Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Ostermuffins: Mit Schokolade für die Diabetikerin, ganz ohne Zucker für den Ehemann

Weil ich mich bei den Muffins, deren Bild ich heute zu Ostern auf Instagram und Facebook gepostet habe, in Sachen Insulinbedarf gehörig verschätzt habe und erst einmal korrigieren musste, habe ich nun zum Taschenrechner gegriffen und Kalorien sowie Kohlenhydrate genau ausgerechnet.

Ich hoffe, dass ich mich nicht verrechnet habe – falls ja, zögert bitte nicht, mir Bescheid zu geben, dann werde ich die Angaben gern korrigieren. Hier geht es nun jedenfalls zum Rezept für meine leckeren Muffins, deren Teig ganz ohne Zucker auskommt und die man je nach Vorlieben und aktuellen Ernährungsregeln mit anderen Einlagen ein bisschen geschmacklich pimpen kann. Weiterlesen


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Basalbedarf halbiert – und 4 weitere Beobachtungen rund um das Abnehmen mit Diabetes

Etwa vier von meinen neun überflüssigen Kilos sind schon runter, seit ich am 20. Januar mit dem konsequenten Kalorienzählen und vor allem Kaloriensparen angefangen habe. Mein neues Essverhalten geht natürlich auch an meinem Diabetes nicht spurlos vorüber.  Hier erzähle ich euch einmal 5 Dinge, die mir seither aufgefallen sind.

Eins vorweg: Meinen Glukosewerten gefällt es enorm, dass ich mich beim Essen zurückhalte. Doch nun auf zu meiner Top-5-Liste der Dinge, die sich in meinem Körper, meinem Diabetesmanagement und in meiner Wahrnehmung seither verändert haben. Weiterlesen


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Essential Nutrition: Zuckerfreie Schoki und Zauberpulver mit viel Eiweiß

Vor einer Weile erhielt ich von der Firma Essential Nutrition das Angebot, ihr Produktsortiment zu testen. Es umfasst diverse Eiweißshakes und Eiweißpülverchen, Zuckerersatzstoffe für Süßspeisen, zuckerfreies Kakaopulver und (das war dann das entscheidende Argument, dem Test zuzustimmen) zuckerfreie Schokolade. Hier nun mein Testbericht, nachdem ich mich ein wenig durch das Sortiment probiert habe.

Eigentlich habe ich für Eiweißshakes im Alltag wenig Verwendung. Ich nutze manchmal ein paar Löffelchen Eiweißpulver, wenn ich einen Pfannkuchenteig anrühre, den Teig etwas sämiger haben und Mehl einsparen möchte. Auch in etlichen Rezepten aus der Low-Carb-Ecke (z. B. von Betti mit ihrem Rezeptblog Happycarb.de), die ich ganz gern mal nachkoche, steht Eiweißpulver auf der Zutatenliste. Also habe ich gern immer eine Dose Eiweißpulver im Haus, die dann aber in der Regel eeeeeeewig lange hält. Weiterlesen


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Alltagsmathematik: Ferrero will es einfach nicht verstehen…

Kürzlich habe ich eine Packung Mon chéri geschenkt bekommen. Mit Mon chéri verbindet mich eine besondere Kindheitserinnerung. Denn als ich ungefähr elf Jahre alt war, nahm mich irgendwann eine Freundin beiseite, mit der ich gemeinsam im Flötenkreis spielte: „Komm Antje, wir kaufen uns nach dem Flöten ein Mon chéri!“, sagte sie mit verschwörerischer Miene.

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Ein Stück Mon chéri kostete seinerzeit im Jedermann-Markt 35 Pfennig an der Kasse

Im Jedermann-Markt in Lemgo-Brake – vermutlich ist das heute ein Edeka-Markt – konnte man an der Kasse Mon chéri einzeln kaufen, für 35 Pfennig das Stück. Und auch Elfjährige wurden nicht nach dem Alter gefragt, obwohl Mon chéri doch einen ganz ordentlichen Schluck Alkohol enthält. Ich bin also recht früh auf den Geschmack der Piemont-Kirsche gekommen. Es wurde unser gemeinsames heimliches Ritual: Jeden Montag nach dem Flötenkreis ein Mon chéri beim Jedermann-Markt. „Mon chéri, nicht irgendwas zum Naschen – wer kann da schon Nein sagen?“ war seinerzeit die Botschaft der Marke im Werbefernsehen. Weiterlesen


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Mein heißer Tipp für den nachmittäglichen Süß-Jieper: ein paar Röllchen Geitost-Käse!

Wahrscheinlich kennt ihr das Gefühl: Das MIttagessen ist schon eine Weile her, der Arbeitstag leider noch nicht überstanden, und irgendwie macht sich eine schwer zu ignorierende Lust auf Süßes im Kopf breit. In solchen Fällen muss es nicht immer Schokolade sein – wie wäre es mal mit norwegischem Ziegenkäse?

Es ist ja nicht so, dass ich Schokolade gegenüber abgeneigt wäre, im Gegenteil! Ich gönne mir durchaus regelmäßig kakaohaltige Drogen und spritze brav Insulin dafür. Schokolade hat gegenüber anderen Süßigkeiten ja auch den Vorteil, dass sie aufgrund des enthaltenen Fetts den Blutzucker nicht rasend schnell ansteigen lässt – bei dem Tempo kann eine normale Portion Insulin also durchaus mithalten. Doch es gibt auch Momente, in denen ich der Schokolust nicht nachgeben möchte. Heute zum Beispiel, denn ich habe heute schon Schokolade genascht, um meinen Blutzucker vor dem Schwimmtraining auf ein sportverträgliches Niveau zu pushen. Weiterlesen