Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Die BamS berichtet über Typ-1-Diabetes – doch das Thema Diskriminierung fällt leider unter den Tisch

Heute hat mein Mann Christoph zum ersten Mal in seinem Leben, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen um nicht dabei erkannt zu werden, eine „Bild am Sonntag“ (BamS) gekauft. Der Grund: Darin sollte heute ein Artikel mit dem Thema „Diskriminierung bei Diabetes“ erscheinen, für den ich der Redaktion um ein paar Ecken auch eine Familie vermittelt hatte, die ich für mein Buch interviewt hatte. Blöd nur, dass die BamS kurzfristig umdisponiert hat.

Das Ganze war so abgelaufen: Vor ein paar Wochen, ich hatte gerade mein Buchmanuskript beim Kirchheim-Verlag abgegeben, klingelte bei mir das Telefon und Dr. Jens Kröger war dran. Er ist Diabetologe und Vorstandsvorsitzender von DiabetesDE, und er hat mein Buch (zusammen mit Prof. Bernhard Kulzer vom Diabetes-Zentrum Bad Mergentheim) als Experte begleitet und unterstützt. Dr. Kröger hatte eine Anfrage von einer Redakteurin der BamS erhalten, die „irgendwas Aktuelles“ zum Weltdiabetestag bringen wollte, der am 14. November ansteht.  Weiterlesen


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Mein Buchprojekt stockt: Wer mag mir über sexuelle Probleme bei Diabetes berichten?

Dass es schwierig sein würde Interviewpartner zu finden, die über sexuelle Probleme infolge ihres Diabetes mit mir sprechen möchten, hatte ich geahnt. Doch dass es sich als quasi unmöglich entpuppen würde, hätte ich nicht gedacht.

Gerade heute ist mir ein weiterer Interviewkandidat abgesprungen, auf den ich große Hoffnung gesetzt hatte. Ein freundlicher älterer Herr, Diabetiker, der Viagra nimmt um seine Erektionsstörungen zu behandeln. Er war bereit, sich für ein Buchportrait interviewen zu lassen. Doch leider mochte seine Frau partout nicht mitmachen. Weiterlesen


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Geschüttelt oder gerührt? Mein erster Versuch mit Schüttelpizza à la Happy Carb

Seit einer Weile liegt in meiner Küche das zweite Buch der Happy Carb-Autorin Bettina Meiselbach, in dem sie ihre liebsten Low Carb-Rezepte zum besten gibt. Weil ich dieser Tage etwas kochfaul bin, habe ich erst gestern mal ein Rezept daraus ausprobiert. Es hat den Test bestanden.

Über Bettis erstes Buch, in dem sie den unglücklichen Werdegang ihres Typ-2-Diabetes und ihren erfolgreichen Kampf gegen Pfunde, Depression und hohe Blutzuckerwerte schildert, habe ich hier ja schon vor etlichen Monaten geschrieben. In ihrem zweiten Buch steht nicht ihre persönliche Geschichte im Vordergrund; stattdessen präsentiert sie darin die Rezept-Favoriten ihres Blogs Happy Carb. Eines dieser Rezepte habe ich nun gestern nachgekocht. Es trägt den lustigen Titel „Schüttelpizza“ und war für mich genau das richtige an einem Tag, an dem man beim bloßen Blick nach draußen eher in Schüttelfrost verfallen kann.

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Bitte teilen! Mir fehlen zwei Interviewpartner für mein Buch über „Diabetes und Angehörige“!

Liebe Leute, ich brauche eure Hilfe. Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, schreibe ich derzeit an einem Buch über das Thema „Diabetes und Angehörige“. Es wird ein Portraitbuch, für das ich viele verschiedene Familien und Paare interviewe und mit deren Hilfe ich die vielen verschiedenen Facetten des Themas beleuchten möchte. Alle bis auf zwei Interviews sind unter Dach und Fach, die meisten Portraits geschrieben – doch nun sind mir just diese Woche zwei Interviewpartner abgesprungen.

