Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Diabetes-Blog-Woche 2018: Wir schreiben Anno 2028 und mein Diabetes ist einfach nur eine harmlose Dysbalance

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31. Juli 2028. Heute ist ein großer Ausnahmetag, für den ich eigens noch einmal dieses Retro-Kommunikations-Tool namens „Blog“ herauskrame. Für die Jüngeren unter euch: Bloggen war vor zehn Jahren ein beliebter Zeitvertreib unter Typ-Einsern. Heute, im Jahr 2028, kenne ich kaum noch funktionstüchtige customized iTransformer, die mit der alten „WordPress“-App von damals noch klarkommen. Aber was tut man nicht alles, um ein Aufsatz-Thema der Diabetes-Blog-Woche erfolgreich zu bearbeiten.

Ich blogge also mal wieder. Ehrlich gesagt, sind meine Finger deutlich ungelenker als vor zehn Jahren. Kein Wunder – schließlich ist es lange her, dass ich zuletzt einen Text getippt habe. Aber da das gute alte WordPress nun einmal keine Spracheingabe beherrscht wie all die Apps, mit denen wir heutzutage arbeiten, muss ich da jetzt wohl durch. Denn ich möchte euch ein paar der Dinge in Erinnerung rufen, die sich in den vergangenen 10 Jahren auf dem Markt für Menschen mit Diabetes getan haben. Doch bevor ich nostalgisch werde, checke ich lieber einmal meinen 360°-Emo-Score und klebe mir ein neues Oxytocin-Insulin-X-Kombipflaster auf. Weiterlesen


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Also ich könnte ja schon wieder Urlaub machen… Rückblick auf eine Wanderung rund um den Lago di Tenno

Wer die Bezeichnung „Sport“ daran festmacht, dass es dabei immer um „schneller, weiter, höher“ geht, der wird Wandern wohl kaum als Sport bezeichnen. Doch wer unter Sport körperliche Aktivität versteht, die ordentlich Zucker zieht, für den gilt Wandern mit Sicherheit als Sport. In meinem Urlaub am Gardasee habe ich Gefallen daran gefunden.

Unser Urlaub in Arco, ein paar Kilometer nördlich vom Gardasee gelegen, war von Anfang an als Aktivurlaub geplant. Mein Mann Christoph und ich hatten die Rennräder dabei, wollten schöne Radausfahrten unternehmen und außerdem wandernd die Umgebung erkunden. Nach meinem (zum Glück glimpflich verlaufenen) Rennradsturz gleich am ersten Urlaubstag fielen zumindest für mich weitere Radausfahrten flach. Mein geprellter Brustkorb schmerzte, die gezerrte Schulter zwackte, und der geschürfte Unterarm sowie die Blutergüsse an den Beinen reagierten empfindlich auf jede Berührung. Zeit für etwas softeren Sport wie Wandern also – den Geradeauslaufen ohne Drehbewegungen im Oberkörper war halbwegs schmerzfrei möglich. Weiterlesen


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Bye bye mySugr… ein Abschied wider Willen – ich nutze nun die Dokumentation des Freestyle Libre

Eins vorweg: Ich mag  mySugr total gern. Sie ist in meinen Augen eine tolle Option für das Diabetesmanagement via App. Immer cool und mit einem Augenzwinkern, aber trotzdem ein zugelassenes Medizinprodukt mit vielen praktischen, fachlich abgesicherten Zusatz-Features. Und trotzdem habe ich der App, die ich über vier Jahre lang sehr gern verwendet habe, nun den Rücken gekehrt.

Es begann, ein bisschen kompliziert zu werden, als ich im Oktober 2014 anfing, das Freestyle Libre zu nutzen. Bei mySugr kann man Blutzuckerwerte eintragen, das Freestyle Libre hingegen misst Gewebezucker – allerdings macht man ja das eine oder andere Mal blutige Kontrollmessungen. Ich selbst wäre darüber vermutlich gar nicht groß gestolpert, doch mein Diabetologe machte mich bei einem Quartals-Check darauf aufmerksam, als er die pdf-Berichte studierte, die ich aus meiner mySugr-Dokumentation generiert und ihm vor meinem Termin per Mail geschickt hatte. Weiterlesen


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Low Carb Müsli Marke Eigenbau: Einfach, lecker und blutzuckerfreundlich!

