Es ist nun gut sechs Wochen her, dass ich mit meiner Ypsopump in den Automode gewechselt bin und die Insulindosierung in weiten Teilen dem CamAPS Fx-Algorithmus anvertraut habe. Seither hatte ich nur noch eine nächtliche Hypo und verbringe noch einmal mehr Zeit im Zielbereich als zuvor. Doch so richtig 100 Prozent glücklich bin ich mit dem System leider nicht. Denn die gewünschte mentale Entlastung lässt noch auf sich warten – und vielleicht sollte ich mich auch von genau dieser Erwartung verabschieden.
Wenn Menschen mit Diabetes im Internet schreiben, dass sie trotz toller Technik nicht so recht glücklich sind mit ihrer Therapie, dass sie müde und frustriert sind, obwohl ihnen alle Optionen offenstehen, dann müssen sie sich auf einen – je nach Reichweite – kleinen oder großen Shitstorm gefasst machen. Es ist doch undankbar zu jammern, wenn Menschen in ärmeren Ländern nicht einmal Zugang zu Insulin, geschweige denn zu moderner Diabetestechnik haben. Typ-Einser, die seit Jahrzehnten mit ihrem Diabetes leben, erinnern dann gern an Glasspritzen mit dicken Nadeln, die am heimischen Herd ausgekocht werden mussten. An Sammelurin in Gefäßen auf der Fensterbank, mit dem sich ab und an mal ein Glukosewert ermitteln ließ. Und an wenig flexible Insuline, die einen festen Mahlzeiten- und Spritzplan erforderten und sportliche Aktivität zu einem lebensgefährlichen Risiko machten. Menschen ohne Diabetes entfährt bei solchen Gelegenheiten gar ein wenig empathisches „Immerhin ist es nicht Krebs!“
Beiträgen wie dem nun folgenden sollte man daher tunlichst die Bemerkung voranschicken, dass man um seine Privilegien weiß. Hier also mein vorsorglicher Disclaimer: Ja, ich bin dankbar für mein Privileg, moderne Diabetestechnik nutzen zu können. Ich wünsche jedem anderen Menschen mit Diabetes von ganzem Herzen, dass er denselben Zugang wie ich zu jeglichen Therapien hat, die das Leben verlängern und erleichtern. Und ich bin traurig, dass dieser Wunsch sich bis dato nicht erfüllt hat. So, nach dieser Klarstellung kann der Jammer-Text beginnen. Denn Privilegien machen leider nicht automatisch glücklich.
Ich habe also seit einer Weile die Möglichkeit, das nach allgemeinem Dafürhalten modernste kommerzielle System zur hybriden automatisierten Insulindosierung (AID) zu nutzen, namentlich die Ypsopump mit dem CamAPS Fx-Algorithmus. Und das, obwohl es aus diabetologischer Sicht streng genommen nicht einmal notwendig gewesen wäre, meine Therapie anzupassen. Es hätte angesichts meiner Therapieergebnisse mit Insulinpens (ICT) gut sein können, dass die Krankenkasse nicht mitspielt und mir die Insulinpumpe samt AID nicht bewilligt. Ich wäre ihr nicht einmal ernstlich böse gewesen.
Meinen Glukoseverläufen war meine innere Müdigkeit nicht anzumerken
Mein Wunsch, es nach jahrelanger Skepsis doch einmal mit einer Pumpe zu versuchen, entstand während unseres Aktivurlaubs in Masuren, wo ich nach längeren Radtouren nachts derart häufig unterzuckerte, dass ich den Diabetes mehr denn je zuvor als große Belastung empfand. Und auch im Alltag ging mir das ständige Auf und Ab zunehmend auf die Nerven. Ich habe das hier ausführlich aufgeschrieben. Meinen Glukoseverläufen sah man diese Belastung und innere Müdigkeit nicht an, weil ich meine CGM-Kurve immer im Blick habe, um die vielen verschiedenen Einflussfaktoren auf den Stoffwechsel weiß und immer zügig gegensteuere, wenn etwas aus dem Ruder läuft – also hohe Werte mit Insulin korrigiere, Hypoglykämien mit Zucker behandele und einiges an Hirnschmalz darauf verwende, die Ausreißer zu verstehen und für die Zukunft möglichst zu vermeiden.
