Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes

Podcast: Antje Thiel war zu Gast bei Zuckerjunkies!

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Hört ihr auch so gern Podcasts beim Autofahren, in der Bahn oder beim Putzen? Dann geht es euch wie mir. Und wenn ihr gern nicht nur meine Texte lesen, sondern auch mal meine Stimme hören wollt, dann solltet ihr euch mal die aktuelle Podcast-Folge von Sascha Schworm aka Zuckerjunkies anhören.

Sascha und ich sind uns live vermutlich schon mal irgendwo beim T1Day oder ähnlichen Events begegnet, waren aber nie in engerem Kontakt. Entsprechend habe ich mich sehr gefreut, als er mich vor einer Weile auf einmal anschrieb und mich in seinen Podcast „Zuckerjunkies“ einlud. Wir haben uns sehr nett und lustig unterhalten – und seit Sonntag ist die Folge nun online verfügbar, überall wo es Podcasts gibt.

Wer den Podcast noch nicht kennt: „Zuckerjunkies“ ist im September 2017 gestartet und damit vermutlich der älteste Diabetes-Podcast. Initiator und Moderator ist Sascha Schworm, der selbst seit 2005 mit Typ-1-Diabetes lebt. Inzwischen sind mehr als 480 Folgen erschienen – genauer gesagt ist das Gespräch mit mir bereits die 484. Folge. Sascha spricht bei Zuckerjunkies mit Menschen mit Diabetes, Fachleuten und Vertreter*innen aus der Diabetesbranche über die vielfältigen Facetten des Lebens mit der Erkrankung. Das Themenspektrum reicht von Insulintherapie, CGM und modernen AID-Systemen über Ernährung, Bewegung und Sport bis hin zu psychischen Belastungen, Selbsthilfe, Forschung und persönlichen Lebensgeschichten. Sascha möchte Wissen vermitteln, Erfahrungen austauschen und Menschen mit Diabetes Mut machen, ihren eigenen Weg im Umgang mit der Erkrankung zu finden. Es war also im Grunde genommen allerhöchste Zeit, dass wir uns einmal kennen lernen und unterhalten.

Meine Diabeteskarriere und mein Umgang mit Diabetes

In dem aktuellen Podcast erfahrt ihr, wann und wie ich meine Diagnose Typ-1-Diabetes erhalten und danach in den Diabetesalltag hineingefunden habe. Ich erzähle, wie sich mein Diabetes auf meinen beruflichen Werdegang ausgewirkt hat und warum ich erst durch den Diabetes mehr Interesse für Sport entwickelt habe. Natürlich geht es auch um mein Diabetesmanagement, meinen kurzen Ausflug in die Welt der Insulinpumpen- bzw. AID-Therapie, welchen Stellenwert Diabetestechnologie für mich hat und warum es mir wichtig ist, weitestgehend die Kontrolle zu behalten.

Schmunzeln musste ich, als Sascha sagte, ich sei in der Diabetesszene ja eigentlich omnipräsent. So kommt es mir tatsächlich überhaupt nicht vor – zumal ich mittlerweile auch die meiste Zeit in meinem Arbeitszimmer sitze und nur noch selten in Präsenz an Veranstaltungen teilnehme. Seit Corona werden die meisten Diabetes-Events ja auch gestreamt oder aufgezeichnet, sodass ich sie bequemer und ohne langwierige Anreise von zu Hause aus verfolgen kann. Was gleichzeitig aber auch schade ist, weil bei der virtuellen Teilnahme natürlich die persönlichen Kontakte auf der Strecke bleiben. Für omnipräsent halte ich mich also nicht – obwohl ich natürlich schon in vielen Themen mitgemischt habe.

Welche chronische Erkrankung würde ich mir aussuchen?

Wie auch immer – mir hat das Podcast-Gespräch (übrigens ebenfalls am Bildschirm aufgezeichnet) großen Spaß gemacht. Vor allem, als Sascha eine Frage stellte, die er in ähnlicher Form mit allen Gästen bespricht: Wenn ich mir am großen Buffet der chronischen Erkrankungen eine Krankheit aussuchen müsste (es gibt keinen Weg daran vorbei), welche wäre es dann? Ich ärgere mich in live Gesprächen ja leider häufig, dass ich spontan nicht sonderlich schlagfertig bin. Aber dieses Mal kam mir wirklich eine coole Antwort in den Sinn. Wenn ihr sie hören wollt, müsst ihr euch allerdings bis zum Ende des 49-minütigen Podcasts durchkämpfen. Aber ich glaube, allzu anstrengend ist das Zuhören nicht… 🙂 Viel Spaß und gute Unterhaltung!

P. S.: Weil trotz der Länge des Gesprächs noch etliche Fragen unbeantwortet blieben, haben Sascha und ich uns gleich für eine zweite Podcast-Folge verabredet. Ich verlinke sie natürlich, wenn sie online ist.

P.P.S.: Aus unerfindlichen Gründen stuft Apple Podcast die Podcast-Folge mit mir als „anstößig“ ein. Bitte glaubt Apple kein Wort, das Gespräch ist – bis auf einige Male, wo ich „geil“ oder „Scheiße“ sage – absolut jugendfrei. 🙂

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