Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Unverhofft kommt oft: Vorfußlaufen auf dem Laufband

Bei schönstem Wetter im Fitnessstudio aufs Laufband? Total daneben, sehe ich auch so. Habe ich vorgestern trotzdem gemacht – und dabei unverhofft das Vorfußlaufen trainiert. Dafür werde ich noch immer mit einem wundervollen Muskelkater in den Waden belohnt.

Es ist ja so, wie es nun mal ist. Ich komme oft erst auf den letzten Drücker aus dem Quark. So auch vogestern, als ich mir vorgenommen hatte, endlich mal wieder vormittags den „CX Works“-Kurs (30 Minuten supereffektives Rumpftraining) in meinem Fitnessstudio zu besuchen. Eigentlich war ich ganz gut in der Zeit. Doch dann klingelte das Telefon. Dann war die Sporttasche komischerweise doch noch nicht gepackt. Ich betrat das Fitnessstudio exakt um 10:30 Uhr, also zum Kursbeginn. Am Eingang stellte ich fest, dass ich meine Mitgliedskarte vergessen habe. Zum Glück ließ man mich nach einem Blick in die Mitgliederdatei auch ohne Karte hinein, puh. Die Karte steckte noch in meinem anderen Rucksack, den ich bei meinem letzten Besuch im Fitnessstudio benutzt hatte. Und Mist, da steckte auch das Vorhängeschloss für das Schließfach. Weiterlesen →


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Fitbittersweet: Neues aus meinem Leben mit dem Schrittzähler

Mittlerweile sind beinahe drei Monate vergangen, seit ich das erste Mal den Aktivitätstracker Fitbit um mein Handgelenk geschnallt habe. Derzeit bringe ich es auf durchschnittlich 11.000 Schritte pro Tag. Wobei ein paar kleine Tricks im Alltag helfen.

März, April, Mai. So lange trage ich am Arm nun regelmäßig einen Aktivitätstracker namens Fitbit. Zeit für ein kleines Update, finde ich. Erst einmal ein paar Zahlen: Ich habe inzwischen 15 Fitbit-Freunde, mit denen ich Wettkämpfe („Wer schafft die meisten Schritte am Wochenende / in der Arbeitswoche / am Tag?“) bestreite und mich wechselseitig anfeuere. Im Schnitt bringe ich es derzeit auf 11.000 Schritte am Tag, und (eine kleine Feinheit, die ich vor einer Weile entdeckt habe) ich achte darauf, in jeder Stunde des Tages möglichst mindestens 250 Schritte zu bewegen. Das gelingt je nach Arbeitsbelastung in etwa 9 Stunden zwischen 8 und 21 Uhr. Vor 8 und nach 21 Uhr gestatte ich mir dann aber tatsächlich totale Bewegungslosigkeit. Weiterlesen →


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Der Itzehoer Störlauf 2016: Einer muss schließlich auch die Schafe fotografieren…

Wenn es warm und schwül ist, habe ich wenig Lust zu laufen. So ging es mir gestern. Zu blöd, wenn man just an so einem Tag für einen Wettkampf angemeldet ist! Na, sei’s drum… ich ließ meinen Schweinehund an der langen Leine laufen und machte bei meiner schweißklebrigen 10-Kilometer-Strecke einfach etliche Gehpausen, in denen ich die Landschaft genoss und Schafe fotografierte.

Auf den gestrigen Störlauf in Itzehoe hatten mein Mann Christoph und ich uns seit langem gefreut und vorbereitet. Christoph, weil er für seine Firma nach Feierabend eine Laufgruppe trainiert und auf den Wettkampf vorbereitet hatte. Zusammen mit ein paar Kollegen hatte er sich den Halbmarathon vorgenommen. Ich wiederum hatte mich auf die Veranstaltung gefreut, weil ich den Lauf als Team-Event für insgesamt vier Mitglieder der IDAA (International Diabetes Athletes Association, ein Verein für Sportler mit Diabetes)  angemeldet hatte. Weiterlesen →


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Es gibt so Tage… da klappt es einfach nicht mit dem Sport

In dieser Woche ist sportlich irgendwie der Wurm drin. Okay, am Montag war ich anderthalb Stunden mit dem Rennrad unterwegs. Aber seither kommt immer etwas dazwischen – und die Sache wird nicht leichter, wenn man dabei auch immer den Blutzucker im Auge behalten muss!

