Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Typ 1? Typ 2? Lasst uns doch bitte Misstrauen und Abschottung überwinden!

An Menschen mit Typ-2-Diabetes ist online nur schwer heranzukommen. Diese Erfahrung habe zumindest ich gemacht. Ich wundere mich, wieso so viele Typ-Zweier lieber unter sich bleiben. Denn eigentlich sind die Schnittmengen zwischen den Diabetestypen doch groß genug – zudem sind sich bei manchen Leuten oft nicht einmal Experten sicher, zu welchem Diabetestyp sie tatsächlich gehören.

Ich muss hier mal ein bisschen Frust ablassen. Und möchte gleichzeitig die Community um Rat und Meinungen bitten. Mein Problem ist Folgendes: Es will mir einfach nicht gelingen, über die sozialen Netzwerke Zugang zu Menschen mit Typ-2-Diabetes zu bekommen. Nun sagt ihr vielleicht: „Warum willst du dich denn mit Typ-Zweiern austauschen, du hast doch selbst Typ-1-Diabetes?“ Ja, das stimmt. Aber zum einen interessiert es mich auch unabhängig von meinem eigenen Diabetestyp, wie es sich mit einem Typ-2-Diabetes lebt und was die Betroffenen beschäftigt und umtreibt. Und zum anderen nutze ich die sozialen Netzwerke im Rahmen meiner Arbeit als Journalistin gern für die Recherche bzw. Suche nach geeigneten Interviewkandidaten. Weiterlesen


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Neues von der Schulddrüse: Fertigmachen zum Umschwung in die Unterfunktion!

Gerade hatte ich mich daran gewöhnt, morgens nach dem Aufwachen als erstes nach der Packung Thiamazol zu greifen und meine tägliche Dosis Schilddrüsenbremse einzuwerfen, da heißt es auch schon wieder: „Medikament absetzen!“

Ich war ja darauf vorbereitet, dass meine Beziehung zu Thiamazol keine dauerhafte sein würde. Schließlich diente das Medikament in meinem Fall nur dazu, die vorübergehende Schilddrüsenüberfunktion abzufangen, die einer Hashimoto-Unterfunktion in der Regel vorausgeht. Doch als ich diese Woche meinem Diadoc zum regulären Quartals-Check einen Besuch abstattete, hatte ich eigentlich das Gefühl, dass die Hormone gerade halbwegs im Lot sind. Weiterlesen


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Jedes Labor misst anders, oder: Mal habe ich Antikörper und mal habe ich sie nicht…

In den vergangenen zwei Wochen war ich im Urlaub und habe daher nicht gebloggt – auch mal ganz schön. Dafür gibt es jetzt so vieles, mit dem ich hier im Rückstand bin. Eines dieser Dinge ist meine rätselhafte Schilddrüse, die sich immer noch weniger eindeutig verhält als man sich das wünschen würde.

Ich hatte hier zuletzt ja geschrieben, dass (möglicherweise, weil das Thiamazol seine Wirkung entfaltet?) mein Insulinbedarf im Sinkflug war, was mir besonders beim Sport in Sachen Kohlenhydratzufuhr etliche Freifahrscheine verschaffte. Nun ist es ja ab und an ganz nett, ein paar Naschereien für lau (sprich: ohne Insulindosis) verdrücken zu können. Aber wenn eine recht gewöhnliche Sporteinheit eine Kohlenhydrat-Orgie von einem Sportgel, zwei Kugeln Eis in der Waffel und danach eine ganze Tafel Schokolade erfordert um den Zucker einzupendeln, dann ist das auf Dauer weder Genuss, noch figurfreundlich. Weiterlesen


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Nun also auch die Schilddrüse: Mein Vertrauen in meinen Körper ist mal wieder angeknackst

Es ist nun eine knappe Woche her, dass ich meine aktuellen Quartals-Blutwerte bekommen und erfahren habe, dass meine Schilddrüse Stress macht. Am Donnerstag war ich nun also beim Ultraschall, wo sich die Vermutung meines Diabetologen bestätigte. Eine Hashimoto-Thyreoiditis, wie sie sich bei mir offenbar anbahnt, ist kein Weltuntergang und gut behandelbar. Und doch hat sie mir einen Stich versetzt, mit dem ich nun erst einmal klarkommen muss.

Beim Ultraschall zeigten sich in meiner Schilddrüse (ach nein, ich wollte sie ab jetzt doch Schulddrüse nennen…) keine Knoten, die auf eine autoimmun oder erblich bedingte Überfunktion hingewiesen hätten. Stattdessen war das Gewebe sehr stark durchblutet, was als Zeichen für eine akute Entzündungsreaktion gilt, wie sie auch zu Beginn einer Hashimoto-Thyreoiditis in der Regel auftritt. Einfach gesagt: Das Immunsystem greift das Schilddrüsengewebe an, das sich zunächst mit verstärkter Aktivität wehrt und vermehrt Schilddrüsenhormone ausschüttet. Dann siegt das Immunsystem und die Schilddrüse gibt nach und nach ihren Geist bzw. die Hormonproduktion auf. Weiterlesen


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Blöde Neuigkeiten aus dem Labor: Ich habe eine Schilddrüsenüberfunktion!

Vergangene Woche war ich zum regulären Quartals-Check bei meinem Diabetologe. Am Montag waren die Laborwerte da – mit der unschönen Nachricht, dass die Werte auf eine Schilddrüsenüberfunktion hinweisen. Nun geht’s zum Ultraschall und möglicherweise weiterer Diagnostik…

Als ich vergangenen Donnerstag bei meinem Diabetologen im Sprechzimmer saß, hatte ich eine etwas längere Beschwerdeliste dabei. Denn seit ein paar Wochen habe ich ungewohnt häufig hohe Zuckerwerte, obwohl ich mein Basalinsulin und auch meine Bonusfaktoren hochgeschraubt habe. Statt normalerweise 8 bis 12 Einheiten spritzte ich auf einmal 16 Einheiten Lantus, mein Frühstücksfaktor hatte sich von 1 auf 2 (oder besser noch ein bisschen aufgerundet) verdoppelt. Weiterlesen