Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Es funktioniert! Die ersten von der TK finanzierten Sensoren sind da!

Ihr habt ja meinen leichten Schlingerkurs in Sachen Krankenkassen und Freestyle Libre mitbekommen. Nun bin ich also ganz offiziell weiterhin Mitglied in der Techniker Krankenkasse und habe heute die ersten Sensoren geliefert bekommen, für die ich nur eine Zuzahlung von 30 Euro im Quartal leisten muss.

Es ist nun knapp zwei Wochen her, dass ich bei der Techniker Krankenkasse (TK) mein erstes Rezept für die Sensoren des Freestyle Libre eingereicht habe. So ganz einfach war das nicht, denn ich konnte die Sensoren – anders als Neubesteller – nicht online bestellen und dann im Menü „Rezept einreichen“ meine Krankenkasse auswählen. Weiterlesen


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Cremetorte reloaded – dieses Mal mit Heidelbeere… Mmhhhhh…

Vor gut einem Jahr habe ich hier ein Rezept für eine Rhabarber-Cremetorte gepostet, die ziemlich viele begeisterte Fans gefunden hat. Heute habe ich das Rezept noch einmal mit Heidelbeeren statt Rhabarber getestet. Und während die Torte im Kühlschrank fest wurde, bin ich 42 Kilometer Rad gefahren und habe mich auf dieses Leckerli gefreut.

Vor einer Weile waren wir – wie eigentlich jedes Jahr – mal wieder zum Heidelbeeren-Pflücken in Willenscharen. Seither lagern im Tiefkühlfach wieder viele 500-Gramm-Beutel tiefgefrorene Heidelbeeren – perfekt, wenn man spontan Lust auf obstige Sonntagsbäckerei hat. Ich habe also kurzerhand mein schöne Rezept für Rhabarber-Cremetorte herausgekramt und beherzt abgewandelt. Weiterlesen


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Heute schon die neue Runner’s World gelesen? Da bin ich drin!

Es ist ja nicht so, dass ich meinen Namen noch nie in einem Magazin gedruckt gesehen hätte. Doch wenn ich das erste Mal in einer Zeitschrift einen Artikel platziert habe, für die ich bis dato noch nicht geschrieben hatte, dann ist das doch immer ein besonderer Moment. Heute ist hier die neue Ausgabe der Runner’s World eingetroffen, zu der ich ein kleines Stück über Laufen mit Typ-1-Diabetes beigesteuert habe.

Wie es zu diesem Artikel kam, ist eine ziemlich lustige Geschichte. Als es Anfang des Jahres auf meine Laufreise nach Andalusien zuging, kam mir die Idee, ich könne diese Reise ja nicht nur für mein Training nutzen und auf meinem Blog darüber schreiben, sondern auch beruflich Kapital daraus schlagen. Immerhin gibt es in Sachen Diabetes und Sport immer noch viel Aufklärungsbedarf an breiter Front, warum also nicht Artikel über meine ganz spezielle Erfahrung verschiedenen Publikumszeitschriften anbieten? Urlaub machen und mit den Erlebnissen Geld verdienen? Wo ich doch ohenhin so gern schreibe? Weiterlesen


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Hamburg-Triathlon 2016: So lief es bei den anderen Startern aus der IDAA!

Beim ITU-Triathlon in Hamburg vor genau drei Wochen war ich nicht allein am Start, sondern Teil eines kleinen Teams der IDAA, der internationalen Vereinigung von Sportlern mit Diabetes. Hier könnt ihr nachlesen, wie es den anderen IDAA-Triathleten ergangen ist: Da gab es ein paar Viren- und technische Pannen, aber trotzdem tolle Zeiten…

Wie es mir ganz persönlich beim ITU-Triathlon am 16. Juli 2016 in Hamburg ergangen ist, habe ich hier ja schon ausführlich beschrieben. Außer mir waren aber noch weitere Typ-1-Diabetikerinnen und –Diabetiker auf der Strecke, die ebenfalls in der IDAA Mitglied sind und sich bei diversen Wettkämpfen zusammenfinden und sich über ihr Training und ihr Diabetesmanagement beim Sport austauschen. Weiterlesen


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Je weniger Bildung und Wohlstand, desto Diabetes?!

Man sollte ja meinen, dass in unserer modernen westlichen Zivilisation alle Menschen den gleichen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben und dass Bildung und Sozialstatus keine Rolle dabei spielen, ob jemand Diabetes bekommt und wie dieser Diabetes dann behandelt wird. Bei der DDG-Jahrestagung musste ich leider feststellen: Fehlanzeige! Und zwar sowohl im sozialen Schweden als auch bei uns in Deutschland.

„Egal, was Sie bislang über Chancengleichheit in Schweden gehört haben – in Bezug auf den Diabetes stimmt es einfach nicht.“ Mit diesen Worten eröffnete Prof. Sofia Gudbjörnsdottir von der Universität Göteborg eine Sitzung bei der DDG-Jahrestagung am 6. Mai 2016 in Berlin. Dazu muss man wissen, dass Daten aus Schweden in der Versorgungsforschung hohes Ansehen genießen, denn dort gibt es nationale Register, in welche die Gesundheitsdaten ausnahmslos aller Patienten einfließen. Wenn eine schwedische Versorgungsforscherin also radikal aufräumt mit sozialromantischer Bullerbü-Idylle, dann ist vermutlich etwas dran. Weiterlesen


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Mehr Flow als Glow… Mein Hamburg Triathlon 2016

Es war mittlerweile mein vierter Triathlon in Hamburg, den ich da vor gut zwei Wochen bestritten habe. Ich hatte nicht wirklich toll trainiert und mir deshalb gar keine großen Ziele gesteckt. Vielleicht war das genau der Grund dafür, dass ich mit viel Spaß und mit einem „schönen Flow“ auf der Sprintdistanz unterwegs war?