Die Triathlon-Saison hat begonnen. Das ist die Zeit im Jahr, in der beim Nachhausekommen oft kleine Haftnotizen an der Tür kleben, mit denen mein Mann Christoph und ich uns gegenseitig darüber informieren, dass wir gerade beim Laufen/Schwimmen/Radfahren sind. Keine Sorge, wir kommunizieren nicht nur über solche Zettel, aber an manchen Tagen sammeln sich da durchaus ein paar Zettelbotschaften an. Auch wenn ich immer „nur“ in der Sprintdistanz starte (500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen), bereite ich mich doch halbwegs gewissenhaft auf dieses sportliche Ereignis vor. Weiterlesen →


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Darf ich vorstellen? Mein neuer Alltagsbegleiter, das Fitnessarmband

Zum Geburtstag habe ich dieses Jahr von meinem Mann unter anderem ein Fitnessarmband von Fitbit geschenkt bekommen. Das hatte ich mir gewünscht – und zwar, obwohl ich doch eigentlich nicht so drauf stehe, ständig irgendwelche Gerätschaften an meinem Körper herumzutragen (Stichwort Insulinpumpe) und meist noch nicht einmal eine Armbanduhr trage.

Mein Sinneswandel kam so: Christoph hat seit einer Weile eine neue Pulsuhr. Nicht sein Wunschmodell, aber eines, das es als Angebot im Tausch gegen Prämienmeilen bei einer Fluggesellschaft gab. Diese neue Pulsuhr (wenn ich mich jetzt grad im Modell nicht täusche, ist es die Tomtom Runner 2 Cardio GPS) misst nicht nur den Puls und trackt die Laufstrecken, sondern sie zählt im Alltag auch Schritte und Schlafstunden. Christoph konnte mir also jeden Tag stolz mitteilen, wie viele Schritte er schon gelaufen ist. An Trainingstagen kamen da ganz erstaunliche Summen zusammen – oder er bat mich nach einem langen Bürotag ohne sportliche Aktivität, noch einmal mit eine Runde um den Block spazieren zu gehen, damit er seine obligatorischen 10.000 Schritte pro Tag erreicht. Weiterlesen →


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Laufreise, Tag 10: Heut hab ich Rücken und schreibe deshalb über Essen und Insulin

Einmal falsch bewegt beim Hütchen-Hüpfen, und schwups war’s das für heute. Der Rücken ziept und braucht Wärme. Die Laufschuhe dürfen heute auslüften, und ich schreibe mal über meine Ernährung und Insulinanpassung während dieses Urlaubs.

Mein Rücken ist normalerweise nicht anfällig für die typischen Zipperlein, die Büromenschen gern plagen. Aber irgendwann ist halt immer auch ein erstes Mal. Und so kam es, dass ich heute morgen beim Frühsport am Strand beim Hütchen-Hüpfen ungünstig (vermutlich im Hohlkreuz, dazu neige ich leider ein bisschen) wieder auf dem Boden landete und auf einmal einen fiesen Schmerz im unteren Rücken – Iliosakralgelenklendenwirbelsäuleirgendwosodiesegegend – spürte, der mich seither treu begleitet.  Weiterlesen →


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Laufreise, Tag 8: Tempo, Tempo, kleine Schnecke!

Heute standen „nur“ zwei Trainingseinheiten auf unserem Plan: Frühsport mit Lauf-ABC am Strand, und dann am Vormittag Tempotraining – ebenfalls am Strand. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und nutzten die Gelegenheit, einmal den nächstgelegenen Ort Chiclana de la Frontera zu erkunden – lauffaul und per Bus.