Mit meinem Wunsch nach einem AID-System verband ich die Hoffnung, dass ich künftig weniger Gehirnkapazitäten für meinen Diabetes reservieren muss, weil der Algorithmus sich eigenständig um weite Teile der Insulinversorgung kümmert. Das funktioniert im Großen und Ganzen auch ganz gut. Doch ich habe tatsächlich recht große Probleme damit, die Kontrolle an Lupo (so nenne ich „meinen“ Algorithmus, soviel emotionale Bindung habe ich doch schon entwickelt…) abzugeben. Denn Lupo tut manchmal Dinge, die für mich keinen Sinn ergeben. Und so ertappe ich mich dabei, viele Male am Tag nicht nur auf die CGM-Kurve in der CamAPS-App zu schauen, sondern auch auf die Insulinkurve, die man in der Queransicht erhält. Den heftigen Zickzackkurs, den Lupo da fährt, finde ich manchmal schwer auszuhalten. Für mein Empfinden wäre da allzu oft weniger hektische Auf- und Absteuern angebracht. Anfangs dachte ich noch, dass sich dieses leichte Unbehagen mit der Zeit geben würde. Doch nach einem Zwischenfall vor einigen Wochen wurde es eher mehr als weniger. Da passierte nämlich Folgendes:

Die schwarz gepunktete Linie zeigt den Glukoseverlauf. An den Stellen, wo die Punkte des Glukoseverlaufs weiß dargestellt sind, ist die Glukose nicht im (hellgrau hinterlegten) Zielbereich von 70–180 mg/dl. Die blaue Linie zeigt die abgegebene Insulinmenge in IE pro Stunde über den Zeitverlauf.
„Oh Mist, zu kurzer SEA. Also abwarten, bis der Glukosewert selbst wieder sinkt.“
Ich hatte vor dem Frühstück nicht genug Spritz-Ess-Abstand (SEA) eingehalten. Normalerweise sollte ich morgens etwa 20 Minuten warten, bevor ich mit dem Essen beginne. Am 25. Februar klappte das allerdings nicht so gut. Und so stieg der Glukosewert zwangsläufig schneller an als an den Tagen zuvor, an denen mir die Sache mit dem SEA mustergültig gelungen war. Hätte ich da noch wie früher mit Insulinpens hantiert, wäre meine Reaktion ganz einfach gewesen: „Oh Mist, zu wenig SEA. Abwarten, der Zucker wird von allein wieder sinken, denn die Dosis stimmte ja.“ Zumindest zu Hause bin ich beim Frühstück ein ziemliches Gewohnheitstier und habe es mir außerdem zur Angewohnheit gemacht, Brot, Käse, Marmelade und Quark abzuwiegen und in meine Nährwert-App einzutragen. Meine Kohlenhydrateingaben sind also ziemlich exakt, Schätzfehler quasi ausgeschlossen.
Lupo hielt nichts von Abwarten, sondern haute ordentlich drauf
Lupo schätzte die Lage anders ein. Anstatt abzuwarten, wie unsereins das in der Schulung eingetrichtert bekommt („Frühestens zwei Stunden nach der Mahlzeit korrigieren, es ist ja noch reichlich Insulin aktiv!“), beschloss er nicht einmal eine Stunde nach dem Frühstücksbolus, ordentlich draufzuhauen. Obwohl der Glukosewerte gerade einmal auf 220 mg/dl geklettert war, gab er über einen Zeitraum von mehr als einer Stunde satte 5 Einheiten Insulin als Korrektur ab. Im weiteren Verlauf des Vormittags musste ich zweimal sich anbahnende Unterzuckerungen bekämpfen. Doch erst als ich für mein Mittagessen den nächsten Bolus abgeben wollte, bemerkte ich die heftige blaue Kurve und die große Menge Insulin, die Lupo für einen vergleichsweise harmlosen hohen Wert abgegeben hatte. Ich korrigierte den Bolusvorschlag vorsichtshalber etwas nach unten. Doch im Verlauf des Nachmittags wirkte immer noch so viel Insulin, dass ich von einer Hypo in die nächste rutschte, insgesamt 80 Gramm Kohlenhydrate zu mir nehmen musste und trotz Ease-Off (eine Funktion, mit der man z. B. bei körperlicher Aktivität dafür sorgen kann, dass der Algorithmus weniger aggressiv korrigiert und einen höheren Zielwert ansteuert) für Stunden schwitzend auf dem Sofa hockte anstatt zu arbeiten.
Lupos Überkorrektur empfand ich quasi als ein Attentat auf mein Leben
Weil ich schnell reagierte, entstand zum Glück keine wirklich gefährliche Situation. Von Bewusstlosigkeit oder Krampfanfällen wie bei einer schweren Hypoglyklämie war ich weit entfernt, den Schweiß konnte ich abduschen, meine Klamotten wechseln und die Arbeit auf den nächsten Tag verschieben. Aber ich empfand Lupos Überkorrektur quasi als ein Attentat auf mein Leben. Sie ist mir bis heute völlig unverständlich und erschütterte mein Vertrauen in den Algorithmus doch gewaltig. Anstatt weniger häufig in der Queransicht den Insulinverlauf zu checken, schaute ich mehrmals pro Stunde argwöhnisch darauf. Dabei entdeckte immer wieder mal Dinge, die ich nicht verstand – auch wenn es nicht noch einmal zu einem so krassen Missgriff wie am 25. Februar kam, für den übrigens auch meine Diabetesberaterin keine Erklärung hatte.
