Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Blutzuckermessung per Smartwatch – vergiss das erstmal!

Seit meinem Wechsel zum Dexcom G7 kann ich nun auch meine Glukoseverläufe auf der Apple Watch sehen. Eine wirklich feine Sache, die ich schon nach wenigen Tagen nicht mehr missen mochte. Sie hat mich aber auch an einen Artikel erinnert, den ich kürzlich für die Diabetesmedien von MedTriX geschrieben habe.

Und da ging es darum, dass – vor allem besonders kostengünstige – Smartwatches definitiv noch nicht eigenständig den Blutzucker messen können. Wie eine Mini-Studie aus Ulm gezeigt hat, macht es für sie tatsächlich null Unterschied, ob man die Uhr um ein menschliches Handgelenk oder um eine Banane schnallt. In beiden Fällen erschienen die immer gleichen Glukosekurven, die mit den tatsächlichen Blutzuckerwerten rein gar nichts zu tun hatten.

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Schlaflose Gedanken nach einem nächtlichen Hypo-Fehlalarm

Nächtliche Fehlalarme wegen einer vermeintlichen Unterzuckerung sind das Nervigste, was ein Glukosesensor zu bieten hat. Ich kann dann oft nicht wieder einschlafen und wälze mich mit allen möglichen Gedanken. Heute Morgen um 3 Uhr kreisten sie auf einmal um die fiese Art, wie immer noch mit vielen Menschen mit Diabetes mit Folgeerkrankungen gesprochen wird.

Und das kam so: Ich schlafe gern auf der Seite. Dann wird das Gewebe, in dem der Sensorfaden meines Freestyle Libre 2 sitzt, leider manchmal so stark komprimiert, dass es nur wenig Gewebeflüssigkeit und damit auch kaum Zucker enthält. Der Sensor erkennt dann eine Hypo, obwohl der Glukosewert eigentlich völlig in Ordnung ist. So auch vergangene Nacht. Gegen 3 Uhr weckte mich der Alarm. Ich scannte schlaftrunken den Wert: 53 mg/dl mit stark fallender Tendenz! Das kam mir seltsam vor, also knipste ich das Licht an, kramte ich nach einem Blutzuckerteststreifen und piekste mir in den Finger, um den Blutzuckerwert zu testen.

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Auf den Tag genau 8 Jahre mit Diabetes – eine rechnerische Bestandsaufnahme

Der 30. März ist seit 2010 ein besonderer Tag für mich. Nämlich der Jahrestag meiner Diabetesdiagnose, mit der sich in meinem Leben zwangsläufig allerhand geändert hat. Eine gute Gelegenheit mich zu freuen, dass ich die vergangenen acht Jahre recht gut bewältigt habe – und am Leben bin!

In den vergangenen Jahren habe ich an dieser Stelle immer wieder meinen ersten Blogbeitrag zum Jahrestag meiner Diabetesdiagnose herausgekramt. Ich finde den Beitrag immer noch gut und zutreffend, also lest ihn gern noch einmal ;-). Doch irgendwann ist es auch mal gut mit dem Text-Recycling und es muss ein neuer Diaversary-Beitrag her. Hier ist er – und er hat viel mit Zahlen zu tun. Weiterlesen