Könnt ihr mir bitte helfen, neue Interviewpartner für diese Themen zu finden, indem ihr diesen Beitrag online und offline in euren Netzwerken teilt? Das wäre mir eine sehr große Hilfe – denn immerhin möchte ich das „Projekt Buch“ demnächst abschließen, damit ihr alle endlich lesen könnt, was ich seit geraumer Zeit immer wieder ankündige. Weiterlesen


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T1Day 2017: Hier gibt es ein paar erste Eindrücke aus Berlin

Du warst gestern nicht beim T1Day in Berlin? Tja, Pech gehabt, du hast eine tolle Veranstaltung verpasst! Ich bin froh, dass ich vom 28. bis 29. Januar 2017 in Berlin war und dieses Jahr auch meinen Mann Christoph zum ersten Mal mit zum T1Day geschleift habe. Der hat es übrigens nicht bereut, den Sonntag mit 260 Typ-1-Diabetikern bei Vorträgen und Workshops in einem Hotelsaal mit vollaufgedrehter Heizung zu verbringen.

In den kommenden Tagen werde ich noch den einen oder anderen Bericht über den T1Day schreiben, der dann in Kürze in der diabetes zeitung der DDG, in der Blood Sugar Lounge und hier auf meinem Blog zu lesen sein wird. Aber so lange die Eindrücke noch frisch sind, hier schon ein klitzekleiner Kurzbericht. Weiterlesen


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Es geht los: Interviews für mein Buch – und eigene Gedanken zum Typ F

Am vergangenen Wochenende habe ich die ersten Interviews für mein Buch zum Thema „Diabetes und Angehörige“ geführt. Dafür bin ich von Elmshorn ins tiefste Bayern und weiter in den Odenwald gefahren. Und hatte bei der Planung meiner Reise meine ganz eigenen „Typ-F-Momente“.

Vor einer Weile hatte ich hier über mein Blog ja nach Interviewpartnern für mein geplantes Buchprojekt gesucht. Inzwischen habe ich eine Menge Familien und Paare beisammen, die mir ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse zu verschiedenen Facetten des Zusammenlebens mit einem Diabetiker schildern mögen. Sei es zum Thema „Angst vor Hypos“, „Kontrolle und Bevormundung“, „Vorurteile und Ausgrenzung“ „Gemeinsame Mahlzeiten“ oder „Sexualität und Familienplanung“. Es wird ein buntes Buch mit persönlichen Portraits all dieser Menschen, die alle auf ihre ganz eigene Art als Paar oder als Familie von Diabetes betroffen sind. Die Tinte unter dem Vertrag mit dem Kirchheim-Verlag ist getrocknet, es geht also los. Weiterlesen


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Interviewpartner für mein Buchprojekt gesucht!

Knapp ein Jahr ist es her, dass ich für den Focus Diabetes eine Titelgeschichte zum Thema „Diabetes und Angehörige“ geschrieben habe. Weil es immer noch nur wenig Ratgeberliteratur für die Angehörige von Menschen mit Diabetes gibt (neuerdings gern „Typ-F-Diabetiker“ genannt, wobei „F“ für „Familie/Freunde“ steht), möchte ich ein Buch schreiben – und suche auf diesem Wege Interviewkandidaten, die sich mit ihrer persönlichen Geschichte von mir portraitieren lassen möchten.

Das inhaltliche Konzept für das Buch steht, ein Verlag ist gefunden, nun geht es also los. In meinem Buch möchte ich Menschen portraitieren und anhand ihrer persönlichen Geschichten bestimmte Facetten des Lebens mit Diabetes thematisieren – und wie es sich für die Angehörigen von Diabetikern (Typ-1 ebenso wie Typ-2) anfühlt, Teil dieses Lebens mit einer chronischen Erkrankung zu sein. Jedes Portrait wird dann durch ein Expertenstatement ergänzt. Weiterlesen