Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Pleiten, Pech und Pannen: Als Queen of Schussel beim Diabetes-Kongress der DDG

Hinter mir liegt eine volle Woche. Von Dienstagmittag bis heute Mittag war ich quasi nonstop beim Jahreskongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Hamburg, von der ich für eine Reihe von Fachpublikationen, für die Blood Sugar Lounge und last but not least für euch Blogleser berichten werde. Wenn ich mich nicht wieder verschussele wie in den vergangenen Tagen. Da habe ich in Sachen Zerstreutheit nämlich Rekorde gebrochen.

Mein Geschussel fing damit an, dass ich am Mittwoch am Bahnhof Dammtor ausstieg, den Bahnhof verließ und gewohnheitsmäßig rechts in Richtung Congress Centrum Hamburg (CCH) abbog. Ich wusste zwar, dass das CCH derzeit komplett saniert wird und hatte mich auch im Vorfeld insgeheim gefragt, in welchem Flügel angesichts der umfassenden Baumaßnahmen wohl der DDG-Kongress stattfinden würde. Doch ich war nicht auf die Idee gekommen, einfach mal auf der Kongress-Homepage nachzuschauen, wo die Veranstaltung denn nun tatsächlich stattfinden soll. Weiterlesen


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Zurück von meiner Kreuzfahrt auf der Aida: Endlich wieder festen Boden unter den Füßen!

Nun bin ich bereits seit über 24 Stunden wieder an Land, und immer noch scheint der Boden unter meinen Füßen ein wenig zu schwanken. Und das, obwohl die AIDA prima (kein Wunder bei der schieren Masse) wirklich sehr ruhig im Wasser lag – gar kein Vergleich zum Beispiel zu Überfahrten mit der Fähre auf die Nordseeinseln…

Ich neige zum Glück überhaupt nicht zu Seekrankheit, mein Magen zeigt sich von Schiffstouren generell völlig unbeeindruckt. Doch meinen Gleichgewichtsorgan scheint das sanfte Schwanken an Bord doch ein wenig irritiert zu haben. Das war vermutlich auch der Grund dafür, dass ich auf der AIDA eher schlecht geschlafen habe. Das Bett war bequem, die Kabine überhaupt nicht hellhörig, aber spätestens morgens um fünf war die Nachtruhe für mich vorbei. Weiterlesen


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Technik der Zukunft: Assistenzroboter und Chatbots für die Diabetestherapie?

Digitalisierung und Big Data sind Schlagworte, über die man derzeit bei der Recherche nach Innovationen in der Medizintechnik stolpert. Und zwar erst recht, wenn man bei einem Healthcare Hackathon übernächtigten Programmier-Nerds über die Schulter schaut.

In der alten, analogen Welt geht technischer Fortschritt so: In den Entwicklungsabteilungen großer Unternehmen sitzen Spezialisten, basteln und machen sich schlaue Gedanken. Sie bauen Prototypen, die sie mit den diversen Fachabteilungen ihrer Firma diskutieren. Irgendwann gibt es ein Produkt, das auf Herz und Nieren geprüft und in Studien getestet wird und dann irgendwann eine Zulassung erhält. Jedes Blutzuckermessgerät, das wir zur Bestimmung unserer Glukosewerte in die Hand nehmen, hat einen solchen klar definierten und ziemlich langwierigen Prozess durchlaufen. Weiterlesen


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Hamburg-Triathlon 2016: So lief es bei den anderen Startern aus der IDAA!

Beim ITU-Triathlon in Hamburg vor genau drei Wochen war ich nicht allein am Start, sondern Teil eines kleinen Teams der IDAA, der internationalen Vereinigung von Sportlern mit Diabetes. Hier könnt ihr nachlesen, wie es den anderen IDAA-Triathleten ergangen ist: Da gab es ein paar Viren- und technische Pannen, aber trotzdem tolle Zeiten…

Wie es mir ganz persönlich beim ITU-Triathlon am 16. Juli 2016 in Hamburg ergangen ist, habe ich hier ja schon ausführlich beschrieben. Außer mir waren aber noch weitere Typ-1-Diabetikerinnen und –Diabetiker auf der Strecke, die ebenfalls in der IDAA Mitglied sind und sich bei diversen Wettkämpfen zusammenfinden und sich über ihr Training und ihr Diabetesmanagement beim Sport austauschen. Weiterlesen


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Hamburger Triahtlon 2015: Suga Suga how you get so high?

Ich weiß, ich weiß, der Song heißt eigentlich ein bisschen anders. Doch wenn ich ihn höre, muss ich unweigerlich an hohe Zuckerwerte denken. Und damit passt der Song (leider) ganz gut zu meinem diesjährigen Hamburger Triathlon.

Eines kann ich euch vorab schon einmal versprechen: Ich werde ganz sicher nicht noch einmal am Vorabend eines Wettkampfes einen euphorischen Blogbeitrag verfassen, in dem ich völlig aberwitzige sportliche und Zuckerziele veröffentliche. Denn weder das eine, noch das andere hat so richtig geklappt wie ich es in die Welt hinausposaunt hatte… Weiterlesen


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Lampenfieber! Was ich mir für morgen früh beim Hamburger Triathlon vorgenommen habe

Dabei sein ist alles, klar. Aber ganz ehrlich: Ein paar Ziele verfolge ich doch, wenn ich morgen beim Hamburger Triathlon antrete. Und zwar in Sachen sportlicher Leistung ebenso wie in Sachen Zuckerkontrolle. Wollen wir doch mal sehen, was ich mir vornehmen und was davon dann tatsächlich gelingt!

