Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Das Schöne am Fitbit: Man kann viele bunte Accessoires kaufen!

Gute Nachrichten für alle, die nicht nur ihre Schritte zählen, sondern auch dem Konsumrausch frönen wollen: Man kann für das Fitbit-Armband jede Menge Schnickschnack kaufen. Sollte dabei aber genau hinsehen, denn nicht jedes Accessoire hält in Sachen Qualität, was es verspricht.

Bislang habe ich euch hier und hier ja nur davon erzählt, wie sich der Aktivitätstracker Fitbit auf meine sportlichen und sonstigen Gewohnheiten auswirkt. Nun ist es an der Zeit, über die modischen Aspekte zu berichten. Ich hatte mir das Modell „Fitbit Flex“  vor allem deshalb ausgesucht, weil es zum einen ein relativ schmales Armband ist, das im Alltag nicht sonderlich stört. Ich trage nämlich normalerweise nicht einmal eine Armbanduhr, weil mir die meisten Modelle zu klobig sind. Das Fitbit-Flex-Armband ist also schmal und stört nicht. Ganz wichtig ist mir aber auch, dass man den eigentlichen Aktivitätssensor herausnehmen und in andere Armbänder oder Tragevorrichtungen stecken kann. Weiterlesen


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Unverhofft kommt oft: Vorfußlaufen auf dem Laufband

Bei schönstem Wetter im Fitnessstudio aufs Laufband? Total daneben, sehe ich auch so. Habe ich vorgestern trotzdem gemacht – und dabei unverhofft das Vorfußlaufen trainiert. Dafür werde ich noch immer mit einem wundervollen Muskelkater in den Waden belohnt.

Es ist ja so, wie es nun mal ist. Ich komme oft erst auf den letzten Drücker aus dem Quark. So auch vogestern, als ich mir vorgenommen hatte, endlich mal wieder vormittags den „CX Works“-Kurs (30 Minuten supereffektives Rumpftraining) in meinem Fitnessstudio zu besuchen. Eigentlich war ich ganz gut in der Zeit. Doch dann klingelte das Telefon. Dann war die Sporttasche komischerweise doch noch nicht gepackt. Ich betrat das Fitnessstudio exakt um 10:30 Uhr, also zum Kursbeginn. Am Eingang stellte ich fest, dass ich meine Mitgliedskarte vergessen habe. Zum Glück ließ man mich nach einem Blick in die Mitgliederdatei auch ohne Karte hinein, puh. Die Karte steckte noch in meinem anderen Rucksack, den ich bei meinem letzten Besuch im Fitnessstudio benutzt hatte. Und Mist, da steckte auch das Vorhängeschloss für das Schließfach. Weiterlesen


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Fitbittersweet: Neues aus meinem Leben mit dem Schrittzähler

Mittlerweile sind beinahe drei Monate vergangen, seit ich das erste Mal den Aktivitätstracker Fitbit um mein Handgelenk geschnallt habe. Derzeit bringe ich es auf durchschnittlich 11.000 Schritte pro Tag. Wobei ein paar kleine Tricks im Alltag helfen.

März, April, Mai. So lange trage ich am Arm nun regelmäßig einen Aktivitätstracker namens Fitbit. Zeit für ein kleines Update, finde ich. Erst einmal ein paar Zahlen: Ich habe inzwischen 15 Fitbit-Freunde, mit denen ich Wettkämpfe („Wer schafft die meisten Schritte am Wochenende / in der Arbeitswoche / am Tag?“) bestreite und mich wechselseitig anfeuere. Im Schnitt bringe ich es derzeit auf 11.000 Schritte am Tag, und (eine kleine Feinheit, die ich vor einer Weile entdeckt habe) ich achte darauf, in jeder Stunde des Tages möglichst mindestens 250 Schritte zu bewegen. Das gelingt je nach Arbeitsbelastung in etwa 9 Stunden zwischen 8 und 21 Uhr. Vor 8 und nach 21 Uhr gestatte ich mir dann aber tatsächlich totale Bewegungslosigkeit. Weiterlesen


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Der Itzehoer Störlauf 2016: Einer muss schließlich auch die Schafe fotografieren…

Wenn es warm und schwül ist, habe ich wenig Lust zu laufen. So ging es mir gestern. Zu blöd, wenn man just an so einem Tag für einen Wettkampf angemeldet ist! Na, sei’s drum… ich ließ meinen Schweinehund an der langen Leine laufen und machte bei meiner schweißklebrigen 10-Kilometer-Strecke einfach etliche Gehpausen, in denen ich die Landschaft genoss und Schafe fotografierte.

