Nach dem gestrigen Gastbeitrag von Tobi ist heute Christoph dran, über seine Erfahrungen bei dem diesjährigen Radrennen einmal rund um den schwedischen Vätternsee zu berichten.
Ich muss sagen, dass ich am Ende doch ziemlich besorgt war, als mein Mann völlig entkräftet ins Ziel gekommen war und sein Kreislauf erst einmal streikte. Doch zum Glück hat er sich schnell wieder berappelt und konnte sich dann über den erfolgreich absolvierten Gewaltritt freuen. Doch lest am besten selbst, was Christoph erlebt hat!
Vor gut einem Monat waren Christoph und ich zusammen mit drei anderen Mitgliedern der IDAA in Südschweden. Drei von uns hatten sich vorgenommen, am legendären Radrennen rund um den wunderschönen Vätternsee teilzunehmen. Die Strecke ist 315 Kilometer lang – und nein, ohne Zwischenübernachtungen.
Ihr könnt euch nun vielleicht schon denken, dass ich nicht zu dem verrückten Dreierteam gehörte. So lange zu radeln reizt mich weiterhin nicht, aber den Trip in Schweden wollte ich mir dieses Mal – anders als 2017 – nicht entgehen lassen. Zumal Christoph und ich im Anschluss an das Rennen auch noch eine Woche Urlaub dranhängen wollten. Dem IDAA-Team am Start gehörten neben Christoph auch Bianca und Tobi an. Biancas Mann Bernd und ich waren als Support dabei, kochten Nudeln am Vorabend, begleiteten die drei zum Start, verfolgten ihre Fortschritte via WhatsApp-Standort und nahmen sie im Ziel in Empfang. Tobi, Christoph und Bianca haben aufgeschrieben, wie sie die Vorbereitung und das Rennen selbst erlebt haben. Heute lest ihr den Bericht von Tobi.
Wer Lust auf ultralange Radausfahrten hat, muss nicht unbedingt bis nach Schweden an den Vätternsee fahren. Denn nur ein paar Autostunden von uns entfernt findet heute die Mecklenburger Seenrundfahrt (MSR) statt. Mit dabei: mein Mann Christoph, Bianca und Tobi, alle drei Mitglieder in der IDAA.
Vor knapp einem Jahr saß ich schon einmal hier zu Hause und hatte mein iPhone immer im Blick, weil ständig neue WhatsApp-Nachrichten von den Ultraradlern eintrudelten. Im Juni 2017 waren Christoph, Tobi und Arndt zur Vätternrundfahrt nach Schweden gefahren, und ich hatte von hier aus mitgefiebert, angefeuert und am Ende gejubelt, als alle drei heil im Ziel angekommen waren. Dieses Jahr radelt sich eine IDAA-Dreierbande bei der MSR die Hintern wund. Und ich habe dem Trio vor ihrem Trip ein paar Fragen gestellt: Weiterlesen →
In der Diabetes-Community steht „Diabetes Typ F“ für Freunde und Familie, also die Angehörigen und Lebenspartner bzw. -partnerinnen von Menschen mit Diabetes. Mein Typ-F-ler heißt Christoph – und so langsam mache ich mir Gedanken…
Christoph hat meinen Diabetes mittlerweile sehr verinnerlicht. So hat er zum Beispiel meine Lantus-Zeit, sprich wenn ich um 21:30 Uhr mein Basalinsulin spritzen muss, total verinnerlicht. Wenn ich ihn also gegen 21:15 Uhr nach der Uhrzeit frage, antwortet er mit hoher Wahrscheinlichkeit: „Es ist viertel vor Lantus!“. Weiterlesen →
Geschafft! Tobias, Arndt und Christoph sind nach 300 Kilometern auf dem Rad rund um den schwedischen Vätternsee alle drei heil im Ziel angekommen. Und wie wars? Was sagen die Beine und der Hintern? War der Zucker im Lot?
In Teil 1 meines Berichts über das Abenteuer von Tobias (50), Arndt (48) und Christoph (47) bei der Vätternrundan habe ich die drei Rennradfreaks – zwei von ihnen mit Typ-1-Diabetes, einer mit Diabetes Typ F – von ihren Wettkampfvorbereitungen erzählen lassen. Nun kommt der Bericht über das Radrennen und die Zeit in Schweden. Ich habe die drei zwar nicht begleitet, war per WhatsApp aber quasi live dabei: Immer wieder posteten Tobias, Arndt und Christoph in unserem IDAA-Gruppenchat kleine Texthappen wie: „Lübeck, Gepäck muss zum Radcontainer“ oder „Ankunft, gutes Wetter!“ und Bilder, die sie beim Beziehen ihres Zimmers in der Jugendherberge oder bei einem kleinen Erkundungstrip mit den Rennrädern am Tag vor dem Wettkampf zeigten. Weiterlesen →
Wenn drei Typen sich vornehmen, in maximal 24 Stunden und ohne Übernachtung den Vätternsee auf dem Rennrad zu umrunden, dann müssen sie sich ein paar Fragen gefallen lassen: Warum macht ihr das? Wie bereitet ihr euch auf diesen Gewalttrip vor? Und wie klappt das mit eurem Diabetes?
Tobias (50), Arndt (48) und Christoph (47) sind alle drei begeisterte Rennradfahrer. Sie kennen sich über die IDAA, einen Verein für sportbegeisterte Diabetiker. Tobias und Arndt haben beide Typ-1-Diabetes, Christoph hat Diabetes Typ-F – er ist stoffwechselgesund, als mein Ehemann aber von der Variante F (für Familie, Freunde) betroffen. Es muss bei einem gemütlichen Beisammensein einiger sportbegeisterter Typ-1-Diabetiker rund um den Hamburger Triathlon 2016 gewesen sein, als die drei beschlossen, dieses Jahr gemeinsam nach Schweden zu fahren um dort am 17. Juni 2017 an der Vätternrundfahrt teilzunehmen. Weiterlesen →
Du warst gestern nicht beim T1Day in Berlin? Tja, Pech gehabt, du hast eine tolle Veranstaltung verpasst! Ich bin froh, dass ich vom 28. bis 29. Januar 2017 in Berlin war und dieses Jahr auch meinen Mann Christoph zum ersten Mal mit zum T1Day geschleift habe. Der hat es übrigens nicht bereut, den Sonntag mit 260 Typ-1-Diabetikern bei Vorträgen und Workshops in einem Hotelsaal mit vollaufgedrehter Heizung zu verbringen.
In den kommenden Tagen werde ich noch den einen oder anderen Bericht über den T1Day schreiben, der dann in Kürze in der diabetes zeitung der DDG, in der Blood Sugar Lounge und hier auf meinem Blog zu lesen sein wird. Aber so lange die Eindrücke noch frisch sind, hier schon ein klitzekleiner Kurzbericht. Weiterlesen →