Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Vermisstenanzeige: Mir ist mein Schweinehund abhanden gekommen! Wer ihn findet, darf ihn behalten!

Es ist wie verhext. Seit Anfang des Jahres – oder vielleicht eher seit ich konsequent Kalorien zähle und abnehme – hat mein eigentlich so ausgebuffter Schweinehund rein gar nichts mehr zu melden! Wenn ich mir vorgenommen habe, Sport zu treiben, dann mache ich das auch – außer heute, da blogge ich darüber! 😉

Vielleicht erinnert ihr euch an den einen oder anderen Blogbeitrag hier, in dem ich über meinen Schweinehund geschimpft habe. Das blöde Vieh war bislang immer ein deutlich größerer Störfaktor als der Diabetes, wenn es um Sport ging. Aber seit einer Weile… ist er überhaupt nicht mehr schwanzwedelnd und sabbernd an mir hochgesprungen, wenn ich mich zum Laufen oder Radfahren umgezogen habe. Komisch, oder? Weiterlesen


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Es fährt mal wieder eine IDAA-Dreierbande 300 Kilometer um den See!

Wer Lust auf ultralange Radausfahrten hat, muss nicht unbedingt bis nach Schweden an den Vätternsee fahren. Denn nur ein paar Autostunden von uns entfernt findet heute die Mecklenburger Seenrundfahrt (MSR) statt. Mit dabei: mein Mann Christoph, Bianca und Tobi, alle drei Mitglieder in der IDAA.

Vor knapp einem Jahr saß ich schon einmal hier zu Hause und hatte mein iPhone immer im Blick, weil ständig neue WhatsApp-Nachrichten von den Ultraradlern eintrudelten. Im Juni 2017 waren Christoph, Tobi und Arndt zur Vätternrundfahrt nach Schweden gefahren, und ich hatte von hier aus mitgefiebert, angefeuert und am Ende gejubelt, als alle drei heil im Ziel angekommen waren. Dieses Jahr radelt sich eine IDAA-Dreierbande bei der MSR die Hintern wund. Und ich habe dem Trio vor ihrem Trip ein paar Fragen gestellt: Weiterlesen


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Sportliche Wochenenden mit den IDAA-Peers: Radfahren am Deich und Störlauf in Itzehoe

Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger… da macht das Sporteln draußen wieder Spaß. Noch schöner wird es, wenn auch andere sportbegeisterte Typ-1er mit von der Partie sind – wie vor zwei Wochen bei einer gemeinsamen Radausfahrt an den Deich mit anschließendem Grillen in unserem Garten und gestern beim Itzehoer Störlauf.

Nachdem es unserer IDAA-Gruppe aus Hamburg/Schleswig-Holstein lange Zeit nicht gelungen war, einen Termin für ein gemütliches Treffen zu finden, haben wir im Mai bereits zwei sportliche Tage miteinander verbracht. Der erste Termin am 5. Mai war rein privater Natur: Eine gemeinsame Radausfahrt mit Startpunkt Elmshorn mit unterschiedlich langen Strecken. Weiterlesen


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Wenn die Zuckerwerte beim Langlaufski auf Talfahrt gehen…

Eins habe ich bei meinem Schnupper-Wochenende mit der IDAA in Oberwiesenthal gelernt: Beim Langlaufski kann es durchaus auch mal bergab gehen – und für die Zuckerwerte gilt das bei einer ungewohnten körperlichen Beanspruchung allemal!

Mein Mann Christoph und ich hatten schon lange vorgehabt, einmal Skilanglauf auszuprobieren. Irgendwo in Norwegen oder im Harz vielleicht. Doch dann ergab sich mit einem Schnupperwochenende der IDAA Mitte März die tolle Gelegenheit, in Oberwiesenthal (Erzgebirge) das Skifahren in der Loipe auszuprobieren. Noch dazu zusammen mit einer Gruppe anderer Typ-1-er und unter Anleitung des Top-Skilangläufers Arne Reichelt (20 Jahre alt), der eigentlich gern in der Sportfördergruppe der Bundeswehr an seiner Profi-Karriere gebastelt hätte – wenn ihm 2015 nicht die Diagnose Typ-1-Diabetes einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Weiterlesen


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Menstruationszyklus beobachten für mehr sportliche Leistungsfähigkeit – ist das ein neuer Trend?

Ist es Zufall oder entstehen hier gerade ein neues Bewusstsein und ein neuer Trend? Jedenfalls bin ich gleich heute früh völlig unabhängig voneinander über zwei Mitteilungen gestolpert, in denen es um den weiblichen Zyklus im Zusammenhang mit Sport bzw. Bewegung geht.

„Raus aus der Tabuzone“ schrieb ich hier vor einer Weile und schilderte meine Gedanken zu einer Sitzung beim Diabetes-Barcamp, in dem ein Haufen Frauen nebst zwei tapferen Männern über die Auswirkungen des weiblichen Menstruationszyklus auf das Diabetesmanagement diskutierten. Und darüber, wie selten dieses Thema bei Terminen in der Diabetespraxis zur Sprache kommt. Wie wenig überhaupt offen darüber gesprochen wird. Seither haben auch Tine, Lea und Beate darüber gebloggt, und es sind außerdem auf der Seite von DiabetesDE eine Reihe von Info-Texten zu „Diabetes und Zyklus“ aufgetaucht, die ich vorher nicht dort gefunden habe. Weiterlesen


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Eisige Temperaturen und tatsächlich Schnee: Wir waren wieder beim Sibirien-Marathon am Start!

Same procedure as last year? Same procedure as EVERY year! Bereits zum dritten Mal in Folge war am vergangenen Wochenende eine Staffel mit Läuferinnen und Läufern der IDAA beim Sibirien-Marathon in Elmshorn am Start. Kalt war’s – und cool war’s!

Wie schön, dass wir beim Sibirien-Marathon mittlerweile quasi zum Inventar gehören und deshalb wieder mit unser Typ-1-Diabetes-Staffel am Start sein konnten. Denn dieser Lauf ist klein, aber fein und hat nur eine sehr begrenzte Zahl an Startplätzen. 59-mal gilt es um einen See zu laufen, Staffeln können in jeder Runde aufs Neue entscheiden, ob sie wechseln möchten. Weiterlesen


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Jahresrückblick 2017: Von Diabetes über Schilddrüse, Rennradsturz und Kongressen bis zum Buchmanuskript

Meine gestrige Bilanz nach 3 Tagen Demo-Pod ist dieser Tage ein bisschen mau. Zum Jahresende müssen 365-Tages-Bilanzen her, basta. Ich finde es schön, noch einmal zurückzublicken und die Ereignisse eines Jahres in Worten zusammenzufassen. Man vergisst ja so vieles unterwegs… In diesem Sinne: Hier meine Hoch- und Tiefpunkte in meinem (Diabetes-)Jahr 2017!

In Sachen Gesundheit gab es 2017 bei mir leider ein paar unschöne Entwicklungen. So wurde bei mir im April eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt, wie sie typisch für den Start einer Hashimoto-Unterfunktion ist. Es folgten Termine beim Endokrinologen und beim Diadoc zur beinahe monatlichen Blutentnahme, verschiedene Antikörpertests und Ultraschalluntersuchungen sowie zunächst viel Hin und Her zwischen den beiden Verdachtsdiagnosen Morbus Basedow und Hashimoto. Weiterlesen