„Ich weiß, wie es geht. Ich weiß, dass ich es kann. Nur machen ist noch krasser als wissen. Go!“ Damit motivierte ich mich am Morgen des 16. Juli 2016, kurz bevor ich mich aufmachte, mein Fahrrad und meine gesammelten Utensilien in die Wechselzone am Hamburger Ballindamm einzuchecken. Ich sollte um 11:48 Uhr starten – eine ziemlich humane Zeit, wenn man also Diabetiker vorher gern noch frühstücken und sichergehen möchte, dass das Bolusinsulin zumindest seinen Peak hinter sich hat. Klar war ich ein bisschen aufgeregt. Aber was soll ich sagen, da es sich schon um meinen vierten Triathlon in der Sprintdistanz handelte und ich dank meines pragmatischen Naturells keine allzu hochgestochenen Pläne hegte, überwog die Gelassenheit. Weiterlesen


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Freestyle Libre: Demnächst ist die TK also wieder im Boot…

Was für ein Hin und Her! Zunächst war die Techniker Krankenkasse (TK) die erste Kasse, die die Kosten für das Freestyle Libre allen insulinpflichtigen Diabetikern gegen Einreichen eines Privatrezepts relativ unkompliziert erstattete. Dann kam im Herbst 2015 ihr Rückzieher, gefolgt von monatelanger Blockade. Und nun hat die TK eine Satzungsänderung beschlossen, nach der die Kostenerstattung für das Freestyle Libre wieder möglich sein wird.

Für mich persönlich war diese Ankündigung der TK zwar toll, aber ziemlich schlechtes Timing. Schließlich hatte ich gerade einmal zwei Tage vor der entscheidenden Pressemitteilung meine Mitgliedschaft in der TK gekündigt um zur DAK zu wechseln. Ich war in der Filiale gewesen, hatte alle erforderlichen Unterlagen eingereicht, die Familienversicherung für meinen studierenden Sohn besprochen, eine Reihe von Formularen unterschrieben. Und ich hatte mich an die weiße Wand gestellt, damit der Filialleiter ein Foto von mir schießen kann, für die Gesundheitskarte. Es scheint manches ziemlich unkompliziert zu sein, wenn man in einer Filiale persönlich betreut wird. Weiterlesen


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„Du kannst immer noch machen, was du willst!“ – eine Diabetikerin an der Spitze Großbritanniens

Nach dem Rücktritt von Premierminister David Cameron ist seine Parteikollegin Theresa May in die berühmte Downing Street Nummer 10 eingezogen. May ist zum einen erst die zweite Frau an der Spitze des Vereinigten Königreichs, zum anderen aber auch eine Typ-1-Diabetikerin.

Die neue britische Premierministerin Theresa May (59), die nach dem Rücktritt von David Cameron den Brexit vollziehen soll, hat in den vergangenen Wochen in den internationalen Medien mit ihrer zum Teil recht extravaganten Garderobe für Schlagzeilen gesorgt. Doch wenn die Umzugswagen rollen, bringen sie nicht nur nietenbesetzte Pumps und Stiefel mit Leopardenmuster in das berühmte Stadthaus in der Londoner Downing Street Nummer 10, sondern auch jede Menge Insulinampullen, Blutzuckerteststreifen und Pennadeln. Denn die neue Premierministerin hat Typ-1-Diabetes. Weiterlesen


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Des Libre wegen… Tschüs Techniker, hallo DAK

Heute habe ich es getan: Ich habe bei der Techniker Krankenkasse gekündigt und den Wechsel zur DAK-Gesundheit angeschoben. Die DAK übernimmt nämlich die Kosten für das Freestyle Libre als Satzungsleistung, während die Techniker weiterhin auf stur schaltet.

Normalerweise bin ich kein Freund von ständigen Wechseln. Wenn ich erst einmal einen Telefonanbieter, ein Fitnessstudio, einen Friseur, eine Hausratversicherung oder eine Krankenkasse gefunden habe, mit der ich prinzipiell einverstanden bin, dann bleibe ich auch dabei. Vor allem aus Trägheit, denn schließlich ist es total nervig, immer wieder Preise und Leistungen zu vergleichen, laufende Verträge zu checken und sich hier und da zu informieren, nur um bloß zu jedem Zeitpunkt das beste und kostengünstigste Angebot zu nutzen. Weiterlesen


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Same procedure as every year: Generalprobe für den Triathlon

Es ist für mich mittlerweile eine liebgewonnene Tradition, eine Woche vor dem Hamburger Triathlon eine Generalprobe zu veranstalten. Sprich: alle drei Disziplinen hintereinander weg durchzuziehen. Schwimmen, Radfahren, Laufen. Auch wenn so eine Aktion für das Training als solches absolut verzichtbar ist – ich brauche das für mein Selbstvertrauen.

Gestern also war der Tag. Und im Grunde auch der letzte Tag für echtes Training, denn in den letzten Tagen vor dem Wettkampf soll man es ja ruhig angehen lassen und höchstens noch ein paar winzig kleine, absolut schweinehundgefällige Trainingseinheiten vor sich hinplätschern lassen. Womit wir auch schon beim eigentlichen Thema wären: mein Schweinehund. Der härteste Gegner, den ich beim Sport habe. Diabetes ist pillepalle dagegen. Weiterlesen