Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Pille statt Sport? Das ist auch in Zukunft keine Option – zum Glück!

Es gibt ja kaum etwas, das nicht von Wissenschaftlern erforscht wird. Also dürfte ich mich eigentlich nicht wundern, dass im Labor an Medikamenten getüftelt wird, die sportliche Aktivität überflüssig machen. Dass diese Forschung bislang nicht erfolgreich war, finde ich allerdings eher beruhigend.

Sport kräftigt die Muskeln, kurbelt den Stoffwechsel an, verbessert die Blutzuckereinstellung, senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Wir wissen das alles natürlich. Insbesondere als Diabetiker – ob nun Typ 1 oder 2 – kann man sich gutgemeinten sportlichen Ratschlägen ja kaum entziehen. Und Hand auf’s Herz: Den meisten von uns ist der Zusammenhang zwischen Bewegung und schöneren Blutzuckerverläufen doch auch längst aufgefallen. Wenn da nicht der elendige Schweinehund wäre, der einem manchmal jeglichen sportlichen Antrieb raubt. Einen hypnotisiert und umschmeichelt, bis man auf der Couch hängenbleibt anstatt draußen in der Natur zu joggen. Zumindest bei mir ist in der Regel der Schweinehund verantwortlich, wenn ich mein Sportprogramm einmal sausen lasse. Weiterlesen


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Ein bisschen Tri schadet nie… Generalprobe für den Triathlon 2015 überstanden!

Bis zum ITU Triathlon 2015 (Eingeweihte nennen ihn auch nur „Tri“) in Hamburg ist es nur noch eine Woche. Zeit für eine Generalprobe, bei der ich nacheinander alle drei Wettkampfdisziplinen in ihren Wettkampfdistanzen trainiert habe.

Am Sonnabend, den 18. Juli 2015, werde ich nach den Wettkämpfen in 2013 und 2014 zum dritten Mal beim Hamburger Triathlon in der Sprintdistanz antreten. Das ist die Distanz beim Triathlon, die – abgesehen von den Kinder-Wettkämpfen – am wenigsten mit einem Iron Man zu tun. Manche nennen es auch Volks-Triathlon, weil 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen von einem normal trainierten Freizeitsportler eigentlich gut zu schaffen sind. Für mich ist es dennoch zum dritten Mal in Folge ein Ereignis, das mir großen Respekt einflößt, auch wenn ich mittlerweile keine Zweifel mehr daran habe, dass ich den Wettkampf heil überstehen und im Ziel eintreffen kann, bevor der Kehrwagen die Reste zusammenfegt. Weiterlesen


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Freestyle Libre: Alternative Setzstellen im persönlichen Test

Jetzt, wo endgültig die Zeit der kurzärmeligen T-Shirts gekommen ist, stört mich der Libre-Sensor am Oberarm ein wenig. Ich habe daher ausprobiert, ihn stattdessen an die Flanke und den Oberbauch zu setzen. Und zwar mit gemischten Ergebnissen.

Eins vorweg: Das Freestyle Libre ist zugelassen für das Tragen am Oberarm, andere Tragepunkte werden in der Packungsbeilage auch nicht beschrieben. Allerdings räumt selbst der Hersteller Abbott ein – zusammen mit einem Haufen anderer europäischer Blogger hatte ich Mitte Juni die Gelegenheit, beim DX Diabetes Exchange in Berlin den Leiter der technischen Entwicklung und den Leiter der Produktion mit Fragen zum Libre zu bombardieren, hierzu hat Sascha von Sugartweaks kürzlich im Rahmen unserer Blogstaffel einen Bericht geschrieben – dass auch eine Reihe anderer Tragestellen denkbar sind, an denen der Sensor zuverlässig messen kann. Nur offiziell getestet und empfohlen sind sie halt noch nicht. Weiterlesen


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Das perfekte Mittagessen bei dieser Hitze: Kohlrabi-Apfel-Feta-Salat!

Heute sollte es mittags (wieder einmal) schnell gehen, außerdem hatte ich angesichts der tropischen Temperaturen keine Lust auf eine warme Mahlzeit. Also fix etwas Leckeres ausgedacht: ein Salat aus Kohlrabi, Apfel und Feta mit Joghurt-Dressing.

Ich finde, dieser Salat ist mit seinem herb-fruchtig-frischen Geschmack genau richtig für einen heißen Tag wie heute – und die Kohlenhydratmenge hält sich ebenfalls in Grenzen. Weiterlesen


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Mylife Daily Dose Insulinspritze: Ein kleiner Schuss Insulin für unterwegs?

Beim Sport ist das Risiko zu unterzuckern deutlich größer als die Gefahr hoher Zuckerwerte. Doch manchmal ist es auch beim Sport ratsam, ein bisschen Insulin dabei zu haben. Ich habe hierfür einmal die Einweg-Insulinspritzen „Mylife Daily Dose“ von Ypsomed getestet.

