Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


5 Kommentare

Diabetes-Blog-Woche 2018: Wir schreiben Anno 2028 und mein Diabetes ist einfach nur eine harmlose Dysbalance

diabetes-blog-woche

31. Juli 2028. Heute ist ein großer Ausnahmetag, für den ich eigens noch einmal dieses Retro-Kommunikations-Tool namens „Blog“ herauskrame. Für die Jüngeren unter euch: Bloggen war vor zehn Jahren ein beliebter Zeitvertreib unter Typ-Einsern. Heute, im Jahr 2028, kenne ich kaum noch funktionstüchtige customized iTransformer, die mit der alten „WordPress“-App von damals noch klarkommen. Aber was tut man nicht alles, um ein Aufsatz-Thema der Diabetes-Blog-Woche erfolgreich zu bearbeiten.

Ich blogge also mal wieder. Ehrlich gesagt, sind meine Finger deutlich ungelenker als vor zehn Jahren. Kein Wunder – schließlich ist es lange her, dass ich zuletzt einen Text getippt habe. Aber da das gute alte WordPress nun einmal keine Spracheingabe beherrscht wie all die Apps, mit denen wir heutzutage arbeiten, muss ich da jetzt wohl durch. Denn ich möchte euch ein paar der Dinge in Erinnerung rufen, die sich in den vergangenen 10 Jahren auf dem Markt für Menschen mit Diabetes getan haben. Doch bevor ich nostalgisch werde, checke ich lieber einmal meinen 360°-Emo-Score und klebe mir ein neues Oxytocin-Insulin-X-Kombipflaster auf. Weiterlesen


7 Kommentare

Bye bye mySugr… ein Abschied wider Willen – ich nutze nun die Dokumentation des Freestyle Libre

Eins vorweg: Ich mag  mySugr total gern. Sie ist in meinen Augen eine tolle Option für das Diabetesmanagement via App. Immer cool und mit einem Augenzwinkern, aber trotzdem ein zugelassenes Medizinprodukt mit vielen praktischen, fachlich abgesicherten Zusatz-Features. Und trotzdem habe ich der App, die ich über vier Jahre lang sehr gern verwendet habe, nun den Rücken gekehrt.

Es begann, ein bisschen kompliziert zu werden, als ich im Oktober 2014 anfing, das Freestyle Libre zu nutzen. Bei mySugr kann man Blutzuckerwerte eintragen, das Freestyle Libre hingegen misst Gewebezucker – allerdings macht man ja das eine oder andere Mal blutige Kontrollmessungen. Ich selbst wäre darüber vermutlich gar nicht groß gestolpert, doch mein Diabetologe machte mich bei einem Quartals-Check darauf aufmerksam, als er die pdf-Berichte studierte, die ich aus meiner mySugr-Dokumentation generiert und ihm vor meinem Termin per Mail geschickt hatte. Weiterlesen


4 Kommentare

Blöde Neuigkeiten aus dem Labor: Ich habe eine Schilddrüsenüberfunktion!

Vergangene Woche war ich zum regulären Quartals-Check bei meinem Diabetologe. Am Montag waren die Laborwerte da – mit der unschönen Nachricht, dass die Werte auf eine Schilddrüsenüberfunktion hinweisen. Nun geht’s zum Ultraschall und möglicherweise weiterer Diagnostik…

Als ich vergangenen Donnerstag bei meinem Diabetologen im Sprechzimmer saß, hatte ich eine etwas längere Beschwerdeliste dabei. Denn seit ein paar Wochen habe ich ungewohnt häufig hohe Zuckerwerte, obwohl ich mein Basalinsulin und auch meine Bonusfaktoren hochgeschraubt habe. Statt normalerweise 8 bis 12 Einheiten spritzte ich auf einmal 16 Einheiten Lantus, mein Frühstücksfaktor hatte sich von 1 auf 2 (oder besser noch ein bisschen aufgerundet) verdoppelt. Weiterlesen


Ein Kommentar

Damals beim EASD-Kongress in Barcelona 2013: Und neben mir sitzt auf einmal mein Diadoc…

Facebook hat mich vor ein paar Tagen an eine lustige Begebenheit erinnert, die ich seinerzeit auf Facebook gepostet, aber noch nicht auf meinem Blog zum Besten gegeben hatte, weil es mein Blog zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab. Hier also eine der Lieblings-Anekdoten aus meiner bisherigen Diabeteskarriere!

Vor drei Jahren war ich zum ersten Mal beim Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes, kurz EASD, der jedes Jahr in einer anderen europäischen Metropole stattfindet. 2013 war es Barcelona, und ich hatte den Auftrag, für die Medical Tribune über den Kongress zu berichten. Ich verbrachte eine knappe Woche in dieser wunderschönen katalanischen Stadt: Ich fuhr jeden Tag mit der U-Bahn zur Messe, machte in den wissenschaftlichen Sitzungen Notizen und fotografierte Vortragsfolien, schrieb erste Texte im Pressezentrum oder in meinem Hotelzimmer, traf mich abends mit anderen Journalisten oder Bloggern zu Events – und hatte eine richtig gute Zeit. Weiterlesen