Auf den gestrigen Störlauf in Itzehoe hatten mein Mann Christoph und ich uns seit langem gefreut und vorbereitet. Christoph, weil er für seine Firma nach Feierabend eine Laufgruppe trainiert und auf den Wettkampf vorbereitet hatte. Zusammen mit ein paar Kollegen hatte er sich den Halbmarathon vorgenommen. Ich wiederum hatte mich auf die Veranstaltung gefreut, weil ich den Lauf als Team-Event für insgesamt vier Mitglieder der IDAA (International Diabetes Athletes Association, ein Verein für Sportler mit Diabetes)  angemeldet hatte. Weiterlesen


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Von wegen Rumstehen – warum man als Marathon-Zuschauer fit sein sollte!

Für die Läufer ist ein Marathon 42,195 Kilometer lang. Für einen aktiven Zuschauer und Unterstützer bedeutet er Kurzsprints zur U-Bahn, viele Schritte um den perfekten Platz zum Anfeuern zu finden, Samba-Tanzen an der Strecke – und immer eine Hand am Blutzuckermessgerät.

Selbst einmal einen Marathon zu laufen, steht bei mir überhaupt nicht auf der Wunschliste. Und zwar sowas von überhaupt nicht. Aber andere Läufer beim Marathon anzufeuern, macht mir immer wieder großen Spaß. In diesem Jahr hatte ich beim Hamburger Marathon am 17. April 2016 ganz besonders viel zu tun, denn auf unserer Laufreise nach Andalusien hatte ich eine Menge Leute kennen gelernt, die sich mithilfe unseres gemeinsamen Aktivurlaubs auf dieses Event vorbereiten wollten. Anstatt an der Strecke nur nach meinem Mann Christoph und ein paar anderen Freunden Ausschau zu halten, hatte ich auf einmal eine Liste von 20 Läufern, die es zu supporten galt, wie es neudeutsch so schön heißt. Zum Glück war ich nicht allein mit dieser Aufgabe, sondern Teil eines siebenköpfigen Support-Teams – lauter Mädels von der Laufreise, die in Hamburg nicht selbst mit am Start waren. Wir trafen uns zum Supporter-Frühstück, schauten uns den Marathon-Start im Fernsehen an – und dann ging es ab an die Strecke. Weiterlesen


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Es gibt so Tage… da klappt es einfach nicht mit dem Sport

In dieser Woche ist sportlich irgendwie der Wurm drin. Okay, am Montag war ich anderthalb Stunden mit dem Rennrad unterwegs. Aber seither kommt immer etwas dazwischen – und die Sache wird nicht leichter, wenn man dabei auch immer den Blutzucker im Auge behalten muss!

Die Triathlon-Saison hat begonnen. Das ist die Zeit im Jahr, in der beim Nachhausekommen oft kleine Haftnotizen an der Tür kleben, mit denen mein Mann Christoph und ich uns gegenseitig darüber informieren, dass wir gerade beim Laufen/Schwimmen/Radfahren sind. Keine Sorge, wir kommunizieren nicht nur über solche Zettel, aber an manchen Tagen sammeln sich da durchaus ein paar Zettelbotschaften an. Auch wenn ich immer „nur“ in der Sprintdistanz starte (500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen), bereite ich mich doch halbwegs gewissenhaft auf dieses sportliche Ereignis vor. Weiterlesen


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Darf ich vorstellen? Mein neuer Alltagsbegleiter, das Fitnessarmband

Zum Geburtstag habe ich dieses Jahr von meinem Mann unter anderem ein Fitnessarmband von Fitbit geschenkt bekommen. Das hatte ich mir gewünscht – und zwar, obwohl ich doch eigentlich nicht so drauf stehe, ständig irgendwelche Gerätschaften an meinem Körper herumzutragen (Stichwort Insulinpumpe) und meist noch nicht einmal eine Armbanduhr trage.

