Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Kekslein, rechne dich: Reaktionen auf meinen Blogbeitrag

Vor einer Weile habe ich hier darüber geschrieben, zu welchen mathematischen Höchstleistungen Diabetiker etwa bei der Berechnung von Keksen auflaufen müssen, wenn die Nährwerte auf der Packung nicht pro Stück, sondern nur pro 100 Gramm angegeben werden. Inzwischen sind ein paar Reaktionen der Hersteller eingetroffen.

Der eine oder andere von euch erinnert sich vielleicht an meinen Artikel kurz vor Weihnachten 2014 zur umständlichen Berechnen von Kohlenhydraten bei Keksen und anderen Leckereien. Umständlich ist es nämlich immer dann, wenn die Nährwerttabelle nur den Kohlenhydratanteil pro 100 Gramm, nicht aber pro Stück enthält (nicht so vorbildlich). Ich hatte meinen Beitrag auch an die erwähnten Unternehmen weitergeleitet und war natürlich gespannt, ob und wie sie darauf reagieren würden. Weiterlesen


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Verdammt noch mal, was geht es mir doch gut!

Heute habe ich bei meinem Diadoc Rezepte für meinen Quartalsbedarf an Diabetesutensilien abgeholt. Klingt vielleicht albern, aber ich war (nicht zum ersten Mal) ganz gerührt und dankbar, wie gut meine Versorgung hier funktioniert und wie wenig sie mich persönlich kostet.

Als Diabetiker klagt und jammert man ganz gern einmal. Das ewige Gepiekse in die Finger, die Einstichstellen am Bauch, komische selbst verschuldete Blutzuckerwerte, komische unverschuldete Blutzuckerwerte, Angst vor Folgeerkrankungen, die regelmäßigen Arzttermine, das Unverständnis vieler Mitmenschen, Unlust auf Traubenzucker bei einer Hypoglykämie… und natürlich die gesetzliche Krankenversicherung, die nicht alles zahlt, was wir unserer Meinung nach für unsere optimale Versorgung benötigen. Manch einer hätte gern mehr Teststreifen im Quartal, ein anderer wünscht sich ein CGM-System oder versucht vergeblich, seine Kasse von der Erstattung seiner Kosten für das Freestyle Libre zu überzeugen. Weiterlesen


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Holcim-Silvesterlauf in Lägerdorf – sportlich, sportlich bis zum Jahresende

Bei diesem Lauf konnte man einfach nicht übersehen, dass der Hauptsponsor und Namensgeber ein großer Baustoffhersteller ist: Die Laufstrecke führte uns 8 oder 14 Kilometer um mehrere Kreidegruben herum.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele große und kleine Volksläufe in unserer Umgebung veranstaltet werden. Auf den traditionellen Holcim-Silvesterlauf in Lägerdorf (in der Nähe von Itzehoe) sind mein Mann und ich erst über den Lauftreff Raa-Besenbek aufmerksam geworden. Bei Distanzen von 2,5, 4,5, 8 und 14 Kilometern ohne Zeitnahme ist für jeden Läufer eine passende Distanz dabei, um das Jahr sportlich ausklingen zu lassen und nicht erst am verkaterten Neujahrstag mit den guten Vorsätzen zu starten. Weiterlesen


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Mit Diabetes durch das Jahr: Mein persönlicher Rückblick auf 2014

Im ausklingenden Jahr jährte sich meine Diagnose Typ-1-Diabetes bereits zum vierten Mal. Zum Glück hinderte mich mein lästiger Begleiter auch in diesem Jahr nicht daran, meinen Alltag ganz gut zu wuppen und ein paar neue persönliche sportliche Bestleistungen aufzustellen.

Nachdem WordPress uns schon mit ein paar Statistiken zur Nutzung dieses noch recht neuen Blogs versorgt hat (ich bin ehrlich gesagt baff, dass unter meinen Leser Menschen aus 31 Nationen waren), möchte ich auch noch einen kleinen persönlichen Rückblick hinterherschieben. Weiterlesen


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2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 4.200 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


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Frohe Weihnachten: Kleiner Gassilauf mit meinem Schweinehund

Wahnsinn: Nun ist der Dezember beinahe vorbei, und dank einiger Reisen und Abgabetermine im Job und anschließender blöder Erkältung war ich noch kein einziges Mal Laufen. Dafür benahm sich mein Schweinehund heute allerdings erstaunlich gesittet – das kenne ich von ihm durchaus auch anders…

Bislang gab es meinem Dezember 2014 noch nicht allzu viele sportliche Aktivitäten. Während ich in meiner mySugr-Diabetes-App normalerweise pro Woche fünf bis acht Stunden Sport dokumentiere, kann ich mich bis zum heutigen zweiten Weihnachtstag den ganzen Monat hindurch nur an einmal Schwimmen (Kraulkurs) erinnern. Aber manchmal ist es halt so: Da jagt ein Abgabetermin den nächsten, ich sitze von früh bis spät am Schreibtisch – und kaum sind die Projekte abgearbeitet und der Stress lässt nach, entspannt sich der Körper mit einer hübschen Erkältung. So auch in den vergangenen Wochen. Weiterlesen


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Rezept: Kartoffelpuffer mit Zuchini und Hack

Bei Kartoffelpuffern lässt sich der Kohlenhydratanteil gewaltig reduzieren, wenn man einen Großteil der Kartoffeln durch geriebene Zuchini ersetzt. Dieses Mal habe ich auch etwas gebratenes Hackfleisch unter den Teig gemengt.

