Süß, happy und fit

Echte Geschichten aus meinem bewegten Leben mit Typ-1-Diabetes


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Low Carb und weniger Kohlenhydrate, trotzdem ganz normal essen – geht das eigentlich?

Low Carb hat derzeit Konjunktur. Gute Gründe für Essen mit weniger Kohlenhydraten gibt es genug – doch vielen Menschen fällt die Umstellung erst einmal schwer. Dabei kann man mit ein paar einfachen Tricks ganz leicht „normale“ Gerichte abwandeln und daraus Low Carb-Varianten machen.

Wer sich mit weniger Kohlenhydraten ernähren möchte, muss nicht unbedingt all seine Lieblingsrezepte über Bord werfen. Wir wissen ja alle: Wenn wir auf das verzichten sollen, was uns besonders gut schmeckt, dann halten wir keine Ernährungsumstellung oder Diät lange durch. Es muss ja nicht gleich ein kompletter Verzicht auf Kohlenhydrate sein. Viele Gerichte lassen sich mit ein paar Tricks kohlenhydratärmer gestalten und lassen den Blutzucker deshalb längst nicht so stark ansteigen wie die klassischen Varianten. Ich persönlich bin in meiner Ernährung wenig dogmatisch, sondern esse gern alles, was mir schmeckt. Aber ich versuche, die Menge der Kohlenhydrate im Rahmen zu halten, weil das meinen Blutwerten und meinem Glukoseprofil sehr gut bekommt. Hier also ein paar Tricks, die sich in meiner Küche bewährt haben. Weiterlesen


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Die IDAA: Der etwas andere Sportverein – nur für Diabetiker

Auch als nur mäßig ambitionierte Freizeitsportlerin mit Diabetes bin ich in der International Diabetes Athletes Association (IDAA) gut aufgehoben bin. Von meiner Sorte gibt es in diesem Verein sogar noch einige mehr – und auch die „IDAA-Topathleten“ sind gar nicht so ehrfurchteinflößend wie zuerst gedacht, sondern einfach nette und lustige Diabetiker, wie ich bei der IDAA-Jahresmitgliederversammlung im Harz feststellen durfte.

Seit gut einem Jahr bin ich Mitglied in der IDAA, der International Diabetes Athletes Association. Ich hatte lange mit dem Beitritt gezögert, weil mit ein paar Besuche auf der Website des Vereins den Eindruck vermittelt hatten, dass sich dort in erster Linie wahnsinnig ambitionierte Topathleten tummeln, für die 10-Kilometer-Läufe und Volkstriathlons unter ihrer Würde sind. Denn auf der IDAA-Page findet man viele Erfahrungsberichte von Sport-Events wie der Challenge Roth (wohl der berühmteste Iron Man Triathlon Deutschlands), von 24- oder 72-Stunden-Läufen und diversen Radrennen mit Distanzen gefühlt nie unter 150 Kilometer. Weiterlesen


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Weiterbildung beim DVD-Abend: Insulinschocktherapie bei Schizophrenie

Gestern habe ich nach langer Zeit wieder einmal „A beautiful mind“ angeschaut, den oscarpreisgekrönten Kinofilm über den Mathematiker John Nash aus dem Jahre 2001. Früher war ich darüber nicht gestolpert, doch dieses Mal stutzte ich angesichts der gruseligen Szenen einer „Insulinschocktherapie“ bei Schizophrenie.

Der Film „A beautiful mind“ handelt von dem brillanten Mathematiker John Nash (1928 bis 2015), der besonders in den Bereichen Spieltheorie und Differentialgeometrie sowie auf dem Gebiet der partiellen Differentialgleichungen arbeitete (was auch immer das ganz genau sein mag). Nash kommt einem – typisches Wunderkind eben – ziemlich schrullig vor, bis sich herausstellt, dass er an Schizophrenie erkrankt ist und paranoide Wahnvorstellungen hat. Er glaubt, vom Geheimdienst mit der Dechiffrierung sowjetischer Militärinformationen beauftragt zu sein und driftet immer weiter ab in eine Welt aus Verschwörungen, geheimen Bombenverstecken und Verfolgungsjagden. Er analysiert vermeintliche implementierte Codes aus Zeitungen und Zeitschriften und tapeziert sein ganzes Büro mit Papierausrissen und Querverweisen. Ich habe den Film seinerzeit im Kino gesehen und war schwer beeindruckt von diesem Zusammenspiel von Genie und Wahnsinn. Weiterlesen


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Ehrlicher Sünden-Check: Wie mustergültig ist mein Diabetesmanagement?

