Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Gastbeitrag: Hyrox mit T1D – ein persönlicher Erfahrungsbericht

Ganz herzlichen Dank an Detlef Graff, dass er seine spannenden Erfahrungen hier mit uns teilt! Ich kenne Detlef aus der IDAA, dem bundesweiten Verein für sportbegeisterte Menschen mit Diabetes. Nachdem er sich viele Jahre vor allem mit Laufsport fit gehalten hat, begeistert er sich nun seit einer Weile für die Trendsportart Hyrox. Aber lest am besten selbst, ich übergebe das Wort an meinen Gastautor…

Vor neun Jahren wurde Hyrox in Hamburg „erfunden“. Mittlerweile gibt es jedes Jahr Dutzende Wettkämpfe auf allen fünf Kontinenten; es ist zu der Trendsportart der letzten Jahre geworden. Was ist Hyrox? Und wie managet man als T1D Training und Wettkampf? Bis zum letzten Sommer kannte ich weder die Fragen, geschweige denn, dass ich Antworten hatte.

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Zurück zu meinen Insulinpens: Bislang vermisse ich den Loop nicht…

Knapp drei Wochen ist es nun her, dass ich die Pumpe abgelegt und wieder zur ICT zurückgekehrt bin. Was erst einmal als vorläufige Pumpenpause gedacht ist, tut mir bislang einfach nur gut: Ich habe die volle Kontrolle – und dafür nehme ich dann auch gern die volle Verantwortung in Kauf.

Der Wechsel zurück war denkbar einfach. Da ich bei der ICT gute Erfahrungen damit gemacht hatte, mein Basalinsulin (Lantus) nach dem Aufstehen im Rahmen meiner Morgenroutine zu spritzen, hatte mir meine Diabetesberaterin dazu geraten, die Pumpe einfach nach der Nacht abzukoppeln und wieder meine gewohnte Basaldosis zu spritzen. Keine weiteren Anpassungen nötig – und genau so funktionierte es auch prima.

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Fettes Dankeschön an die Techniker Krankenkasse: Meine Pumpe ist schon bewilligt!

Es ist zwar nun schon ein paar Tage her, dass ich eine Mitteilung meiner Krankenkasse mit dem schnöden Betreff „Bewilligung Ihres Hilfsmittels“ in der TK-App gefunden habe. Doch so richtig glauben kann ich es immer noch nicht, dass sie meinen Antrag auf Bewilligung eines AID-Systems einfach so binnen weniger Tage durchgewinkt hat.

Nach meinem Probetragen des Ypsopump-Dummys hatte ich die Pumpe samt Schlauch zunächst wieder in meiner Diabetespraxis abgegeben und meiner Diabetesberaterin gemailt, dass ich gern einen Versuch mit dem System inklusive Insulin und Algorithmus starten möchte. Wieder ein paar Tage später antwortete sie mir, die Verordnung an die Krankenkasse sei nun raus. Und nur weitere zwei Tage danach kam die Zusage der Techniker Krankenkasse.

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Kleiner Rückblick: Dufterlebnisse und Radeln mit der IDAA in Holzminden

Für die diesjährige Mitgliederversammlung hat es die IDAA am ersten Oktoberwochenende nach Holzminden verschlagen. Dort findet einmal im Jahr das Radsport-Event „Rund um den Solling“ statt – und außerdem kann man in der selbsternannten „Stadt der Düfte“ ein nettes Freizeitprogramm rund ums Schnuppern auf die Beine stellen.

Wir versuchen bei der IDAA ja immer, uns mit den Austragungsorten für unsere Mitgliederversammlungen an netten sportlichen Events zu orientieren. Denn mal ehrlich: Nur mit einer schnöden Agenda, wie sie bei Mitgliederversammlungen von eingetragenen Vereinen nun einmal Pflicht ist, kann man wohl die wenigsten von uns hinter dem Ofen hervorlocken und zu einer Reise quer durch die Republik motivieren.

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Drei Tage mit einem Pumpen-Dummy: Ja, ich will jetzt ein AID-System!

Wer mir schon länger folgt, kennt meine Vorliebe für Insulinpens und meine Bedenken gegenüber der Pumpentherapie. Doch in den vergangenen Monaten hat sich meine Haltung geändert. Und deshalb habe ich in meiner Diabetespraxis kürzlich an einem Infoabend zu Insulinpumpen teilgenommen und diese Woche ein paar Tage lang das Tragegefühl der Ypsopump getestet.

Kurzfristige Anwandlungen, es vielleicht doch einmal mit einer Insulinpumpe zu probieren, hatte ich im Laufe der Jahre immer wieder einmal. Doch meist steckte dahinter eher diffuse FOMO (fear of missing out – also die Angst, etwas zu verpassen) und kein echter Wunsch nach Veränderung. Weshalb regelmäßig binnen kürzester Zeit meine Trägheit wieder die Oberhand hatte: Warum etwas Neues starten, wenn es doch eigentlich prima läuft?

