Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Diabetes-Stress bei einer tollen Aktivreise nach Masuren

Ich war mal wieder mit einer Gruppenreise von Frosch-Sportreisen unterwegs. Dieses Mal nicht allein, sondern mit meinem Mann Christoph. Zusammen mit zehn anderen Leuten und einem tollen Reiseleiter erkundeten wir im Kajak, auf dem Fahrrad und in Wanderschuhen das traumhafte Naturparadies Masuren. Mein Diabetes entpuppte sich dabei leider oft als Spielverderber.

Unsere ausgedehnten Kajak-, Fahrrad- und Wandertouren waren zwar physisch nicht sonderlich anstrengend. Aber sie beanspruchten aufgrund ihrer Streckenlänge halt jeweils ca. 3 bis 5 Stunden – und das ist eine Aktivitätsdauer, die in meinem Alltag sonst eher selten vorkommt. Meine Glukosesensor warnte mich also ziemlich häufig vor sinkenden Werten, und mein Verbrauch an Sport-KE schoss in ungeahnte Höhen. Leider habe ich – willkommen im Leben mit Typ-1-Diabetes – erst in der rückblickenden Analyse wirklich verstanden, was da los war und was ich hätte besser machen können.

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Auswertung der CGM-Sensorstudie in Bayreuth

Die Ergebnisse der Studie wurden mittlerweile beim diesjährigen Diabeteskongress der DDG präsentiert. Der umfassende Studienbericht sowie die Einzeldaten aller Teilnehmenden sind noch in Arbeit, aber das Abstract der Studie ist inzwischen verfügbar.

Im September 2024 hatte ich ja im Rahmen der jährlichen IDAA-Mitgliederversammlung an einer Studie am Zentrum für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth teilgenommen, in der drei verschiedene CGM-Systeme – auch unter sportlicher Belastung – miteinander verglichen wurden. Meinen persönlichen Erfahrungsbericht dazu könnt ihr hier nachlesen, doch inzwischen sind auch die Daten aller Teilnehmenden offiziell ausgewertet.

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Dexcom G7 vx. FreeStyle Libre 3: Meine Bilanz nach 8 Monaten

Anfang November 2024 bin ich nach 10 Jahren vom FreeStyle Libre 3 (FSL3) zum Dexcom G7 gewechselt. Und bevor die Erinnerung an das vorige System ganz verblasst, hier mein subjektiver Vergleich der beiden Glukosesensoren. Kleiner Spoiler vorweg: Ich habe den Wechsel nicht bereut!

Den Anstoß für meinen Entschluss hatte meine Teilnahme an einer Sensorstudie Ende September 2024 am Zentrum für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth (BaySpo), über die ich hier bereits ausführlich berichtet hatte. Zum Glück hatte meine Krankenkasse die Verordnung für das neue System anstandslos und in Lichtgeschwindigkeit durchgewunken, sodass ich nur wenige Wochen später mit meinem ersten regulären G7 starten konnte.

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Wichtiges Zeichen gegen die Stigmatisierung von Menschen mit Diabetes

Ist euch auch schon der Kampagnenfilm von Abbott zum Thema Diabetes-Stigma begegnet? Ich habe ihn inzwischen nicht nur im Umfeld von Diabetesmedien, sondern auch schon als Werbebanner auf Spiegel- oder ZEIT-Online gesehen. Es wäre toll, wenn er wirklich ganz groß die Runde machen würde.

Falls ihr den Spot noch nicht gesehen habt, dann klickt einfach hier und scrollt ein bisschen runter. Der Film begleitet einen Mann (nicht mehr ganz jung und übergewichtig) durch den Tag. Er hat Diabetes und wird fortwährend mit Vorurteilen und herabwürdigenden – oder zumindest gedankenlosen – Sprüchen über seine Erkrankung konfrontiert. Jedes dieser vorschnellen Urteile flattert auf einem Post-it in seine Richtung und bleibt an seinem Körper haften. Am Ende ist er gar nicht mehr als Person zu erkennen, so viele Haftnotizen kleben an ihm.

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CGM ohne Diabetes: Magerer Erkenntnisgewinn

Vor gut einem halben Jahr bin ich vom Freestyle Libre 3 (FSL3) zum Dexcom G7 gewechselt. Und weil ich noch einen FSL3-Sensor übrig hatte, habe ich meinen Mann Christoph überredet, damit für 14 Tage seine Glukosewerte aufzuzeichnen. Was er für seine Ernährung und sein Training daraus lernen konnte, ist allerdings ziemlich überschaubar.

Hätte er bei diesem Experiment wirklich bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen, hätte ich natürlich nicht so lange mit diesem Blogbeitrag gewartet, sondern umgehend in die Tasten gehauen. Doch weil Christoph keine ultimativen Aha-Erlebnisse hatte, als er den Sensor getragen hat, war dieser Blogbeitrag auf meiner Prioritätenliste nicht allzu weit oben angesiedelt. Allerdings häufen sich in letzter Zeit mal wieder Berichte zu Sinn und Unsinn der kontinuierlichen Glukosemessung bei Stoffwechselgesunden – und deshalb krame ich das Thema nun doch noch einmal hervor und erzähle euch, wie es Christoph im November 2024 mit seinem CGM-Sensor ergangen ist.

