Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Sibirien-Marathon 2017 in Elmshorn: Daraus sollten wir eine Tradition machen!

Es gibt nicht viele Läuferinnen und Läufer, die das Glück haben, beim Sibirien-Marathon antreten zu dürfen. Genau genommen nur ein paar Dutzend von ihnen, denn mehr Startplätze gibt es nicht. Nach unserer Premiere in 2016 waren wir nun auch dieses Jahr mit einer Staffel dabei, als es am 5. Februar 2017 hieß, den See im Forst Sibirien 59 Mal zu umrunden.

Der Veranstalter des Events, Christian Hottas, hatte mich schon vor geraumer Zeit gefragt, ob er für mich und mein Team der IDAA wieder eine Staffel reservieren soll. Das war auch gut so, denn die Staffeln sind begehrt – und mehr als sechs von ihnen werden nicht zum Start zugelassen, damit die Laufveranstaltung ihren kleinen, familiären Charakter behält. Weiterlesen


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Erste Bilder aus dem Trainingslager der Radprofis vom Team Novo Nordisk in Spanien

Am vergangenen Dienstag hatte ich die Gelegenheit, die Radprofis vom Team Novo Nordisk im Trainingslager zu besuchen, sie bei einer Trainingsfahrt zu begleiten und mit verschiedenen Leuten des Teams zu sprechen – darunter drei der Radprofis sowie ein Mannschaftsarzt und der Gründer des Team Novo Nordisk.

Es wird noch ein Weilchen dauern, bis ich die Interviews und meine persönlichen Eindrücke dieses Radprofi-Teams aus lauter Typ-1-Diabetikern für verschiedene Medien in Worten zusammengefasst habe. Doch eine Auswahl an Bildern kann ich heute schon hier zeigen. Weiterlesen


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Auf geht’s: Ich besuche das Team Novo Nordisk im Trainingslager in Alicante!

Meine neue Woche startet morgen mit einem ganz besonderen Trip: Ich darf auf Einladung von Firma Novo Nordisk im Rahmen einer Pressereise das Team Novo Nordisk in seinem Trainingslager im spanischen Alicante besuchen. Das Team Novo Nordisk (Insider nennen es offenbar nur kurz „TNN“) ist ein Radprofi-Team, dem ausschließlich Typ-1-Diabetiker angehören.

Morgen Nachmittag geht es für mich los: Ich fliege ab Hamburg via Barcelona nach Alicante, komme erst spät abends im Hotel an. Dienstag geht es bereits um 7 Uhr morgens los: Gemeinsam mit anderen Journalisten aus aller Welt werde ich zum Trainingslager des TNN gefahren. Die Chancen, dass ich bekannte Gesichter treffe, sind eher gering: Ich bin wohl die einzige deutsche Journalistin auf dieser Pressereise. Das macht aber nichts, denn damit ist immerhin klar, dass jede deutsche Redaktion, die gern einen Bericht über dieses Event hätte, sich vertrauensvoll an mich wenden muss. Damit bin ich natürlich ganz und gar einverstanden, man wird also in näherer Zukunft an verschiedenen Stellen über meinen Trip lesen können. 🙂 Weiterlesen


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Verpatzter Erste-Hilfe-Einsatz und ein megaschlechtes Gewissen

Hand auf’s Herz: Wer von euch weiß, was bei einem medizinischen Notfall zu tun ist? Ich reagiere offenbar konfuser als mir lieb ist, wie ich neulich beim Elmshorner Stadtlauf feststellen musste. Dort geriet ein älterer Herr ins Stolpern und stürzte mitten auf’s Gesicht. Besonders furchtbar: Ich war nicht in der Lage, besonnen und vernünftig zu reagieren.

Auf den Elmshorner Stadtlauf blicke ich in diesem Jahr mit etwas gemischten Gefühlen zurück. Zum einen voller Stolz, weil unsere Läufer vom Willkommensteam für Flüchtlinge so toll abgeschnitten haben. Wir hatten in den Wochen vor dem Lauf zusammen bei „Fit für den Stadtlauf“ trainiert, die Läufer aus Eritrea, Afghanistan und Syrien waren begeistert bei der Sache, die anderen Teilnehmer des Laufkurses waren nett und aufgeschlossen gegenüber den Neulingen, die beiden Trainer machten einen super Job und dachten sich immer wieder neue Laufspiele aus, mit denen sie die Kursteilnehmer miteinander in Kontakt bringen konnten. Weiterlesen


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Laufen im Tiefsand macht keinen Spaß! Urlaub auf Amrum dafür umso mehr…

Am 17. September 2016 bin ich in einer Staffel beim Amrumer Insellauf gestartet. Dummerweise hatte ich genau den Streckenabschnitt erwischt, der 4,5 Kilometer durch den Tiefsand in den Dünen führte. Das war – gelinde gesagt – blöd! Aber halb so wild: Der Lauf war für mich und Christoph Auftakt für einen einwöchigen, äußerst erholsamen Urlaub auf der schönen Insel.

Seid ihr schon einmal in Laufschuhen durch Tiefsand gelaufen? Falls ihr es unbedingt probieren möchtet, ist der Amrumer Insellauf eine tolle Gelegenheit dafür. Ihr solltet euch aber darauf einstellen, dass es anstrengend wird. Und dass der Schweinehund zu Höchstform aufläuft, während ihr verzweifelt nach überhaupt irgendeiner Form sucht. So zumindest ging es mir, als ich vor drei Wochen erstmals beim Amrumer Insellauf angetreten bin. Weiterlesen


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Heute schon die neue Runner’s World gelesen? Da bin ich drin!