Der selbstlernende Algorithmus gibt mir unverändert Rätsel auf
Der Vorfall ist nun schon einen Monat her, und zwischenzeitlich habe ich Lupo halbwegs verziehen. In der Summe bescherte er mir CamAPS fx ja durchaus mehr Zeit im Zielbereich als ich zuvor erreicht hatte. Und seit dem Start des Automode kam es erst einmal zu einer nächtlichen Hypo – im Vergleich zu etwa einmal wöchentlich, als ich mein Insulin noch mit Pens zuführte. Allerdings ist die Zeit im Zielbereich im Verlauf der vergangenen Wochen wieder zurückgegangen (wenngleich sie immer noch auf einem sehr guten Niveau ist, das weiß ich durchaus), während sich gleichzeitig die Tagesgesamtdosis Insulin pro Tag erhöht hat. Eine Erklärung habe ich nicht dafür. Man sollte ja annehmen, dass CamAPS fx als selbstlernender Algorithmus mit der Zeit eher besser als schlechter wird, weil er mich und die Reaktionen meines Stoffwechsels mit der Zeit besser einschätzen kann. Doch was da wirklich im Hintergrund passiert, bleibt für mich in weiten Teilen rätselhaft.






Die Screenshots aus der App zeigen: Nach einem fulminanten Start im Automode geht es mit der Zeit im Zielbereich mittlerweile wieder bergab. Warum? Keine Ahnung!
Ich wünsche mir eine Chatfunktion in der CamAPS fx-App!
Ich hätte gern eine Chatfunktion in der CamAPS fx-App, um mit Lupo zu diskutieren und ihm bei Bedarf auch mal ein paar Dinge zu erklären, die er in der Kürze der Zeit noch nicht wissen kann. Und um auch mal Frust abzulassen und mit ihm zu schimpfen: „Lupo, was hast du dir denn dabei wieder gedacht?!“ Wobei mein Mann mich immer wieder daran erinnert, dass der Algorithmus nicht denkt, sondern nur auf Basis von Ziel- und Ausgangswert (und ein paar weiteren Parametern, die allerdings zum Betriebsgeheimnis des Herstellers zählen) die Zufuhr von Basal- und Korrekturinsulin regelt. Als Elektroingenieur und Spezialist für Messtechnik fällt Christoph diese nüchterne Herangehensweise natürlich leicht. Ich hingegen neige, dazu den Algorithmus zu vermenschlichen, unterstelle ihm eigene Gedanken oder womöglich einen großen Plan (siehe Attentat…). 😉
Der Algorithmus lässt sich leider nicht in die Karten gucken
Doch Fakt ist: Ich habe keine Möglichkeit nachzuschauen, warum Lupo in bestimmten Situationen so handelt und nicht anders. Vielleicht wäre ich anstatt mit einer Chatfunktion schon mit einem täglichen Bericht über die Entscheidungsgrundlagen des Algorithmus zufrieden: „Weil der Glukosewert schon seit 2 Stunden >220 mg/lag, habe ich vorsorglich 2 IE abgegeben, denn einer vergleichbaren Situation vor 2 Wochen hat das gut funktioniert.“ Sinngemäß natürlich. Die Darstellung dürfte ruhig tabellarisch sein. Obwohl ich natürlich schon gern meinen Senf dazugeben und ihn punktuell modifizieren würde. Ich habe mich schließlich nicht umsonst jahrelang intensiv mit meinem Diabetes beschäftigt und dabei viel Wissen und Erfahrung angesammelt. Mir über den richtigen SEA, die Wirkdauer verschiedener Bolusinsuline, den optimalen Zeitpunkt für die Injektion des Basalinsulins, Dosisreduktionen bei Bewegung, die Insulinempfindlichkeit im Sommer vs. im Winter, den Einfluss von Gewichtsverlust, Wechseljahren und Hormonersatztherapie auf den Glukosestoffwechsel und noch viele weitere Dinge Gedanken gemacht. Ich weiß gern, was Sache ist und warum dieses oder jenes schiefgegangen ist, um für die Zukunft daraus zu lernen. Und nun habe ich den Eindruck, dass ich nicht nur meinen Diabetes bzw. meine Glukosewerte, sondern eben auch den Algorithmus im Blick behalten muss, der sich allerdings überhaupt nicht in die Karten gucken lässt. Das finde ich oft schwer auszuhalten. Mentale Entlastung sieht anders aus.