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Was tun, wenn es demnächst kein Levemir mehr gibt?

Wer das Basalinsulin Detemir (Levemir®) mit dem vergleichsweise kurzen Wirkfenster verwendet, muss sich demnächst nach einer Alternative umsehen. Denn der Hersteller Novo Nordisk nimmt es – zusammen mit anderen frühen Insulinen – Ende 2025 vom Markt.

Diese Marktbereinigung stellt eine kleine Gruppe von Menschen mit Typ-1-Diabetes vor große Probleme: nämlich sportlich aktive Personen, die aus guten Gründen eine intensivierte Insulintherapie (ICT) statt einer Pumpen- oder AID-Therapie nutzen und die Flexibilität mit diesem Basalinsulin zu schätzen wissen. Ein Umstieg auf ein längerwirksames Basalinsulin ist für sie keine praktikable Lösung.

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Happy diaversary to me! 15 Jahre mit Typ-1-Diabetes

Heute ist es auf den Tag genau 15 Jahre her, dass ich vom Hausarzt zum Diabetologen geschickt wurde, weil mein Blutzuckerwert absurd hoch war. Ist so ein Jahrestag ein Grund zum Feiern? Ich persönlich schmeiße zwar keine fette Party, aber ein bisschen feierlich ist mir jedes Jahr an diesem besonderen Tag dann doch zumute.

Heute morgen beim Frühstück beschwerte ich mich – mehr im Scherz als im Ernst – bei Christoph, dass er mir noch nicht zum Diaversary gratuliert hat. Obwohl ich in den vergangenen Tagen doch immer mal subtil darauf hingewiesen hatte, dass dieser für mich bedeutsame Tag naht. Nun ja, mit subtilen Hinweisen ist das bei Männern ja häufig so eine Sache. Aber Christoph hatte meine Hinweise tatsächlich registriert. Er fragte mich aber: „Willst du tatsächlich, dass man dir zu diesem Tag gratuliert?“

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Endlich wieder mit der IDAA beim Sibirien-Marathon!

In den vergangenen Jahren war immer etwas dazwischen gekommen. Doch dieses Jahr haben wir am 8. Februar 2025 wieder zu fünft mit einer IDAA-Staffel am legendären Lauf im Elmshorner Forst Sibirien teilgenommen. Es war frostig kalt, aber die Stimmung wie immer warm und herzlich.

Unsere Teilnahme am Sibirien-Marathon als IDAA-Staffel hat eine gewisse Tradition, wie man auch auf diesem Blog nachlesen kann. Zum ersten Mal waren wir 2016 dabei, auch 2017 drehten wir gemeinsam 59 Runden um den See, 2018 lag tatsächlich Schnee, und auch 2019 waren wir mit der IDAA vertreten. Ein Jahr später war zwar eine IDAA-Staffel am Start, doch ich war beruflich unterwegs und konnte das Event nicht hier dokumentieren. Und dann kamen die Lockdown-Jahre, die erst einmal alle sportlichen Wettkämpfe unmöglich machten.

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Einstrickmuster I>∧∨: I am greater than my highs and lows

Wer mir auf Instagram folgt, hat es vielleicht gesehen: Im Diabetesmonat November hatte ich einen Pullunder auf der Nadel, den ringsrum das insgeheime Motto der Diabetes-Community ziert.

Ich hatte schon seit Jahren vorgehabt, mal eine Mütze oder einen Pulli mit dem Einstrickmuster I >∧∨zu stricken. Weil ich den Spruch „I am greater than my highs and lows“ insbesondere in Bezug auf den Diabetes (aber natürlich auch sonst) so treffend finde. Und weil ich ohnehin gern stricke, meist ohne vorgegebene Muster oder Anleitungen.

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Blutzuckermessung per Smartwatch – vergiss das erstmal!

Seit meinem Wechsel zum Dexcom G7 kann ich nun auch meine Glukoseverläufe auf der Apple Watch sehen. Eine wirklich feine Sache, die ich schon nach wenigen Tagen nicht mehr missen mochte. Sie hat mich aber auch an einen Artikel erinnert, den ich kürzlich für die Diabetesmedien von MedTriX geschrieben habe.

Und da ging es darum, dass – vor allem besonders kostengünstige – Smartwatches definitiv noch nicht eigenständig den Blutzucker messen können. Wie eine Mini-Studie aus Ulm gezeigt hat, macht es für sie tatsächlich null Unterschied, ob man die Uhr um ein menschliches Handgelenk oder um eine Banane schnallt. In beiden Fällen erschienen die immer gleichen Glukosekurven, die mit den tatsächlichen Blutzuckerwerten rein gar nichts zu tun hatten.

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