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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


Ein Kommentar

AMBA-Studie: Typ-1-Diabetes bei Kindern ist ein Karrierekiller für ihre Mütter

Was Mütter von Kindern mit Diabetes längst wissen, hat nun auch eine wissenschaftliche Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bestätigt. Sie ist zwar bislang noch nicht veröffentlicht, doch ihre Ergebnisse wurden bei der DDG-Jahrestagung in Berlin vorab präsentiert. Demnach tragen Mütter den Löwenanteil der Belastung und stecken beruflich (und auch finanziell) deutlich zurück.

Es passiert nicht oft beim Kongress einer medizinischen Fachgesellschaft, dass bei der Diskussion eines Vortrags eine Zuhörerin ans Mikro geht und in Tränen ausbricht. Denn meist sind es nicht allzu emotionale Themen, die in den wissenschaftlichen Sitzungen diskutiert werden. Und gleichzeitig betrachten die Vortragenden wie auch das Publikum die Themen in der Regel aus einer nüchtern-beobachtenden Warte, sind also selten selbst betroffen. Bei der Sitzung „Familiäre Belastungen und Diabetes“ vor gut einer Woche bei der DDG-Jahrestagung in Berlin war das anders. Dort trat tatsächlich eine Frau nach vorn, die den vorangegangenen Vortrag kommentieren wollte und dann kaum in der Lage war zu sprechen, weil sie mit den Tränen kämpfen musste. Die Frau war Ärztin und Mutter eines Kinds mit Typ-1-Diabetes. Weiterlesen


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Schluss mit den Werbelügen: Leben mit Diabetes heißt leider auch Leben mit Einschränkungen!

„Mit Typ-1-Diabetes kann man heute ein ganz normales Leben führen!“ Es gibt Tage (und diese Woche hatte ich einige davon), an denen ich Sprüche wie diesen um’s Verrecken nicht hören möchte. Weil sie schlicht und ergreifend mit dem realen Alltag nichts zu tun haben.

Wer heutzutage die Diagnose Typ-1-Diabetes erhält, der bekommt von Beginn an Botschaften wie „Sie können weiter alles essen, was Sie essen möchten“ oder „Sie müssen sich mit nichts wirklich einschränken“ mit auf den Weg. Auf der Internetseite des Profil-Instituts liest sich das so: „ (…) mit guter Blutzuckerkontrolle können Diabetiker jedoch – abgesehen von der Therapie – ein vollkommen beschwerdefreies und normales Leben führen.“ Das ist sicherlich beruhigend und ermutigend gemeint, denn eine Aussage wie „Sie haben sich hier eine lebensbedrohliche Stoffwechselerkrankung angelacht, die Sie permanent auf Trab halten und Ihnen regelmäßig den Tag versauen wird“ würde wohl kaum dabei helfen, die Diagnose zu akzeptieren und mutig nach vorn zu schauen. Weiterlesen