Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Wunschgewicht ahoi: Akribisch Kalorien zählen hilft mir beim Abnehmen

In den beinahe acht Jahren seit meiner Diabetes-Diagnose habe ich knapp acht Kilo Gewicht zugenommen. Diese Reihe möchte ich auf keinen Fall fortsetzen. Also zähle und dokumentiere ich seit Neuestem nicht nur akribisch alle Kohlenhydrate, sondern auch sämtliche Kalorien, die ich zu mir nehme.

Je älter man wird, umso schwerer wird es mit dem Abnehmen. Wer Insulin spritzt, nimmt nicht so leicht ab. Eine Schilddrüsenerkrankung kann sich auf das Gewicht auswirken. Alle diese Sätze waren für mich in den vergangenen Jahren willkommene Ausreden, warum es mit dem Abnehmen nicht klappen wollte. Obwohl eigentlich eine ganz simple Tatsache dahinter steckte: Ich esse mehr als ich verbrenne. Weiterlesen


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Warum Christoph neuerdings Industriezucker von seinem Speiseplan gestrichen hat

Mein Mann Christoph will abspecken und rührt deshalb seit Jahresbeginn keine Lebensmittel mehr an, die Industriezucker enthalten. Warum so radikal? Bei ihm gelingen Vorsätze besser, wenn es keine Ausnahmen gibt.

Wir haben uns also einmal in Ruhe darüber unterhalten, was seine Entscheidung im Alltag bedeutet – übrigens auch in meinem Alltag, denn mit Typ-1-Diabetes gibt es für mich schließlich regelmäßig Situationen, in denen Industriezucker ein Lebensretter sein kann… Weiterlesen


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Intervallfasten: Kein Superfood, keine Spezial-Diät. Einfach mal nix essen.

Jedes Frühjahr dasselbe Spiel: Der Winterspeck soll weg, die Pfunde sollen purzeln. Für insulinpflichtige Diabetiker ist das oft besonders schwer. Seit neuestem macht ein neuer Trend die Runde: das Intervallfasten, manchmal auch kurz iFasten genannt.

Keine Kohlsuppe, keine Rohkostplatten, keine Reistage zum Entschlacken, keine Eiweißshakes… sondern einfach mal nix essen. So einfach lautet die Botschaft des neuen Abnehm-Trends, über den ich vor einer Weile zum ersten Mal im Stern-Heft „Gesund leben“ (Heft 1.2016) gelesen habe. Klingt spannend und auch ziemlich einfach – schließlich muss man für diese Diätform keine speziellen Zutaten einkaufen, nicht aufwändig kochen und auch nicht überlegen, welche Nährstoffe zusammen mit welchen anderen gegessen werden dürfen. Man legt ganz einfach mal eine Pause beim Essen ein und fastet für eine Weile. Weiterlesen


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Buchtipp: Vom Schwergewicht zum Wohfühl-Ich – Das Steiner-Prinzip

Matthias Steiner ist ein Promi, der aus seinem Typ-1-Diabetes kein Geheimnis macht und in der Community deshalb sehr beliebt ist. Jetzt hat er ein Buch geschrieben, in dem beschreibt, wie er vom 150-Kilo-Gewichtheber zum 45 Kilo leichteren schlanken Tänzer wurde.

Matthias Steiner hat seit exakt seinem 18. Geburtstag Typ-1-Diabetes. Das hat ihn nicht davon abgehalten, seine Karriere als Gewichtheber weiterzuverfolgen und 2008 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking in der Superschwergewichtsklasse zu holen. Matthias Steiner widmete diesen Sieg seiner ein Jahr zuvor verstorbenen Ehefrau und nahm die Medaille mit einem Foto von ihr in der Hand entgegen. Lange galt er als „der stärkste Mann der Welt“. Das alles verdient in meinen Augen schon ungeheuren Respekt. Ich weiß schließlich bereits aus meinen bescheidenen Erfahrungen als Hobbyathletin, wie anspruchsvoll es sein kann, Typ-1-Diabetes und Sport miteinander zu vereinbaren. Weiterlesen


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Bessere Diabetestherapie: Der Schlüssel liegt in der Kommunikation

Eckart von Hirschhausen zählt laut Wikipedia zur Gattung Moderator, Zauberkünstler, Kabarettist, Comedian und Schriftsteller. Ich habe ihn nun zweimal bei verschiedenen Veranstaltungen live erleben und seinen Gedanken unter anderem zur Diabetestherapie lauschen dürfen. Das war zwar komisch, aber eigentlich nicht wirklich lustig.

Wer Eckart von Hirschhausen nur vom Zappen durch das TV-Programm kennt, weiß möglicherweise nicht, dass er studierter Mediziner ist. Bevor er begann, mit Bühnenshows durch die Republik zu tingeln, arbeitete er als Arzt in Berlin in der Kinderneurologie. Allerdings fiel ihm bei seiner Arbeit als Arzt auf, dass die Patienten, die ihn konsultierten, gar nicht diejenigen waren, die am dringendsten ärztlichen Rat gebraucht hätten. Das änderte sich auch nicht, als er nach einer Weiterbildung zum Wissenschaftsjournalisten eine Gesundheitssendung Hessischen Rundfunk moderierte. „Keine Zigaretten, mehr Gemüse, das Übliche eben – das predigte ich den Zuschauern jahrelang“, erzählt er, „doch es änderte sich nichts, weil nur die zuschauten, die ohnehin schon aufgeklärt und gesundheitsbewusst waren.“ Mit dieser Erkenntnis erklärte von Hirschhausen sowohl bei einer Weiterbildung für Medizinjournalisten Ende April in Mannheim, als beim Jahreskongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Mitte Mai in Berlin seinen Wechsel vom seriösen ins komische Fach, oft in Unterhaltungsshows, aber gern auch im sogenannten Unterschichtenfernsehen. Weiterlesen