Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


Ein Kommentar

Bye bye Fitbit: Warum ich keine Lust mehr auf meinen Schrittzähler habe

Ein gutes Jahr lang war mein Fitbit-Schrittzähler mein täglicher Begleiter. Er hat mich tatsächlich des öfteren auf Trab gebracht, wenn ich sonst eher herumgesessen hätte. Doch zuletzt hat er mich auch immer mehr genervt. Und nun scheint sein Akku aus dem letzten Loch zu pfeifen – Zeit für einen Abschied also.

Am Anfang meiner Fitbit-Karriere überwog die neugierige Begeisterung: Welche Strecken in meinem Alltag ergeben wie viele Schritte? Und wie kann man ein mageres Schrittekonto kurz vor dem Schlafengehen noch ein wenig pimpen? All das waren spannende Fragen. Dann beschäftigte ich mich mit den Details: Es ging nicht nur noch um die Gesamtschrittzahl pro Tag, sondern auch um die Verteilung der Schritte über den Tag. Außerdem erkundete ich die Fitbit-Szene und ihre Protagonisten. Und schließlich verfiel ich auch in einen gewissen Shopping-Rausch, weil man für den Fitbit-Schrittzähler einiges an Accessoires kaufen kann. Weiterlesen


Ein Kommentar

Low Carb Müsli Marke Eigenbau: Einfach, lecker und blutzuckerfreundlich!

Die Zutaten für dieses selbstgemachte Müsli hat man entweder in der Schublade oder kann sie problemlos besorgen. Und anders als konventionelle Müslis, die leicht auf 65 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm kommen, kann man die 4,5 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm bei diesem Müsli getrost vernachlässigen. Ich bin begeistert!

Vor einer Weile hat Susanne vom Nachbarblog „Zucker im Gepäck“ in der Blood Sugar Lounge ein Rezept für ein selbstgemachtes und definitiv sehr kohlenhydratarmes Power-Müsli veröffentlicht, das mich neugierig gemacht hat. Kein Wunder, denn ich versuche ja ganz gern, meine Kohlenhydratzufuhr etwas niedriger zu halten. Und Müsli, das üblicherweise aus Unmengen Getreideflocken besteht, verträgt sich mit diesem Wunsch im Normalfall eher nicht. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Vortrag & Diskussion mit Ulrike Thurm zu CGM am 13. Mai 2017 in der Berliner Urania

Ulrike Thurm, Diabetesberaterin und Autorin sowie Vorsitzende der IDAA, hat mich gebeten, meine Leser auf eine Vortragsveranstaltung Mitte Mail in Berlin aufmerksam zu machen. Es geht um CGM-Systeme und ihren Nutzen für die Diabetestherapie.

Ulrike Thurm wird bei ihrem Vortrag unterstützt von einigen Sportlern, einer Schwangeren, die CGM während dieser Zeit genutzt hat, aber auch einer Freestyle Libre-Trägerin, die vorher nie gemessen hat. Weiterlesen


5 Kommentare

Blutzucker messen – wie oft kommt das eigentlich noch im Alltag vor?

Bei der Antwort auf die Frage in der Überschrift muss ich nicht lange herumeiern: Es kommt dank Freestyle Libre mittlerweile ziemlich selten vor. So selten, dass ich meine Accu-Chek Mobile-Testkassetten, die noch meinem vor Ewigkeiten georderten Bestand entstammten, nicht vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums aufbrauchen konnte. Zum Glück kann ich gerade das Accu-Chek Guide probehalber testen.

Früher, also bevor ich das FGM-System Freestyle Libre für mich entdeckte, stellte mir mein Diabetologe bei jedem Quartalsbesuch ein Rezept für 600 Teststreifen (also 12 Testkassetten des Accu-Chek Mobile) aus. In der Regel reichte das für mich aus und ich musste nie zum Nachverhandeln in die Praxis kommen. Dann probierte ich das Freestyle Libre aus und fand Gefallen an den lückenlosen Glukosekurven statt weniger einzelner Messpunkte aus Blutzuckermessungen. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

ATTD-Kongress 2017: Insulinpumpen und CGM-Systeme helfen auch Typ-2-Diabetikern!

 

Wer Typ-2-Diabetes hat, hat heutzutage meist große Schwierigkeiten, überhaupt eine brauchbare Menge Blutzuckerteststreifen verschrieben zu bekommen. An technische Hilfsmittel wie Insulinpumpen und CGM-Systeme ist da gar nicht erst zu denken. Doch das könnte sich in Zukunft ändern, wie ich beim ATTD-Kongress Mitte Februar 2017 in Paris lernen durfte.

Wer ein CGM-System nutzt, outet sich damit eigentlich gleich automatisch als Typ-1-Diabetiker. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben in der Regel wenig Chancen, diese technischen Hilfsmittel ebenfalls von ihrer Krankenkasse finanziert zu bekommen – häufig müssen sie sogar für gewöhnliche Blutzuckerteststreifen in die eigene Tasche greifen. Doch warum eigentlich? Gilt für Typ-2-Diabetiker etwa nicht, dass sie umso bessere Chancen haben, ihre Therapie zu verbessern, je genauer sie über ihre Glukosedaten Bescheid wissen? Weiterlesen


6 Kommentare

Mein Diabetes wird sieben Jahre alt: Erinnerungen an einen komischen Tag

Es gab in meinem Leben bislang zwei Tage, an denen mir schlagartig klar wurde, dass ab jetzt nichts mehr so sein würde wie zuvor. Zum einen den Tag, an dem ich erfuhr, dass ich schwanger war. Und zum anderen den Tag, an dem ich die Diagnose Typ-1-Diabetes erhielt. Letzteres ist heute sieben Jahre her – und ich kann meinem Beitrag zum 5. Geburtstag vom vorletzten Jahr eigentlich nichts hinzufügen. Deshalb veröffentliche ich ihn heute noch einmal.

