Das freut mich ja, dass ich Stefan mit meinen Blogbeiträgen zum Thema LOGI ein bisschen zum Experimentieren mit weniger Kohlenhydraten inspirieren konnte. Und wie ich lese, funktioniert es bei ihm sehr gut. Inzwischen ist Stefan bei LCHF (Low Carb High Fat) angelangt – doch lest ganz einfach selbst…
Archiv der Kategorie: Ernährung mit Diabetes
Logi und Sport
Das ist eine nette Übersicht. Ich stelle bei mir fest, dass ich weniger Extra-Kohlenhydrate beim Sport brauche, wenn ich generell weniger Kohlenhydrate esse und meinen Fettstoffwechsel damit ebenfalls gut im Training habe.
Das perfekte Mittagessen bei dieser Hitze: Kohlrabi-Apfel-Feta-Salat!
Heute sollte es mittags (wieder einmal) schnell gehen, außerdem hatte ich angesichts der tropischen Temperaturen keine Lust auf eine warme Mahlzeit. Also fix etwas Leckeres ausgedacht: ein Salat aus Kohlrabi, Apfel und Feta mit Joghurt-Dressing.
Ich finde, dieser Salat ist mit seinem herb-fruchtig-frischen Geschmack genau richtig für einen heißen Tag wie heute – und die Kohlenhydratmenge hält sich ebenfalls in Grenzen. Weiterlesen
Mehr Proteine statt Kohlenhydrate essen: Spricht eigentlich irgendetwas dagegen?
„Bloß nicht zu viel Eiweiß, das schädigt doch die Nieren!“ Solche Sätze bekommen Diabetiker häufig zu hören, wenn sie sich als Anhänger einer wie auch immer gearteten Low-Carb- und High-Protein-Ernährung outen. Doch was ist wirklich dran an dieser Warnung?
Mit dem Thema kohlenhydratreduzierter Ernährung beschäftige ich mich schon seit einer ganzen Weile. Bereits bevor ich im Frühjahr 2010 die Diagnose Typ-1-Diabetes erhielt, hatte ich das Standardwerk zur LOGI-Ernährung studiert und über die Zusammensetzung meiner Nahrung nachgedacht. Mit der Diagnose nahm dieses Nachdenken naturgemäß noch breiteren Raum ein. Außerdem konnte ich ganz hautnah beobachten, was Stoffwechselgesunde nie wirklich mitbekommen: Große Mengen Kohlenhydrate können den Blutzucker ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen – selbst wenn man ihre Menge richtig eingeschätzt und die korrekte Insulindosis dafür gespritzt hat. Ganz einfach deshalb, weil es sehr schwer ist, genau den richtigen Zeitpunkt für die Insulingabe zu treffen. Komplexe Kohlenhydrate oder Kohlenhydrate in Verbindung mit Fett und Eiweiß brauchen viel länger, bis sie verstoffwechselt werden und den Blutzucker ansteigen lassen. Einfache Kohlenhydrate ohne solche Begleiter wiederum schießen schneller ins Blut als selbst das modernste Turboinsulin wirken kann. Weiterlesen
Ein cremiger Rhabarber-Traum – ohne späteren Blutzucker-Albtraum!
Vor Kurzem habe ich auf einem anderen Blog ein interessantes Rezept für eine Rhabarber-Cremetorte mit nur wenigen Kohlenhydraten entdeckt. Ich habe es ausprobiert, leicht abgewandelt und alle Kohlenhydrate ausgerechnet. Das Ergebnis nenne ich mal ganz unbescheiden: TOLL!
Es ist mal wieder Zeit für ein schönes Low-Carb-Rezept, und zwar eines für eine super leckere und fluffige Cremetorte, die eure Insulinvorräte so gut wie gar nicht strapaziert. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an Daniela Pfeifer vom Blog Lowcarbgoodies, bei der ich das Rezept entdeckt habe. Hier zeige ich euch meine ganz leicht abgewandelte Variante – inklusive Fotos vom Herstellungsprozess und detaillierten Kohlenhydratangaben. Bei meiner Rechnerei kam übrigens heraus, dass ein Stück Torte nur knapp 3,5 Gramm Kohlenhydrate enthält. Ich habe mehrfach nachgerechnet, ob mir nicht irgendetwas entgangen ist oder ich etwa eine Nachkommastelle verschoben habe. Nein, alles richtig gerechnet. Und so konnte ich (ausgehend von einem Blutzuckerwert von 111 mg/dl) tatsächlich zwei Stücke Torte essen, ohne auch nur einen Tropfen Insulin zu spritzen. Weiterlesen
Alltagsmathematik: Ferrero will es einfach nicht verstehen…
Kürzlich habe ich eine Packung Mon chéri geschenkt bekommen. Mit Mon chéri verbindet mich eine besondere Kindheitserinnerung. Denn als ich ungefähr elf Jahre alt war, nahm mich irgendwann eine Freundin beiseite, mit der ich gemeinsam im Flötenkreis spielte: „Komm Antje, wir kaufen uns nach dem Flöten ein Mon chéri!“, sagte sie mit verschwörerischer Miene.
