Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Frechheit, die haben doch glatt den Wasserwiderstand erhöht!

Puh, das war anstrengend! Ich bin heute seit letztem Sommer zum ersten Mal wieder im Freibad geschwommen und haben natürlich gleich gemerkt, wie sehr mir (und auch meinem Zucker!) meine sportlichen Routinen abhanden gekommen sind…

Seit kurzem dürfen in Schleswig-Holstein die Freibäder wieder öffnen. Es dürfen nur eine begrenzte Zahl von Schwimmern ins Wasser, die Liegewiesen sind gesperrt, man muss sein Ticket vorher online und mit Angabe der Kontaktdaten buchen. Das ist ein bisschen lästig, aber okay – und immerhin braucht man keinen negativen Schnelltest. Dass das ungeordnete Herumplantschen derzeit nicht erlaubt ist, sondern nur ordentliches Bahnenschwimmen, kommt mir sogar entgegen. Heute also Premiere für mich und meinen Diabetes.

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Bald bin ich 50 – und der Diabetes ist nicht mein größtes Gesundheitsproblem

Für alle, bei denen mein Geburtstag nicht als wiederkehrendes Ereignis im Kalender steht: Am 2. März jährt sich der Tag, an dem ich ins Leben trat. Und dieses Jahr wird das nun schon ein halbes Jahrhundert her sein. Ich habe nie geglaubt, dass sich mit zunehmendem Alter quasi automatisch bestimmte Zipperlein einstellen. Doch nach mittlerweile 3 Terminen beim Orthopäden seit November gerate ich mit dieser Überzeugung gerade ein bisschen ins Wanken.

Tatsache ist: Seit einer ganzen Weile ist der Diabetes nicht mein größtes gesundheitliches Problem. Natürlich ist er immer noch die Sorte „schlimme Diabetis, wo man spritzen muss“, wie man gemeinhin sagt. Doch er läuft halt ohne große Anstrengung nebenher, und ich muss ihm vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit widmen. Es gelingt mir ohne große Mühe, meine Glukosewerte zu 80 bis 90 Prozent im Zielbereich (70 bis 180 mg/dL) zu halten, mein HbA1c-Wert liegt seit geraumer Zeit stabil bei 6,3 Prozent. Dass ich mich seit einer Weile trotzdem nicht gesund und fit fühle, liegt an meinem Bewegungsapparat. Weiterlesen


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Fahrradsturz, Flohbisse und Gelenkentzündung – das war dann wohl doch nichts mit meinem Hamburger Triathlon

Just in diesem Moment sollte ich eigentlich in Hamburg beim ITU Triathlon am Start sein. Und hatte ja auch trotz Schilddrüsen-Depression und Motivationsloch tapfer beschlossen, mich nicht von der Teilnahme abbringen zu lassen. Doch dann war noch an ein paar anderen Stellen der Wurm drin.

Es fing an mit unserem Urlaub am Gardasee, den mein Mann Christoph und ich aktiv gestalten und für Rennradausfahrten und Wandertouren nutzen wollten. Leider kam alles anders, denn ich erlebte dort meinen allerersten Sturz mit dem Rennrad. Der ereignete sich gleich am ersten Tag unseres Urlaubs am Gardasee, als wir unsere Rennräder geschnappt hatten, um zu einer ersten Erkundungstour aufzubrechen. Weiterlesen