Traurige Erkenntnis: Selbst mit optimaler Unterstützung bleibt Diabetes belastend
Für mich ist die wichtigste Erkenntnis nach gut sechs Wochen mit Lupo daher leider diese: Diabetes ist und bleibt eine Zumutung. Selbst mit optimaler technischer Unterstützung, guter Schulung und diabetesfreundlichen Rahmenbedingungen (damit meine ich zum Beispiel meine freiberufliche Tätigkeit, die mir viel Freiraum erlaubt, sodass ich bei Bedarf auch mal auf blöde Zuckerwerte Rücksicht nehmen kann. Aber auch den Zugang zu Diabetesinformationen aus erster Hand, den ich als Medizinjournalistin habe sowie ein mir wohlgesonnenes soziales Umfeld, das mich nicht mit Vorwürfen oder Schuldzuweisungen traktiert) ist die Erkrankung eine Belastung. Technik wie ein AID-System kann punktuell entlasten (etwa durch hübsch glattgebügelte Kurven in der Nacht und so gut wie keine nächtlichen Unterzuckerungen). Doch es kommen andere belastende Faktoren hinzu, die ich aus meiner Zeit mit Insulinpens nicht kannte: Neben der Intransparenz des Algorithmus, die mich latent misstrauisch macht, wären da die Gedanken über die Unterbringung der Pumpe in der Kleidung, die Wahl geeigneter Katheterstellen, die häufigeren Wechsel der Insulinampulle (alle 4 Tage vs. früher alle 3 Wochen), Verbindungsfehler zwischen Pumpe und Smartphone, Angst vor Inkompatibilität der Einzelkomponenten nach Software-Updates, Sorge wegen der aktuellen Lieferschwierigkeiten bei Ypsomed-Stahlkathetern etc. pp. Im Vergleich zu einem einfachen und ehrlichen mechanischen Gerät wie einem Insulinpen gibt es bei einer Insulinpumpe mit Algorithmus einfach einen Haufen mehr Dinge, die potenziell versagen oder Stress bereiten können. Und so tendiere ich leider auch nach Start des Automode zu der Einschätzung, die ich schon nach ein paar Wochen mit reiner Pumpentherapie ohne Loop gewonnen hatte: Die Summe allen Übels ist konstant.
Nun gehe ich natürlich davon aus, dass ich in den kommenden Monaten weiter lernen werde, den rätselhaften Mr. Lupo zu verstehen und mich auf seine Entscheidungsmuster einzustellen. Über manche Gedanken, die ich mir heute mache, werde ich dann vielleicht schmunzeln. Doch möglicherweise komme ich am Ende auch zu dem Entschluss, dass ich Pumpe und Algorithmus langfristig – sprich: auch nach Ablauf der Probezeit – nicht weiter nutzen möchte. Vollends ausschließen kann ich das aktuell nicht.

11. April 2026 um 11:01
Liebe Antja, ich kann Dich sehr gut verstehen. Meiner Ansicht nach liegt ein guter Teil der Enttäuschung, die sich auch bei mir nach ein paar Wochen im CAM APS Loop eingestellt haben, daran, dass die Industrie vielzu hohe Erwartungen weckt und leider auch viele DiabetologInnen so tun, als würde ein Loop viele Probleme lösen. Das tut er definitiv nicht. Wären alle ehrlicher, würden wahrscheinlich sehr viele gar nicht erst auf Pumpe mit Loop umsteigen. Das geht natürlich gar nicht, die Hersteller müssen ja Gewinne schreiben.
Ein weiteres Problem ist, dass wir alle keine Informationen bekommen, wie der Algorithmus arbeitet. Das Wenige, was wir wissen, reicht nicht im geringsten, um zu verstehen, warum der Algorithmus manchmal Dinge macht, die tatsächlich unlogisch sind. Solche hohen Abgaben wie bei Deinem Beispiel kenne ich auch, allerdings kommt das bei mir ungefähr zwei- bis dreimal im Jahr vor. Ich hake das mittlerweile unter „Loopi spinnt mal wieder“ ab und greife mit Ease off ein, wenn ich spüre, das geht jetzt in die Hose.
Die Schulungen sind in meinen Augen ein weiteres Problemfeld, die sind großteils unterirdisch, sowohl was die Angaben seitens CAM Diab angeht als auch die BeraterInnen, die diese Schulungen vornehmen und sich teilweise selbst nicht gut auskennen! Mir hat mal eine tatsächlich gesagt, ich muss meine Basalrate auf der Pumpe neu einstellen, denn wie der Loop arbeitet, hängt von dieser Basalrate ab. Was natürlich absolut falsch ist. Da liegt meiner Ansicht nach sowieso das Hauptproblem, vielen ist nicht klar, dass sowohl die Wirkdauer des Insulins, die man einstellt als auch der persönliche Glukosezielbereich sehr wohl eine Auswirkung auf die Abgabe des Loop hat. Was auch sehr fein wäre, könnten wir die Abgaben des Loops, besonders wenn er mal über Stunden auf Null läuft oder plötzlich sehr stark über einen längeren Zeitraum korrigiert, besser einschätzen. Woher sollen wir wissen, dass sich eine so hohe Abgabe wie bei deinem Beispiel auch noch vier oder fünf Stunden später auswirkt. Das ist reines Rätselraten, mit der Zeit bekommt man zumindest ein recht gutes Gefühl dafür, aber auch dafür muss man sehr oft auf die App schauen. Und wenn der Loop länger als zwei Stunden auf Null läuft, dann haben ich und einige andere auch danach oft sehr starke Anstiege, einfach weil das Basalinsulin dann doch fehlt. Wie man das handhabt, damit man nicht durch Sonne, Mond und Sterne schießt, konnte mir noch niemand erklären, nicht mal Menschen, die den Loop selbst haben und sich damit wirklich sehr gut auskennen!