Lisa hat mit ihrem heutigen Blogpost ein paar Tabus angesprochen, über die Diabetiker nicht sprechen, die sie aber wider besseres Wissen trotzdem tun.

Es geht um das konsequente Händewaschen vor dem Blutzuckermessen, das regelmäßige Wechseln der Lanzetten und Pen-Nadeln und das Desinfizieren der Haut vor dem Katheterwechsel. Okay, letzteres ist für mich kein relevantes Thema, da ich keine Pumpe trage. Doch die anderen Punkte kenne ich nur zu gut, da weicht mein Verhalten auch ab und an von dem ab, was ich in meiner Schulung gelernt habe. Machen wir also einmal den ganz ehrlichen Check: Wie mustergültig ist mein Diabetesmanagement? Weiterlesen


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1:0 für meinen Schweinehund: Warum ich nicht bei den Cyclassics antreten mochte

„Du hast doch gar nicht genug trainiert. Die fahren alle immer so gefährlich dicht auf. Das Rennen startet schon um 7 Uhr, was wird dein Blutzucker nur dazu sagen?“ Schon verstanden, lieber Schweinehund, du bist in Wahrheit mein Schutzengel!

Liebe Leserinnen und Leser, ich schulde euch noch ein Geständnis. Ich hatte an dieser Stelle ja mehrfach großspurig angekündigt, in diesem Jahr an den Cyclassics teilzunehmen. Und ups, irgendwie war hier noch gar nichts von einem tollen Rennen, Glukosemanagement auf dem Rennrad und Euphorie im Ziel trotz Zieleinfahrt kurz vor dem Besenwagen zu lesen. Nun, das hat einen Grund… Weiterlesen


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#DBW2015: Wer vertritt eigentlich meine Interessen als Diabetikerin?

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Ich bin Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund (DDB), in der International Diabetes Athletes Association (IDAA) und in diversen Facebook-Gruppen zum Thema Diabetes. Aber was bringt mir das eigentlich in meinem Alltag mit Diabetes?

Wenn mehrere Leute dasselbe Problem haben, dann tun sie sich zusammen, gründen eine Gruppe oder einen Verein und sprechen ab dann gemeinsam mit lauterer Stimme, um gegenüber der Öffentlichkeit ihre Interessen zu vertreten. So funktioniert gesellschaftliches Leben in Deutschland und vermutlich vielen weiteren Teilen der Welt. Zum einen ist es für den einzelnen schön und tröstlich zu spüren, dass er mit seinem Problem nicht allein auf weiter Flur ist. Zum anderen kann man gemeinsam tatsächlich mehr bewirken, wenn Dinge im Argen liegen, die sich allein nicht lösen lassen. Weiterlesen


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#DBW2015 Aller Anfang ist schwer – doch das Leben geht weiter, versprochen!


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Mit der Diagnose Typ-1-Diabetes bricht erst einmal eine Welt zusammen. Das war auch bei mir so, damals, am 30. März 2010. Doch ich kann alle Diabetes-Frischlinge beruhigen: Aus den Trümmern kann man sich durchaus wieder ein Leben aufbauen. An manchen Stellen ein bisschen hässlicher als vorher, doch an einigen Stellen auch wirklich hübsch!

