Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


Ein Kommentar

Wohin mit Diabetesutensilien beim Laufen, Schwimmen, Radfahren und Tanzen?

Wer mit Typ-1-Diabetes Sport treiben möchte, sollte immer Traubenzucker oder andere schnell wirksame Kohlenhydrate greifbar haben, um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Doch wo bringt man Hypohelfer und andere Diabetesutensilien am besten unter, ohne dass sie stören? Ich verrate euch hier mal meine bewährten Tricks für immerhin vier verschiedenen Sportarten.

Wer Typ-1-Diabetes hat, weiß meist schon, worauf bei Sport zu achten ist: Es sollte zum Trainingsbeginn möglichst kein Insulin mehr an Bord sein, außerdem darf der Glukosewert ruhig ein bisschen höher liegen als sonst – schließlich sorgt die Muskeltätigkeit in Windeseile dafür, dass überschüssiger Zucker verbrannt wird. Für mich als Morgensportlerin bedeutet das, dass ich frühestens drei bis vier Stunden nach dem Frühstücksbolus mit dem Training anfange – und beim Frühstück vorausschauend schon eine Einheit Insulin weniger gespritzt habe als sonst. Wenn alles gut geht, liegt mein Glukosewert dann zu Beginn meiner Sporteinheit bei 180 mg/dl. Mit ein bisschen Glück und bei gutem Trainingszustand reicht dieser Wert für etwa eine Stunde Sport, ohne dass ich etwas Süßes zu mir nehmen muss. Doch natürlich achte ich darauf, für den Notfall immer Traubenzucker und/oder ein Sportgel bei mir zu haben – ebenso wie mein Smartphone bzw. Lesegerät, damit ich jederzeit die Glukosewerte meines Freestyle Libre-Sensors auslesen kann.

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