Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Wechselzeiten: Eine Doku weckt Erinnerungen an meinen ersten Triathlon

Im Sommer 2014 lief im Abaton-Kino den Dokumentarfilm „Wechselzeiten“, der vier Rookies auf dem Weg zu ihrem ersten Triathlon 2013 begleitete. Mich begleitete 2013 zwar kein Filmteam, doch auch für mich war im Sommer 2013 Premiere in Sachen Triathlon. Ich freue mich riesig, dass dieser Film nun auf DVD erschienen ist und mich an meinen ersten Triathlon erinnert!

Auf dieses Päckchen habe ich mich nun schon eine ganze Weile gefreut, gestern kam endlich die DVD mit dem Dokumentationsfilm „Wechselzeiten“ an. Zum Glück hatten außer mir offenbar eine ganze Menge mehr Menschen Interesse daran, die Produktion dieser DVD via Crowdfunding zu unterstützen. Der Dokumentationsfilm fasst zusammen, was der Regisseur Guido Weihermüller und sein Filmteam erlebt haben, als sie im Frühjahr 2013 über einen Zeitraum von zwölf Wochen ein Trainingsprogramm für Triathlon-Anfänger (im Sportler-Jargon „Rookies“ genannt) begleiteten und der Frage nachgingen, was die Menschen antreibt, sich dieser Herausforderung zu stellen. Im Mittelpunkt des Films stehen vier sehr unterschiedliche Frauen, die jede auf ihre Art versuchen verschiedene innere und äußere Widerstände zu bezwingen, die gar nicht unbedingt mit dem sportlichen Ereignis selbst zu tun haben. Weiterlesen


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Mit der Diagnose Typ-1-Diabetes erwachte mein sportlicher Ehrgeiz

Viele Typ-1-Diabetiker trauen sich nach ihrer Diagnose erst einmal nicht mehr an Sport heran. Bei mir war es umgekehrt.

Damit ihr verstehen könnt, was Sport heute für mich bedeutet, müsst ihr mich auf einen kleinen Ausflug in meine Kindheit begleiten. Ich war eines dieser Kinder, die sehr früh sprechen und sehr spät laufen lernen. Im Alter von einem Jahr saß ich herum und sagte den Erwachsenen in meiner Umgebung ganz genau, was sie mir als nächstes bringen sollen. Das funktionierte ziemlich gut, so dass es mich lange Zeit überhaupt nicht reizte, mein Umfeld auf eigene Faust und mit eigener Muskelkraft zu erkunden. Mein nächstjüngerer Bruder, knapp drei Jahre jünger als ich, war genau das umgekehrte Kaliber: Er krabbelte bereits mit sieben Monaten und trabte mit einem Jahr längst routiniert durch die Gegend – konnte sich aber deutlich länger als ich nicht verständlich artikulieren. Weiterlesen


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DDG-Jahrestagung: Leistungssport mit Typ-1-Diabetes? Das geht – und wie!

Basalratenanpassung, Blutzucker-Startwert, aerobes und anaerobes Training, Muskelauffülleffekt – die Hochleistungssportler der „Special Ones“ geben Diabetologen Tipps zur Betreuung ihrer sportlichen Patienten.

Noch Ende der 1980er Jahre kam die Diagnose Typ-1-Diabetes faktisch einem Sportverbot gleich. Empfohlen wurden Belastungen mit einer Herzfrequenz von maximal 130 Schlägen pro Minute, wegen der Gefahr einer Hypoglykämie sollten Typ-1-Diabetiker bitte grundsätzlich nur in Begleitung von Nicht-Diabetikern zum Sport aufbrechen. An Hochleistungssport war angesichts solcher Warnungen nicht zu denken. Heute können Typ-1-Diabetiker es dank verbesserter Monitoring- und Therapiemöglichkeiten nicht nur zum ambitionierten Freizeitsportler bringen, sondern auch sportliche Höchstleistungen erreichen. Trotzdem bleibt die Blutzuckereinstellung beim Sport eine kniffelige Angelegenheit – auch mit der intensivierten konventionellen Therapie (ICT) oder der Insulinpumpentherapie, die von vielen Sportlern mit der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) kombiniert wird. Weiterlesen