Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Low Carb Dessert? Kein Problem – zum Beispiel mit einem Mandelpudding!

Ein leckerer heißer Pudding kann ein toller Seelentröster sein, vor allem wenn man in trübes Novemberwetter hinausstarrt. Ich greife da allerdings nicht zu einem Papiertütchen voller Maisstärke, sondern zu Mandelmehl, Mandelmilch und Tagatesse.

Das Prinzip Pudding ist ja total einfach: Man nehme ein rasch quellendes Mehl, etwas Süße, rühre das ganze in Milch ein und verquirle den dickflüssigen Brei in kochender Milch. Dann ein Weilchen aufkochen und quellen lassen, fertig. Ich habe mir allerdings eine Low Carb Variante des konventionellen Tütchen-Puddings ausgedacht, damit mein Blutzucker auch nach einem süßen Dessert in Balance bleibt. Wer Wert drauf legt, sich gänzlich pflanzlich zu ernähren, kommt auf meinem Blog heute ausnahmsweise auch einmal auf seine Kosten: Mein Mandelpudding ist sogar vegan. Weiterlesen


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Fast Food LOGI-Style: Mit Käse überbackener Chicorée im Ei-Mantel

Asche auf mein Haupt, ich habe die Kategorie Rezepte in letzter Zeit sträflich vernachlässigt! Das soll nun wieder anders werden. Daher habe ich heute endlich einmal wieder ein paar Fotos gemacht und die Zutaten ordentlich aufgeschrieben, als ich mir zu Mittag ein schnelles Low-Carb-Gericht aus Chicorée gezaubert habe.

Die kalte und dunkle Jahreszeit hat begonnen, also ist wieder Chicorée-Zeit. Wenn ich mir das gesunde Gemüse kaufe (es enthält Vitamin A, B und C sowie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium und den löslichen Ballaststoff Inulin – nicht zu verwechseln bitte mit dem Insulin, das ich mir für andere Mahlzeiten spritzen muss), dann mixe ich die leicht bitter schmeckenden Blätter entweder unter den Salat, wo sie ihm eine nette herbe Note verleihen. Oder ich dünste sie kurz an und überbacke sie mit Käse. Weiterlesen


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Zuvielwenig Insulinkohlenhydratbewegung: Typische Probleme beim Sport mit Diabetes

Bewegung hilft ungemein dabei, die den Stoffwechsel in Schwung zu bringen und die Blutzuckerwerte stabil zu halten. Doch das Verhältnis zwischen Insulin, Kohlenhydraten und sportlicher Belastung genau auszutarieren, ist eine ziemlich knifflige Aufgabe.

Sport macht Spaß, Sport hält fit, Sport verbessert die Insulinempfindlichkeit, Sport verbessert die Stoffwechsellage. Soweit so klar. Deshalb rät uns ja unser Arzt so hartnäckig dazu, deshalb können wir sportliche Motivationstipps in beinahe jedem Diabetesmagazin nachlesen. Allerdings können insulinpflichtigen Diabetikern beim Sport auch eine Menge kleinere oder größere Missgeschicke passieren. Dinge, über die Stoffwechselgesunde im Traum nicht nachdenken müssen. Das ist zwar blöd, aber leider nicht zu ändern. Also ran an die Herausforderung! Ich habe einmal sechs typische Probleme zusammengestellt, die einem im Zusammenhang mit Sport und Diabetes begegnen können – und was ich persönlich in so einem Fall unternehme. Weiterlesen


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Heute hü, morgen hott – es ist doch wirklich zum Mäusemelken!

Heute muss ich einmal ein bisschen Luft ablassen. Mein Diabetes nervt! Nicht immer, aber heute definitiv. Was gestern und vorgestern noch hervorragend funktionierte, klappt heute überhaupt nicht.

