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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Wie können Diabetespraxen Angehörige von Menschen unterstützen?

Als Buchautorin gelte ich neuerdings als Expertin – und durfte bei einem Fachkongress einen Workshop zum Thema „Diabetes und Angehörige“ mitmoderieren. Allerdings gab es nach dem Workshop beinahe mehr ungelöste Fragen als zuvor. Denn für die Angehörigen von Menschen mit chronischen Erkrankungen fehlt in unserem Gesundheitssystem ein verlässliches Auffangnetz.

Man hatte mir ja prophezeit, dass so etwas passieren könnte. „Wenn du ein Buch schreibst, dann giltst du als Expertin für ein Thema. Und dann wirst du auf einmal überallhin eingeladen und musst Vorträge halten.“ In meinem Fall dauerte es nach dem Erscheinen meines Buchs „In guten wie in schlechten Werten“ sogar nur wenige Tage, bis das Telefon klingelte. Am anderen Ende der Leitung meldete sich eine Dame, die den Kongress „Team Typ 2“ mitorganisierte. Dieser Kongress wird seit ein paar Jahren einmal im Jahr durch das Pharmaunternehmen Astra Zeneca ausgerichtet und findet in Berlin statt. Astra Zeneca hat viele orale Antidiabetika im Portfolio, die in erster Linie zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt werden. Doch dieses Mal wollte man auch einmal ein ganz anderes Thema abdecken: Die Herausforderungen, mit denen die Angehörigen von Menschen mit Diabetes im Alltag konfrontiert werden. Weiterlesen


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Neulich beim Diadoc: Demnächst gibt es andere Teststreifen…

Bei meinem letzten Besuch beim Diabetologen gab es eine schlechte Nachricht für mich: Die Praxis kann mir künftig nicht mehr meine gewohnten Teststreifen verordnen, weil sie zu teuer sind. Und das, obwohl ich dank des aus eigener Tasche finanzierten Freestyle Libre nur noch etwa 30 Teststreifen im Monat benötige (statt rund 200 Stück in Vor-Libre-Zeiten).

Seit meiner Diabetes-Diagnose im März 2010 nutze ich das AccuChek Mobile mit seinen Testkasseten à 50 Teststreifen. Ich mag es, weil ich mit diesem Gerät nicht viele verschiedene Komponenten (Messgerät, Lanzette, kleine Dose mit Teststreifen) einzeln hervorkramen und vor mir aufbauen muss, sondern alles in einem Gerät habe. Sehr praktisch. Ich finde es auch gut, dass ich nur alle 50 Tests einmal eine Kassette entsorgen muss und nicht nach jeder Messung einen Teststreifen – jeder Diabetiker kennt das, bei einzelnen Teststreifen fliegen die immer überall in der Wohnung herum, weil man sie ja gleich, gleich, bisschen später, na gut morgen endlich mal wegräumen will. Dummerweise sind die Testkassetten für das AccuChek Mobile aber auch etwas teurer die Teststreifen anderer Systeme. Weiterlesen