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Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes


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Meine Wunschliste an die neue App für das Freestyle Libre 2

Als ich neulich das neue Freestyle Libre 2 (FSL2) zum Testen in Betrieb hatte, habe ich im Anschluss auch einen Fragebogen der Firma Abbott ausgefüllt, in dem ich meine Eindrücke aus der Testphase zusammengefasst habe. Bei den meisten Fragen galt es nur Zutreffendes anzukreuzen. Doch im Freitext-Feld habe ich mich ausgetobt: mit einer Wunschliste für die neue App, die irgendwann im Laufe des ersten Halbjahres 2019 herauskommen soll.

Denn so zufrieden ich mit dem FSL2 im Probezeitraum auch war – dass ich es erstmal nur mit dem Lesegerät und nicht mit der iPhone-App verwenden konnte, wie ich sie vom FSL1 kenne, habe ich doch als kleinen Rückschritt empfunden. Ich hoffe deshalb, dass die geplante Neuauflage der App bereits am Start sein wird, wenn im August 2019 mein Rezept für das FSL1 ausläuft und ich dann mit FSL2-Sensoren beliefert werde. Weiterlesen


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Digitaler Insulinpen? Klingt erstmal gut. Warum der Pendiq 2.0 trotzdem keine Option für mich ist.

Vor einer Weile habe ich von Roche Diabetes Care den neuen Pendiq 2.0 zugeschickt bekommen, damit ich ihn einmal im Alltag testen kann. Dieser Insulinpen wird nicht mechanisch, sondern elektronisch gesteuert, kann Insulin in besonders kleinen Schritten (0,1 IE) dosieren und speichert zudem Zeitpunkt und Dosis der Insulininjektion.

Eine feine Sache also, wenn man als Pumpenverweigerer auch ein bisschen bei der Digitalisierung mitmachen möchte, dachte ich mir. Denn immerhin bewirbt Roche Diabetes Care den Pendiq 2.0 schon seit einer ganzen Weile als Teil eines großen entstehenden Ökosystems, in das jeder Nutzer alle Diabetesdaten aus den unterschiedlichsten Geräten einfließen lassen und dort zusammen auswerten kann. Was den Pendiq 2.0 angeht, sehe ich für mich allerdings bis dato keine Möglichkeit, die Daten aus dem Insulinpen heraus in eine brauchbare App zu exportieren, in der ich dann Insulin- und Glukosedaten zusammenführe und auswerten kann. Weiterlesen


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Kongressbericht: Alltag und Blutzucker auch ohne Augenlicht eigenständig managen

Welche praktischen Hilfen gibt es für Blinde und Sehbehinderte? Um dieses Thema drehte sich ein Vortrag von Diana Droßel bei der letzten DDG-Herbsttagung. In der aktuellen Ausgabe der „Diabetes Zeitung“ ist nun mein Bericht darüber erschienen.

„Die sind doch selbst Schuld, hätten sie mal ihren Zucker besser gemanagt…“ Vorurteilen wie diesen begegnen blinde und sehbehinderte Menschen mit Diabetes heute zum Glück nur noch selten. Und doch wirft die Diagnose einer schweren Augenschädigung Betroffene erst einmal aus der Bahn. Diana Droßel kennt dieses Gefühl aus eigener Erfahrung: Sie erkrankte bereits als Kleinkind an Typ-1-Diabetes und erblindete 1982 als junge Frau infolge einer Augeninfektion. Weiterlesen


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Bye bye mySugr… ein Abschied wider Willen – ich nutze nun die Dokumentation des Freestyle Libre

Eins vorweg: Ich mag  mySugr total gern. Sie ist in meinen Augen eine tolle Option für das Diabetesmanagement via App. Immer cool und mit einem Augenzwinkern, aber trotzdem ein zugelassenes Medizinprodukt mit vielen praktischen, fachlich abgesicherten Zusatz-Features. Und trotzdem habe ich der App, die ich über vier Jahre lang sehr gern verwendet habe, nun den Rücken gekehrt.

Es begann, ein bisschen kompliziert zu werden, als ich im Oktober 2014 anfing, das Freestyle Libre zu nutzen. Bei mySugr kann man Blutzuckerwerte eintragen, das Freestyle Libre hingegen misst Gewebezucker – allerdings macht man ja das eine oder andere Mal blutige Kontrollmessungen. Ich selbst wäre darüber vermutlich gar nicht groß gestolpert, doch mein Diabetologe machte mich bei einem Quartals-Check darauf aufmerksam, als er die pdf-Berichte studierte, die ich aus meiner mySugr-Dokumentation generiert und ihm vor meinem Termin per Mail geschickt hatte. Weiterlesen