Süß, happy und fit

Von wegen zuckerkrank – ein Blog über glückliches Leben, leckere Ernährung und Sport mit Typ-1-Diabetes

Mein persönlicher Rückblick auf das (Diabetes-)Jahr 2020

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War in diesem Pandemiejahr eigentlich irgendetwas anderes los als Corona? Klar, auch in meinem Leben stand Covid-10 irgendwie permanent im Mittelpunkt des Geschehens. Doch zum Glück nicht ausschließlich. Hier kommt mein Rückblick auf das (Blog-)Jahr 2020…

Ich möchte dabei vorwegschicken, dass ich froh und dankbar bin, dass das Virus mich und auch Menschen in meinem näheren Umfeld bislang nicht erwischt hat. Dass weder Christoph, noch ich selbst berufliche Einbußen hinnehmen mussten. Wir sind in der privilegierten Lage, in einem schönen Haus mit Garten zu leben, das sogar für jeden von uns ein eigenes, voll ausgestattetes Arbeitszimmer bereithält. Außerdem verstehen wir uns gut und können es wirklich locker über einen längeren Zeitraum miteinander aushalten. Lockdown und Home Office lassen sich unter solchen Bedingungen gut aushalten. Mir ist natürlich klar, dass die Pandemie viele Menschen sehr schlimm getroffen hat – sei es gesundheitlich (Corona-Infektion, als Angehöriger einer Risikogruppe besonders gefährdet etc.), beruflich (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Auftragseinbrüche, Existenzsorgen etc.) oder sozial (Isolation, Kinderbetreuung und Home Schooling, Budenkoller, häusliche Gewalt etc.).

Wenn ich also genervt bin von Corona, dann ist das Jammern auf sehr hohem Niveau. Aber auch wenn es unzählige Menschen gibt, denen dieses Jahr weit übler mitgespielt hat und die vermutlich liebend gern mit mir tauschen würden, hatte und habe auch meine düsteren Momente. Diesen Corona-Blues kennen vermutlich die allermeisten von uns: Er ist ein trüber Dunst, der sich ab einem bestimmten Punkt über das Gemüt legt, weil alle Tage gleich ablaufen. Wenn man schon gar keine Lust mehr hat, liebe Menschen anzurufen, weil sich ohnehin jedes Gespräch nur um Corona dreht. Obwohl ein freundlicher Schnack doch eigentlich so gut tun würde. Ich wünsche uns allen, dass wir diesen Corona-Blues im neuen Jahr bald wieder abschütteln und einander wieder unbeschwert begegnen können – in Cafés und Restaurants, auf Partys und Konzerten, in Ausstellungen und Museen, beim Training und bei Sportveranstaltungen, auf Reisen und daheim. Doch nun erst einmal ein Blick zurück auf mein persönliches (Blog-)Jahr!

Kirschkernkissen…

Januar 2020. Zum Jahresbeginn ahnte noch niemand, dass in Kürze ein Virus unser aller Leben durcheinanderbringen würde. Richtig gut ging es mir trotzdem nicht, denn mich plagten ausgerechnet kurz vor meinem 50. Geburtstag lästige Zipperlein wie ein Fersensporn und hartnäckige Schulter- und Nackenschmerzen. Nur weil ich Diabetes habe, heißt das ja leider nicht, dass ich vor anderen Malaisen gefeit wäre… Und das Blöde ist: Während mein Fersensporn dank Einlagen mittlerweile so gut wie ausgestanden ist, habe ich die Schulter- und Nackenschmerzen leider immer noch nicht in den Griff bekommen. Dafür durfte ich mich Anfang Januar noch ein wenig im Ruhm sonnen, denn mein Blogbeitrag zur Bedeutung sensibler Sprache im Umgang mit Menschen mit Diabetes, für den mich Ende 2019 die Deutsche Diabetesgesellschaft mit ihrem Medienpreis ausgezeichnet hatte, hatte es in gekürzter Form ins renommiert Deutsche Ärzteblatt geschafft. Außerdem standen Ende Januar natürlich wie üblich auch der Diatec und der T1Day auf meiner Agenda – zwei Veranstaltungen, die coronabedingt 2021 übrigens als rein digitale Events stattfinden werden.

