Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Vätternrundan 2017: Mit Diabetes auf dem Rennrad 300 Kilometer um einen See in Schweden (Teil 1)

Wenn drei Typen sich vornehmen, in maximal 24 Stunden und ohne Übernachtung den Vätternsee auf dem Rennrad zu umrunden, dann müssen sie sich ein paar Fragen gefallen lassen: Warum macht ihr das? Wie bereitet ihr euch auf diesen Gewalttrip vor? Und wie klappt das mit eurem Diabetes?

Tobias (50), Arndt (48) und Christoph (47) sind alle drei begeisterte Rennradfahrer. Sie kennen sich über die IDAA, einen Verein für sportbegeisterte Diabetiker. Tobias und Arndt haben beide Typ-1-Diabetes, Christoph hat Diabetes Typ-F – er ist stoffwechselgesund, als mein Ehemann aber von der Variante F (für Familie, Freunde) betroffen. Es muss bei einem gemütlichen Beisammensein einiger sportbegeisterter Typ-1-Diabetiker rund um den Hamburger Triathlon 2016 gewesen sein, als die drei beschlossen, dieses Jahr gemeinsam nach Schweden zu fahren um dort am 17. Juni 2017 an der Vätternrundfahrt teilzunehmen. Weiterlesen


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Gastbeitrag von Tina Röpke: „Ein Sieg gegen mich… es geht mehr als gedacht!“

Wie berichtet, bin ich dieses Jahr leider nicht beim Hamburger Triathlon angetreten. Doch Tina Röpke, Blogleserin und ebenfalls Typ-1-Diabetikerin, war am Start. Sie hatte mich im Zuge ihrer Triathlonvorbereitung angeschrieben, weil meine Blogbeiträge über Triathlon ein wenig dazu beitragen konnten, dass sie sich diesen Wettkampf zutraut.

Ich freue mich immer riesig, wenn meine Bloggerei dem einen oder anderen Leser helfen oder Mut machen kann. Das ist die schönste Bestätigung, dass die in mein Blog investierten Stunden irgendwie sinnvoll sind. 🙂 Deshalb habe ich Tina gefragt, ob sie nicht Lust hat, ihren ersten Triathlon in einem Gastbeitrag zu schildern. Und voilà, hier ist er – Bühne frei für Tina! Vielen Dank für diesen schönen, emotionalen Bericht! Weiterlesen


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Startplatz für den Hamburg Triathlon zu vergeben! Ätsch, aber nicht bei mir…

Heute ist der 16. Juni und damit der letzte Tag, an dem man seinen Startplatz für den ITU Triathlon am 15. Juli 2017 in Hamburg noch an eine andere Person überschreiben kann. Eine ganze Weile war ich überzeugt, dass ich dieses Jahr nicht antreten und meinen Platz verkaufen möchte. Wegen Motivationsloch, Schulddrüse und überhaupt. Doch inzwischen habe ich beschlossen: Jetzt erst recht!

Der Entschluss, den Triathlon-Startplatz doch zu behalten, ist schon ein paar Tage alt. Doch heute Vormittag, als ich nach längerer Zeit zum ersten Mal wieder ein paar Bahnen geschwommen bin, war ich mir auf einmal ganz und gar sicher, dass es die richtige Entscheidung war. Passenderweise exakt an dem Tag, an dem die Frist ausläuft, an dem ich meinen Startplatz noch jemand anderem überschreiben könnte. Perfektes Timing, oder? Weiterlesen


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Motivation zum Laufen gesucht: Kennt jemand eine gute Hundeschule für meinen Schweinehund?

Gestern habe ich mal wieder meine „Hausrunde“ von 5 Kilometern gedreht und kam dabei so überhaupt nicht auf Touren. Unter anderem deshalb, weil mir mein Schweinehund ständig die bescheuertsten Argumente eingeflüstert hat, warum ich besser aufhören oder ins Schritttempo verlangsamen sollte.

Ich muss zugeben, dass in den vergangenen paar Monaten nicht mein Schweinehund Schuld daran hatte, dass ich weniger Sport getrieben habe als sonst. Ich habe seit Herbst 2016 beruflich unheimlich viel zu tun und weiß manchmal nicht recht, was ich als ersten Punkt meiner To-Do-Liste in Angriff nehmen soll. Dann war Winter, draußen nasskalt. Dann kam am 11. Januar meine Enkelin zur Welt (ja, ich bin Oma! Auch wenn ich das hier bislang nicht ausgewalzt habe…) und ich hatte viel mehr Lust auf Stricken als auf Sport, typisch Oma eben.  Weiterlesen


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Es gibt so Tage… da klappt es einfach nicht mit dem Sport

In dieser Woche ist sportlich irgendwie der Wurm drin. Okay, am Montag war ich anderthalb Stunden mit dem Rennrad unterwegs. Aber seither kommt immer etwas dazwischen – und die Sache wird nicht leichter, wenn man dabei auch immer den Blutzucker im Auge behalten muss!

Die Triathlon-Saison hat begonnen. Das ist die Zeit im Jahr, in der beim Nachhausekommen oft kleine Haftnotizen an der Tür kleben, mit denen mein Mann Christoph und ich uns gegenseitig darüber informieren, dass wir gerade beim Laufen/Schwimmen/Radfahren sind. Keine Sorge, wir kommunizieren nicht nur über solche Zettel, aber an manchen Tagen sammeln sich da durchaus ein paar Zettelbotschaften an. Auch wenn ich immer „nur“ in der Sprintdistanz starte (500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen), bereite ich mich doch halbwegs gewissenhaft auf dieses sportliche Ereignis vor. Weiterlesen