Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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It wasn’t the carbs… Mein kleiner Beitrag zum DEEP talk bei Novo Nordisk in Kopenhagen

In meinem Leben ist es bislang nicht allzu oft vorgekommen, dass man man mir ein Mikrofon ans Ohr geklemmt und mich für eine zehnminütige Rede auf die Bühne geschickt hat. Doch bei Novo Nordisk war man der Meinung, dass ich interessante Einblicke in den Alltag mit Diabetes bieten kann – und so habe ich am Montag in der Firmenzentrale in Dänemark vor anderen Patientenvertretern und vor Angestellten des Pharmaunternehmens ein wenig darüber erzählt, welche Faktoren den Blutzucker beeinflussen können – denn es sind nun einmal nicht immer die Kohlenhydrate.

Wer diesem Blog auch auf Facebook folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen: Ich war mal wieder unterwegs, und zwar dieses Mal auf Einladung von Firma Novo Nordisk nach Kopenhagen (siehe Disclaimer am Ende des Blogbeitrags). Seit einer Weile sucht das Unternehmen den intensiveren Austausch mit Menschen mit Diabetes und hat dafür das „Disease Experienced Expert Panel“ (DEEP) ins Leben gerufen. Am Montag fand nun der erste „DEEP talk“ statt, zu dem Patientenvertreter aus aller Welt nach Kopenhagen eingeflogen wurden um in jeweils zehn Minuten Einblicke in den Alltag mit Diabetes zu vermitteln. Dreh- und Angelpunkt waren „Mealtime challenges“, also sämtliche Herausforderungen, denen Menschen mit Diabetes im Zusammenhang mit Essen begegnen. Weiterlesen


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Weltdiabetestag 2018: Immer was zu lachen, dem Diabetes sei Dank!

Heute ist der Geburtstag des Insulin-Entdeckers Frederick Banting, der am 14. November 1891 das Licht der Welt erblickte. Zu seinen Ehren feiern wir heute den Weltdiabetestag, auch wenn einem mit Diabetes im Alltag nicht immer nach Feiern zumute ist.

WDD2018-16.9.pngIlka, Sascha und Saskia vom Diabetes Beachclub, aka die Unermüdlichen, haben sich zu diesem Anlass eine Blogparade ausgedacht. Die lustigsten Geschichten, die wir mit unseren Freunden oder Familien in Bezug auf den Diabetes bislang erlebt haben, sollen wir zum Besten geben. Weiterlesen


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DDG-Medienpreis: Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen!

Gestern hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Rahmen ihrer Herbsttagung die DDG- Medienpreise 2018 verliehen. Und unter den drei Kolleginnen und einem Kollegen, die mit den Preisen in den Kategorien Print, Hörfunk, TV und Online geehrt wurde, tauchten doch glatt ein paar bekannte Gesichter auf!

So prämierte die DDG in der Kategorie Print ein mehr als 30-seitiges Themenspezial von Eileen Stiller in Ausgabe 3.2017 des Focus Diabetes. In dem klasse umgesetzten Beitrag geht es um moderne Diabetesmedikamente: Für wen kommen welche Medikamente infrage? Wie wirken sie? Welche Nebenwirkungen kann es geben? Was muss der Patient bei der Einnahme beachten? Weiterlesen


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Diabetes-Blog-Woche: Sind smarte Insulinpens nach Pumpen, CGM und Loop „the next big thing?“ Für mich eher nicht!

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Die Diabetestechnologie ist eine zunehmend vernetzte Angelegenheit. Pumpen kommunizieren mit CGM-Systemen, Blutzuckermessgeräte mit Apps auf dem Smartphone etc. Wer wie ich in diesen Zeiten noch einen ganz klassischen mechanischen Insulinpen benutzt, kommt sich da beinahe schon ein wenig anachronistisch vor. Eine Zeitlang war ich in Versuchung, meine Insulinzufuhr zu digitalisieren. Doch ich habe wieder Abstand davon genommen.

