Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Körperzusammensetzung ist aussagekräftiger als der BMI – als epidemiologischer Parameter hat der BMI allerdings nicht ausgedient

Vor einer Weile ist in der Diabetes Zeitung der DDG ein Artikel von mir erschienen, in dem es um die Relevanz verschiedener Messmethoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung geht. Hierfür hatte ich ein Interview mit Dr. Dominik Pesta vom Institut für Klinische Diabetologie am Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf geführt.

Meine Hypothese lautete: Mit dem Body Mass Index (BMI) lassen sich auf Populationsebene zwar gut die kardiovaskulären Risiken einzelner Bevölkerungsgruppen epidemiologisch beschreiben. Doch weil er nichts über den Körperfettanteil und die Verteilung des Fetts aussagt, ist der BMI manchmal nur bedingt aussagekräftig. Was also taugen andere Verfahren? Hier könnt ihr meinen Artikel nun ebenfalls lesen. Weiterlesen


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Buchtipp für alle, die abnehmen wollen: „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann

In meinem ersten Beitrag zum Thema Kalorienzählen und Abnehmen hatte ich eine ausführliche Buchbesprechung angekündigt, und heute erzähle ich euch endlich einmal, warum mir das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann so gut gefällt. Für mich (minus 8 Kilo seit Januar) und meinen Mann Christoph (minus 25 Kilo seit Januar) war es genau das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt.

Anfang des Jahres hatten Christoph und ich beide die Faxen dicke. Ich wollte nicht weiterhin mit jedem Jahr Diabetes ein Kilo zunehmen, er wollte das seit Jahren bzw. eher Jahrzehnten stetige Auf und Ab seines Gewichts im übergewichtigen Bereich nicht länger mitmachen. Und als ich auf dem Weg nach Wien zum ATTD-Kongress Ende Januar 2018 am Flughafen Hamburg noch ein wenig durch das Buchsortiment stöberte, fiel mir „Fettlogik überwinden“ in die Hände. Ich hatte keine Lektüre für den Flieger eingepackt, also griff ich kurzentschlossen zu und hatte das Buch beinahe schon zu einem Drittel ausgelesen, als ich in Wien landete. Weiterlesen


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Schwitzen, Enge, Schmerzen und Scham: Auf einmal hat Fettleibigkeit ein Gesicht…

Nach 150 Metern Fußweg geht ihm die Puste aus und der Schweiß läuft. Die meisten Sicherheitsgurte in Autos sind zu kurz, nur wenige Stühle im Büro oder im Kino sind der Schwerlast eines 200-Kilogramm-Körpers gewachsen, das eigene Kind findet vor lauter Bauch keinen Platz auf dem Schoß. Kein Wunder, dass viele Fettleibige sich nichts sehnlicher als eine Operation wünschen. Bei einem Besuch im Adipositas-Zentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) durfte ich bei einem solchen Eingriff zusehen.

Wenn Ärzte von behandlungsbedürftigem Übergewicht (Adipositas) sprechen, dann meinen sie Menschen mit einem Body Mass Index (BMI) von über 30. Darunter muss man sich einen Mann von 175 Zentimeter Körpergröße vorstellen, der 92 Kilogramm oder mehr wiegt. Leute dieses Kalibers hat heutzutage vermutlich jeder in seinem Bekannten- oder Kollegenkreis. Ich selbst bringe es mit 160 Zentimeter Körpergröße und hartnäckigen 69 Kilogramm auch auf einen BMI von immerhin 27. Der 41-jährige Herr C. aber, der bei einem Pressegespräch der Firma Novo Nordisk am Adipositas-Zentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) den Journalisten vom Leben mit seinem Übergewicht erzählt, bringt deutlich mehr auf die Waage als die allermeisten von uns. Weiterlesen