Kartoffelpuffer mit Apfelmus sind superlecker, aber leider ziemliche Kohlenhydratbomben. Ich bin daher seit geraumer Zeit dazu übergegangen, einen Großteil der Kartoffeln durch ebenso fein geriebene Zuchini zu ersetzen. Ansonsten bereite ich die Kartoffelpuffer wie gewohnt zu – und finde, sie schmecken fantastisch. Gestern habe ich dieses bewährte Rezept abgewandelt, indem ich gebratenes Hackfleisch unter den Teig gemischt habe (vielleicht, weil mich derzeit dieser eigenartige Hackfleisch-Song als penetranter Ohrwurm verfolgt?). Auch das fand ich sehr lecker, das Hack verträgt sich auch gut mit dem Apfelmus, das es zu den Puffern gab. Wer bei vegetarischen Puffern bleiben möchte, kann das Hack natürlich auch weglassen. Weiterlesen


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Der Nobelpreis für Alltagsmathematik geht an einen Diabetiker!

Mathe war noch nie meine Stärke, Kopfrechnen ging so gerade noch. Doch seit meiner Diagnose Typ-1-Diabetes laufe ich in Sachen Dreisatz zur Hochform auf!

In der Weihnachtszeit fällt mir immer besonders auf, wie viel ich in meinem Alltag mit Typ-1-Diabetes jeden Tag auszurechnen habe. Denn überall lauern Kekse, Dominosteine, gebrannte Mandeln, Stollen, Selbstgebackenes… und verlangen nach der korrekten Dosis Insulin. Man sollte meinen, dass diese Berechnung mittlerweile keine große Sache mehr ist, wo doch zumindest auf den Packungen von Fertigprodukten genaue Nährwerttabellen aufgedruckt sind. Doch wer es ganz genau nimmt, der muss trotzdem ziemlich fit im Kopfrechnen sein. Eigentlich sollte neben dem normalen Nobelpreis für abgefahrene Mathematik auch ein Nobelpreis für Alltagsmathematik verliehen werden – und ich bin ziemlich sicher, dass ihn ein Diabetiker einheimsen würde. Weiterlesen


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Erfahrungsbericht Freestyle Libre: Schon ziemlich toll, ABER…

Seit dem 11. November 2014 teste ich das neue Flash Glucose Monitoring (FGM) System, besser bekannt unter dem Handelsnamen Freestyle Libre. Mein Fazit: Leichte Handhabung, der Sensor stört überhaupt nicht und macht im Alltag alles mit, und die Verlaufskurven haben mir so manchen Aha-Effekt beschert. Aber: Mein Vertrauen in die neue Technik steht und fällt mit der Messgenauigkeit. Und an der zweifele ich mehr als es das Beitragsbild vermuten lässt.

Seit Mitte Oktober 2014 ist ein neues System zur Glukosemessung für Diabetiker auf dem Markt, das Flash Glucose Monitoring (FGM) System „Freestyle Libre“  der Firma Abbott Diabetes Care. Über den beinahe schon skurrilen Hype um das neue System habe ich euch bereits berichtet. Heute möchte ich euch von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Freestyle Libre erzählen. Wohlgemerkt: Es sind meine ganz individuellen Eindrücke. Wer in den einschlägigen Facebook-Gruppen die Diskussionen zum Freestyle Libre verfolgt, dem ist sicherlich schon aufgefallen, dass das System nicht bei jedem Diabetiker gleich gut funktioniert und entsprechend auch nicht jeder gleich zufrieden damit ist. Ich erzähle euch nun von meinen Erfahrungen anhand verschiedener Kriterien, die mir bei einem System zur Glukosemessung relevant erscheinen. Weiterlesen


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Wechselzeiten: Eine Doku weckt Erinnerungen an meinen ersten Triathlon

Im Sommer 2014 lief im Abaton-Kino den Dokumentarfilm „Wechselzeiten“, der vier Rookies auf dem Weg zu ihrem ersten Triathlon 2013 begleitete. Mich begleitete 2013 zwar kein Filmteam, doch auch für mich war im Sommer 2013 Premiere in Sachen Triathlon. Ich freue mich riesig, dass dieser Film nun auf DVD erschienen ist und mich an meinen ersten Triathlon erinnert!

Auf dieses Päckchen habe ich mich nun schon eine ganze Weile gefreut, gestern kam endlich die DVD mit dem Dokumentationsfilm „Wechselzeiten“ an. Zum Glück hatten außer mir offenbar eine ganze Menge mehr Menschen Interesse daran, die Produktion dieser DVD via Crowdfunding zu unterstützen. Der Dokumentationsfilm fasst zusammen, was der Regisseur Guido Weihermüller und sein Filmteam erlebt haben, als sie im Frühjahr 2013 über einen Zeitraum von zwölf Wochen ein Trainingsprogramm für Triathlon-Anfänger (im Sportler-Jargon „Rookies“ genannt) begleiteten und der Frage nachgingen, was die Menschen antreibt, sich dieser Herausforderung zu stellen. Im Mittelpunkt des Films stehen vier sehr unterschiedliche Frauen, die jede auf ihre Art versuchen verschiedene innere und äußere Widerstände zu bezwingen, die gar nicht unbedingt mit dem sportlichen Ereignis selbst zu tun haben. Weiterlesen