Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Wie können Diabetespraxen Angehörige von Menschen unterstützen?

Als Buchautorin gelte ich neuerdings als Expertin – und durfte bei einem Fachkongress einen Workshop zum Thema „Diabetes und Angehörige“ mitmoderieren. Allerdings gab es nach dem Workshop beinahe mehr ungelöste Fragen als zuvor. Denn für die Angehörigen von Menschen mit chronischen Erkrankungen fehlt in unserem Gesundheitssystem ein verlässliches Auffangnetz.

Man hatte mir ja prophezeit, dass so etwas passieren könnte. „Wenn du ein Buch schreibst, dann giltst du als Expertin für ein Thema. Und dann wirst du auf einmal überallhin eingeladen und musst Vorträge halten.“ In meinem Fall dauerte es nach dem Erscheinen meines Buchs „In guten wie in schlechten Werten“ sogar nur wenige Tage, bis das Telefon klingelte. Am anderen Ende der Leitung meldete sich eine Dame, die den Kongress „Team Typ 2“ mitorganisierte. Dieser Kongress wird seit ein paar Jahren einmal im Jahr durch das Pharmaunternehmen Astra Zeneca ausgerichtet und findet in Berlin statt. Astra Zeneca hat viele orale Antidiabetika im Portfolio, die in erster Linie zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt werden. Doch dieses Mal wollte man auch einmal ein ganz anderes Thema abdecken: Die Herausforderungen, mit denen die Angehörigen von Menschen mit Diabetes im Alltag konfrontiert werden. Weiterlesen


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Gesucht: Typ 1-er, Typ 2-er und langjährige Diabetiker mit schwer einstellbarem Blutzucker

Heute suche ich mal nicht selbst nach Interviewpartnerinnen und -partnern zu einem speziellen Diabetes-Thema, sondern helfe einer Kollegin aus, die mich um Unterstützung bei ihrer Recherche gebeten hat.

Der Einfachheit halber veröffentliche ich hier den Text, den sie mir hierzu geschickt hat. Wenn ihr euch angesprochen fühlt oder jemanden kennt, der oder die vielleicht passend für das geplante Interview sein könnte, kontaktiert Angela Boschert bitte direkt (Kontaktdaten siehe unten). Ebenso natürlich, wenn ihr noch weitere Fragen zu ihrer Recherche und ihrem Artikel habt. Weiterlesen


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Kinners, wie die Zeit vergeht! Das war mein (Diabetes-) Jahr 2018

Mein Jahr 2018 war in vielerlei Hinsicht ein ziemlich bewegtes und aufregendes. Vielleicht habt ihr ja Lust, es gemeinsam mit mir Revue passieren zu lassen…

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Neulich beim EASD-Kongress, Unterhaltung mit einem Taxifahrer: „Na dann gute Besserung!“

Folgende Situation: Dienstagabend nach einem langen Kongresstag, ich bin auf dem Weg zurück von der mySugr-Party ins Hotel. Der Bus, den ich eigentlich nehmen wollte, lässt sich nicht blicken. Und auch der nächste kommt einfach nicht, sodass ich hundemüde kurz vor Mitternacht schon eine halbe Stunde an der Bushaltestelle stehe und mir letztlich ein Taxi heranwinke.

Mit dem Taxifahrer entspinnt sich dann der folgende Dialog, der mir einmal mehr zeigt, wie dringend weiter und mehr und besser über Diabetes und das ganze Drumherum aus Prävention, Ursachen, Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2, Ernährung, Bewegung, Therapie, Forschung etc. aufgeklärt werden muss. Packen’s wir an, da kann jeder ein bisschen mitmachen! 🙂 Weiterlesen


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Buchtipp für alle, die abnehmen wollen: „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann

In meinem ersten Beitrag zum Thema Kalorienzählen und Abnehmen hatte ich eine ausführliche Buchbesprechung angekündigt, und heute erzähle ich euch endlich einmal, warum mir das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann so gut gefällt. Für mich (minus 8 Kilo seit Januar) und meinen Mann Christoph (minus 25 Kilo seit Januar) war es genau das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt.

Anfang des Jahres hatten Christoph und ich beide die Faxen dicke. Ich wollte nicht weiterhin mit jedem Jahr Diabetes ein Kilo zunehmen, er wollte das seit Jahren bzw. eher Jahrzehnten stetige Auf und Ab seines Gewichts im übergewichtigen Bereich nicht länger mitmachen. Und als ich auf dem Weg nach Wien zum ATTD-Kongress Ende Januar 2018 am Flughafen Hamburg noch ein wenig durch das Buchsortiment stöberte, fiel mir „Fettlogik überwinden“ in die Hände. Ich hatte keine Lektüre für den Flieger eingepackt, also griff ich kurzentschlossen zu und hatte das Buch beinahe schon zu einem Drittel ausgelesen, als ich in Wien landete. Weiterlesen


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Meine bisher schlimmste Hypo… war nicht so schlimm, hat mich aber nachdenklich gemacht!

Erstmal eins vorweg, damit sich niemand unter meinen Leserinnen und Lesern unnötig Sorgen macht: Es geht mir gut, und auch während meiner Hypo vor ein paar Tagen beugte sich kein Rettungssanitäter über mich, denn ich lag weder krampfend auf dem Boden, noch war ich sonstwie außer Gefecht gesetzt.

Und trotzdem war es die bislang blödeste Hypo, die ich persönlich je erlebt habe. Deshalb möchte ich jetzt mal eine Runde „jammern auf hohem Niveau“. Und nachdenken darüber, wie es eigentlich Menschen mit Diabetes geht, die viel häufiger und dabei auch deutlich heftigere Hypos haben als ich. Weiterlesen


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Auf den Tag genau 8 Jahre mit Diabetes – eine rechnerische Bestandsaufnahme

Der 30. März ist seit 2010 ein besonderer Tag für mich. Nämlich der Jahrestag meiner Diabetesdiagnose, mit der sich in meinem Leben zwangsläufig allerhand geändert hat. Eine gute Gelegenheit mich zu freuen, dass ich die vergangenen acht Jahre recht gut bewältigt habe – und am Leben bin!

In den vergangenen Jahren habe ich an dieser Stelle immer wieder meinen ersten Blogbeitrag zum Jahrestag meiner Diabetesdiagnose herausgekramt. Ich finde den Beitrag immer noch gut und zutreffend, also lest ihn gern noch einmal ;-). Doch irgendwann ist es auch mal gut mit dem Text-Recycling und es muss ein neuer Diaversary-Beitrag her. Hier ist er – und er hat viel mit Zahlen zu tun. Weiterlesen