Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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„Brief an mein jüngeres Ich“: Brainstorming für ein neues Projekt beim Diabetes-Barcamp

Stell dir einmal vor, du solltest einen Brief an dein jüngeres Ich schreiben, in dem du ihm mit deinem Wissen von heute Ratschläge für den Umgang mit dem Diabetes und dem Leben überhaupt gibst. Was würdest du dir selbst schreiben? Dies ist die Projektidee, die ich beim Diabetes-Barcamp in Frankfurt vorstellte und die zum Glück auf sehr positives Feedback stieß.

Ich hatte vor einer Weile schon einmal über das Diabetes-Barcamp geschrieben und euch meine Eindrücke von dem Diabetes-Täschchen von Mysugarcase geschildert. Doch es gibt noch eine Menge mehr darüber zu erzählen. Denn möglicherweise wurde dort mein nächstes größeres Projekt geboren – und ich würde mich riesig freuen, wenn etliche Leserinnen und Leser dabei mitmachen würden. Um was geht es dabei?

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Handfeste Ausbeute beim Diabetes-Barcamp: Ein Täschchen von Mysugarcase

Es ist in den vergangenen anderthalb Wochen schon so einiges über das großartige Diabetes-Barcamp in Frankfurt geschrieben worden. In allen Blogbeiträgen*, die ich gelesen habe, wurde der mentale Gewinn in den Vordergrund gestellt. Ihr wisst schon: Dinge dazugelernt, mit interessanten Leuten gesprochen, die Community gestärkt. Alles komplett zutreffend und toll.

Doch was bislang in der allgemeinen Begeisterung unter den Tisch gefallen ist: Es gab auch handfeste Beute beim Barcamp. Und zwar in Form eines schicken Diabetes-Täschchens von Mysugarcase, passend zum Anlass mit dem Logo der Blood Sugar Lounge bestickt, das bei jedem Teilnehmenden im Stoffbeutel steckte. Und dieses Täschchen habe ich nun einmal genauer unter die Lupe genommen. Weiterlesen


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50 Shades of Sweat: Es gibt weit mehr als nur eine Art zu schwitzen!

Sweat, baby, sweat… Ich schwitze, wenn mir heiß ist, wenn ich Sport treibe, wenn ich eine Hypo habe oder wenn ich nervös bin. So weit, so bekannt. Doch seit meine Schilddrüse verrückt spielt, produziert sie manchmal nächtliche Schweißausbrüche, und außerdem bahnen sich die Wechseljahre mit sanften Hitzewallungen an. Ok, das sind nur 6 Sorten, aber trotzdem ist es an der Zeit, sich mit den verschiedenen Arten zu schwitzen zu beschäftigen!

Nur unbedarfte Zeitgenossen sind so naiv zu glauben, dass Schwitzen ausschließlich der Temperaturregelung des Körpers dient. Klar, so ein Schweißausbruch kann natürlich daran liegen, dass man gerade in der Sauna hockt oder sich versehentlich in der Sahara verlaufen hat. Aber es kann noch viele weitere Gründe haben, warum einem auf einmal der Schweiß aus allen Poren rinnt. Bei mir sind in letzter Zeit zwei neue Gründe dazugekommen – und deshalb möchte ich einmal beschreiben, wie ich die verschiedenen Arten zu schwitzen auseinanderhalte. Weiterlesen


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Gedanken vor der Bundestagswahl: Warum ich das System PKV einfach nur Scheiße finde

Selbstständig und beruflich durchaus erfolgreich – damit wäre ich eigentlich eine typische Kandidatin für die private Krankenversicherung. Wenn da nicht mein Typ-1-Diabetes wäre. Mit dieser Vorerkrankung will mich nämlich keine PKV als Mitglied aufnehmen. Ich habe einmal darüber nachgedacht, was mich an dieser Tatsache so alles stört.