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Dexcom G7 und Apple Watch: Die Tücken von „Direct to Watch“ beim Schwimmen

Eigentlich ist es beim Sport ja eine super Sache, wenn CGM-Sensor und Smartwatch eine direkte Verbindung haben, ohne dass das Smartphone in der Nähe ist. Beim Schwimmen kann ich damit trotzdem nicht so einfach mal eben nach den Glukosewerten schauen. Das liegt an Bluetooth, Brustschwimmen, Eigenheiten der Apple Watch und meiner nachlassenden Sehkraft.

Und weil das Checken der Glukosewerte im Wasser nicht ohne Akrobatik oder akute Ertrinkungsgefahr funktioniert, habe ich einmal ChatGPT gebeten, ein fotorealistisches Bild der Szenerie „Antje im Badesee, wie sie angestrengt versucht, die Glukosewerte auf der Apple Watch zu checken“ zu zeichnen. Mit ebenfalls nur mäßigem Erfolg, wie ihr weiter unten sehen könnt… 🙂

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Diabetes-Stress bei einer tollen Aktivreise nach Masuren

Ich war mal wieder mit einer Gruppenreise von Frosch-Sportreisen unterwegs. Dieses Mal nicht allein, sondern mit meinem Mann Christoph. Zusammen mit zehn anderen Leuten und einem tollen Reiseleiter erkundeten wir im Kajak, auf dem Fahrrad und in Wanderschuhen das traumhafte Naturparadies Masuren. Mein Diabetes entpuppte sich dabei leider oft als Spielverderber.

Unsere ausgedehnten Kajak-, Fahrrad- und Wandertouren waren zwar physisch nicht sonderlich anstrengend. Aber sie beanspruchten aufgrund ihrer Streckenlänge halt jeweils ca. 3 bis 5 Stunden – und das ist eine Aktivitätsdauer, die in meinem Alltag sonst eher selten vorkommt. Meine Glukosesensor warnte mich also ziemlich häufig vor sinkenden Werten, und mein Verbrauch an Sport-KE schoss in ungeahnte Höhen. Leider habe ich – willkommen im Leben mit Typ-1-Diabetes – erst in der rückblickenden Analyse wirklich verstanden, was da los war und was ich hätte besser machen können.

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Was tun, wenn es demnächst kein Levemir mehr gibt?

Wer das Basalinsulin Detemir (Levemir®) mit dem vergleichsweise kurzen Wirkfenster verwendet, muss sich demnächst nach einer Alternative umsehen. Denn der Hersteller Novo Nordisk nimmt es – zusammen mit anderen frühen Insulinen – Ende 2025 vom Markt.

Diese Marktbereinigung stellt eine kleine Gruppe von Menschen mit Typ-1-Diabetes vor große Probleme: nämlich sportlich aktive Personen, die aus guten Gründen eine intensivierte Insulintherapie (ICT) statt einer Pumpen- oder AID-Therapie nutzen und die Flexibilität mit diesem Basalinsulin zu schätzen wissen. Ein Umstieg auf ein längerwirksames Basalinsulin ist für sie keine praktikable Lösung.

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Endlich wieder mit der IDAA beim Sibirien-Marathon!

In den vergangenen Jahren war immer etwas dazwischen gekommen. Doch dieses Jahr haben wir am 8. Februar 2025 wieder zu fünft mit einer IDAA-Staffel am legendären Lauf im Elmshorner Forst Sibirien teilgenommen. Es war frostig kalt, aber die Stimmung wie immer warm und herzlich.

Unsere Teilnahme am Sibirien-Marathon als IDAA-Staffel hat eine gewisse Tradition, wie man auch auf diesem Blog nachlesen kann. Zum ersten Mal waren wir 2016 dabei, auch 2017 drehten wir gemeinsam 59 Runden um den See, 2018 lag tatsächlich Schnee, und auch 2019 waren wir mit der IDAA vertreten. Ein Jahr später war zwar eine IDAA-Staffel am Start, doch ich war beruflich unterwegs und konnte das Event nicht hier dokumentieren. Und dann kamen die Lockdown-Jahre, die erst einmal alle sportlichen Wettkämpfe unmöglich machten.

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Mit einem IDAA-Team bei der Vätternrundan 2024 – Teil 3

Last but not least berichtet uns heute mit Bianca nun auch die Dritte im Bunde von ihren Erfahrungen bei dem diesjährigen Radrennen rund um den Vätternsee. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwünsch an alle Finisher!

Ich bewundere Bianca wirklich dafür, wie zäh sie trotz diverser Widrigkeiten durchgehalten hat. Wirklich allerallerspätestens in dem Moment, in dem ihr Mann ihr 30 Kilometer vor dem Ziel mit dem Auto noch Ersatz-Equipment vorbeibrachte, hätte ich auf meinen Schweinehunds gehört. Der hätte mir nämlich garantiert nahegelegt, Regen und Kälte umgehend gegen ein warmes Plätzchen mit Sitzheizung zu tauschen. Aber lest selbst, was Bianca zu erzählen hat!

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