Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Hamburg-Triathlon 2016: So lief es bei den anderen Startern aus der IDAA!

Beim ITU-Triathlon in Hamburg vor genau drei Wochen war ich nicht allein am Start, sondern Teil eines kleinen Teams der IDAA, der internationalen Vereinigung von Sportlern mit Diabetes. Hier könnt ihr nachlesen, wie es den anderen IDAA-Triathleten ergangen ist: Da gab es ein paar Viren- und technische Pannen, aber trotzdem tolle Zeiten…

Wie es mir ganz persönlich beim ITU-Triathlon am 16. Juli 2016 in Hamburg ergangen ist, habe ich hier ja schon ausführlich beschrieben. Außer mir waren aber noch weitere Typ-1-Diabetikerinnen und –Diabetiker auf der Strecke, die ebenfalls in der IDAA Mitglied sind und sich bei diversen Wettkämpfen zusammenfinden und sich über ihr Training und ihr Diabetesmanagement beim Sport austauschen. Weiterlesen


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Freestyle Libre: Demnächst ist die TK also wieder im Boot…

Was für ein Hin und Her! Zunächst war die Techniker Krankenkasse (TK) die erste Kasse, die die Kosten für das Freestyle Libre allen insulinpflichtigen Diabetikern gegen Einreichen eines Privatrezepts relativ unkompliziert erstattete. Dann kam im Herbst 2015 ihr Rückzieher, gefolgt von monatelanger Blockade. Und nun hat die TK eine Satzungsänderung beschlossen, nach der die Kostenerstattung für das Freestyle Libre wieder möglich sein wird.

Für mich persönlich war diese Ankündigung der TK zwar toll, aber ziemlich schlechtes Timing. Schließlich hatte ich gerade einmal zwei Tage vor der entscheidenden Pressemitteilung meine Mitgliedschaft in der TK gekündigt um zur DAK zu wechseln. Ich war in der Filiale gewesen, hatte alle erforderlichen Unterlagen eingereicht, die Familienversicherung für meinen studierenden Sohn besprochen, eine Reihe von Formularen unterschrieben. Und ich hatte mich an die weiße Wand gestellt, damit der Filialleiter ein Foto von mir schießen kann, für die Gesundheitskarte. Es scheint manches ziemlich unkompliziert zu sein, wenn man in einer Filiale persönlich betreut wird. Weiterlesen


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Des Libre wegen… Tschüs Techniker, hallo DAK

Heute habe ich es getan: Ich habe bei der Techniker Krankenkasse gekündigt und den Wechsel zur DAK-Gesundheit angeschoben. Die DAK übernimmt nämlich die Kosten für das Freestyle Libre als Satzungsleistung, während die Techniker weiterhin auf stur schaltet.

Normalerweise bin ich kein Freund von ständigen Wechseln. Wenn ich erst einmal einen Telefonanbieter, ein Fitnessstudio, einen Friseur, eine Hausratversicherung oder eine Krankenkasse gefunden habe, mit der ich prinzipiell einverstanden bin, dann bleibe ich auch dabei. Vor allem aus Trägheit, denn schließlich ist es total nervig, immer wieder Preise und Leistungen zu vergleichen, laufende Verträge zu checken und sich hier und da zu informieren, nur um bloß zu jedem Zeitpunkt das beste und kostengünstigste Angebot zu nutzen. Weiterlesen


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Neulich beim Diadoc: Demnächst gibt es andere Teststreifen…

Bei meinem letzten Besuch beim Diabetologen gab es eine schlechte Nachricht für mich: Die Praxis kann mir künftig nicht mehr meine gewohnten Teststreifen verordnen, weil sie zu teuer sind. Und das, obwohl ich dank des aus eigener Tasche finanzierten Freestyle Libre nur noch etwa 30 Teststreifen im Monat benötige (statt rund 200 Stück in Vor-Libre-Zeiten).

Seit meiner Diabetes-Diagnose im März 2010 nutze ich das AccuChek Mobile mit seinen Testkasseten à 50 Teststreifen. Ich mag es, weil ich mit diesem Gerät nicht viele verschiedene Komponenten (Messgerät, Lanzette, kleine Dose mit Teststreifen) einzeln hervorkramen und vor mir aufbauen muss, sondern alles in einem Gerät habe. Sehr praktisch. Ich finde es auch gut, dass ich nur alle 50 Tests einmal eine Kassette entsorgen muss und nicht nach jeder Messung einen Teststreifen – jeder Diabetiker kennt das, bei einzelnen Teststreifen fliegen die immer überall in der Wohnung herum, weil man sie ja gleich, gleich, bisschen später, na gut morgen endlich mal wegräumen will. Dummerweise sind die Testkassetten für das AccuChek Mobile aber auch etwas teurer die Teststreifen anderer Systeme. Weiterlesen


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In drei Wochen ist Triathlon – so langsam muss ich mich ranhalten!

In diesem Jahr bin ich mit meinem Triathlon-Training bislang noch nicht so richtig „in die Pötte gekommen“, wie man in meiner lippischen Heimat sagt. Dabei soll ich in genau drei Wochen beim Triathlon starten. Ich will zwar keine Rekorde brechen, aber zuversichtlich und gut durchkommen möchte ich schon.