Ich mag das Geräusch, wenn ich meinen Insulinpen klack-klack-klack aufziehe und genau weiß, dass mit jedem spürbaren Schritt des Gewindes eine halbe Einheit Insulin hinzukommt. Und auch beim Spritzen gibt mir das simple klack-klack-klack die Sicherheit, dass das Insulin in der vorgesehenen Dosis in meinem Bauchschwabbel angelangt ist. Man kann nicht allzu viel falsch machen, wenn man mit einem Insulinpen hantiert. Weiterlesen


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Diabetes-Blog-Woche 2018: Wir schreiben Anno 2028 und mein Diabetes ist einfach nur eine harmlose Dysbalance

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31. Juli 2028. Heute ist ein großer Ausnahmetag, für den ich eigens noch einmal dieses Retro-Kommunikations-Tool namens „Blog“ herauskrame. Für die Jüngeren unter euch: Bloggen war vor zehn Jahren ein beliebter Zeitvertreib unter Typ-Einsern. Heute, im Jahr 2028, kenne ich kaum noch funktionstüchtige customized iTransformer, die mit der alten „WordPress“-App von damals noch klarkommen. Aber was tut man nicht alles, um ein Aufsatz-Thema der Diabetes-Blog-Woche erfolgreich zu bearbeiten.

Ich blogge also mal wieder. Ehrlich gesagt, sind meine Finger deutlich ungelenker als vor zehn Jahren. Kein Wunder – schließlich ist es lange her, dass ich zuletzt einen Text getippt habe. Aber da das gute alte WordPress nun einmal keine Spracheingabe beherrscht wie all die Apps, mit denen wir heutzutage arbeiten, muss ich da jetzt wohl durch. Denn ich möchte euch ein paar der Dinge in Erinnerung rufen, die sich in den vergangenen 10 Jahren auf dem Markt für Menschen mit Diabetes getan haben. Doch bevor ich nostalgisch werde, checke ich lieber einmal meinen 360°-Emo-Score und klebe mir ein neues Oxytocin-Insulin-X-Kombipflaster auf. Weiterlesen


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Auf dem Weg zum Closed Loop: Was die Diabetes-Industrie für uns in der Pipeline hat

Mein eigenes Diabetesmanagement halte ich lieber frei von allzu viel technischem Schnickschnack. Und trotzdem verfolge ich aufmerksam, was sich auf dem Markt der Diabetestechnologie tut. Zum Beispiel der Jahrestagung der DDG, bei der ein Überblick über neue Produkte gegeben wurde, die so langsam auch den Namen „künstliche Bauchspeicheldrüse“ verdienen.

Ich persönlich bin mit meinem ganz gewöhnlichen, mechanischen Insulinpen und mit meinem FreeStyle-Libre-Sensor ja hochzufrieden. Bedarf für eine Insulinpumpe oder ein rtCGM-System sehe ich in meinem Diabetesmanagement nicht. Erst recht nicht für ein System, das Pumpe und Sensor miteinander koppelt und daraus eine quasi automatisierte künstliche Bauchspeicheldrüse („Closed Loop“) macht. Trotzdem finde ich es ungeheuer spannend, was andere Menschen mit Diabetes so alles anstellen, die mehr Spaß an Technik haben als ich. Unter dem Hashtag #wearenotwaiting findet man im Internet mittlerweile jede Menge Informationen von der und über die Community, die keine Lust mehr hat, auf die Industrie zu warten, bis endlich ein kommerzielles Closed-Loop-System verfügbar ist.

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Insulinpumpe oder CGM: Was bringt uns der Vergleich von Äpfeln und Birnen?

Sowohl Insulinpumpen als auch CGM-Systeme können entscheidend dazu beitragen, mehr Glukosewerte im Zielbereich zu erreichen. Doch wenn man sich für das eine oder das andere entscheiden müsste – welches wäre das bessere Instrument? Darüber debattierten beim ATTD-Kongress zwei internationale Experten.