In den vergangenen Monaten musste ich leider häufiger einmal beobachten, dass sportliche Aktivität den Zuckerwert nicht immer sinken, sondern manchmal auch kräftig ansteigen lässt. So geschehen beim Staffellauf beim Hamburger Marathon und kurz darauf beim Itzehoer Störlauf. Ich habe inzwischen eine plausible Erklärung für die Anstiege gefunden – doch die beste Erklärung hilft nichts, wenn im entscheidenden Moment kein Insulin greifbar ist, weil ich den großen Insulinpen nicht beim Laufen mit mir herumschleppen wollte. Weiterlesen


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Rennrad-Tour im Hamburger Flachland – mit Blutzucker auf Berg- und Talfahrt

Wenn ich Ende August bei den Vattenfall Cyclassics mein erstes Radrennen bestreiten will, muss ich mich an das Radeln im Pulk gewöhnt haben. Deshalb habe ich neulich erstmals an einer RTF – sprich: Radtourenfahrt – teilgenommen. Das Radfahren in einer großen Gruppe und die vielen Handzeichen, mit denen Rennradfahrer untereinander kommunizieren, waren erst ziemlich ungewohnt. Am meisten Probleme bereitete mir bei dieser Fahrt allerdings mein Blutzucker.

Mein hübsches kleines Rennrad ist mittlerweile fast ein Jahr alt, und ich freue mich schon darauf, wenn es in exakt 18 Tagen erstmals beim Hamburger Triathlon zum Einsatz kommt. Ende August steht mir allerdings eine ganz neue Herausforderung bevor, nämlich die Vattenfall Cyclassics, bei denen ich mir mit 55 Kilometern zwar nur die kürzeste aller verfügbaren Strecken (55, 100 und 155 Kilometer) vorgenommen habe – aber immerhin sind 55 Kilometer auch kein Pappenstiel. Die Strecke selbst macht mir wenig Sorgen, doch das Radfahren im Pulk, ganz dicht an dicht, ist noch völlig neu für mich. Schließlich ist beim Triathlon Windschattenfahren streng verboten, alle Triathleten sind angehalten, beim Radfahren ordentlich Abstand vom nächsten Radler zu halten. Weiterlesen


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Mehr Proteine statt Kohlenhydrate essen: Spricht eigentlich irgendetwas dagegen?

„Bloß nicht zu viel Eiweiß, das schädigt doch die Nieren!“ Solche Sätze bekommen Diabetiker häufig zu hören, wenn sie sich als Anhänger einer wie auch immer gearteten Low-Carb- und High-Protein-Ernährung outen. Doch was ist wirklich dran an dieser Warnung?

Mit dem Thema kohlenhydratreduzierter Ernährung beschäftige ich mich schon seit einer ganzen Weile. Bereits bevor ich im Frühjahr 2010 die Diagnose Typ-1-Diabetes erhielt, hatte ich das Standardwerk zur LOGI-Ernährung studiert und über die Zusammensetzung meiner Nahrung nachgedacht. Mit der Diagnose nahm dieses Nachdenken naturgemäß noch breiteren Raum ein. Außerdem konnte ich ganz hautnah beobachten, was Stoffwechselgesunde nie wirklich mitbekommen: Große Mengen Kohlenhydrate können den Blutzucker ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen – selbst wenn man ihre Menge richtig eingeschätzt und die korrekte Insulindosis dafür gespritzt hat. Ganz einfach deshalb, weil es sehr schwer ist, genau den richtigen Zeitpunkt für die Insulingabe zu treffen. Komplexe Kohlenhydrate oder Kohlenhydrate in Verbindung mit Fett und Eiweiß brauchen viel länger, bis sie verstoffwechselt werden und den Blutzucker ansteigen lassen. Einfache Kohlenhydrate ohne solche Begleiter wiederum schießen schneller ins Blut als selbst das modernste Turboinsulin wirken kann. Weiterlesen


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Networking with other diabetes bloggers: We are off for a little experiment!

My last weekend was spent with about 20 other diabetes bloggers from entire Europe. Abbott Diabetes Care had invited us to Berlin to an event called „Diabetes Exchange“ (in brief: DXBerlin). Now we decided among the German bloggers to report on this event with a blog parade.

The idea for this blog parade came to us when we listened to the British fashion blogger Gemma Tomlinson who writes on fashion, beauty, lifestyle, cooking and all kinds of personal stuff on her blog „Hello Gemma“. Gemma has turned her hobby into a profession by now and earns her living by blogging. That’s why she keeps an eye on how to extend the range of her blog – and which strategies seem to be less efficient to reach her target audience. Weiterlesen