Ich wäre wirklich gern wieder beim Sibirien-Marathon dabei gewesen – vor allem angesichts der Tatsache, dass es die einzige IDAA-Veranstaltung in 2020 war…

Februar 2020. Im Februar erhielt ich bei einem Schulungsabend mit einer Gruppe jugendlicher Typ-Einser Einblick in die Gedanken, die junge Menschen mit Typ-1-Diabetes auf dem Übergang ins Erwachsenenleben bewegen. Ich war dorthin eingeladen worden, um den Kids ein bisschen über meinen Diabetesalltag als erwachsene und berufstätige Frau zu erzählen. Nur wenige Wochen später, als wir uns alle mitten in einer Pandemie befanden, wäre eine solche Veranstaltung nicht mehr möglich gewesen. Dummerweise verpasste ich im Februar die einzige IDAA-Veranstaltung im ganzen Jahr 2020, nämlich den Sibirien-Marathon, an dem neben unserer angestammten norddeutschen Truppe erstmals auch die IDAA-Vorsitzende Ulrike Thurm teilnahm. Ich vertrieb mir just zum selben Termin mein Wochenende mit rund 1.000 Aufschneidern (aka Chirurgen) in Nürnberg, wo deren jährlicher Bundeskongress stattfand, der für mich als Redakteurin ihrer Verbandszeitschrift nun einmal ein Pflichttermin ist. Es war übrigens auch der letzte Kongress, den ich noch live und vor Ort besuchte. Alle weiteren Veranstaltungen des Jahres fielen entweder aus oder fanden als virtuelle Events statt.

März 2020. Am 13. März wurden bundesweit Schulen und Kitas geschlossen, dann Restaurants, Freizeiteinrichtungen und die Großzahl der Geschäfte. Größere Veranstaltungen wurden abgesagt. Ein paar Tage später startete ich hier auf meinem Blog mein Elmshorner Corona-Tagebuch gegen den Corona-Blues. Der Lockdown war aufregend, hatte für mich einen Hauch von Abenteuer, weil auf einmal alles so neu und ungewohnt war: Mein Mann hockte auf einmal mit mir zusammen im Home Office. In den Supermärkten klebten auf einmal Abstandsmarkierungen auf den Böden, die Kassiererinnen verschanzten sich hinter Spuckschutz aus Plexiglas. Der Virologe Christian Drosten startete seinen Corona-Podcast und wurde zum Superstar. Wir lernten unglaublich viele neue Vokabeln, manche lernten sogar kochen, weil man nirgends mehr außer Haus essen gehen konnte. Den ganzen März hindurch schrieb ich fast jeden Tag, was mir an Neuem begegnete und welche Gedanken mir zur Corona-Pandemie durch den Kopf gingen. Dazu gehörte immer auch ein Kochrezept für die schnelle Corona-Küche – für alle, denen am Herd sonst rasch die Ideen ausgehen. Weil ich nahezu täglich auf meinem Lokalblog Elmshorn für Anfänger bloggte, passierte hier dafür nicht allzu viel. Auch mein Diaversary – immerhin habe ich seit dem 30. März 2020 exakt 10 Jahre mit Diabetes auf dem Buckel – ging im allgemeinen Corona-Gewirr irgendwie unter. Doch immerhin schaffte ich es noch, eine Buchrezension des nagelneuen Reiseratgebers meiner lieben Freundin Susanne Löw zu verfassen. Ein denkbar blöder Zeitpunkt, da doch gerade überall Grenzen dicht gemacht und Reiseverbote verhängt wurden. Doch wenn wir 2021 wieder reisen können und ihr noch Anregungen zum Diabetesmanagement beim Reisen sucht, dann lege ich euch das Buch wärmstens ans Herz! Und natürlich habe ich mir im März auch einmal ein paar Gedanken zur besonderen Lage von Menschen mit Diabetes in der Corona-Krise vom Herzen geschrieben.

Meine ersten selbstgenähten Maskenmodelle waren noch nicht so der Hit, doch mit der Zeit hatte ich dann den Bogen raus.

