Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Verdorbener Magen, Übelkeit und Erbrechen – und 6 Einheiten Insulin an Bord

Seit meiner Diagnose vor gut 9 Jahren bin ich vor Magen-Darm-Infekten zum Glück verschont geblieben. Die Vorstellung, für Essen zu spritzen, das ich dann nicht im Magen behalten kann, war für mich immer der absolute Horror. Nun, heute habe ich diesen Horror – zumindest im handlichen Pocketformat – einmal durchexerziert. Und so langsam geht es mir wieder besser.

Irgendetwas stimmte nicht mit meinem Frühstück heute. Dass mein Magen nicht ganz einverstanden war mit meiner Essensauswahl am Morgen, merkte ich irgendwann am späten Vormittag. Ein Ziehen in der Magengegend, Unwohlsein, leicht erhöhter Puls. Woran denke ich als Mensch mit Diabetes als erstes? Na klar, das wird wohl eine sich anbahnende Hypo sein. War es aber nicht, der Glukosewert lag bei stabilen 104 mg/dL. Um meinen Magen nicht weiter zu stressen, beschloss ich zum Mittagessen ein Porridge aus Haferflocken zu kochen. Das vertrage ich normalerweise auch mit empfindlichem Bauch anstandslos. Weiterlesen


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#FitnessFueledT1d – das war meine Woche in der aktuellen Community-Challenge!

Habt ihr in der vergangenen Woche auch die Challenge in der Diabetes-Community verfolgt, die Lisa und Ramona von den Nachbar-Blogs Lisabetes und TattoosTravelTypeOne initiiert haben? Unter dem Hashtag #FitnessFueledT1d haben eine ganze Menge Typ-Einser jeden Tag über ihre Erfahrungen zum Thema „Sport mit Diabetes“ berichtet.

Klar, dass ich bei so einer Challenge mit dabei bin! Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmam bei Lisa und Ramona für diese coole Initiative bedanken. Die Challenge hat gezeigt, dass eine ganze Menge von uns sportlich aktiv sind und sich von ihrem Typ-1-Diabetes nicht davon abhalten lassen. Außerdem praktizieren wir enorm viele verschiedene Sportarten – die beim Diabetesmanagement mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen und mindestens ebenso vielen möglichen Lösungsanästzen einhergehen. Weiterlesen


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Auf die Gurke, fertig, los! Über meinen zweiten Halbmarathon im Spreewald

In den vergangenen Jahren hatte ich immer wieder mal gehört, was für eine tolle Veranstaltung der Spreewald-Marathon mit seinen unzähligen Lauf-, Walking-, Paddel-, Fahrrad- und Inliner-Events doch ist. Dieses Jahr waren Christoph und ich erstmals mit dabei, denn die IDAA hatte zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen – und das verspricht immer viel nette zuckersüße Gesellschaft. Für mich stand im malerischen Biosphärenreservat um Lübbenau mein zweiter Halbmarathon auf dem Programm.

Nachdem im vergangenen Jahr meine beiden Projekte „Kampf den Kilos“ und „Ich kann jetzt auch Halbmarathon“ so erfolgreich verlaufen waren, war ich felsenfest davon überzeugt, dass ich grundsätzlich alles schaffen kann, was ich mir vornehme. Und so hatte ich mir bei der Anmeldung für den Spreewald-Marathon natürlich erneut einen Halbmarathon herausgepickt und nicht irgendeinen popeligen kürzeren Lauf: „Pah, 10-Kilometer-Läufe sind ja sowas von 2017!“ Vielleicht war es also an der Zeit, dass mein Übermut einen kleinen Dämpfer verpasst bekommt? Um es vorweg zu nehmen: Ich habe meinen Halbmarathon zwar geschafft, aber das Ganze war alles andere als ein Kindergeburtstag. Und mein Diabetes entpuppte sich tatsächlich mal als ein echter Spielverderber. Weiterlesen


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Warum Christoph neuerdings Industriezucker von seinem Speiseplan gestrichen hat

Mein Mann Christoph will abspecken und rührt deshalb seit Jahresbeginn keine Lebensmittel mehr an, die Industriezucker enthalten. Warum so radikal? Bei ihm gelingen Vorsätze besser, wenn es keine Ausnahmen gibt.

Wir haben uns also einmal in Ruhe darüber unterhalten, was seine Entscheidung im Alltag bedeutet – übrigens auch in meinem Alltag, denn mit Typ-1-Diabetes gibt es für mich schließlich regelmäßig Situationen, in denen Industriezucker ein Lebensretter sein kann… Weiterlesen