In sportlicher Hinsicht wäre es cool, wenn ich beim Schwimmen die 500 Meter in 15 Minuten schaffen würde, beim Radfahren für die 22 Kilometer 43 Minuten und beim Laufen für die 5 Kilometer 33 Minuten. Schön wäre es auch, wenn ich in der Wechselzone weniger tüdelig als im letzten Jahr wäre: Also nicht den Helm verkehrt herum aufsetzen, das Startnummernband erst vergessen oder an meinem Wechselplatz vorbeilaufen. Einfach mal ein bisschen konzentrieren. Dann sollte jeder Wechsel auch in 7 Minuten zu schaffen sein. Macht insgesamt 1:45 Stunden. Ui! Ob ich das schaffe? Weiterlesen


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Ein bisschen Tri schadet nie… Generalprobe für den Triathlon 2015 überstanden!

Bis zum ITU Triathlon 2015 (Eingeweihte nennen ihn auch nur „Tri“) in Hamburg ist es nur noch eine Woche. Zeit für eine Generalprobe, bei der ich nacheinander alle drei Wettkampfdisziplinen in ihren Wettkampfdistanzen trainiert habe.

Am Sonnabend, den 18. Juli 2015, werde ich nach den Wettkämpfen in 2013 und 2014 zum dritten Mal beim Hamburger Triathlon in der Sprintdistanz antreten. Das ist die Distanz beim Triathlon, die – abgesehen von den Kinder-Wettkämpfen – am wenigsten mit einem Iron Man zu tun. Manche nennen es auch Volks-Triathlon, weil 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen von einem normal trainierten Freizeitsportler eigentlich gut zu schaffen sind. Für mich ist es dennoch zum dritten Mal in Folge ein Ereignis, das mir großen Respekt einflößt, auch wenn ich mittlerweile keine Zweifel mehr daran habe, dass ich den Wettkampf heil überstehen und im Ziel eintreffen kann, bevor der Kehrwagen die Reste zusammenfegt. Weiterlesen


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Versehentlich nüchtern gestartet: Blutzucker-Chaos bei zwei Läufen

Woran liegt es, wenn bei einem 10-Kilometer-Lauf trotz eines perfekten Blutzuckerwertes beim Start der Blutzucker ab der Hälfte der Strecke steil ansteigt? Darüber durfte ich auch beim Itzehoer Störlauf grübeln – und habe tatsächlich eine Theorie entwickelt.

Vor einer Weile hatte ich euch ja über mein Blutzucker-Chaos bei der IDAA-Staffel beim Hamburger Marathon berichtet , bei dem ich eine Etappe von 9,2 Kilometern bestritten habe. Unmittelbar nach dem Lauf hatte ich darüber nachgedacht, warum wohl mein Blutzucker nach ein paar Kilometern so steil auf über 200 mg/dl anstieg und beinahe bis zum Ende des Laufes nicht wieder absinken wollte. Ich hatte es auf das für meine Verhältnisse sehr hohe Tempo zurückgeführt, das mich vermutlich über die anaerobe Schwelle (hallo Adrenalin?) getragen und dadurch meinen Blutzucker hat ansteigen lassen. Weiterlesen


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Wechselzeiten: Eine Doku weckt Erinnerungen an meinen ersten Triathlon

Im Sommer 2014 lief im Abaton-Kino den Dokumentarfilm „Wechselzeiten“, der vier Rookies auf dem Weg zu ihrem ersten Triathlon 2013 begleitete. Mich begleitete 2013 zwar kein Filmteam, doch auch für mich war im Sommer 2013 Premiere in Sachen Triathlon. Ich freue mich riesig, dass dieser Film nun auf DVD erschienen ist und mich an meinen ersten Triathlon erinnert!

Auf dieses Päckchen habe ich mich nun schon eine ganze Weile gefreut, gestern kam endlich die DVD mit dem Dokumentationsfilm „Wechselzeiten“ an. Zum Glück hatten außer mir offenbar eine ganze Menge mehr Menschen Interesse daran, die Produktion dieser DVD via Crowdfunding zu unterstützen. Der Dokumentationsfilm fasst zusammen, was der Regisseur Guido Weihermüller und sein Filmteam erlebt haben, als sie im Frühjahr 2013 über einen Zeitraum von zwölf Wochen ein Trainingsprogramm für Triathlon-Anfänger (im Sportler-Jargon „Rookies“ genannt) begleiteten und der Frage nachgingen, was die Menschen antreibt, sich dieser Herausforderung zu stellen. Im Mittelpunkt des Films stehen vier sehr unterschiedliche Frauen, die jede auf ihre Art versuchen verschiedene innere und äußere Widerstände zu bezwingen, die gar nicht unbedingt mit dem sportlichen Ereignis selbst zu tun haben. Weiterlesen