Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Schon wieder Burger statt Rohkost – dabei wissen wir das doch eigentlich besser, oder?

Die meisten von uns können die Empfehlungen für eine gesunde Ernährung auswändig rauf- und runterbeten. Beim Kongress Ernährung 2018 habe ich im Eröffnungsvortrag lernen dürfen, warum es uns trotzdem so schwerfällt, uns danach zu richten. Schuld sind nämlich die Entscheidungsstrukturen im Gehirn.

Viel Gemüse und Obst, am besten fünf Portionen am Tag. Vollkorn statt Weißmehl, wenig Zucker, lieber Fisch als Wurstwaren und bitte einen großen Bogen um Fast-Food-Ketten machen… Was eine gesunde Ernährung ausmacht, hat sich mittlerweile in weiten Kreisen der Bevölkerung herumgesprochen. Ebenso ist bekannt, dass gesundes Essen nicht fad und eintönig schmecken muss, und dass man sich an vollwertiger Kost durchaus sattessen kann. Und trotzdem gelingt es selbst den Aufgeklärten unter uns nur selten, diesen Empfehlungen wirklich zu folgen. Weiterlesen


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Schluss mit den Werbelügen: Leben mit Diabetes heißt leider auch Leben mit Einschränkungen!

„Mit Typ-1-Diabetes kann man heute ein ganz normales Leben führen!“ Es gibt Tage (und diese Woche hatte ich einige davon), an denen ich Sprüche wie diesen um’s Verrecken nicht hören möchte. Weil sie schlicht und ergreifend mit dem realen Alltag nichts zu tun haben.

Wer heutzutage die Diagnose Typ-1-Diabetes erhält, der bekommt von Beginn an Botschaften wie „Sie können weiter alles essen, was Sie essen möchten“ oder „Sie müssen sich mit nichts wirklich einschränken“ mit auf den Weg. Auf der Internetseite des Profil-Instituts liest sich das so: „ (…) mit guter Blutzuckerkontrolle können Diabetiker jedoch – abgesehen von der Therapie – ein vollkommen beschwerdefreies und normales Leben führen.“ Das ist sicherlich beruhigend und ermutigend gemeint, denn eine Aussage wie „Sie haben sich hier eine lebensbedrohliche Stoffwechselerkrankung angelacht, die Sie permanent auf Trab halten und Ihnen regelmäßig den Tag versauen wird“ würde wohl kaum dabei helfen, die Diagnose zu akzeptieren und mutig nach vorn zu schauen. Weiterlesen


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Was würdest du tun, wenn es eine Pille gegen Diabetes gäbe?

Diese Frage wurde neulich in irgendeiner Facebook-Gruppe gestellt. Klingt auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen albern – doch die Antworten und Diskussionen in dem langen daraus entstandenen Thread zeigen ganz deutlich, was Diabetiker am allermeisten an ihrer Erkrankung nervt.

Eine Pille gegen Diabetes, einfach runterschlucken und weg ist die Erkrankung, die Bauchspeicheldrüse funktioniert wieder. Das ist natürlich ein völlig unrealistischer Gedanke. Es gibt eine solche Pille nicht einmal ansatzweise in den Forschungslabors – und wenn es sie gäbe, hätte sie (wie jedes andere Medikament auch) vermutlich Nebenwirkungen, die den einen oder anderen von ihrem Gebrauch abschrecken würde. Das wussten natürlich auch alle diejenigen, die neulich eine solche Frage in einer Facebook-Gruppe kommentiert haben. Und trotzdem haben sie ihren Gedanken spaßeshalber einmal freien Lauf gelassen und sich ausgemalt, was sie als erstes tun würden, wenn sie durch eine solche Wunderpille spontan von ihrem Diabetes befreit wären. Ich fand die Antworten unheimlich spannend, weil sie im Umkehrschluss sehr deutlich zeigen, was unsereins am Diabetes am meisten nervt. Weiterlesen


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Neues aus meiner LOGI-Küche: Schnelles, einfaches und natürlich leckeres Kohlrabi-Gratin

Wer Lust auf Kartoffel-Gratin hat, aber eigentlich lieber Kohlenhydrate einsparen möchte, für den ist mein Kohlrabi-Gratin genau richtig. Es ist einfach und fix zubereitet, enthält keine Kohlenhydrate in nennenswertem Umfang und schmeckt äußerst lecker.

Kaum mehr als 15 Minuten (plus die Zeit im Backofen) braucht man, um dieses leckere Low Carb-Ofengericht zu zaubern. Ein bisschen Schnippeln, Eier-Sahne-Mischung anrühren, Lasagneform füllen, Käse darüber reiben, und ab in den Ofen mit dem Kohlrabi-Gratin. Weiterlesen


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Bessere Diabetestherapie: Der Schlüssel liegt in der Kommunikation

Eckart von Hirschhausen zählt laut Wikipedia zur Gattung Moderator, Zauberkünstler, Kabarettist, Comedian und Schriftsteller. Ich habe ihn nun zweimal bei verschiedenen Veranstaltungen live erleben und seinen Gedanken unter anderem zur Diabetestherapie lauschen dürfen. Das war zwar komisch, aber eigentlich nicht wirklich lustig.

Wer Eckart von Hirschhausen nur vom Zappen durch das TV-Programm kennt, weiß möglicherweise nicht, dass er studierter Mediziner ist. Bevor er begann, mit Bühnenshows durch die Republik zu tingeln, arbeitete er als Arzt in Berlin in der Kinderneurologie. Allerdings fiel ihm bei seiner Arbeit als Arzt auf, dass die Patienten, die ihn konsultierten, gar nicht diejenigen waren, die am dringendsten ärztlichen Rat gebraucht hätten. Das änderte sich auch nicht, als er nach einer Weiterbildung zum Wissenschaftsjournalisten eine Gesundheitssendung Hessischen Rundfunk moderierte. „Keine Zigaretten, mehr Gemüse, das Übliche eben – das predigte ich den Zuschauern jahrelang“, erzählt er, „doch es änderte sich nichts, weil nur die zuschauten, die ohnehin schon aufgeklärt und gesundheitsbewusst waren.“ Mit dieser Erkenntnis erklärte von Hirschhausen sowohl bei einer Weiterbildung für Medizinjournalisten Ende April in Mannheim, als beim Jahreskongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Mitte Mai in Berlin seinen Wechsel vom seriösen ins komische Fach, oft in Unterhaltungsshows, aber gern auch im sogenannten Unterschichtenfernsehen. Weiterlesen