„Sie haben Diabetes.“ Bäng. Das sind schon komische Worte, deren Sinn man erst einmal verdauen muss. Meine erste Reaktion auf meine Diagnose Typ-1-Diabetes war erst einmal Abwehr: „Moment mal, ich bin doch Medizinjournalistin! Ich schreibe über so etwas, ich HABE das doch nicht!“ Es dauerte eine ganze Weile, bis ich den Schock verdaut und tatsächlich akzeptiert hatte, dass ich nun die Arbeit eines defekten Organs selbst übernehmen muss. Gut fünfeinhalb Jahre ist das jetzt her, und zum Geburtstag meines Diabetes überkommt mich regelmäßig ein halb feierliches und halb wehmütiges Gefühl. Anlässlich der #DBW2015 Diabetes Blog Woche soll ich nun tröstliche Worte für all die Frischlinge da draußen finden, die erst vor Kurzem die Hiobsbotschaft „Du hast Diabetes“ erhalten haben. Weiterlesen


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#DBW2015 Sag jetzt nichts – Diabetesbilder ohne Worte…


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OK, ich halte heute tatsächlich mal die Klappe und verrate in Bildern ein paar Sachen über meinen Diabetes – ganz so, wie es das heutige Thema der Diabetes Blog Woche #DBW2015 von mir verlangt…

Nummer 1: Mein Gefühl, als ich die Diagnose Diabetes erhielt!

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#DBW2015 In guten wie in schlechten Werten – Diabetes und Freunde, Partner, Angehörige

Mit dem heutigen Thema der Diabetes Blog Woche #DBW2015 habe ich mich in diesem Frühjahr bereit intensiv beschäftigt. Da hatte ich nämlich den Auftrag, die Titelgeschichte für den Focus Diabetes zu schreiben. Thema: Diagnose Diabetes – Was Angehörige wissen müssen. Für meine Geschichte suchte ich via Facebook Fallbeispiele: Menschen, die bereit waren, mit mir darüber zu reden, wie der Diabetes ihr Familienleben oder ihre Partnerschaft beeinflusst. Zusätzlich befragte ich Diabetologen und Psychologen, die in ihren Praxen häufig mit familiären Konflikten infolge des Diabetes zu tun haben. Die Gespräche waren intensiv und gingen mir sehr nahe. Sie machten mir unter anderem auch bewusst, wie gut ich in meinen zwischenmenschlichen Beziehungen aufgehoben bin – auch mit meinem Diabetes. Ich habe diese Geschichte bislang noch nicht auf meinem Blog veröffentlicht und finde, das heutige DBW-Thema ist eine gute Gelegenheit, dies nachzuholen. Weiterlesen


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#DBW2015: Über die leidige Routine des Blutzuckermessens


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Das heutige Tagesmotto der Diabetes Blog Woche #DBW2015 „Deutschland misst den Blutzucker“ spricht mich nicht so recht an. Es klingt nach dem Slogan einer Krankenkasse. Oder nach „morgens halb zehn in Deutschland“ oder nach „Hamburg räumt auf“. Aber egal – natürlich bin auch ich irgendwie Deutschland, und auch ich messe meinen Blutzucker. 🙂

Über die ungewöhnlichsten Orte, an denen ich je Blutzucker gemessen habe, soll ich hier schreiben. Und über Fehler beim Blutzuckermessen sowie über ungewöhnliche Momente, die sich durch das Blutzuckermessen für mich ergeben haben. Hmm, das ist gar nicht so einfach. Denn so wirklich ungewöhnlich erscheinen mir die Orte gar nicht, an denen ich meinen Blutzucker messe. Schließlich bestimme ich ihn einfach überall da, wo ich mich gerade aufhalte. Und das ist in der Regel kein Basiscamp am Mount Everest, keine NASA-Raumsonde und auch keine Wedding Chapel in Las Vegas. Sondern das sind ganz gewöhnliche und langweilige Orte wie mein Arbeitszimmer, mein Bett, mein Auto. Sind Orte wie „unter dem Tisch im Restaurant“, „auf meiner Laufstrecke“, „am Schwimmbeckenrand“ oder „in der U-Bahn“ eher erwähnenswert? Ich finde eigentlich nicht. Weiterlesen