April 2020. Mit dem Thema Corona und Diabetes beschäftigte ich mich auch im April, allerdings mit einem längeren Beitrag in der Blood Sugar Lounge und nicht hier. Ansonsten verbrachte auf einmal viel Zeit an der Nähmaschine und fabrizierte Behelfsmasken. Bei einer Fahrt nach Hamburg – ich hatte den Auftrag, für die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVHH) eine Chronik der bisherigen Pandemie zu schreiben und wurde vor Ort für Interviews mit den Protagonisten erwartet – fiel mir auf, wie sehr sich durch das Abschotten zu Hause schon nach so kurzer Zeit meine subjektive Einschätzung von Normalität und Gefahr verändert hatte. Die Corona-Chronik der KVHH ist übrigens im Hamburger Ärzteblatt erschienen, hier könnt ihr Teil 1 nachlesen.

Tanzen und Fitness mit Hygienekonzept heißt vor allem: Abstand halten und im eigenen aufgeklebten Terrain bleiben.

Mai 2020. Im Wonnemonat wunderte ich mich noch über die vielen verschiedenen Tragevarianten von Gesichtsmasken (unterhalb der Nase, auf dem Kinn…) und ärgerte mich über die zunehmenden Tendenzen, das sozialverträgliche Frühableben älterer oder kranker Menschen in Kauf zu nehmen, damit die Mehrheit sich nicht einschränken muss. Doch ebenso fassungslos machte mich die Blockwart-Mentalität, mit der viele Leute sich herausnahmen, andere zu bestrafen, die sich in ihren Augen nicht an die Corona-Regeln gehalten hatten. Hier auf dem Blog ging es ruhig zu, ich veröffentlichte einen einzigen Beitrag, der so rein gar nichts mit Corona zu tun hatte, sondern von der Vorbildfunktion von Top-Sportlern handelte – die sich meines Erachtens prima auch auf die Vorbildfunktion von besonders gewissenhaften und glattkurvigen Typ-Einsern übertragen lässt. Ende Mai schien es dann erst einmal so, als hätten wir in der Pandemie das Schlimmste überstanden. Hier im Kreis Pinneberg wurden sogar über eine ganze Weile hinweg gar keine Neuinfektionen mehr registriert. Deshalb freute ich mich über die damit einhergehenden Lockerungen – und wir ließen uns wieder in Restaurants, in unseer Tanzschule und im Fitnessstudio blicken, natürlich mit ausgeklügelten Hygienekonzepten.

Inspirationen für die schnelle Corona-Küche gab es auf meinem Lokalblog Elmshorn für Anfänger

Juni 2020. Im Juni fiel mir auf, dass ich dummerweise einen Trend verpasst habe, aus dem ich vielleicht hätte Kapital schlagen können. Immerhin hatte ich auf meinem Elmshorn-Blog im Zusammenhang mit meinem Corona-Tagebuch nahezu täglich Kochrezepte für die einfache und leckere Corona-Küche veröffentlicht. Gratis. Andere Leute waren schlauer und haben die Gelegenheit genutzt, fix ein Kochbuch mit schnellen pandemiekompatiblen Rezepten herauszugeben. Naja, man kann nicht alles haben. Ich konnte mich auch ohne ein Kochbuch-Projekt nicht über einen Mangel an Aufträgen und Arbeit beklagen. Im Juni erschien unter anderem auch Teil 2 meiner Corona-Chronik für die KVHH im Hamburger Ärzteblatt unter dem Titel Geordneter Rückzug in die ’neue Normalität‘.

Urlaubsreise? Dieses Jahr Fehlanzeige…

Juli 2020. In diesem Monat gab es nicht einen einzigen Beitrag auf diesem Blog. Doch ich kann euch verraten, dass ich den Juli mit ein paar Tagen Urlaub verbrachte, wobei unsere eigentlichen Urlaubpläne natürlich nicht aufgingen, sodass wir uns vor allem im Garten und in der näheren Umgebung tummelten. Wie so manch andere Menschen entdeckten Christoph und ich dieses Jahr das Wandern bzw. etwas ausgedehntere Spazierengehen für uns. Für sportliches Training im üblichen Sinn fehlte uns allerdings die Motivation. Ohne sportliche Wettkämpfe fehlte uns das Ziel, auf das wir hätten hinarbeiten können. Und so blieben die Rennräder in der Garage, die Laufschuhe kamen kaum zum Einsatz, und mit dem Schwimmtraining ist das bei uns in Elmshorn sowieso seit Jahren eine etwas komplizierte Angelegenheit, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls muss ich rückblickend leider feststellen, dass 2020 seit Beginn meiner Triathlon-‚Karriere‘ das mit Abstand unsportlichste Jahr für mich war. Was man blöderweise auch auf der Waage sehen kann. 😦

Meinen Diabetes scheint Corona zum Glück bislang überhaupt nicht zu jucken.