Es hilft also alles nichts: Ich muss trainieren. Deshalb lautete mein Beschluss schon heute morgen vor dem Frühstück: Heute mache ich ein Koppeltraining! Also erst Radfahren und direkt im Anschluss Laufen, denn das ist schließlich die größte Herausforderung beim Triathlon: Wenn nach dem Radfahren die Beine eigentlich schon müde sind, trotzdem mit dem Laufen noch eine Runde Beinarbeit dranhängen. Weiterlesen


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Mal spinnt er, mal nimmt er nix krumm: Mein Blutzucker…

Ein Brötchen, die eine Hälfte mit Serranoschinken und Ei belegt, die andere Hälfte mit Käse und Marmelade. Dazu ein Smoothie aus Spinat und etwas Birnensaft. Typische Wochenendfrühstück. Blutzuckerverlauf? Untypisch. Danach Food Truck Festival mit etlichen ungewohnten Gerichten – und Ebbe in der Insulinpatrone. Blutzuckerverlauf? Völlig ungerührt.

Man sollte ja meinen, nach über 6 Jahren mit Typ-1-Diabetes habe man so halbwegs durchschaut, wie der Blutzucker wann und warum tickt. Ist aber nicht so. Dafür ist mein Tagesprofil vom vergangenen Samstag ein tolles Beispiel. Der Tag fing mit einem gemütlichen Frühstück an, wie ich es am Wochenende oft zu mir nehme: ein Brötchen, die eine Hälfte mit Serranoschinken und Ei belegt, die andere Hälfte mit Käse und Marmelade. Dazu ein Smoothie aus Spinat und etwas Birnensaft. Unzählige Male erfolgreich mit 6 KE geschätzt, den Glukoseanstieg mit einem Spritz-Ess-Abstand von 25 Minuten auch prima austariert. Weiterlesen


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Test bestanden: Aktimed Tape zum Fixieren des Freestyle Libre-Sensors

Vor einer Weile fand ich in meiner Post eine Pressemitteilung der Firma Aktimed zum Thema funktionelles Taping. Mit dabei: Ein Muster von Aktimed Tape, etwa einen Meter lang. Ich habe es nun mehrfach hintereinander zweckentfremdet und zum Fixieren meines Freestyle Libre-Sensors benutzt. Und bin total zufrieden.

Die Firma Aktimed hat sich beim Versand des Musters vermutlich etwas ganz anderes gedacht. Schließlich bin ich verantwortliche Redakteurin einer Zeitschrift, die sich an niedergelassene Chirurgen und Operateure richtet. Also Mediziner, die häufig Verletzungen am Bewegungsapparat behandeln und sich deshalb auch für sportmedizinische Themen wie funktionelles Tapen interessieren. Weiterlesen


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DXStockholm: Our future, our choices… und unsere Scheißkrankheit

Community-Events wie kürzlich der #DXStockholm könnten so toll und hip und happy sein, wenn da nicht eine Sache wäre… und zwar der beschissene Diabetes, der einem schnell auch mal querschießt bei der ganzen Community-Happiness. Wenn eine Teilnehmerin mit einer Hypo umkippt, dann geht es nämlich nicht um Zukunft und Entscheidungen, sondern einfach nur um Z-U-C-K-E-R — S-C-H-N-E-L-L.

Nicht dass wir uns falsch verstehen. Ich fand das Wochenende super, zu dem das Unternehmen Abbott mich und einen Haufen anderer europäischer Diabetes-Blogger vergangenes Wochenende nach Stockholm eingeladen hatten. „Diabetes Exchange“ (kurz DX) ist schließlich eine wichtige Sache, und zwar gleichermaßen der Austausch von uns Bloggern untereinander wie auch der Austausch mit der Industrie, die schließlich gern wissen möchte, auf welche technologischen Innovationen wir am allersehnsüchtigsten warten, worauf wir Wert legen und was uns (ihre Kunden und Multiplikatoren) Wert legen. Weiterlesen


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Alltagstest: Was mein Diabetestäschchen können muss

Es soll ja Menschen geben, die stecken sich ihr Blutzuckermessgerät und ihren Pen einfach in die Hosentasche. Das kommt für mich nicht in Frage: Bei mir müssen alle Utensilien ordentlich verstaut sein. Darf ich vorstellen? Meine Diabetestäschchen und ich!

Mein erstes Diabetestäschchen bekam ich am Tag der Diagnose in der Diabetespraxis ausgehändigt. Es war ein Werbegeschenk einer Pharmafirma, ich glaube von Berlin Chemie. Schwarz, mit Werbeaufdruck, optisch nicht sonderlich ansprechend. Aber das Innenleben fand ich prima: Gummischlaufen für zwei Insulinpens, diverse kleine Reißverschlussfächer für Kleinkram wie Reserve-Insulinampullen, Traubenzucker, Pennadeln und Ersatzbatterien und ein Fach für das Blutzuckermessgerät. Weiterlesen


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Warum mich das neue CGM-System Eversense nicht neugierig macht

Ein Implantat, das kontinuierlich den Gewebezucker misst und die Daten an das Smartphone sendet, ist zwar prinzipiell eine tolle Idee. Aber das System „Eversense“, das die Firma Senseonics aktuell in der Pipeline hat, hat für meinen Geschmack noch ein paar gravierende Macken.

Vor einer Weile wurde beim Roche Mediendialog das neue CGM-System „Eversense“ vorgestellt. Eigentlich lasse ich mir die Medien- und Blogger-Events von Roche Diagnostics nur ungern entgehen, doch in diesem Jahr war ich zum Zeitpunkt des Events zur Laufreise in Andalusien und konnte nicht teilnehmen. Schade eigentlich, denn in diesem Jahr stellte Roche etwas ganz Neues vor: den implantierbaren Glukosesensor Eversense mit dem dazugehörigen Transmitter und der Smartphone-App. Das System stammt zwar nicht aus dem Hause Roche selbst, doch das Unternehmen ist finanziell an der Firma Senseonics beteiligt und wollte das Blogger-Event offenbar dazu nutzen, das neue CGM-System der überwiegend sehr technikbegeisterten Blogger-Community vorzustellen. Weiterlesen