Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Hamburger Triahtlon 2015: Suga Suga how you get so high?

Ich weiß, ich weiß, der Song heißt eigentlich ein bisschen anders. Doch wenn ich ihn höre, muss ich unweigerlich an hohe Zuckerwerte denken. Und damit passt der Song (leider) ganz gut zu meinem diesjährigen Hamburger Triathlon.

Eines kann ich euch vorab schon einmal versprechen: Ich werde ganz sicher nicht noch einmal am Vorabend eines Wettkampfes einen euphorischen Blogbeitrag verfassen, in dem ich völlig aberwitzige sportliche und Zuckerziele veröffentliche. Denn weder das eine, noch das andere hat so richtig geklappt wie ich es in die Welt hinausposaunt hatte… Weiterlesen


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Lampenfieber! Was ich mir für morgen früh beim Hamburger Triathlon vorgenommen habe

Dabei sein ist alles, klar. Aber ganz ehrlich: Ein paar Ziele verfolge ich doch, wenn ich morgen beim Hamburger Triathlon antrete. Und zwar in Sachen sportlicher Leistung ebenso wie in Sachen Zuckerkontrolle. Wollen wir doch mal sehen, was ich mir vornehmen und was davon dann tatsächlich gelingt!

In sportlicher Hinsicht wäre es cool, wenn ich beim Schwimmen die 500 Meter in 15 Minuten schaffen würde, beim Radfahren für die 22 Kilometer 43 Minuten und beim Laufen für die 5 Kilometer 33 Minuten. Schön wäre es auch, wenn ich in der Wechselzone weniger tüdelig als im letzten Jahr wäre: Also nicht den Helm verkehrt herum aufsetzen, das Startnummernband erst vergessen oder an meinem Wechselplatz vorbeilaufen. Einfach mal ein bisschen konzentrieren. Dann sollte jeder Wechsel auch in 7 Minuten zu schaffen sein. Macht insgesamt 1:45 Stunden. Ui! Ob ich das schaffe? Weiterlesen


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Mylife Daily Dose Insulinspritze: Ein kleiner Schuss Insulin für unterwegs?

Beim Sport ist das Risiko zu unterzuckern deutlich größer als die Gefahr hoher Zuckerwerte. Doch manchmal ist es auch beim Sport ratsam, ein bisschen Insulin dabei zu haben. Ich habe hierfür einmal die Einweg-Insulinspritzen „Mylife Daily Dose“ von Ypsomed getestet.

In den vergangenen Monaten musste ich leider häufiger einmal beobachten, dass sportliche Aktivität den Zuckerwert nicht immer sinken, sondern manchmal auch kräftig ansteigen lässt. So geschehen beim Staffellauf beim Hamburger Marathon und kurz darauf beim Itzehoer Störlauf. Ich habe inzwischen eine plausible Erklärung für die Anstiege gefunden – doch die beste Erklärung hilft nichts, wenn im entscheidenden Moment kein Insulin greifbar ist, weil ich den großen Insulinpen nicht beim Laufen mit mir herumschleppen wollte. Weiterlesen


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Von Top bis Flop: Die coolsten und die dümmsten Sprüche zu meinem Diabetes

Manchmal kann einen das Umfeld mit seinen Sprüchen ganz schön in Erstaunen versetzen, wenn es um den Diabetes geht. Ich habe einmal ein paar besonders krasse Beispiele für diesen „Wow-Effekt“ zusammengetragen – doch ich bin sicher, ihr habt auch eine Menge davon auf Lager!

Man sieht mir nicht unbedingt an, dass ich Diabetes habe – wie auch, denn eine Bauchspeicheldrüse, die ihren Geist aufgegeben hat, steht einem schließlich nicht ins Gesicht geschrieben. Und so reagieren Menschen manchmal überrascht, gelegentlich sogar sehr ungewöhnlich oder lustig, wenn sie von meiner Erkrankung und meinem Umgang damit erfahren. Ich will euch nun gar nicht mit den üblichen Sprüchen wie „Mein Schwager hat seinen Diabetes ja mit ganz viel Sport wieder wegbekommen“ oder „Tut das nicht weh, sich selbst zu spritzen?“ langweilen, die jeder von euch sicherlich schon mehr als nur einmal in verschiedenen Varianten gehört hat. Sondern euch meine ganz persönlichen positiven wie negativen Highlights präsentieren. Weiterlesen


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Versehentlich nüchtern gestartet: Blutzucker-Chaos bei zwei Läufen

Woran liegt es, wenn bei einem 10-Kilometer-Lauf trotz eines perfekten Blutzuckerwertes beim Start der Blutzucker ab der Hälfte der Strecke steil ansteigt? Darüber durfte ich auch beim Itzehoer Störlauf grübeln – und habe tatsächlich eine Theorie entwickelt.

Vor einer Weile hatte ich euch ja über mein Blutzucker-Chaos bei der IDAA-Staffel beim Hamburger Marathon berichtet , bei dem ich eine Etappe von 9,2 Kilometern bestritten habe. Unmittelbar nach dem Lauf hatte ich darüber nachgedacht, warum wohl mein Blutzucker nach ein paar Kilometern so steil auf über 200 mg/dl anstieg und beinahe bis zum Ende des Laufes nicht wieder absinken wollte. Ich hatte es auf das für meine Verhältnisse sehr hohe Tempo zurückgeführt, das mich vermutlich über die anaerobe Schwelle (hallo Adrenalin?) getragen und dadurch meinen Blutzucker hat ansteigen lassen. Weiterlesen


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Hamburg-Marathon 2015: Mit einer Staffel der IDAA durch’s Ziel

Gleich vorweg: Ein ganzer Marathon steht für mich nicht zur Diskussion. Doch bei einer Staffel der International Diabetic Athletes Association (IDAA) einspringen und die letzte Etappe von 9 Kilometern ins Ziel laufen? Klar, warum eigentlich nicht!