Im Jedermann-Markt in Lemgo-Brake – vermutlich ist das heute ein Edeka-Markt – konnte man an der Kasse Mon chéri einzeln kaufen, für 35 Pfennig das Stück. Und auch Elfjährige wurden nicht nach dem Alter gefragt, obwohl Mon chéri doch einen ganz ordentlichen Schluck Alkohol enthält. Ich bin also recht früh auf den Geschmack der Piemont-Kirsche gekommen. Es wurde unser gemeinsames heimliches Ritual: Jeden Montag nach dem Flötenkreis ein Mon chéri beim Jedermann-Markt. „Mon chéri, nicht irgendwas zum Naschen – wer kann da schon Nein sagen?“ war seinerzeit die Botschaft der Marke im Werbefernsehen. Weiterlesen
Alltagsmathematik: Beim diabetischen Dreisatz führen offenbar viele Wege zum Ziel…
Wie viele Gramm Kohlenhydrate sind in 5 Ferrero Küsschen enthalten? Vor einer Weile hatte ich euch gebeten, mir eure Rechenwege zu schildern. Eure Antworten haben mich verblüfft: Ich hatte keine Ahnung, wie unterschiedlich man diese Aufgabe rechnen kann!
„Ich habe letztens noch meiner Tochter gesagt: Dreisatz brauchst du ein Leben lang, das bestätigt dir jeder Diabetiker!“ Das war eindeutig mein Lieblingskommentar auf die kleine Rechenaufgabe, die ich euch vor einer Weile hier gestellt habe. Wer’s nicht gelesen hat, die Aufgabe lautete folgendermaßen: 100 Gramm Ferrero Küsschen enthalten 40,3 Gramm Kohlenhydrate. Die Packung enthält 178 Gramm bzw. 20 Stück. Wie viele KH enthalten 5 Stück? Denn natürlich verzichtet Ferrero (bislang!) darauf, die Kohlenhydratangaben pro Stück auf der Packung zu vermerken. Das wäre ja zu einfach, die diabetische Bevölkerung muss schließlich fit im Kopfrechnen bleiben, nicht wahr? Allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass die Lebensmittelhersteller irgendwann einmal ein Einsehen haben und ihre Nährwerttabellen auf den Packungen einfach um eine Spalte ergänzen: nämlich mit den Nährwertangaben pro Stück. Weiterlesen
Alltagsmathematik: Verratet ihr mir eure Rechenwege beim KH-Berechnen?
Heute habe ich auf Facebook ein Bild von der Rückseite einer Packung Ferrero Küsschen gepostet und mal wieder ein bisschen gejammert:
Rechenaufgabe zum Nachmittag: 100 Gramm Ferrero Küsschen enthalten 40,3 Gramm KH. Die Packung enthält 178 Gramm bzw. 20 Stück. Wieviele KH enthalten 5 Stück? Und warum nehmen uns die Hersteller nicht ein bisschen Rechnerei ab, indem sie Nährwertangaben pro Stück auf die Packung schreiben?
Kohlenhydrate berechnen per App – ein tolles Projekt mit einigen Fragezeichen
GoCarb soll Nahrung anhand von Fotos erkennen, segmentieren und rekonstruieren, um dann ihren Kohlenhydratanteil zu berechnen. Doch an meinen Lieblingsgerichten würde das System vermutlich scheitern.
Eine hühnereigroße Kartoffel enthält etwa zehn Gramm Kohlenhydrate und damit eine KE, eine Scheibe Schwarzbrot etwa zwei KE. Zwei Esslöffel gekochter Reis entsprechen einer KE, ebenso wie eine halbe Banane. Mit solchen Faustformeln wurde ich – wie vermutlich jeder insulinpflichtige Diabetiker – vor knapp fünf Jahren aus meiner Schulung entlassen und stehe seither mehrmals täglich vor der Herausforderung, den Kohlenhydratanteil meines Essens korrekt abzuschätzen, damit ich die richtige Dosis Insulin spritzen kann. Weiterlesen
LOGI-Alternative zum klassischen Rezept: Wirsing-Lasagne!
Blanchierte Kohlblätter statt Nudelplatten – fertig ist die Wirsing-Lasagne. Damit die Wirsingblätter auf den Fotos noch schön knackig grün aussehen, hat mein weltbester Ehemann sie extra mit Eiswasser abgeschreckt.
Diese LOGI-Variante kommt mit deutlich weniger Kohlenhydraten aus als die klassische italienische Lasagne. Schmeckt natürlich auch ein bisschen anders, aber ebenso wie „echte“ Lasagne sehr lecker. Manche Leute behaupten ja, Wirsing-Lasagne sei im Grunde dasselbe wie Dithmarscher Kohlpudding, doch der erinnert mich eher an Kohlrouladen als an Lasagne, oder was meint ihr? Weiterlesen