Kurzum, der Loop nimmt uns tagsüber gar nichts ab. Ich habe nach drei Jahren mit dem Loop fast genauso viel Aufwand wie mit der Pen-Therapie. Allerdings sind meine Werte deutlich besser geworden und die Nächte sind ein Traum, sofern man nicht mit FPE ins Bett geht. Das schafft er leider auch nicht, weder mit dem vielbeworbenen Modus „langsam resorbierbar“ noch von sich aus. Meistens hilft der Boost, aber manchmal muss ich mitten in der Nacht manuell korrigieren.
Ich würde meinen Loop trotzdem nicht mehr hergeben, weil er einfach in vielen Situationen richtig agiert, ich viel weniger KH brauche, um eine Unterzuckerung hintanzuhalten oder aufzufangen und ich insgesamt mehr Gelassenheit im Alltag entwickeln konnte. Was mir sehr geholfen hat, war, mich von meinen Erwartungen zu verabschieden und zu akzeptieren, ohne mich geht es einfach nicht. Dafür ist unser Stoffwechsel einfach zu komplex.
Wie der Loop als fully closed unter diesen Bedingungen funktionieren soll, ist mir schleierhaft, auch wenn er auf der ATTD mit großem Trara vorgestellt wurde. Vor allem denke ich, solange die CGM leider immer wieder unzuverlässig sind, mitunter ziemlich falsche Werte liefern, mitten in der Laufzeit eingehen und generell 10 bis 15 Minuten dem tatsächlichen Wert hinterher sind (was nicht anders geht, ist mir klar, trotzdem kann das Probleme für die Berechnung durch den Algorithmus ergeben), ist ein fully closed loop wenig vertrauenswürdig.
Viele Grüße, Doris
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16. April 2026 um 11:50
Liebe Doris,
danke für den Einblick in deine Erfahrungen mit dem Loop! Ja, das Versprechen „mit Loop wird alles leichter!“ ist wirklich etwas hochgegriffen. Und was die FCL-Systeme angeht, bin ich auch mehr als skeptisch. Zumindest dürften sie für unsereins, der sich aus freien Stücken intensiv mit seinem Diabetes beschäftigt, keine Verbesserung bringen. Aber für Leute, die bislang wenig Bock haben, sich mit KH-Schätzen, SEA, Einflussfaktoren etc. pp. auseinanderzusetzen oder es pubertär bedingt gerade nicht auf die Reihe bekommen, für die können sie vermutlich eine gute Sache sein und die TIR in einen akzeptablen Bereich bringen.
Liebe Grüße, Antje
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1. April 2026 um 11:59
Hi,
ich bin nach 6 Monaten Ypsopump gerade im Pumpenurlaub wieder mit ICT unterwegs. Bei mir war’s ähnlich wie’s Kommentatorin Nicole beschreibt von Tag zu Tag einfach zu unterschiedlich vom Aktivitäts- und Ess-Level her. Bin zwar kein Teenager aber im Ständigen Wechsel mal Büro-Sessel-Kleber und dann mal wieder Hobby-Sportskanone. Da musste ich einen derartigen Aufwand mit dauerndem Ease-Off/Boost treiben dass es mit dem ganzen zusätzlichen Mehraufwand fürs Katheter setzen und Pumpe in der Kleidung verstauen einfach zu wenig Zielwertverbesserung brachte.
Zusätzlich kommt mir vor, als ob mein Tresiba Basal-Insulin on board von Sport/Bewegung nicht soo stark getriggert wird (und mich in dien Hypo treibt) als das latent im Loop dauernd on board befindliche schnell wirksame Pumpeninsulin (bei mir Novorapid). Da musste ich immer extrem lang vorm Abendsport (oder einfach nur per Rad von der Arbeit heimfahren) schon in den ease-off. Wenn in der Zeit dann doch mal die Werte etwas zu hoch wurden musste ich also erst recht von hand eingreifen…
Ich kann jedenfalls Empfehlen die Umstellung zumindest einmal in beide Richtungen zu machen um wirklich zu beurteilen was für einen besser ist. Anfangs ist man natürlich euphorisch bzgl. loop und den teilweise beträchtlichen Mehraufwand nimmt man erst beim Zurückwechseln war. Schon allein wenn ich an die Menge/Größe des auf Ausflügen/Urlauben mitzunehmenden Zeugs denke. Die Katheterschachteln machen sich schon etwas breiter im Gepäck als ein paar Ersatznadeln.