August 2020. Wie schwer es mir 2020 fiel, sportlich aktiv zu bleiben, habe ich im August einmal in einem Blogbeitrag aufgeschrieben. Außerdem gab es hier einen Beitrag mit dem Titel Diabetisch für Anfänger zu lesen, in dem es um den speziellen sprachlichen Code ging, den Christoph und ich als Typ1-TypF-Paar miteinander entwickelt haben. Bei meinem halbjährlichen Termin in der Diabetespraxis durfte ich mich über einen fabelhaften HbA1c-Wert von 6,2 Prozent bei 88 Prozent im Glukosezielbereich freuen – immerhin stört sich mein Diabetes offenkundig herzlich wenig an Corona. Ende August stand nach langer Pause auch endlich mal wieder eine kleine Recherchereise für eine Reportage in der Diabetes Zeitung an: Sie führte mich ins Nordsee-Internat (NSI) in St. Peter Ording, wo auch eine ganze Reihe von Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes untergebracht sind. Sie lernen dort, sich besser mit ihrer Stoffwechselerkrankung zu arrangieren und sie in den Alltag zu integrieren – eine Sache, die bekanntlich etlichen in ihrem gewohnten familiären und schulischen Umfeld schwerfällt. Das NSI hat mich mit seinem Konzept sehr beeindruckt – und wer die fertige Story einmal lesen möchte, findet sie hier in Ausgabe 10.2020 der Diabetes Zeitung der DDG (S. 24).

September 2020. Auch der Spätsommer verlief noch relativ unbeschwert, auch wenn Corona natürlich stets allgegenwärtig war. Wir unternahmen einen Wochenendtrip an die Müritz und trafen uns dort mit meiner Familie. Wir genossen ein paar schöne Abende in der Außengastronomie. Wir halfen mit beim Corona-Duathlon des Tri-EMTV, einer von gerade einmal vier Triathlon-Wettkämpfen in ganz Schleswig-Holstein in diesem Jahr. Und wir arbeiteten, arbeiteten, arbeiteten. Für mich als Medizinjournalistin war 2020 ein sehr arbeitsreiches Jahr. Ich bin dankbar dafür, dass mir – anders als vielen anderen freien Kollegen – keine Aufträge wegbrachen, sondern ich mich im Gegenteil vor Arbeit kaum noch retten konnte. Doch viel Arbeit ist halt auch anstrengend und macht müde. Im September merkte ich so langsam, dass ich an meine Grenzen gelange, doch ein Ende der Arbeitsbelastung war leider noch nicht absehbar. Zum Beispiel, als ich Ende September für einen Tag nach Westerland aufbrach, um mich dort – wieder im Auftrag der Diabetes Zeitung – in der Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche umzuschauen und mit Leuten zu reden. Dort können Kids und ihre Eltern sich in einer vierwöchigen Reha fit machen für neue Herausforderungen wie einen Schulwechsel oder den Einstieg in eine Pumpentherapie. Diese Reportage ist in Ausgabe 12.2020 der Diabetes Zeitung erschienen (S. 17). Außerdem führte ich im September ein ebenso spannendes wie kurzweiliges Zoom-Interview mit Dr. Alexander Risse, Diabetologe am Klinikum Dortmund, und dem Sprecher der Klinik, Marc Raschke. Die beiden haben sich mit ihren YouTube-Videos zu verschiedenen Diabetesthemen in den vergangenen Jahren eine treue Fangemeinde erobert. In der Diabetes Zeitung erschien der Beitrag in Ausgabe 11.2020 (S. 22), hier auf meinem Blog dann erst vor ein paar Tagen.