Mein Sinneswandel kam so: Christoph hat seit einer Weile eine neue Pulsuhr. Nicht sein Wunschmodell, aber eines, das es als Angebot im Tausch gegen Prämienmeilen bei einer Fluggesellschaft gab. Diese neue Pulsuhr (wenn ich mich jetzt grad im Modell nicht täusche, ist es die Tomtom Runner 2 Cardio GPS) misst nicht nur den Puls und trackt die Laufstrecken, sondern sie zählt im Alltag auch Schritte und Schlafstunden. Christoph konnte mir also jeden Tag stolz mitteilen, wie viele Schritte er schon gelaufen ist. An Trainingstagen kamen da ganz erstaunliche Summen zusammen – oder er bat mich nach einem langen Bürotag ohne sportliche Aktivität, noch einmal mit eine Runde um den Block spazieren zu gehen, damit er seine obligatorischen 10.000 Schritte pro Tag erreicht. Weiterlesen


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Zurück von meiner Laufreise: Und? Wie war’s denn so?

Zwei Ladungen Wäsche (überwiegend Sportklamotten und Socken) sind schon durch. Christoph hat keinen Bedarf, seine Muskeln auszuruhen und läuft schon wieder. Und ich mache mir Gedanken, was für ein Fazit ich nun aus meiner ersten Laufreise ziehen soll.

Wir sind wieder zu Hause. Ein letzer Strandspaziergang, bei dem wir einen kleinen Vorrat Sonnenstrahlen anlegen konnten, dann hieß es gestern Nachmittag: „Hasta luego, Andalucía!“ Ja, Andalusien hat uns ganz sicher nicht zum letzten Mal gesehen. Ob wir diesem wunderschönen Flecken Erde den nächsten Besuch wieder im Rahmen einer Laufreise abstatten werden, wissen wir noch nicht. Aber der Aktivurlaub hat uns beiden sehr gut gefallen – ausgeschlossen ist es also nicht. Weiterlesen


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Laufreise, Tag 10: Heut hab ich Rücken und schreibe deshalb über Essen und Insulin

Einmal falsch bewegt beim Hütchen-Hüpfen, und schwups war’s das für heute. Der Rücken ziept und braucht Wärme. Die Laufschuhe dürfen heute auslüften, und ich schreibe mal über meine Ernährung und Insulinanpassung während dieses Urlaubs.

Mein Rücken ist normalerweise nicht anfällig für die typischen Zipperlein, die Büromenschen gern plagen. Aber irgendwann ist halt immer auch ein erstes Mal. Und so kam es, dass ich heute morgen beim Frühsport am Strand beim Hütchen-Hüpfen ungünstig (vermutlich im Hohlkreuz, dazu neige ich leider ein bisschen) wieder auf dem Boden landete und auf einmal einen fiesen Schmerz im unteren Rücken – Iliosakralgelenklendenwirbelsäuleirgendwosodiesegegend – spürte, der mich seither treu begleitet.  Weiterlesen


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Laufreise, Tag 9: Ich bin durch und durch müde

Mein heutiger Bericht beginnt mit einem Geständnis: So langsam freue ich mich auf zu Hause. Darauf, auch mal wieder etwas anderes zu machen als zu laufen oder über das Laufen zu reden und zu denken.

Mein Körper ist müde. Es ist so eine Art Müdigkeit, die von den Füßen die Beine hoch durch den ganzen Körper bis hoch in den Kopf wandert und sich auch dort breitmacht. Ich habe in den vergangenen Tagen für meine Verhältnisse sehr viel trainiert. Wäre ich zum Beispiel vergangenen Juni zu dieser Laufreise gestartet, hätten mich die vielen Laufeinheiten mitten in meiner Triathlon-Vorbereitung getroffen und ich hätte sie deutlich lockerer weggesteckt. Aber nach einem eher trainingsarmen Winter, etlichen sehr arbeitsintensiven Wochen und dann noch einer fetten Erkältung (die leider bis heute noch nicht vollständig auskuriert ist) hat mich dieses Trainingslager ziemlich hart erwischt. Im Trainingsheft steht, man solle auch hier während der Laufreise das wöchentliche Laufpensum um nicht mehr als Faktor 3 steigern. Nun, ich verrate den Trainerinnen lieber nicht, um welchen Faktor sich meine aktuellen wöchentlichen Laufkilometer hier multipliziert haben…  Ich bin also müde. Weiterlesen