Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Mal spinnt er, mal nimmt er nix krumm: Mein Blutzucker…

Ein Brötchen, die eine Hälfte mit Serranoschinken und Ei belegt, die andere Hälfte mit Käse und Marmelade. Dazu ein Smoothie aus Spinat und etwas Birnensaft. Typische Wochenendfrühstück. Blutzuckerverlauf? Untypisch. Danach Food Truck Festival mit etlichen ungewohnten Gerichten – und Ebbe in der Insulinpatrone. Blutzuckerverlauf? Völlig ungerührt.

Man sollte ja meinen, nach über 6 Jahren mit Typ-1-Diabetes habe man so halbwegs durchschaut, wie der Blutzucker wann und warum tickt. Ist aber nicht so. Dafür ist mein Tagesprofil vom vergangenen Samstag ein tolles Beispiel. Der Tag fing mit einem gemütlichen Frühstück an, wie ich es am Wochenende oft zu mir nehme: ein Brötchen, die eine Hälfte mit Serranoschinken und Ei belegt, die andere Hälfte mit Käse und Marmelade. Dazu ein Smoothie aus Spinat und etwas Birnensaft. Unzählige Male erfolgreich mit 6 KE geschätzt, den Glukoseanstieg mit einem Spritz-Ess-Abstand von 25 Minuten auch prima austariert. Weiterlesen


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Heute hü, morgen hott – es ist doch wirklich zum Mäusemelken!

Heute muss ich einmal ein bisschen Luft ablassen. Mein Diabetes nervt! Nicht immer, aber heute definitiv. Was gestern und vorgestern noch hervorragend funktionierte, klappt heute überhaupt nicht.

Vielelicht erinnert ihr euch an das Rezept für vegetarisch gefüllte Spitzpaprika, das ich hier vorgestern veröffentlicht habe. Und möglicherweise auch an meinen Hinweis, dass die Linsen aus der Füllung ja langsam wirkende Kohlenhydrate enthalten und deshalb am besten mit Normalinsulin oder (für Pumpenträger) mit einem wie auch immer gesplitteten Bolus versorgt werden sollte. Nun, ich hatte eine größere Menge gefüllter Paprikaschoten zubereitet und damit nicht nur für vorgestern Abend, sondern auch für gestern und heute Mittag vorgesorgt. Jede Mahlzeit ungefähr dieselbe Menge. Da sollte man doch meinen, dass man nach drei Versuchen auch den Bogen raushat, wie die Kohlenhydrate einer solchen Mahlzeit zu berechnen sind. Weiterlesen


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Ein bisschen Tri schadet nie… Generalprobe für den Triathlon 2015 überstanden!

Bis zum ITU Triathlon 2015 (Eingeweihte nennen ihn auch nur „Tri“) in Hamburg ist es nur noch eine Woche. Zeit für eine Generalprobe, bei der ich nacheinander alle drei Wettkampfdisziplinen in ihren Wettkampfdistanzen trainiert habe.

Am Sonnabend, den 18. Juli 2015, werde ich nach den Wettkämpfen in 2013 und 2014 zum dritten Mal beim Hamburger Triathlon in der Sprintdistanz antreten. Das ist die Distanz beim Triathlon, die – abgesehen von den Kinder-Wettkämpfen – am wenigsten mit einem Iron Man zu tun. Manche nennen es auch Volks-Triathlon, weil 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen von einem normal trainierten Freizeitsportler eigentlich gut zu schaffen sind. Für mich ist es dennoch zum dritten Mal in Folge ein Ereignis, das mir großen Respekt einflößt, auch wenn ich mittlerweile keine Zweifel mehr daran habe, dass ich den Wettkampf heil überstehen und im Ziel eintreffen kann, bevor der Kehrwagen die Reste zusammenfegt. Weiterlesen


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Alltagsmathematik: Beim diabetischen Dreisatz führen offenbar viele Wege zum Ziel…

Wie viele Gramm Kohlenhydrate sind in 5 Ferrero Küsschen enthalten? Vor einer Weile hatte ich euch gebeten, mir eure Rechenwege zu schildern. Eure Antworten haben mich verblüfft: Ich hatte keine Ahnung, wie unterschiedlich man diese Aufgabe rechnen kann!

„Ich habe letztens noch meiner Tochter gesagt: Dreisatz brauchst du ein Leben lang, das bestätigt dir jeder Diabetiker!“ Das war eindeutig mein Lieblingskommentar auf die kleine Rechenaufgabe, die ich euch vor einer Weile hier gestellt habe. Wer’s nicht gelesen hat, die Aufgabe lautete folgendermaßen: 100 Gramm Ferrero Küsschen enthalten 40,3 Gramm Kohlenhydrate. Die Packung enthält 178 Gramm bzw. 20 Stück. Wie viele KH enthalten 5 Stück? Denn natürlich verzichtet Ferrero (bislang!) darauf, die Kohlenhydratangaben pro Stück auf der Packung zu vermerken. Das wäre ja zu einfach, die diabetische Bevölkerung muss schließlich fit im Kopfrechnen bleiben, nicht wahr? Allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass die Lebensmittelhersteller irgendwann einmal ein Einsehen haben und ihre Nährwerttabellen auf den Packungen einfach um eine Spalte ergänzen: nämlich mit den Nährwertangaben pro Stück. Weiterlesen