Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Update zum Eversense CGM-System: Ich muss mich in ein paar Punkten korrigieren

Mein Beitrag über das neue CGM-System Eversense von der Roche-Partnerfirma Senseonics ist zwar beinahe zwei Jahre alt, wird aber immer noch sehr häufig angeklickt. Und weil ich meine Meinung über das System zumindest teilweise geändert habe, gibt es hier nun ein kleines Update.

Eins vorweg: Ich habe das System nach wie vor noch nicht getestet und werde es in naher Zukunft wohl auch nicht tun. Doch ein paar meiner Kritikpunkte aus meinem ersten Beitrag sind mittlerweile hinfällig, und diese Infos möchte ich euch nicht vorenthalten. Weiterlesen


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Was ältere Menschen mit Typ-1-Diabetes (bald hoffentlich nicht mehr) im Krankenhaus erleben können…

Demnächst soll eine neue Leitlinie zur Behandlung von Diabetes mellitus im Alter erscheinen, die Ärztinnen und Ärzten Empfehlungen für die Therapie und damit mehr Handlungssicherheit gibt. Was daran neu ist: Diese Leitlinie wird erstmals auch Empfehlungen für die Therapie älterer Menschen mit Typ-1-Diabetes enthalten.

Menschen mit Typ-1-Diabetes erreichen mittlerweile dank der besseren Therapiemöglichkeiten häufig ein stattliches Alter, und ihre Lebenserwartung unterscheidet sich gar nicht mehr so stark von der stoffwechselgesunder Menschen. Und trotzdem herrscht in der Öffentlichkeit noch immer das Bild vor, dass Typ-1-Diabetes eine Kinder- und Jugenderkrankung ist. Erschreckenderweise gilt dies auch für den Medizinbetrieb: Auch in der Welt vieler Ärztinnen und Ärzte werden alte Menschen mit Diabetes häufig automatisch in die Schublade „Typ-2-Diabetes“ einsortiert. Und wie man Menschen mit Typ-1-Diabetes im fortgeschrittenen Lebensalter behandelt, dazu gab es bislang keinen Konsens unter den Experten. Weiterlesen


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Schwitzen, Enge, Schmerzen und Scham: Auf einmal hat Fettleibigkeit ein Gesicht…

Nach 150 Metern Fußweg geht ihm die Puste aus und der Schweiß läuft. Die meisten Sicherheitsgurte in Autos sind zu kurz, nur wenige Stühle im Büro oder im Kino sind der Schwerlast eines 200-Kilogramm-Körpers gewachsen, das eigene Kind findet vor lauter Bauch keinen Platz auf dem Schoß. Kein Wunder, dass viele Fettleibige sich nichts sehnlicher als eine Operation wünschen. Bei einem Besuch im Adipositas-Zentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) durfte ich bei einem solchen Eingriff zusehen.

Wenn Ärzte von behandlungsbedürftigem Übergewicht (Adipositas) sprechen, dann meinen sie Menschen mit einem Body Mass Index (BMI) von über 30. Darunter muss man sich einen Mann von 175 Zentimeter Körpergröße vorstellen, der 92 Kilogramm oder mehr wiegt. Leute dieses Kalibers hat heutzutage vermutlich jeder in seinem Bekannten- oder Kollegenkreis. Ich selbst bringe es mit 160 Zentimeter Körpergröße und hartnäckigen 69 Kilogramm auch auf einen BMI von immerhin 27. Der 41-jährige Herr C. aber, der bei einem Pressegespräch der Firma Novo Nordisk am Adipositas-Zentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) den Journalisten vom Leben mit seinem Übergewicht erzählt, bringt deutlich mehr auf die Waage als die allermeisten von uns. Weiterlesen