Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Weltdiabetestag 2014 – Mein Brief an Frederick Banting, den Erfinder des Insulins

dbwAm 14. November 2014 ist Weltdiabetestag, der jedes Jahr zum Geburtstag von Frederick Banting begangen wird. Er wäre dieses Jahr 123 Jahre alt geworden. Ebenso wie viele andere deutsche Diabetes-Blogger habe ich ihm zu diesem Anlass einen Brief geschrieben.

Lieber Herr Dr. Banting,

oder sollte ich vielleicht besser „lieber Frederick“ sagen? Schließlich stehst du mir seit meiner Diagnose Typ-1-Diabetes ziemlich nahe, denn dir und deinen Kollegen, die in den frühen 1920er Jahren ebenfalls an der Entdeckung des Insulins beteiligt waren, verdanke ich mein Leben nach der Diagnose. Ok, es wäre wohl ein bisschen peinlich, dich deswegen gleich „Papa“ zu nennen, aber zum Duzen sollte es reichen. Weiterlesen


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Rezept: Dattelkonfekt mit Kokos und Kakao

Diese Leckereien kommen zwar ganz ohne zusätzlichen Zucker aus, haben es aber trotzdem ganz schön in sich.

Ob man nun zu den ganz strengen Zuckervermeidern gehört oder nicht – als Diabetiker versucht man meist doch, beim Kochen und Backen den Zuckeranteil in Grenzen zu halten. Bei Eatsmarter.de bin ich kürzlich auf ein Rezept für zuckerfreiem Dattelkonfekt mit Kokos und Kakao gestoßen, das mich neugierig gemacht hat. Zuckerfrei heißt in diesem Zusammenhang allerdings nur, dass kein Haushaltszucker verwendet werden muss – die Datteln enthalten selbst aber eine Menge Fruchtzucker, der natürlich in der Kohlenhydratbilanz zu Buche schlägt. Weiterlesen


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Mit der Diagnose Typ-1-Diabetes erwachte mein sportlicher Ehrgeiz

Viele Typ-1-Diabetiker trauen sich nach ihrer Diagnose erst einmal nicht mehr an Sport heran. Bei mir war es umgekehrt.

Damit ihr verstehen könnt, was Sport heute für mich bedeutet, müsst ihr mich auf einen kleinen Ausflug in meine Kindheit begleiten. Ich war eines dieser Kinder, die sehr früh sprechen und sehr spät laufen lernen. Im Alter von einem Jahr saß ich herum und sagte den Erwachsenen in meiner Umgebung ganz genau, was sie mir als nächstes bringen sollen. Das funktionierte ziemlich gut, so dass es mich lange Zeit überhaupt nicht reizte, mein Umfeld auf eigene Faust und mit eigener Muskelkraft zu erkunden. Mein nächstjüngerer Bruder, knapp drei Jahre jünger als ich, war genau das umgekehrte Kaliber: Er krabbelte bereits mit sieben Monaten und trabte mit einem Jahr längst routiniert durch die Gegend – konnte sich aber deutlich länger als ich nicht verständlich artikulieren. Weiterlesen


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DDG-Jahrestagung: Leistungssport mit Typ-1-Diabetes? Das geht – und wie!

Basalratenanpassung, Blutzucker-Startwert, aerobes und anaerobes Training, Muskelauffülleffekt – die Hochleistungssportler der „Special Ones“ geben Diabetologen Tipps zur Betreuung ihrer sportlichen Patienten.

Noch Ende der 1980er Jahre kam die Diagnose Typ-1-Diabetes faktisch einem Sportverbot gleich. Empfohlen wurden Belastungen mit einer Herzfrequenz von maximal 130 Schlägen pro Minute, wegen der Gefahr einer Hypoglykämie sollten Typ-1-Diabetiker bitte grundsätzlich nur in Begleitung von Nicht-Diabetikern zum Sport aufbrechen. An Hochleistungssport war angesichts solcher Warnungen nicht zu denken. Heute können Typ-1-Diabetiker es dank verbesserter Monitoring- und Therapiemöglichkeiten nicht nur zum ambitionierten Freizeitsportler bringen, sondern auch sportliche Höchstleistungen erreichen. Trotzdem bleibt die Blutzuckereinstellung beim Sport eine kniffelige Angelegenheit – auch mit der intensivierten konventionellen Therapie (ICT) oder der Insulinpumpentherapie, die von vielen Sportlern mit der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) kombiniert wird. Weiterlesen


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Hilfe, mein Patient will auf Facebook mit mir befreundet sein!

Bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Ende Mai 2014 in Berlin gab es auch Tipps, worauf Ärzte im Umgang mit Internet, Social Media und Apps achten sollten.

Ärzte gelten gemeinhin als konservativ, was ihr Verhältnis zu den neuen Medien angeht. Bei den meisten beschränkt sich die Nutzung des Internets auf E-Mail-Korrespondenz und die Recherche in Online-Medien wie Wikipedia, der Literaturdatenbank Pubmed, Leitlinien-Portalen oder Arzneimittel-Datenbanken. Wer Kongresse besucht, lädt sich vielleicht auch die App des Veranstalters herunter, um sich im Kongressprogramm zu orientieren oder auf dem Lageplan die Vortragssäle zu finden. Für die eigene Fortbildung nutzen die meisten Ärzte aber weiterhin am liebsten die klassische Fachzeitschrift oder den direkten Austausch mit Kollegen. Bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Ende Mai 2014 in Berlin, die ich zur Berichterstattung für die Medical Tribune besuchte, gab es für diese klassischen „digital immigrants“ Tipps, worauf sie im Umgang mit Internet, Social Media und Apps achten sollten. Weiterlesen


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Ärzte aufgepasst: Soziale Medien helfen beim Diabetesmanagement

Bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Ende Mai 2014 in Berlin drehte sich ein einer Sitzung alles um die Frage, warum so viele Patienten gern Apps, Online-Foren und Arztbewertungsportale nutzen.

Für uns Diabetiker ist es längst selbstverständlich, Online-Foren, Facebook-Gruppen oder Apps zu nutzen, um uns den Alltag mit unserem nervigen Begleiter zu erleichtern oder uns miteinander auszutauschen. Ärzte gehören eher zur Spezies der „digital immigrants“ und tun sich gern ein wenig schwer mit der digitalen Vernetzung. Bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Ende Mai 2014 in Berlin, die ich zur Berichterstattung für die Medical Tribune  besuchte, drehte sich ein einer Sitzung alles um die Frage, warum so viele Patienten gern Apps, Online-Foren und Arztbewertungsportale nutzen – und wie man diese Vorlieben für Prävention und Schulung nutzen können. Weiterlesen