Der diesjährige Hamburg-Marathon am 26. April 2015 stand bei mir schon seit geraumer Zeit im Kalender. Nicht etwa, weil ich selbst mitlaufen wollte – die vollen 42,195 Kilometer sind eine Distanz, die für mich vermutlich im Leben nicht zur Diskussion stehen wird. Doch mein Mann war angemeldet, denn er hatte mit dem Hamburger Marathon noch eine Rechnung offen. Ich hatte mich also darauf eingestellt, mentale Unterstützung zu leisten, mich an verschiedenen Punkten der Strecke zu postieren, Christoph anzufeuern und zu fotografieren. Doch es sollte anders kommen. Weiterlesen


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Barcelona zu Fuß – und der Blutzucker spielt perfekt mit!

Der Mensch ist nicht zum Herumsitzen gemacht, das durfte ich während meines Urlaubs in Barcelona wieder einmal feststellen. Jeden Tag brachen wir gleich nach dem Frühstück zu unseren Aktivitäten auf – mit dem Effekt, dass man das Frühstück in der Blutzuckerkurve kaum ausmachen konnte.

Meine erste Reise nach Barcelona ist etwa anderthalb Jahre her: Ich war von der Medical Tribune beauftragt worden, über die Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) 2013 sowie einige in diesem Zusammenhang stattfindenden Industrie-Symposien zu berichten. Mein großes Glück war es, dass ich schon am Sonntag, einen Tag vor meinem ersten Veranstaltungstermin und zwei Tage vor dem eigentlichen Kongress-Start, nach Barcelona flog und zwischen den verschiedenen Vortragssitzungen und Symposien tatsächlich anderthalb Tage Zeit hatte, um mir die Stadt anzuschauen. Bei solchen Trips merke ich, dass ich tatsächlich einen Traumjob habe: Ich komme ein wenig herum, besuche interessante Veranstaltungen (von denen einige wie der EASD-Kongress für mich als Typ-1-Diabetikerin auch persönlich hochinteressant sind) und habe nebenbei manchmal auch noch Gelegenheit, ein paar Sehenswürdigkeiten zu besichtigen – das ist doch im Grund bezahlter Urlaub, oder? Weiterlesen


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Neues vom Schweinehund: „Du hast deine Schuhe doch noch gar nicht eingelaufen!“

Ja, ich habe neue Laufschuhe. Nein, ich habe sie vor dem ersten richtigen Lauf nicht vorsichtig eingelaufen. Das ist ein großes Problem, findet mein Schweinehund. Und ein Lauf ohne GPS-Ortung via Runtastic hat im Grunde ja auch gar nicht stattgefunden.

Mein Jahr 2015 hatte schweinehundtechnisch eigentlich ganz gut angefangen. Das fiese Borstenvieh hatte sich so gut wie gar nicht zu Wort gemeldet, als ich im Schwimmbad weiter das mühsam erlernte Kraulen übte (immerhin schon zwei mal seit Jahresbeginn) oder als ich einmal gute 11 und einmal gute 8 Kilometer Laufen war (letztere Strecke sogar ziemlich heroisch an einem Sonntagmorgen, an dem es hagelte, stürmte und regnete). Ich dachte schon, ich hätte dem Schweinehund nun endgültig ein Schnippchen geschlagen – bis er sich heute mit ganz neuen Tricks zu Wort meldete. Weiterlesen


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Holcim-Silvesterlauf in Lägerdorf – sportlich, sportlich bis zum Jahresende

Bei diesem Lauf konnte man einfach nicht übersehen, dass der Hauptsponsor und Namensgeber ein großer Baustoffhersteller ist: Die Laufstrecke führte uns 8 oder 14 Kilometer um mehrere Kreidegruben herum.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele große und kleine Volksläufe in unserer Umgebung veranstaltet werden. Auf den traditionellen Holcim-Silvesterlauf in Lägerdorf (in der Nähe von Itzehoe) sind mein Mann und ich erst über den Lauftreff Raa-Besenbek aufmerksam geworden. Bei Distanzen von 2,5, 4,5, 8 und 14 Kilometern ohne Zeitnahme ist für jeden Läufer eine passende Distanz dabei, um das Jahr sportlich ausklingen zu lassen und nicht erst am verkaterten Neujahrstag mit den guten Vorsätzen zu starten. Weiterlesen


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Mit Diabetes durch das Jahr: Mein persönlicher Rückblick auf 2014

Im ausklingenden Jahr jährte sich meine Diagnose Typ-1-Diabetes bereits zum vierten Mal. Zum Glück hinderte mich mein lästiger Begleiter auch in diesem Jahr nicht daran, meinen Alltag ganz gut zu wuppen und ein paar neue persönliche sportliche Bestleistungen aufzustellen.

Nachdem WordPress uns schon mit ein paar Statistiken zur Nutzung dieses noch recht neuen Blogs versorgt hat (ich bin ehrlich gesagt baff, dass unter meinen Leser Menschen aus 31 Nationen waren), möchte ich auch noch einen kleinen persönlichen Rückblick hinterherschieben. Weiterlesen