Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Happy diaversary to me! 15 Jahre mit Typ-1-Diabetes

Heute ist es auf den Tag genau 15 Jahre her, dass ich vom Hausarzt zum Diabetologen geschickt wurde, weil mein Blutzuckerwert absurd hoch war. Ist so ein Jahrestag ein Grund zum Feiern? Ich persönlich schmeiße zwar keine fette Party, aber ein bisschen feierlich ist mir jedes Jahr an diesem besonderen Tag dann doch zumute.

Heute morgen beim Frühstück beschwerte ich mich – mehr im Scherz als im Ernst – bei Christoph, dass er mir noch nicht zum Diaversary gratuliert hat. Obwohl ich in den vergangenen Tagen doch immer mal subtil darauf hingewiesen hatte, dass dieser für mich bedeutsame Tag naht. Nun ja, mit subtilen Hinweisen ist das bei Männern ja häufig so eine Sache. Aber Christoph hatte meine Hinweise tatsächlich registriert. Er fragte mich aber: „Willst du tatsächlich, dass man dir zu diesem Tag gratuliert?“

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Endlich wieder mit der IDAA beim Sibirien-Marathon!

In den vergangenen Jahren war immer etwas dazwischen gekommen. Doch dieses Jahr haben wir am 8. Februar 2025 wieder zu fünft mit einer IDAA-Staffel am legendären Lauf im Elmshorner Forst Sibirien teilgenommen. Es war frostig kalt, aber die Stimmung wie immer warm und herzlich.

Unsere Teilnahme am Sibirien-Marathon als IDAA-Staffel hat eine gewisse Tradition, wie man auch auf diesem Blog nachlesen kann. Zum ersten Mal waren wir 2016 dabei, auch 2017 drehten wir gemeinsam 59 Runden um den See, 2018 lag tatsächlich Schnee, und auch 2019 waren wir mit der IDAA vertreten. Ein Jahr später war zwar eine IDAA-Staffel am Start, doch ich war beruflich unterwegs und konnte das Event nicht hier dokumentieren. Und dann kamen die Lockdown-Jahre, die erst einmal alle sportlichen Wettkämpfe unmöglich machten.

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Im Rekordtempo von täglich 35 auf 25 Einheiten Insulin

Seit etwa zwei Monaten nutze ich ein Östrogen-Gel, um eine Reihe von Beschwerden im Zusammenhang mit den Wechseljahren in den Griff zu bekommen. Und das wirkt sich auch ganz erheblich auf meine Insulinempfindlichkeit aus.

Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass ich so eine Kandidatin bin, an der die Wechseljahre supereasy vorbeiziehen. Als ich irgendwann vor nunmehr rund 7 Jahren meine letzte meine letzte Hormonspirale ziehen ließ und danach einfach gar keine Periode mehr hatte, kam mir das nicht wie ein gewaltiger Einschnitt vor. Und auch die mit der Postmenopause einhergehenden typischen Beschwerden hielten sich zunächst in Grenzen.

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Mit einem IDAA-Team bei der Vätternrundan 2024 – Teil 3

Last but not least berichtet uns heute mit Bianca nun auch die Dritte im Bunde von ihren Erfahrungen bei dem diesjährigen Radrennen rund um den Vätternsee. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwünsch an alle Finisher!

Ich bewundere Bianca wirklich dafür, wie zäh sie trotz diverser Widrigkeiten durchgehalten hat. Wirklich allerallerspätestens in dem Moment, in dem ihr Mann ihr 30 Kilometer vor dem Ziel mit dem Auto noch Ersatz-Equipment vorbeibrachte, hätte ich auf meinen Schweinehunds gehört. Der hätte mir nämlich garantiert nahegelegt, Regen und Kälte umgehend gegen ein warmes Plätzchen mit Sitzheizung zu tauschen. Aber lest selbst, was Bianca zu erzählen hat!

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Mit einem IDAA-Team bei der Vätternrundan 2024 – Teil 2

Nach dem gestrigen Gastbeitrag von Tobi ist heute Christoph dran, über seine Erfahrungen bei dem diesjährigen Radrennen einmal rund um den schwedischen Vätternsee zu berichten.

Ich muss sagen, dass ich am Ende doch ziemlich besorgt war, als mein Mann völlig entkräftet ins Ziel gekommen war und sein Kreislauf erst einmal streikte. Doch zum Glück hat er sich schnell wieder berappelt und konnte sich dann über den erfolgreich absolvierten Gewaltritt freuen. Doch lest am besten selbst, was Christoph erlebt hat!

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Mit einem IDAA-Team bei der Vätternrundan 2024 – Teil 1

Vor gut einem Monat waren Christoph und ich zusammen mit drei anderen Mitgliedern der IDAA in Südschweden. Drei von uns hatten sich vorgenommen, am legendären Radrennen rund um den wunderschönen Vätternsee teilzunehmen. Die Strecke ist 315 Kilometer lang – und nein, ohne Zwischenübernachtungen.