Die Zutaten für dieses selbstgemachte Müsli hat man entweder in der Schublade oder kann sie problemlos besorgen. Und anders als konventionelle Müslis, die leicht auf 65 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm kommen, kann man die 4,5 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm bei diesem Müsli getrost vernachlässigen. Ich bin begeistert!

Vor einer Weile hat Susanne vom Nachbarblog „Zucker im Gepäck“ in der Blood Sugar Lounge ein Rezept für ein selbstgemachtes und definitiv sehr kohlenhydratarmes Power-Müsli veröffentlicht, das mich neugierig gemacht hat. Kein Wunder, denn ich versuche ja ganz gern, meine Kohlenhydratzufuhr etwas niedriger zu halten. Und Müsli, das üblicherweise aus Unmengen Getreideflocken besteht, verträgt sich mit diesem Wunsch im Normalfall eher nicht. Weiterlesen


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ATTD-Kongress 2017: Insulinpumpen und CGM-Systeme helfen auch Typ-2-Diabetikern!

 

Wer Typ-2-Diabetes hat, hat heutzutage meist große Schwierigkeiten, überhaupt eine brauchbare Menge Blutzuckerteststreifen verschrieben zu bekommen. An technische Hilfsmittel wie Insulinpumpen und CGM-Systeme ist da gar nicht erst zu denken. Doch das könnte sich in Zukunft ändern, wie ich beim ATTD-Kongress Mitte Februar 2017 in Paris lernen durfte.

Wer ein CGM-System nutzt, outet sich damit eigentlich gleich automatisch als Typ-1-Diabetiker. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben in der Regel wenig Chancen, diese technischen Hilfsmittel ebenfalls von ihrer Krankenkasse finanziert zu bekommen – häufig müssen sie sogar für gewöhnliche Blutzuckerteststreifen in die eigene Tasche greifen. Doch warum eigentlich? Gilt für Typ-2-Diabetiker etwa nicht, dass sie umso bessere Chancen haben, ihre Therapie zu verbessern, je genauer sie über ihre Glukosedaten Bescheid wissen? Weiterlesen


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Tag 4 meiner Kreuzfahrt auf der Aida: Eine tolle Wanderung entlang der Kreidefelsen von Étretat

Heute früh hat unser Schiff im französischen Le Havre angelegt. Und gleich um 7:45 Uhr traf sich die Gruppe, die einen Ausflug zu einer Wanderung entlang der normannischen Steilküste bei Étretat mit ihren wunderschönen Formationen aus Kreidefelsen gebucht hatte.

Ich habe nicht viel Zeit zum Schreiben, denn ich habe gleich einen Termin zur Thalasso-Anwendung 🙂 Nur soviel: Es war eine tolle Wanderung, die meinen Blutzucker ein bisschen herausgefordert hat. Aber mit 1,5 Sport-KE konnte ich ihn gut im grünen Bereich halten. Weiterlesen


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Fluffige Eierpfannkuchen mit Heidelbeeren – und weniger Kohlenhydraten als üblich

Bevor ich Mutter wurde, hatte ich keine Ahnung, wie man Pfannkuchen zubereitet. Doch Kinder lieben sie nun einmal, und mein Sohn (damals etwa drei Jahre alt) kam bei seiner Tagesmutter auf den Geschmack. Glücklicherweise erklärte er mir auch ganz genau, wie das geht mit den Pfannkuchen: „Du musst die Pfanne mit dem Pfannkuchen ganz schnell hochheben, damit der Pfannkuchen bis fast an die Decke fliegt. Und dann musst du die Pfannkuchen im Ofen ganz hoch stapeln!“

Als ich es der Tagesmutter nachtun wollte, war meinem Sohn leider alles nicht hoch genug: Weder die Flughöhe der Pfannkuchen, noch der Stapel zum Warmhalten im Ofen. Meinen Einwand, dass die Tagesmutter ja vier eigene und fünf Tageskinder plus regelmäßigen Spielbesuch zu verköstigen hatte und allein deshalb ein so hoher Pfannkuchenstapel nötig war, mochte er nicht gelten lassen. Zum Glück schmeckten ihm die Pfannkuchen. Und auch nachdem er längst von zu Hause ausgezogen ist, mache ich weiterhin gern Pfannkuchen. Für mich, für meinen Mann, für alle. Weiterlesen