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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes

Closed Loop: Überflüssiger Firlefanz oder der heilige Gral?

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Heute ist Tag 4 der Diabetes-Blog-Woche, und wir Schreiberlinge sind aufgefordert, über unsere Einstellung zum Closed Loop zu schreiben. Hat die DIY-Community da den heiligen Gral entdeckt, oder ist es ein riskantes Spiel mit der eigenen Gesundheit, auf eigene Faust Insulinpumpe und CGM-System zu koppeln und die Insulindosierung einem Algorithmus anzuvertrauen?

Ich nutze keinen Closed Loop. Nicht einmal eine Insulinpumpe. Mit meinen Insulinpens und dem Freestyle Libre fahre ich bislang echt gut, sehe also daher keinen Verbesserungsbedarf. Allerdings verfolge ich seit geraumer Zeit sehr interessiert, was sich in der DIY-Community tut – und habe schon den einen oder anderen Beitrag dazu verfasst. Hier mal ein Überblick über meine bisherigen Erkenntnisse.

Bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 2018 gab es eine Sitzung, in der über aktuelle Trends in der Diabetestechnologie informiert wurde – interessant für all jene, die eher den Hashtag #ipreferwaitingabitlonger als #wearenotwaiting nutzen. Hier geht es zu meinem Bericht darüber!

Beim T1Day 2018 erzählte der Diabetologe Dr. Bernhard Gehr (Bad Heilbrunn), der selbst Typ-1-Diabetes hat, von seinen Erfahrungen mit dem Closed Loop Marke Eigenbau. Natürlich nicht, ohne auf den Haftungsausschluss aufmerksam zu machen. Das Thema Haftung ist bis heute noch ein zentrales Problem der DIY-Community. Hier ist mein Blogbeitrag über diese spannende Sitzung beim T1Day!

Aus derselben Sitzung beim T1Day 2018 stammen auch die Informationen des nächsten Blogbeitrags. Darin habe ich 10 Dinge, die man wissen sollte, wenn man sich eine künstliche Bauchspeicheldrüse selbst bauen will, zusammengefasst.

Bei der DBW2018 war der Closed Loop auch schon einmal Thema. In meinem Beitrag vom vergangenen Sommer habe ich zusammengefasst, warum ich NICHT loope.

Und irgendwie gehört zu diesem ganzen Thema auch mein Beitrag von Anfang 2019 darüber, warum ich Insulinpens eben nicht für vorsintflutliche Technologie halte – weil sie für Leute wie mich, die damit ihren Diabetes erfolgreich und problemlos managen können, prima und damit auch total State of the Art sind. Zu diesem Beitrag geht es hier entlang!

Wichtig ist mir persönlich auch dieser Blogbeitrag über eine Falschmeldung, die nach dem ATTD 2018 die Gerüchteküche befeuert hat. Da hatte die Messe Wien als Veranstalter des Kongresses nämlich ein paar Dinge gründlich durcheinandergebracht und eine Pressemitteilung herausgebracht, in der „ein geschlossenes Regelsystem, das unter die Haut eingesetzt wird und vollautomatisch den Blutzuckerspiegel für 3 Tage regelt und dann nachgefüllt werden kann“ angekündigt wurde. Und leider haben etliche Medien diese Meldung ungeprüft einfach übernommen.

So, das war’s von mir aus zum Thema Closed Loop – mehr habe ich dazu bis heute leider nicht zu sagen (aber ich finde, dafür dass ich selbst nicht loope und auch in absehbarer Zeit nicht loopen werde, habe ich eigentlich schon eine Menge zur Diskussion beigetragen)! 🙂

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Wollt ihr gern wissen, was anderen Bloggerinnen und Bloggern zum Thema Closed Loop durch den Kopf gegangen ist? Dann klickt euch hier durch ihre Beiträge. Morgen geht es weiter mit der DBW2019, dann ist dort Foto-Freitag. Also stay tuned!

 

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