Heute ist der siebte Jahrestag meiner Diabetes-Diagnose. Der 30. März 2010 hat sich in meine Erinnerung eingebrannt wir kaum ein anderer Tag, und deshalb möchte ich heute einmal zurückblicken. Ich war gerade 40 Jahre alt geworden und hatte diesen runden Geburtstag mit ein bisschen Verspätung auch groß gefeiert. Mich plagte neben einer ganz leichten Midlife-Crisis nur ein hartnäckiger Husten, dem mit den üblichen Hausmitteln einfach nicht beizukommen war. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Zurück von meiner Kreuzfahrt auf der Aida: Endlich wieder festen Boden unter den Füßen!

Nun bin ich bereits seit über 24 Stunden wieder an Land, und immer noch scheint der Boden unter meinen Füßen ein wenig zu schwanken. Und das, obwohl die AIDA prima (kein Wunder bei der schieren Masse) wirklich sehr ruhig im Wasser lag – gar kein Vergleich zum Beispiel zu Überfahrten mit der Fähre auf die Nordseeinseln…

Ich neige zum Glück überhaupt nicht zu Seekrankheit, mein Magen zeigt sich von Schiffstouren generell völlig unbeeindruckt. Doch meinen Gleichgewichtsorgan scheint das sanfte Schwanken an Bord doch ein wenig irritiert zu haben. Das war vermutlich auch der Grund dafür, dass ich auf der AIDA eher schlecht geschlafen habe. Das Bett war bequem, die Kabine überhaupt nicht hellhörig, aber spätestens morgens um fünf war die Nachtruhe für mich vorbei. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Tag 7 meiner Kreuzfahrt auf der Aida: Zu Fuß durch Rotterdam und die ersten Fotoshootings

Zu Fuß vom Kreuzfahrt-Terminal über die Erasmusbrücke, und schon ist man mitten in Rotterdam, wo ich gestern einen schönen (und schrittreichen) Vormittag verbrachte. Kaum zurück an Bord, war auch der Fotograf eingetroffen, der meine Reise für Focus Diabetes in Bildern festhalten wird.

Leider schlafe ich hier an Bord nicht so gut wie zu Hause. Meist bin ich schon gegen 5 Uhr morgens wach, weil es sich anfühlt, als habe das Schiff ein wenig Seitenlage oder weil die Vibrationen der Maschinen hör- und fühlbar sind. Uns so war ich auch gestern schon früh auf den Beinen und nutzte gleich um 8 Uhr die erste Gelegenheit, in Rotterdam an Land zu gehen und zu Fuß die Stadt zu erkunden. Weiterlesen


Ein Kommentar

Tag 6 meiner Kreuzfahrt auf der Aida: Kohlenhydrate sollte man lieber selbst ausrechnen

Im normalen Leben habe ich kein Problem damit, in Restaurants oder an anderen fremden Töpfen nach einem Blick auf das Essen die Kohlenhydrate selbst abzuschätzen und dann meine notwendige Insulindosis auszurechnen. Und auch wenn man auf einem Kreuzfahrtschiff in fast allen Dingen die Organisation der Crew überlassen kann – bei der Berechnung der Kohlenhydrate kommt man nicht umhin, eigenen Grips einzusetzen.

In meinem Gespräch mit dem Chefkoch der AIDA prima hatten wir uns über mögliche Spezialwünsche von Diabetikern an Bord unterhalten. Und was das Essen angeht, war mir als einzig möglicher Spezialwunsch die Frage nach den enthaltenen Kohlenhydraten eingefallen. Schließlich sind die Zeiten vorbei, in denen man als Diabetiker nur irgendwelche fade Schonkost serviert bekam. Der Chefkoch konnte sich nicht erinnern, dass ihm irgendjemand schon einmal nach den enthaltenen Kohlenhydraten gefragt hätte. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Tag 5 meiner Kreuzfahrt auf der Aida: Mein erstes Mal Thalasso!

Dein erstes Mal vergisst du nie, oder wie heißt das so schön? Nun, für mich gab es gestern das erste Mal Thalasso-Anwendung im schönen Spa-Bereich der AIDA. Ziemliche Schweinerei, die ich zu Hause nicht nachmachen möchte. Trotzdem eigentlich ganz schön – wäre mein Therapeut nicht ein Mann gewesen, der die 2.000 Wörter schon aufgebraucht hatte, die er pro Tag sprechen kann.

Vielleicht bin ich ja ein bisschen prüde, aber ich war tatsächlich ein bisschen überrascht und auch besorgt, als mich ein Mann im Empfangsbereich des Spa abholte und für meine Anwendung in eine Kabine führte. Schreien und weglaufen erschien mir keine Option zu sein, also beschloss ich, tapfer zu sein und der Sache eine Chance zu geben. Weiterlesen