Ihr könnt euch nun vielleicht schon denken, dass ich nicht zu dem verrückten Dreierteam gehörte. So lange zu radeln reizt mich weiterhin nicht, aber den Trip in Schweden wollte ich mir dieses Mal – anders als 2017 – nicht entgehen lassen. Zumal Christoph und ich im Anschluss an das Rennen auch noch eine Woche Urlaub dranhängen wollten. Dem IDAA-Team am Start gehörten neben Christoph auch Bianca und Tobi an. Biancas Mann Bernd und ich waren als Support dabei, kochten Nudeln am Vorabend, begleiteten die drei zum Start, verfolgten ihre Fortschritte via WhatsApp-Standort und nahmen sie im Ziel in Empfang. Tobi, Christoph und Bianca haben aufgeschrieben, wie sie die Vorbereitung und das Rennen selbst erlebt haben. Heute lest ihr den Bericht von Tobi.

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Interoperabilität lässt weiter auf sich warten

Wann gibt die Diabetesindustrie endlich ihr Silo-Denken auf und lässt die verschiedenen Geräte und Systeme endlich nahtlos zusammenarbeiten? In anderen Lebensbereichen wundert sich doch auch längst niemand mehr darüber, dass sich Smartphones, Kopfhörer oder Tastaturen via Bluetooth mit unterschiedlichen Computern beliebigen Fabrikats verbinden lassen.

Liebe Leute, sorry für die lange Funktstille auf diesem Kanal! Ich weiß auch nicht, wieso die Zeit seit dem letzten Blogbeitrag so schnell verstrichen ist. Dabei habe ich doch eigentlich so viel zu erzählen! Zum Beispiel von den vielen interessanten Vorträgen, die ich im Auftrag der Diabetes Zeitung bei Kongressen wie dem der ATTD im März und dem der DDG im Mai 2024 gehört habe. Los geht’s also mit meinen Eindrücken von einer Sitzung zum Thema Interoperabilität beim ATTD-Kongress. Dass die verschiedenen Diabetes-Gerätschaften nicht dieselbe Sprache sprechen und deshalb nicht beliebig miteinander kombiniert werden können, ärgert mich ja schon seit geraumer Zeit, wie man z. B. hier oder hier nachlesen kann.

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Tod auf Klassenfahrt: Morgen wird weiter vor Gericht verhandelt

Viereinhalb Jahre ist es her, dass die damals 13-jährige Emily bei einer Klassenreise nach London gestorben ist. Todesursache war ein Herzinfarkt infolge einer unbehandelten Ketoazidose. Ihren Lehrerinnen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen, morgen ist der dritte Prozesstag vor dem Landgericht Mönchengladbach.

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem Zimmer in einem zentral gelegenen Hotel in Mönchengladbach. Ich werde morgen den dritten Prozesstag des Verfahrens verfolgen, bei dem die näheren Todesumstände von Emily und die Verantwortung der beiden Lehrerinnen geklärt werden sollen.

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Ciao, Lyumjev – hello again, Liprolog!

Etwa zwei Jahre ist es her, dass ich mein langjährig bewährtes Bolusinsulin Liprolog gegen das neue, ultraschnellwirksame Insulin Lyumjev eingetauscht habe. Doch nun habe ich eine Rolle rückwärts gemacht und mich wieder von dem Turboinsulin verabschiedet.

Dieses Jahr lief es mit meinem Diabetes weniger entspannt als ich es eigentlich gewohnt bin. Ich hatte öfter mal recht ordentliche Schwankungen, und vor allem nach dem Essen gelang es mir weniger häufig, Glukosespiegel deutlich oberhalb des Zielbereichs zu vermeiden. Als einen Grund – nicht der einzige wohlgemerkt – habe ich die Wahl meines Bolusinsulins ausgemacht.

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Innovationen bei Therapie und Technik sind super. Aber auch Sprache muss mit der Zeit gehen!

Anfang November fand in Berlin erstmals die Veranstaltung ‚Meilensteine der modernen Diabetologie‘ statt. Ich durfte mit einem Vortrag zum Thema #LanguageMatters und der Bedeutung von Sprache in der Diabetestherapie beisteuern.

Bei dem von diabetesDE organisierten Event ging es um die unzähligen Fortschritte auf dem Gebiet der Diabetologie in den vergangenen Jahrzehnten. So erzählte z. B. Dr. Viktor Jörgens einiges über die Anfänge der Diabetestherapie, gefolgt von einem Vortrag von Dr. Andreas Thomas über die technische Evolution der Insulinpumpe. Durch das gesamte Programm zog sich als roter Faden die Erkenntnis, dass es in der Diabetestherapie immer weiter vorangeht und dass Menschen mit Diabetes dank der vielen technischen und therapeutischen Innovationen ihre Erkrankung heute viel eigenständiger selbst behandeln als dies noch vor Jahren bzw. Jahrzehnten der Fall war.

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