Oktober 2020. In diesem Monat war ich wieder für die KVHH im Einsatz und schrieb Teil 3 ihrer Corona-Chronik, die mit dem Titel Gut gerüstet für die Infektsaison in der Novemberausgabe des Hamburger Ärzteblatts erschien. So langsam stiegen die Infektionszahlen wieder an, die dänische Hauptstadt Kopenhagen wurde zum Risikogebiet erklärt, und wir machten uns Gedanken, ob damit unser heiß ersehnter Urlaub (eine Woche in Dänemark, allerdings in Jütland am Limfjord und damit weit entfernt vom Hotspot) in Gefahr wäre. Denn hätten wir nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet erst einmal in Quarantäne gemusst, wären wir wohl eher nicht nach Dänemark aufgebrochen. Doch bis auf die Region Kopenhagen blieb unser nördliches Nachbarland ein sicheres Urlaubsziel – zumindest nicht infektiöser als das Daheimbleiben. Wir fuhren also nach Dänemark, genossen eine Woche pure Entspannung in einem schönen Ferienhaus mit Sauna, Kaminofen und Blick über den Fjord und kehrten zurück mit dem Entschluss, uns selbst auch einen Kaminofen zuzulegen – doch dazu später mehr. Unser Urlaub kam keinen Tag zu spät, denn am Wochenende unserer Heimreise machte Dänemark die Grenzen wieder für deutsche Urlauber dicht. Wie gut, dass wir noch einmal eine Auszeit vom Alltag dort genießen konnten! Für mich bedeutete dieser Urlaub sogar eine – wenn auch unfreiwillig eingelegte – erholsame Pause vom Freestyle Libre und damit auch von ständig verfügbaren und damit auch präsenten Glukosewerten.

November 2020. Den November habe ich dafür umso anstrengender in Erinnerung. Kaum waren wir zurück aus dem Urlaub, wurde aufgrund der rapide steigenden Infektionszahlen der ‚Lockdown light‘ verhängt. Davon betroffen waren erstmal Restaurants, Kinos, Theater und Freizeiteinrichtungen – darunter auch unser Fitnessstudio und unsere Tanzschule. Wir stürzten uns erneut in Arbeit und verbrachten unsere Tage nahezu ausschließlich am Schreibtisch. Keine Verabredungen mit Freunden, keine Freizeitaktivitäten (abgesehen vom abendlichen Spaziergang durch die City oder die nähere Umgebung). Am Diabetes-Awareness-Monat November mit seinen diversen Aktionen zur Aufklärung über Diabetes beteiligte ich mich daher im Grunde nur ein einziges Mal: nämlich mit einem kleinen Impulsvortrag zum Thema Selbsthilfe beim #docday im Rahmen des Weltdiabetestags am 14. November. Übrigens habe ich mich derart in meine spontan ausgedachte Tragevariante für den Blue Circle verliebt, dass ich demnächst wohl mal einen Juwelier aufsuchen werde, damit er mir einen solchen kettentauglichen Anhänger in Edelmetall anfertigt. 😉

Dezember 2020. Als hätte ich in diesem Jahr nicht ohnehin schon genug gearbeitet und mein Geschreibsel in die Welt hinausgetragen, habe ich vor einer Weile nun auch noch angefangen, Podcasts für die Blood Sugar Lounge zu produzieren. Man kann mich nun also nicht nur lesen, sondern auch hören. Für 2021 sind – obwohl ich mir fest vorgenommen habe, diese Sache mit der Work-Life-Balance im neuen Jahr besser in den Griff zu bekommen – weitere Folgen geplant, also stay tuned! Ansonsten war ich froh, als ich am 17.12. nach meinem letzten Arbeitstag in diesem Jahr das Laptop erstmal zuklappen konnte. Just an dem Tag wurde auch unser Kaminofen geliefert, der uns nun schon viele gemütliche und entspannte Stunden beschert hat. Wer mehr Bilder sehen möchte, findet sie bei Instagram unter dem Hashtag #kaminfluencer, den ich mir flugs ausgedacht habe (ist das nicht irre, dass vorher noch nie jemand auf diesen coolen Hashtag gekommen ist??).

Während ich für diesen Jahresrückblick meine gesammelten Blogbeiträge und Kalendereinträge durchsehe, fällt mir auf, dass ich trotz Corona eine Menge schöner Dinge erlebt habe. Mehr als ich ad hoc hätte nennen können. Ganz so fad und ereignislos war 2020 also doch nicht. In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch in ein gesundes, unbeschwertes und geselliges neues Jahr. Passt gut auf euch und die Menschen um euch herum auf!

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