LG
Florian
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1. April 2026 um 14:46
Lieber Florian, danke für deine Nachricht! Willst du nach deinem Pumpenurlaub denn wieder zurück zum CamAPS? Die Kommentare hier zeigen mir, dass der Loop offenbar auch vielen anderen Stress macht anstatt zu entlasten. Vielleicht probiere ich das tatsächlich mal aus, für ein paar Wochen wieder zurück zur ICT zu wechseln. Das Equipment habe ich ja noch da. Vermutlich nervt es mich dann mehr als früher, dass ich für jede Injektion den Bauch auspacken muss und dass ich nachts wieder etwas häufiger vom Hypoalarm geweckt werde. Aber wer weiß, wie ich die allgemeine Belastung in Summe dann empfinde? Ich denke da mal drüber nach (und werde hier sicher darüber berichten!). Liebe Grüße und schöne Ostertage, Antje
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1. April 2026 um 9:09
Liebe Antje,
Danke für deinen Text. Ich bin ganz bei dir! Mein Sohn hat wegen dem Auslaufen von Levemir auf Ypso/CamAps umgestellt. Wir hatten mit Pen eine TIR von 90% und hba1c von ca. 6.3 mit 1% Hypos, dies über 4 Jahre lang.
Es lief also sehr gut, auch wenn man immer so viele Sachen wie Sport-Insulin-Reduktion im Kopf haben musste. Wir haben uns dann erhofft, dass die Ypso bzw. der Loop das besser im Automatismus erledigen könnte. Da bei Teenagern aber die Aktivität sich mit fauleren Tagen abwechselt, ging dies recht in die Hosen. Drei Tage Insulinsensitiv und drei Tage weniger begreift die Pumpe gar nicht. Entweder schiesst sie ihn in häufige Hypos (trotz easeoff) oder sie korrigiert dann bei faulen Tagen zu lasch.
Ausserdem halten Teenager in den Pausen in der Schule seltenst einen SEA ein. D.h. wir hatten häufig die Situation, dass die Pumpe dann sehr aggressiv korrigiert – wie bei dir – weil es für den Loop ein zu starker Anstieg war. Eine Stunde später folgten dann die Hypos.
Teenager machen auch häufig ein paar Fehler, vergessen die 10 Chips zu spritzen, die ganz automatisch in Ihr Maul fliegen… Der Algorithmus war nach vier Monaten so verwirrt und unser Sohn hatte 5%Hypo-Anteil über Wochen, dass wir während dem Tag den Loop verlassen haben. In der Nacht lassen wir den Loop regeln. Das funktioniert momentan viel besser, berechenbarer. Sport ist auch wieder viel einfacher geworden. Weil ein Teenager hat eigentlich immer Insulin on board – weil seine Sportstunde ist nach dem Znüni bzw. Zmittag. Es war fast unmöglich, das sauber zu timen.
Ich würde nun CamAps bei Teenagern mit Vorbehalten empfehlen. Bei kleinen Kindern mit Überwachung der Eltern kann das gut funktionieren, bei disziplinierten Erwachsenen auch. Aber sobald man unsauber arbeitet oder zu starke Schwankungen hat, ist dieses System eher ungeignet für eine wirklich gute Einstellung. Wenn man mit 70-80% im Zielbereich und häufigen Hypos zufrieden ist, ist es ok. Aber bei uns war es nicht der beste Wechsel. Die Ypso merkt sich Fehler zu stark und man kann zu wenig in den undurchsichtigen Algorithmus eingreifen. Technische Probleme / Katheterprobleme gar nicht eingerechnet, das kommt ja noch dazu… Es bleibt eine Zumutung – ganz klar 🙂 :).