Es ist ja nicht so, dass ich meinen Namen noch nie in einem Magazin gedruckt gesehen hätte. Doch wenn ich das erste Mal in einer Zeitschrift einen Artikel platziert habe, für die ich bis dato noch nicht geschrieben hatte, dann ist das doch immer ein besonderer Moment. Heute ist hier die neue Ausgabe der Runner’s World eingetroffen, zu der ich ein kleines Stück über Laufen mit Typ-1-Diabetes beigesteuert habe.

Wie es zu diesem Artikel kam, ist eine ziemlich lustige Geschichte. Als es Anfang des Jahres auf meine Laufreise nach Andalusien zuging, kam mir die Idee, ich könne diese Reise ja nicht nur für mein Training nutzen und auf meinem Blog darüber schreiben, sondern auch beruflich Kapital daraus schlagen. Immerhin gibt es in Sachen Diabetes und Sport immer noch viel Aufklärungsbedarf an breiter Front, warum also nicht Artikel über meine ganz spezielle Erfahrung verschiedenen Publikumszeitschriften anbieten? Urlaub machen und mit den Erlebnissen Geld verdienen? Wo ich doch ohenhin so gern schreibe? Weiterlesen


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Hamburg-Triathlon 2016: So lief es bei den anderen Startern aus der IDAA!

Beim ITU-Triathlon in Hamburg vor genau drei Wochen war ich nicht allein am Start, sondern Teil eines kleinen Teams der IDAA, der internationalen Vereinigung von Sportlern mit Diabetes. Hier könnt ihr nachlesen, wie es den anderen IDAA-Triathleten ergangen ist: Da gab es ein paar Viren- und technische Pannen, aber trotzdem tolle Zeiten…

Wie es mir ganz persönlich beim ITU-Triathlon am 16. Juli 2016 in Hamburg ergangen ist, habe ich hier ja schon ausführlich beschrieben. Außer mir waren aber noch weitere Typ-1-Diabetikerinnen und –Diabetiker auf der Strecke, die ebenfalls in der IDAA Mitglied sind und sich bei diversen Wettkämpfen zusammenfinden und sich über ihr Training und ihr Diabetesmanagement beim Sport austauschen. Weiterlesen


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Mehr Flow als Glow… Mein Hamburg Triathlon 2016

Es war mittlerweile mein vierter Triathlon in Hamburg, den ich da vor gut zwei Wochen bestritten habe. Ich hatte nicht wirklich toll trainiert und mir deshalb gar keine großen Ziele gesteckt. Vielleicht war das genau der Grund dafür, dass ich mit viel Spaß und mit einem „schönen Flow“ auf der Sprintdistanz unterwegs war?

„Ich weiß, wie es geht. Ich weiß, dass ich es kann. Nur machen ist noch krasser als wissen. Go!“ Damit motivierte ich mich am Morgen des 16. Juli 2016, kurz bevor ich mich aufmachte, mein Fahrrad und meine gesammelten Utensilien in die Wechselzone am Hamburger Ballindamm einzuchecken. Ich sollte um 11:48 Uhr starten – eine ziemlich humane Zeit, wenn man also Diabetiker vorher gern noch frühstücken und sichergehen möchte, dass das Bolusinsulin zumindest seinen Peak hinter sich hat. Klar war ich ein bisschen aufgeregt. Aber was soll ich sagen, da es sich schon um meinen vierten Triathlon in der Sprintdistanz handelte und ich dank meines pragmatischen Naturells keine allzu hochgestochenen Pläne hegte, überwog die Gelassenheit. Weiterlesen


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Same procedure as every year: Generalprobe für den Triathlon

Es ist für mich mittlerweile eine liebgewonnene Tradition, eine Woche vor dem Hamburger Triathlon eine Generalprobe zu veranstalten. Sprich: alle drei Disziplinen hintereinander weg durchzuziehen. Schwimmen, Radfahren, Laufen. Auch wenn so eine Aktion für das Training als solches absolut verzichtbar ist – ich brauche das für mein Selbstvertrauen.

Gestern also war der Tag. Und im Grunde auch der letzte Tag für echtes Training, denn in den letzten Tagen vor dem Wettkampf soll man es ja ruhig angehen lassen und höchstens noch ein paar winzig kleine, absolut schweinehundgefällige Trainingseinheiten vor sich hinplätschern lassen. Womit wir auch schon beim eigentlichen Thema wären: mein Schweinehund. Der härteste Gegner, den ich beim Sport habe. Diabetes ist pillepalle dagegen. Weiterlesen


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In drei Wochen ist Triathlon – so langsam muss ich mich ranhalten!

In diesem Jahr bin ich mit meinem Triathlon-Training bislang noch nicht so richtig „in die Pötte gekommen“, wie man in meiner lippischen Heimat sagt. Dabei soll ich in genau drei Wochen beim Triathlon starten. Ich will zwar keine Rekorde brechen, aber zuversichtlich und gut durchkommen möchte ich schon.

Es hilft also alles nichts: Ich muss trainieren. Deshalb lautete mein Beschluss schon heute morgen vor dem Frühstück: Heute mache ich ein Koppeltraining! Also erst Radfahren und direkt im Anschluss Laufen, denn das ist schließlich die größte Herausforderung beim Triathlon: Wenn nach dem Radfahren die Beine eigentlich schon müde sind, trotzdem mit dem Laufen noch eine Runde Beinarbeit dranhängen. Weiterlesen