Morgen in einer Woche wird ein neuer Bundestag gewählt. Die Gesundheitspolitik spielt im Wahlkampf keine besonders große Rolle und wird sicherlich auch in den Koalitionsverhandlungen nicht den Ton angeben – obwohl die Konzepte der aussichtsreichen Parteien für die Zukunft unseres Gesundheitssystems deutlich auseinanderklaffen. Grob gesagt: Geht es nach CDU/CSU und FDP, bleibt das bisherige duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung erhalten. SPD, Grüne und Linke wiederum wollen es durch eine Bürgerversicherung mit Pflichtmitgliedschaft für alle ersetzen. Private Krankenversicherer sollen nach diesen Plänen allenfalls Zusatzversicherungen anbieten dürfen. Wer es genauer wissen möchte, kann hier die Wahlprogramme der Parteien studieren. Weiterlesen


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Mit dem Optomap bis hinter die Linse geschaut – und Halleluja: „Ihre Augen sind komplett gesund!“

Einmal im Jahr sollte jeder Diabetiker zum Augenarzt, um seine Netzhaut auf zuckerbedingte Veränderungen untersuchen zu lassen. Ich gebe zu: Im vergangenen Jahr habe ich in diesem Punkt geschlampt und es versäumt, einen Termin zu vereinbaren. Zum Glück gab es trotzdem beim heutigen Check keine schlechten Nachrichten. Und da ich seit ein paar Jahren für die Netzhautuntersuchung den Optomap für mich entdeckt habe, blieben mir auch die blöden Augentropfen zur Pupillenerweiterung erspart.

Was habe ich diese Termine in der Vergangenheit gehasst! Als Kurzsichtige waren jährliche Netzhautuntersuchungen für mich auch vor der Diagnose Typ-1-Diabetes schon Pflicht. Und das bedeutete jedes Mal: laaaaaannnnngggeeeeeee im Wartezimmer sitzen, sich immer wieder Augentropfen einträufeln lassen, bis sich die Pupillen auf Untertassengröße erweitert haben, und dann ab ins Untersuchungszimmer. Dort leuchtete der Augenarzt mit einer Speziallampe durch die künstlich erweiterten Pupillen, deren erschlaffter Muskel sich nicht mehr gegen die heftigen Lichtreize wehren konnte. Unangenehm. Weiterlesen


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Kontaktallergien und Hautreaktionen auf das Freestyle Libre: Die Acrylate im Kleber scheinen Schuld zu sein!

In der Fachzeitschrift „Contact Dermatitis“ ist vor wenigen Tagen ein Beitrag zum Thema Hautreaktionen auf das Freestyle Libre erschienen. Man kann ihn zwar kostenfrei nur als Abstract lesen, doch die Botschaft ist klar: Schuld an den Hautreaktionen, mit denen sich viele Anwender herumschlagen, sind Acrylate im Klebstoff. Genauer gesagt Isobornyl-Acrylat.

Ich bringe deshalb an dieser Stelle mal einen Beitrag von mir, der im März 2017 in der Blood Sugar Lounge zu genau diesem Thema erschienen ist. Er war bis dato noch nicht hier auf meinem Blog zu lesen. Weiterlesen


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Tipp zur Fixierung des Freestyle Libre-Sensors: Lieber keinen allzu großen Vorrat Tape bunkern!

Da ich mit einem Blick in die Blogstatistik gerade festgestellt habe, dass mein Beitrag zum Fixieren des Freestyle Libre-Sensors mit Tape von Juni 2016 noch immer großer Beliebtheit erfreut, möchte ich euch an dieser Stelle ein kleines Update zum Thema liefern.

Ich nutze nach wie vor Kinesiotape zum Fixieren des Sensors. Zwar hält der Klebstoff des Sensors bei mir in der Regel völlig einwandfrei bis zum Ende der Laufzeit. Ich muss oft sogar gehörig an dem Teil rupfen, bis er sich nach den 14 Tagen von meiner Haut löst. Und doch fühle ich mich sicherer, wenn ich einen Streifen Tape über den Sensor klebe. Ganz einfach, weil sich dann ein BH-Träger nicht an der Kante verfangen und den Sensor rausreißen kann. Oder der berühmt-berüchtigte Türrahmen auch viel weniger Angriffsfläche bietet, wenn der Sensor mit einem Stück Tape bedeckt ist. Weiterlesen