Vielelicht erinnert ihr euch an das Rezept für vegetarisch gefüllte Spitzpaprika, das ich hier vorgestern veröffentlicht habe. Und möglicherweise auch an meinen Hinweis, dass die Linsen aus der Füllung ja langsam wirkende Kohlenhydrate enthalten und deshalb am besten mit Normalinsulin oder (für Pumpenträger) mit einem wie auch immer gesplitteten Bolus versorgt werden sollte. Nun, ich hatte eine größere Menge gefüllter Paprikaschoten zubereitet und damit nicht nur für vorgestern Abend, sondern auch für gestern und heute Mittag vorgesorgt. Jede Mahlzeit ungefähr dieselbe Menge. Da sollte man doch meinen, dass man nach drei Versuchen auch den Bogen raushat, wie die Kohlenhydrate einer solchen Mahlzeit zu berechnen sind. Weiterlesen


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Rezept: Gefüllte Paprika – auch vegetarisch ein kohlenhydratarmer Genuss!

Wenn ich Paprikaschoten fülle und in Tomatensauce gare, besteht die Füllung meist aus Hackfleisch. Heute kommt bei mir allerdings eine vegetarische Variante mit einer Füllung aus Champignons und roten Linsen auf den Tisch.

Hülsenfrüchte sind super. Eiweißreich, lang sättigend, langsam wirkende Kohlenhydrate – eigentlich also das perfekte LOGI-, Low Carb- oder Diabetiker-Essen. „Wir müssen viel mehr Hülsenfrüchte essen“, lautet deshalb mein regelmäßiger Vorsatz. Im Alltag vergesse ich dann leider meist, die getrockneten dicken weißen Bohnen rechtzeitig in Wasser einzulegen, damit sie quellen können. Oder bin einfallslos, was die Rezepte angeht. Heute aber hatte ich eine ebenso simple wie leckere Idee: die klassische Hackfleischfüllung für Paprikaschoten durch eine Gemüse-Linsen-Mischung ersetzen. Und das geht so: Weiterlesen


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Hamburger Triahtlon 2015: Suga Suga how you get so high?

Ich weiß, ich weiß, der Song heißt eigentlich ein bisschen anders. Doch wenn ich ihn höre, muss ich unweigerlich an hohe Zuckerwerte denken. Und damit passt der Song (leider) ganz gut zu meinem diesjährigen Hamburger Triathlon.

Eines kann ich euch vorab schon einmal versprechen: Ich werde ganz sicher nicht noch einmal am Vorabend eines Wettkampfes einen euphorischen Blogbeitrag verfassen, in dem ich völlig aberwitzige sportliche und Zuckerziele veröffentliche. Denn weder das eine, noch das andere hat so richtig geklappt wie ich es in die Welt hinausposaunt hatte… Weiterlesen


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Das perfekte Mittagessen bei dieser Hitze: Kohlrabi-Apfel-Feta-Salat!

Heute sollte es mittags (wieder einmal) schnell gehen, außerdem hatte ich angesichts der tropischen Temperaturen keine Lust auf eine warme Mahlzeit. Also fix etwas Leckeres ausgedacht: ein Salat aus Kohlrabi, Apfel und Feta mit Joghurt-Dressing.

Ich finde, dieser Salat ist mit seinem herb-fruchtig-frischen Geschmack genau richtig für einen heißen Tag wie heute – und die Kohlenhydratmenge hält sich ebenfalls in Grenzen. Weiterlesen


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Rennrad-Tour im Hamburger Flachland – mit Blutzucker auf Berg- und Talfahrt

Wenn ich Ende August bei den Vattenfall Cyclassics mein erstes Radrennen bestreiten will, muss ich mich an das Radeln im Pulk gewöhnt haben. Deshalb habe ich neulich erstmals an einer RTF – sprich: Radtourenfahrt – teilgenommen. Das Radfahren in einer großen Gruppe und die vielen Handzeichen, mit denen Rennradfahrer untereinander kommunizieren, waren erst ziemlich ungewohnt. Am meisten Probleme bereitete mir bei dieser Fahrt allerdings mein Blutzucker.