Bin gespannt wie es bei dir weitergeht. Liebe Grüsse Nicole
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1. April 2026 um 14:42
Liebe Nicole, vielen Dank für den ausführlichen Einblick in eure Erfahrungen mit CamAPS. Ich hatte tatsächlich auch schon mal darüber nachgedacht, den Automode tagsüber einfach auszuschalten. Dann würde ich mich aber sicher schnell fragen, ob sich der ganze Aufwand „nur“ für überwiegend hypofreie Nächte lohnt (letzte Nacht hat der Algorithmus mich in eine Hypo bugsiert). Soooo viele nächtliche Hypos hatte ich mit ICT letztlich auch nicht. Mal schauen… Ist es für euch eine Option, mit einem anderen Basalinsulin zurück zur ICT zu gehen, wenn er es damit doch so megagut (und dann auch noch in der Pubertät!) hinbekommen habt? Liebe Grüße und schöne Ostertage, Antje
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2. April 2026 um 11:01
Liebe Antje, ich persönlich würde eigentlich wieder wechseln – auch wenn ich glaube, dass bei wechselndem Sport z.B. Tresiba sicher auch keine gute Lösung wäre. Levemir ist für Kinder vermutlich noch immer die beste Lösung – und unverständlich, dass da die Politik nicht stärker einschreitet. Jedes Kind/Erwachsener, dar zu einer Pumpe wechselt, kostet einfach 3x so viel wie mit Pen-Therapie. Dass ein altbewährtes Insulin von einer Pharmafirma einfach abgesetzt werden darf, das für Schwangere und Kinder eindeutig am passendsten ist, ist eigentlich ein Skandal.
Über den Sommer werden wir wieder mit dem noch verfügbaren Levemir und Pen arbeiten, das ist mit viel Wassersport einfach einfacher.
Mein Sohn findet es aber verständlicherweise viel einfacher, in der Tagesschule nicht mit Pen zu spritzten und immer alles über das Handy zu regeln. Er ist Pro-Pumpe und am Schluss ist es ganz klar seine Entscheidung.
Ich bin einfach etwas unzufrieden mit der Werbung und Schulung von Ypso, weil wenn man bei dieser Pumpe nicht sauber arbeitet, sehr wechselnde Insulinsensivität und einen tiefen Bedarf hat, dann funktioniert der Algorithmus einfach nicht gut. Von 1% Hypo mit Pen zu 5% Hypo mit Ypso darf doch nicht sein. Man konnte jedes Mal beobachten wie die Pumpe auch bei Erreichen des Zielwerts und einer fallenden Kurve noch immer Insulin abgab. Zu 99% folgte dann die Hypo.
Liebe Grüsse und schöne Ostern, Nicole
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30. März 2026 um 16:04
Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Ich glaube, liebe Antje, dass aus einem Grunde, den jeder Zuckerkranke kennt, die Erwartungen bisher nicht erfüllt werden (können): Weil der BZ immer verschiedenen, oft täglich unterschiedlich ausfallenden Einwirkungen ausgesetzt ist, die man gar nicht alle berücksichten kann. Da sind Faktoren wie Bewegung, Menstruation, Stress, eine Mischung je Mahlzeit aus unterschiedlich schnellen KH … Und vor allem: der zirkadiane Kreislauf, also der je nach Tageszeit schwankende Bedarf. Als ich eine Zeit lang die Combo-Pumpe nutzte, war der höchste Bedarf (morgens) vier (!) Mal höher als der niedrigste (2 IE vs. 0,5 IE). Nun wirkt selbst das schnellste Insulin je nach Spritzort u. Menge zw. ca. 3,5 u. 5 Std, wohingegen endogenes Insulin eine Halbwertzeit von lediglich 3-5 Minuten hat u. deswegen gezielt auf die aktuelle Glukose im Vollblut reagieren kann. Spritzt man nun in od. vor einer Übergangsphase zw. Hoch- u. Niedrigbedarf, kann es sein, dass nach dem Phasenwechsel die noch wirkende Insulinmenge entweder zu hoch od. zu schwach ist. Da helfen dann auch die (selbst richtigen) KE-Faktoren nicht wirklich weiter. Außerdem ist auch bei schnellem Insulin (Lyumjev, FIASP) der Wirkungseintritt immer noch zu langsam. Es hilft näml. nichts: Es muss erst die Unterhautfettschicht durchwandern u. dann zu den Blutgefäßen. Außerdem wirkt beim natürlichen Insulinausstoß in die Vena porta das Insulin direkt an der Leber u. blockiert d. Zuckerauswurf, während d. künstliche Insulin den Weg andersrum geht. Es durchfließt erst den Körper u. gelangt dann erst zur Leber. All das wird auch mit der gesteuerten Zuführung und Verwaltung (AID) nicht geändert. Außerdem nicht vergessen: Da bisher die Sensormessung im Zellzwischenwasser gemessen wird, ergibt sich da immer eine Verzögerung der an die Pumpe gemeldeten Werte, die – außer bei stabilem Zustand nach längerer Nahrungskarenz – verzögert angezeigt werden. Hinzu kommt der genannte verzögerte Wirkungseintritt d. insulins u. dessen längere Wirkungsdauer im Verhältnis zum Bauspeicheldrüseninsulin. Kurzum: auch moderne Systeme können diese natürliche Feinsteuerung des Körpers durch ihre zwangsweise gröberen Parameter nur unzulänglich ersetzen u. führen damit regelmäßig zu Abweichungen von der Norm, die dann in einigen Fällen – wie bei Dir – zu Enttäuschungen führt. Vielleicht hilft es nur, mit dem bisherigen Fortschritt zufrieden zu sein, nicht diesem zeitgeistigen, stressauslösenden Wahn der sog. „Selbstoptimierung“ nachzulaufen u. lieber in die zwanziger/dreißiger Jahre zurückzuschauen, als es noch hieß: „Du hast Zucker? Dann lebste nicht lang.“ – abgesehen von strengen Essensreglementierungen, Verboten, dauernden Gefahren der – damals nicht messbaren – Über- u. Unterzuckerung, also vom Blindflug wg. mangelnder Messmöglichkeiten, noch langsameren Insulinen, vom Ausschluß aus manchen Berufen usw. Insofern: Kopf hoch!