So langsam habe ich mich an diese morgendlichen Sporteinheiten gewöhnt und finde sie auch ganz angenehm – zum Wachwerden, zum Morgensonnenstrahlensammeln und für das schöne Gefühl, schon so früh am Morgen aktiv gewesen zu sein. Heute hieß es für uns beim Frühsport nach einer Weile: Schuhe ausziehen, barfuß Laufen! Der feuchte Sand war zwar noch recht kalt, aber das Laufen mit nackten Füßen auf Sand fühlte sich gut an. Weiterlesen →


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Laufreise, Tag 7: Kräftigung und ein langsamer Lauf am Strand

Nach dem gestrigen Vormittagsregen ziehen hier die Temperaturen noch ein wenig an. Bis zum Ende unserer Reise dürfen wir uns wohl jeden Tag über 17-19 Grad Wärme freuen. Für Krafttraining in der Mittagssonne fast ein wenig zu warm, für einen langsamen Dauerlauf am Strand ideal.

Allerdings begann der Tag für mich nicht unbedingt perfekt. Ich hatte mich in der Nacht gefühlte Ewigkeiten schlaflos umhergewälzt. Gestern hatte ich nämlich den Fehler begangen, doch einmal kurz ein paar Job-Mails zu lesen und dabei gleich eine Ahnung davon bekommen, mit welchen Baustellen ich mich ab Montag wieder herumärgern darf. Und so lag ich also in der Nacht wach, dachte über dieses und jenes nach, das eigentlich erst ab Montag wieder Platz in meinem Kopf einnehmen dürfte. Aber wie Gedanken nun einmal so sind, lassen sie sich nicht immer brav in die vorgesehenen Kanäle oder Zeitfenster leiten, sondern wollen auch um 2 Uhr oder 4 Uhr nachts gründlich durchdacht werden… 😦 Weiterlesen →


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Laufreise, Tag 3: Alter Schwede, straffes Pensum heute!

Heute morgen hätte mich mein Schweinehund beinahe ausgetrickst. Ich bin dann trotzdem heroisch zum Frühsport am Strand gegangen. Und habe am Mittag Kräftigungsübungen gemacht. Und bin mit dem Fahrrad etwa 9 Kilometer zum Leuchtturm von Conil gefahren, wo ich das Rad an eine Teamkollegin übergeben habe, um die selbe Strecke wieder zurück zu laufen.

Man hat ja so seine eingespielte Morgenroutine, die man nur schwer durchbrechen kann. Bei mir besteht sie aus: Zuckermessen, über das geplante Frühstück nachdenken, eine passende Dosis Insulin spritzen. Beinahe hätte ich mir also heute morgen vier Einheiten Insulin in den Bauch gejagt, obwohl doch wieder ein Nüchternlauf am Strand angesagt war. Mein Schweinehund war angesichts dieser großartigen Chance sofort zur Stelle und flüsterte mir ein: „Wenn du jetzt – so ganz versehentlich – Insulin spritzt, dann kannst du nicht zum Frühsport, weil du sofort frühstücken musst. Jetzt ist DIE Gelegenheit!“ Aber nix da. Ich bin ja nicht zum Spaß hier. Also in letzter Sekunde den Insulinpen beiseite gelegt, rein in die Laufklamotten, raus an den Strand. Weiterlesen →


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Laufreise, Tag 2: Nüchternlauf? Geht auf einmal doch!

Mein nagelneues Fitbit-Armband (Geburtstagsgeschenk! 🙂 )sagt, dass ich heute knapp 25.000 Schritte gegangen bin. Das finde ich für meinen ersten Trainingstag hier in Andalusien schon ganz beachtlich. Beachtlich (um nicht zu sagen TOLL) finde ich auch, wie mein Zucker heute bei dem straffen Programm mitgespielt hat.

Der Tag begann mit Frühsport am Strand. Gegen Sport am Strand ist ja überhaupt nicht einzuwenden, aber das Wörtchen „früh“ hatte mir im Vorfeld ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet. Zum einen, weil ich es eigentlich überhaupt nicht mag, ohne Frühstück aus dem Haus zu gehen, geschweige denn Sport zu treiben. Zum anderen, weil Nüchternläufe für mich bislang eine ziemlich knifflige Angelegenheit waren. Ihr wisst schon: Bei nüchternem Magen zapft der Körper schneller die Glykogenreserven in der Muskulatur und in der Leber an. Die freiwerdende Glukose braucht Insulin, doch davon habe ich – bis auf mein Basalinsulin – keines in der Blutbahn mehr. Der Zuckerspiegel steigt trotz Bewegung ins Unermessliche. Nicht gut. Weiterlesen →