Mein hübsches kleines Rennrad ist mittlerweile fast ein Jahr alt, und ich freue mich schon darauf, wenn es in exakt 18 Tagen erstmals beim Hamburger Triathlon zum Einsatz kommt. Ende August steht mir allerdings eine ganz neue Herausforderung bevor, nämlich die Vattenfall Cyclassics, bei denen ich mir mit 55 Kilometern zwar nur die kürzeste aller verfügbaren Strecken (55, 100 und 155 Kilometer) vorgenommen habe – aber immerhin sind 55 Kilometer auch kein Pappenstiel. Die Strecke selbst macht mir wenig Sorgen, doch das Radfahren im Pulk, ganz dicht an dicht, ist noch völlig neu für mich. Schließlich ist beim Triathlon Windschattenfahren streng verboten, alle Triathleten sind angehalten, beim Radfahren ordentlich Abstand vom nächsten Radler zu halten. Weiterlesen


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Mehr Proteine statt Kohlenhydrate essen: Spricht eigentlich irgendetwas dagegen?

„Bloß nicht zu viel Eiweiß, das schädigt doch die Nieren!“ Solche Sätze bekommen Diabetiker häufig zu hören, wenn sie sich als Anhänger einer wie auch immer gearteten Low-Carb- und High-Protein-Ernährung outen. Doch was ist wirklich dran an dieser Warnung?

Mit dem Thema kohlenhydratreduzierter Ernährung beschäftige ich mich schon seit einer ganzen Weile. Bereits bevor ich im Frühjahr 2010 die Diagnose Typ-1-Diabetes erhielt, hatte ich das Standardwerk zur LOGI-Ernährung studiert und über die Zusammensetzung meiner Nahrung nachgedacht. Mit der Diagnose nahm dieses Nachdenken naturgemäß noch breiteren Raum ein. Außerdem konnte ich ganz hautnah beobachten, was Stoffwechselgesunde nie wirklich mitbekommen: Große Mengen Kohlenhydrate können den Blutzucker ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen – selbst wenn man ihre Menge richtig eingeschätzt und die korrekte Insulindosis dafür gespritzt hat. Ganz einfach deshalb, weil es sehr schwer ist, genau den richtigen Zeitpunkt für die Insulingabe zu treffen. Komplexe Kohlenhydrate oder Kohlenhydrate in Verbindung mit Fett und Eiweiß brauchen viel länger, bis sie verstoffwechselt werden und den Blutzucker ansteigen lassen. Einfache Kohlenhydrate ohne solche Begleiter wiederum schießen schneller ins Blut als selbst das modernste Turboinsulin wirken kann. Weiterlesen


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Ein cremiger Rhabarber-Traum – ohne späteren Blutzucker-Albtraum!

Vor Kurzem habe ich auf einem anderen Blog ein interessantes Rezept für eine Rhabarber-Cremetorte mit nur wenigen Kohlenhydraten entdeckt. Ich habe es ausprobiert, leicht abgewandelt und alle Kohlenhydrate ausgerechnet. Das Ergebnis nenne ich mal ganz unbescheiden: TOLL!

Es ist mal wieder Zeit für ein schönes Low-Carb-Rezept, und zwar eines für eine super leckere und fluffige Cremetorte, die eure Insulinvorräte so gut wie gar nicht strapaziert. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an Daniela Pfeifer vom Blog Lowcarbgoodies, bei der ich das Rezept entdeckt habe. Hier zeige ich euch meine ganz leicht abgewandelte Variante – inklusive Fotos vom Herstellungsprozess und detaillierten Kohlenhydratangaben. Bei meiner Rechnerei kam übrigens heraus, dass ein Stück Torte nur knapp 3,5 Gramm Kohlenhydrate enthält. Ich habe mehrfach nachgerechnet, ob mir nicht irgendetwas entgangen ist oder ich etwa eine Nachkommastelle verschoben habe. Nein, alles richtig gerechnet. Und so konnte ich (ausgehend von einem Blutzuckerwert von 111 mg/dl) tatsächlich zwei Stücke Torte essen, ohne auch nur einen Tropfen Insulin zu spritzen. Weiterlesen