Wer an CGM-Systeme denkt, stellt sie sich häufig automatisch als Erweiterung einer Insulinpumpentherapie vor. Immerhin tragen viele der technikaffinen Typ-1-Diabetiker, die im Netz über ihre Erfahrungen mit dem neuesten Equipment berichten, beides: Pumpe und Sensor. Dabei ist eine Insulinpumpe kein Muss, wenn man die Vorzüge der kontinuierlichen Glukosemessung nutzen möchte. In letzter Zeit gibt es auch immer mehr wissenschaftliche Studien, in denen der Effekt der kontinuierlichen Glukosemessung im Zusammenhang mit Insulinpens (ICT) untersucht wird. Und schon stellt sich die Frage, welches Instrument mehr zum Therapieerfolg beiträgt: die Pumpe oder das CGM-System? Weiterlesen


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Wenn die Zuckerwerte beim Langlaufski auf Talfahrt gehen…

Eins habe ich bei meinem Schnupper-Wochenende mit der IDAA in Oberwiesenthal gelernt: Beim Langlaufski kann es durchaus auch mal bergab gehen – und für die Zuckerwerte gilt das bei einer ungewohnten körperlichen Beanspruchung allemal!

Mein Mann Christoph und ich hatten schon lange vorgehabt, einmal Skilanglauf auszuprobieren. Irgendwo in Norwegen oder im Harz vielleicht. Doch dann ergab sich mit einem Schnupperwochenende der IDAA Mitte März die tolle Gelegenheit, in Oberwiesenthal (Erzgebirge) das Skifahren in der Loipe auszuprobieren. Noch dazu zusammen mit einer Gruppe anderer Typ-1-er und unter Anleitung des Top-Skilangläufers Arne Reichelt (20 Jahre alt), der eigentlich gern in der Sportfördergruppe der Bundeswehr an seiner Profi-Karriere gebastelt hätte – wenn ihm 2015 nicht die Diagnose Typ-1-Diabetes einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Weiterlesen


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Auf den Tag genau 8 Jahre mit Diabetes – eine rechnerische Bestandsaufnahme

Der 30. März ist seit 2010 ein besonderer Tag für mich. Nämlich der Jahrestag meiner Diabetesdiagnose, mit der sich in meinem Leben zwangsläufig allerhand geändert hat. Eine gute Gelegenheit mich zu freuen, dass ich die vergangenen acht Jahre recht gut bewältigt habe – und am Leben bin!

In den vergangenen Jahren habe ich an dieser Stelle immer wieder meinen ersten Blogbeitrag zum Jahrestag meiner Diabetesdiagnose herausgekramt. Ich finde den Beitrag immer noch gut und zutreffend, also lest ihn gern noch einmal ;-). Doch irgendwann ist es auch mal gut mit dem Text-Recycling und es muss ein neuer Diaversary-Beitrag her. Hier ist er – und er hat viel mit Zahlen zu tun. Weiterlesen


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Basalbedarf halbiert – und 4 weitere Beobachtungen rund um das Abnehmen mit Diabetes

Etwa vier von meinen neun überflüssigen Kilos sind schon runter, seit ich am 20. Januar mit dem konsequenten Kalorienzählen und vor allem Kaloriensparen angefangen habe. Mein neues Essverhalten geht natürlich auch an meinem Diabetes nicht spurlos vorüber.  Hier erzähle ich euch einmal 5 Dinge, die mir seither aufgefallen sind.

Eins vorweg: Meinen Glukosewerten gefällt es enorm, dass ich mich beim Essen zurückhalte. Doch nun auf zu meiner Top-5-Liste der Dinge, die sich in meinem Körper, meinem Diabetesmanagement und in meiner Wahrnehmung seither verändert haben. Weiterlesen