Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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„Diabetes ist vermeidbar“ – Ich kann es nicht mehr hören!

Neulich am 7. April war ja Weltgesundheitstag. Dieses Jahr stand er ganz unter dem Motto Diabetes. Und folglich quoll mein Mail-Eingangsfach über mit Pressemitteilungen von Hinz und Kunz, die alle etwas zu diesem wichtigen Thema zu sagen hatten. Die Grünen titelten „Diabetes ist vermeidbar – mit Gesundheitsförderung und guter Behandlung“ und haben leider bis heute nicht auf meine Bitte um mehr Differenzierung reagiert.

Es gibt nicht „den Diabetes“ und schon gar keine Patentrezepte zur Vermeidung, Behandlung oder Heilung. Viele Menschen wissen das nicht und werfen munter Typ-1- und Typ-2-Diabetes in einen Topf (von den vielen weiteren Subtypen wollen wir jetzt gar nicht erst anfangen und nicht noch mehr Verwirrung stiften). Der breiten Öffentlichkeit mache ich diese Wissenslücken nicht zum Vorwurf – schließlich kenne ich mich mit anderen Erkrankungen als meiner eigenen auch herzlich wenig aus. Doch von Gesundheitspolitikern erwarte ich in diesem Punkt schon ein bisschen mehr Differenzierung. Ihre Äußerungen werden gehört und vor allem mit dem Ziel getätigt, die Politik in diesem Land zu beeinflussen. Weiterlesen


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Bessere Diabetestherapie: Der Schlüssel liegt in der Kommunikation

Eckart von Hirschhausen zählt laut Wikipedia zur Gattung Moderator, Zauberkünstler, Kabarettist, Comedian und Schriftsteller. Ich habe ihn nun zweimal bei verschiedenen Veranstaltungen live erleben und seinen Gedanken unter anderem zur Diabetestherapie lauschen dürfen. Das war zwar komisch, aber eigentlich nicht wirklich lustig.

Wer Eckart von Hirschhausen nur vom Zappen durch das TV-Programm kennt, weiß möglicherweise nicht, dass er studierter Mediziner ist. Bevor er begann, mit Bühnenshows durch die Republik zu tingeln, arbeitete er als Arzt in Berlin in der Kinderneurologie. Allerdings fiel ihm bei seiner Arbeit als Arzt auf, dass die Patienten, die ihn konsultierten, gar nicht diejenigen waren, die am dringendsten ärztlichen Rat gebraucht hätten. Das änderte sich auch nicht, als er nach einer Weiterbildung zum Wissenschaftsjournalisten eine Gesundheitssendung Hessischen Rundfunk moderierte. „Keine Zigaretten, mehr Gemüse, das Übliche eben – das predigte ich den Zuschauern jahrelang“, erzählt er, „doch es änderte sich nichts, weil nur die zuschauten, die ohnehin schon aufgeklärt und gesundheitsbewusst waren.“ Mit dieser Erkenntnis erklärte von Hirschhausen sowohl bei einer Weiterbildung für Medizinjournalisten Ende April in Mannheim, als beim Jahreskongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Mitte Mai in Berlin seinen Wechsel vom seriösen ins komische Fach, oft in Unterhaltungsshows, aber gern auch im sogenannten Unterschichtenfernsehen. Weiterlesen


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Von Top bis Flop: Die coolsten und die dümmsten Sprüche zu meinem Diabetes

Manchmal kann einen das Umfeld mit seinen Sprüchen ganz schön in Erstaunen versetzen, wenn es um den Diabetes geht. Ich habe einmal ein paar besonders krasse Beispiele für diesen „Wow-Effekt“ zusammengetragen – doch ich bin sicher, ihr habt auch eine Menge davon auf Lager!

Man sieht mir nicht unbedingt an, dass ich Diabetes habe – wie auch, denn eine Bauchspeicheldrüse, die ihren Geist aufgegeben hat, steht einem schließlich nicht ins Gesicht geschrieben. Und so reagieren Menschen manchmal überrascht, gelegentlich sogar sehr ungewöhnlich oder lustig, wenn sie von meiner Erkrankung und meinem Umgang damit erfahren. Ich will euch nun gar nicht mit den üblichen Sprüchen wie „Mein Schwager hat seinen Diabetes ja mit ganz viel Sport wieder wegbekommen“ oder „Tut das nicht weh, sich selbst zu spritzen?“ langweilen, die jeder von euch sicherlich schon mehr als nur einmal in verschiedenen Varianten gehört hat. Sondern euch meine ganz persönlichen positiven wie negativen Highlights präsentieren. Weiterlesen