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1. April 2026 um 14:37
Lieber Wolfgang, danke für die schöne Auflistung der unendlich vielen Faktoren, die sich auswirken und es uns deshalb unmöglich machen, die Glukosekurven eines stoffwechselgesunden Menschen zu erreichen… Ich denke, ich hatte sie auch mit ICT bestmöglich im Blick – immerhin in der Retrospektive. Der Loop lässt sich aber leider nicht in die Karten gucken, warum er wann was so und nicht anders entschieden hat. Das verunsichert mich am allermeisten. Mal schauen, wie sich das alles weiter entwickelt… Liebe Grüße und schöne Ostertage, Antje
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30. März 2026 um 13:55
Hallo Nanette,
wenn du mit einem Medizinprodukt oder einem Medikament etwas erlebst, wie du es oben beschrieben hast, solltest du diese Beobachtungen dringend dem BfArM mitteilen.
https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antraege-und-Meldungen/Vorkommnis-melden/Anwender-Betreiber-Haendler/_node.html
Hersteller werden auf AnwenderInnenmeldung möglicherweise nicht so reagieren, wie Ethik, Moral und Gesetz das erwarten lassen/erfordern.
Mit besten Grüßen
Mark Brunner
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1. April 2026 um 13:56
Lieber Mark, danke für den wichtigen Hinweis! Das ist in jedem Fall der formal richtige Weg. Unabhängig davon möchte ich gern Stimmen aus der Community sammeln und einmal mit Ypso darüber sprechen. Liebe Grüße und schöne Ostertage, Antje
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30. März 2026 um 10:31
Liebe Antje, willkommen im Club mit Deinen Beobachtungen. Ich hatte Dich damals kontaktiert, und Dir angeboten zu telefonieren, weil ich es per email zu lang fand, meine persönlichen Beobachtungen zu teilen. Deine Erfahrung mit der zu hohen Abgabe ist ein Fehler von CAM APS, mich hat er gerade am Samstag Abend nach einem Essen mit Freunden dank der Aufmerksamkeit meines Mannes nicht umgebracht. In Erfahrungsaustauschs kommt das Thema immer wieder zur Sprache. Es wäre eine gute Idee, wenn Du Deine Beobachtungen an Ypso weiterreichst. Viele Grüße, Nanette
>
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1. April 2026 um 13:54
Liebe Nanette, ja ich erinnere mich! Ich kann nun nach knapp 2 Monaten eigener Erfahrung eher nachvollziehen, was du meintest… Ich würde mich gern nach Ostern mal telefonisch dazu bei dir melden, wenn es dir recht ist! Inzwischen haben sich ja einige Leute gemeldet, die ähnliches erleben. Insofern würde ich da schon gern dranbleiben und auch mal mit jemandem von Ypso darüber sprechen. Liebe Grüße und schöne Ostertage, Antje
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1. April 2026 um 14:09
Liebe Antje, Ja gerne nach Ostern. Ich hatte gestern Ypso
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29. März 2026 um 13:51
Ich kann dem nur zustimmen. Dir Erwartungen an AID Systeme sind zu hoch, selbst bei Behandlern. Egal ob kommerziell oder DIY System…. der Diabetes mit all seinen Tücken bleibt 😏.
Ich hatte das hier schon mal auf andere Weise beschrieben..
https://luckyloop.koeln/die-dunkle-seite-des-loops%f0%9f%98%88/
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29. März 2026 um 16:15
Danke für den Link! Ich stimme dir ebenfalls zu. Der Aufwand, den man für eine tolle TIR betreiben muss, wird schnell übersehen, ebenso wie der Stress und die Belastung, die er bereitet…
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29. März 2026 um 13:46
Ich kann deinen Ausführungen nur zustimmen… die Erwartungen an AID-Systeme, egal ob kommerziell oder DIY sind zu hoch… selbst bei Behandlern!😬
Ich hatte hier mal meine Beobachtungen dazu beschrieben:
https://luckyloop.koeln/die-dunkle-seite-des-loops%f0%9f%98%88/
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