Wow, was für ein Wochenende! Ich bin total geplättet. Und zwar nicht nur, weil ich in der Nacht zum Sonnabend im Grunde überhaupt nicht und heute morgen auch nur bis viertel vor fünf morgens geschlafen habe. Sondern auch, weil ich beinahe rund um die Uhr auf den Beinen war, gestern selbst die Sprintdistanz im Hamburger Triathlon gefinisht habe und heute einen Haufen Freunde an der Strecke bei der Olympischen Distanz angefeuert habe.

Gemeinsam mit mir sind auch weitere Mitglieder aus der IDAA beim Hamburger Triathlon gestartet: Bianca und Tobi als „alte Hasen“ im Triathlon-Sport heute auf der Olympischen Distanz, die Wiederholungstäterin Tina (siehe Gastbeitrag vom vergangenen Jahr) sowie Beate (vom Nachbarblog Beate putzt – sauber leben mit Diabetes), und Siggi als Rookies gestern auf der Sprintdistanz, sprich erstmalige Teilnehmer an einem Triathlon-Wettbewerb. Und ungelogen haben wir alle persönliche Bestzeiten erzielt. Weiterlesen


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Generalprobe bestanden: Der Hamburger Triathlon kann kommen!

Seit ich 2013 zum ersten Mal beim ITU-Triathlon in Hamburg gestartet bin, habe ich jedes Mal eine Woche vor dem eigentlichen Termin eine Generalprobe gemacht. Also alle drei Disziplinen hintereinanderweg in der Originaldistanz absolviert. Am Sonnabend stand die Generalprobe 2018 auf dem Plan – und ich war sowohl sportlich als auch mit den Glukoseverläufen sehr zufrieden.

Nun hoffe ich natürlich, dass es beim Sport anders als im Theater ist. Dort muss ja bei der Generalprobe alles schiefgehen, damit die Premiere dann reibungslos verläuft. Es kann tatsächlich noch einiges passieren. Ich könnte (wie in 2015 geschehen) meinen Transponder und meine Badekappe zu Hause vergessen und mir beim Schwimmausstieg den Zeh prellen. Ich könnte mich in der Wechselzone verhuddeln und mir vor lauter Aufregung den Helm verkehrt herum aufsetzen oder gar ganz ohne Helm in Richtung Radstrecke traben (ebenfalls alles schon vorgekommen…). Weiterlesen